Donnerstag, 6.April


Heute haben
Erich Mühsam *1878
Leonora Carrington * 1917
Günter Herburger * 1932
Friederike Roth * 1948
Brigitte Schwaiger * 1949
Geburtstag
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„Wer ein echter Dichter sein will, der muß das Kind in sich lebendig erhalten. In jedem Kinde aber steckt ein echter Dichter.“
Erich Mühsam (1878 – 1934)
Deutscher Schriftsteller, Anarchist und Pazifist. Ermordert im KZ Oranienburg
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Unser Buchtipp für alle Lesefreudigen:


Alex Johnson: „Schreibwelten“
Wie Jane Austen, Stephen King, Haruki Murakami, Virgina Woolf u.v.a. ihre Bestseller schufen
Mit Illustrationen von James Oses
Aus dem Englischen von Birgit Lamerz-Bechschäfer
wbgTheiss € 28,00

Ein tyisches Buch, das sich wunderbar zum immer wieder Durchblättern eignet.
Mit welcher Tinte schrieb Jane Austen? Warum beginnt Isabel Allende alle Romane am 8. Januar? Was kostete Ray Bradburys Schreibmaschine? Alex Johnson unternimmt in „Schreibwelten“ eine unterhaltsame Reise durch die Weltliteratur und erzählt von den kleinen Geheimnissen und merkwürdigen Gewohnheiten unserer Lieblingsschriftsteller*innen – von Astrid Lindgrens Geheimschrift über Victor Hugos Ofen bis zu Mark Twains Gartenlaube, von Stephen Kings Schreibtisch und Schreibblockade, zu „Chez Baldwin“, dem Haus von James Baldwin in Südfrankreich, das es nicht mehr gibt.
Wir erhalten hier ein kleinen Einblick in die privaten Lebensräumen dieser Schreibenden, gespickt mit Anektoden, Marotten und vielen Illustrationen.
Proust im Bett, Agatha Christie in der Badewanne, Nabokov im Auto und Margaret Atwood im Flugzeug.
Und dabei bekommt man richtig Lust auf die Romane, die dabei entstanden sind.

Leseprobe
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Vernissage: „Kunstwerke von Jesiden
Heute, Donnerstag, den 06. April um 18.00 Uhr
im Stadthaus Ulm, Münsterplatz,

Sonntag, 16.Oktober


Heute haben
Oscar Wilde * 1854
Armin T.Wegner * 1886
Eugene O´Neill * 1888
Dino Buzzati * 1906
Günter Grass * 1927
Gerold Späth * 1939
Geburtstag
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Erich Mühsam
Epigramm

Was einen Deutschen ziert, ist weises Sichbequemen
und zarter Takt, bei wohlgesittetem Benehmen.
Man kennt sie überall an ihrer Art; wie Eier
so ähnlich sehn sie sich. – Daher der Name Meier.

1914
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Kalender sind ausgepackt

Und jede Menge Kunstkalender, Kinderkalender, Notizkalender, …
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Heute auf tagesschau.de

Folgen hoher Temperaturen
„Klimawandel macht krank von Kopf bis Fuß“

Temperaturrekorde prägten diesen Sommer. Wie und warum diese Hitze Menschen krank macht, erläutert Umweltmedizinerin Claudia Traidl-Hoffmann im Interview. Sie fordert Frühwarnsysteme für Patienten und eine Umgestaltung der Städte.

tagesschau.de: Welche Aspekte des Klimawandels wirken sich auf unsere Gesundheit am heftigsten und am stärksten aus?

Claudia Traidl-Hoffmann: Das Schlimmste für den Körper in Bezug auf Klimawandel bedingte Auswirkungen ist wirklich die Hitze. Die Hitze ist das, was uns am meisten zu schaffen macht, was uns krank macht und was auch wirklich Menschenleben kostet. Insofern ist die Hitze das Gefährlichste. Aber der Klimawandel macht natürlich noch mehr als nur Hitze, Kranke und Hitzetote.

……. Das komplette Interview finden Sie hier.

Claudia Traidl-Hoffmann leitet die Umweltmedizin am Universitätsklinikum in Augsburg. Sie erforscht die Interaktion zwischen Umwelt und Mensch. Eines ihrer Kernthemen sind die Folgen des Klimawandels auf Umwelt und Gesundheit.

Dienstag, 6.April

Wollte nicht der Frühling kommen?
War nicht schon die weiße Decke
von dem Rasenplatz genommen
gegenüber an der Ecke?
Nebenan die schwarze Linde
ließ sogar schon (sollt ich denken)
von besonntem Märzenwinde
kleine, grüne Knospen schwenken.
In die Herzen kam ein Hoffen,
in die Augen kam ein Flüstern –
und man ließ den Mantel offen,
und man blähte weit die Nüstern …

Ja, es waren schöne Tage.
Doch sie haben uns betrogen.
Frost und Sturm und Schnupfenplage
sind schon wieder eingezogen.
Zugeknöpft bis an den Kiefer
flieht der Mensch die Gottesfluren,
wo ein gelblichweißer, tiefer
Schnee versteckt die Frühlingsspuren.
Sturmwind pfeift um nackte Zweige,
und der Rasenplatz ist schlammig.
In mein Los ergeben neige
ich das Auge. Gottverdammich!
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Emilia Wiltschek (15) empfiehlt:

Davide Morosinotto: „Der Ruf des Schamanen
Unsere abenteuerliche Reise in das Herz der Dunkelheit
Aus dem Italienischen von Cornelia Panzacchi
Thienemann Verlag € 18,00
Jugendbuch ab 12 Jahren

Seit die 13jährige Laila, Tochter eines Diplomaten, wegen eines Skateboard-Unfalles, in den Fluren einer Botschaft sich eine Platzwunde am Kopf zuzog, verschmälerte sich ihr Sichtfeld beträchtlich. Bald sieht sie im Dunkeln von ein wenig bis gar nicht mehr. Sie beschreibt es oft, als würde man durch ein Fernrohr schauen. Ihre Eltern schleppten sie von Arzt zu Arzt, doch niemand konnte die Ursache für das Schwinden ihres Sehvermögens erklären. Schließlich landete sie in der, mitten im Herzen von Panama gelegenen, Klinik wo ihr anscheinend geholfen werden kann. In dieser Klinik stößt sie auf den jungen El Rato, der anscheinend schon immer dort wohnt und sich äußerst gut damit auskennt, wie man das Klinik Personal aus der Fassung bringen kann. Als sie bei einem ihrer Streiche in der Bibliothek über ein altes Tagebuch stolpern, in dem die Rede von einer, alle Krankheiten heilenden, Blume ist, werden beide hellhörig. El Rato versucht Laila dazu überreden in den Urwald zu gehen und nach der Blume zu suchen. Um diese anschließend an die Wissenschaft für sehr viel Geld zu verkaufen. Doch Laila schmettert diese Idee von sich, bis sie heimlich ein Gespräch zwischen dem Arzt und ihrer Mutter belauscht, in dem klar wird, dass Lailas Krankheit unheilbar und tödlich ist. Erschrocken durch die Erkenntnis, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, entschließt sie sich doch mit El Rato die lange Reise in den Urwald auf sich zu nehmen. In der Hoffnung, dass sie die Blume finden und diese sie heilen kann. Mit ihren Ersparnissen in den Schuhen und ihrem Teddy-Rucksack über den Schultern machen sich die beiden auf eine gefährliche Reise. Mit Flugzeug, Bus und Zug geht es Richtung Urwald, in dem sie allerdings nicht das vorfinden, was sie erwartet haben.

Ein Buch, das traurig, spannend und brutal zur gleichen Zeit ist. Nichts für zu schwache Nerven. Mit gefiel es sehr, sehr gut. Für alle, denen die „Mississippi Bande“ gefallen hat.

Emilia

Mittwoch, 8.Februar

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Heute haben
Jules Vernes * 1828
Theodor Lessing * 1872
Martin Buber * 1878
Heinrich Spoerl * 1887
Siegfried Kracauer * 1889
Ludwig Marcuse * 1894
Eva Strittmatter * 1930
Gert Jonke * 1946
John Grisham * 1955
Geburtstag.
Aber auch Paula Modersohn-Becker und James Dean.
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Erich Mühsam
Februar

Im Fasching schaut der reiche Mann
sich gern ein armes Mädchen an.
Wie zärtlich oft die Liebe war,
wird im November offenbar.
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Carson Ellis:Wazn Teez?
Deutsch von Jess Jochimsen und Anja Schöne
NordSüd Verlag € 16,00
Bilderbuch ab 5

Du Iz Tak?
Walker Books Ltd. € 17,99
Wazn teez?
Mi nanüt.

Wazn teez?
Mi mor an Plumpse.
Watsn fümma Plumpse?
Mi nanüt.

Miwi betta an Sprossel.
Jip.
Keksn allwiezi Izzi.

Izzi.Izzi.Izzi.

Izzi, miwi betta an Sprossel.

So geht das los, das neue Bilderbuch von Carson Ellis. Eine Insektendame und eine Libelle beugen sich über eine kleine grüne Pflanze, die aus der Erde spitzelt und fragen sich „Wazn teez?“ „Was’n das?“, so ungefähr übersetzt. Die Antwort „Weiß ich nicht.“ – „Mi nanüt.“ So stelle ich mir zumindest die Übersetzung des Dialoges vor. Dann springen sie gemeinsam zu ihrem Freund Izzi, damit er ihnen erklären kann, was das für ne Plumpse / Pflanze sein kann. Und so geht es durch das ganze Buch. Der Kabarettist Jess Jochimsen und die Theaterregisseurin Anja Schöne haben das amerikanische Original-Sprachgewirr genial-witzig übersetzt, neue Wörter erfunden, sich andere ausgedacht und ein extrem witziges Bilderbuch mitgestaltet.
Eigentlich wird ja „nur“ der Jahreslauf einer Pflanze erzählt. Wie sie aus dem Boden sprießt, wie sie wächst, groß wird, wie die Natur sich verändert, wie Gefahren lauern, wie sie im Winter abstirbt und wie im nächsten Frühjahr ganz viele kleine Pflänzchen durch den Schnee spickeln. „Wazn teez?“ fragt sich dann auch sofort ein Tier.
Da macht es richtig Spaß, das Buch laut vorzulesen, laut die Kleinen nacherzählen zulassen und gemeinsam den Wortmutanten zuzuhören und/oder neue Wörter zu erfinden.
Wir haben im Buchladen auch das amerikanische Original daneben liegen, damit wir über die Wortschöpfungen in der anderen Sprache staunen können.

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