Montag, 17.Januar


Heute haben
Calderón * 1600
Emmy Ball-Hennings * 1885
Frank Geerk * 1946
Geburtstag
und es ist der Todestag von Wilhelm Waiblinger (+ 17.1.1830 in Rom)
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„Italiener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das für ein Schlaraffenland! Ohne vernünftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleiß und Arbeitsamkeit, und für den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!“
Wilhelm Waiblinger
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Teil 2 ist erschienen:


David Nelles und Christian Serrer:
Machste dreckig – machste sauber

Die Klimalösung
Klein, handlich, preiswert, gut!!! € 10,00

War doch der erste Band eine Überraschung – stark gemacht, informativ, verständlich – so setzen die Beiden ihr Konzept weiter. Genial, so ein Buch in der Hand zu halten, wo unsere Welt aus den Fugen gerät. Falschinformation fluten und verblöden uns, Politische Entscheidungen dauern oft zu lange und Diskussionen drehen sich im Kreis.
Hier finden wir auf einer Doppelseite knappe Informationen, verbunden mit einer Infografik, die das jeweilige Thema/Problem erläutern.

Das schreiben die Beiden auf Ihrer Internetseite:

WIE ALLES BEGANN
In der öffentlichen Debatte über den Klimawandel geht es viel zu oft drunter und drüber. Deshalb wollten wir – David und Christian – wissen, was wirklich Sache ist. Wie groß ist der Beitrag des Menschen tatsächlich? Müssen wir jedes Jahr Ernteausfälle befürchten? Was bedeutet der Klimawandel für unsere Gesundheit? Was kostet uns der Klimawandel? Ehrlichgesagt hatten wir aber keine Lust dicke Fachbücher zu lesen. Da wir kein Buch finden konnten, das mit ganz kurzen Texten und sehr vielen anschaulichen Grafiken – es muss ja auch Spaß beim Lesen machen – den Klimawandel verständlich auf den Punkt bringt, haben wir uns dazu entschlossen dieses Buch selbst zu schreiben. Zusammen mit der Unterstützung von über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern entstand so unser erstes Buch “Kleine Gase – Große Wirkung: Der Klimawandel”. Dieses Buch war unser Einstieg in das Thema und es ist mittlerweile sogar das meistverkaufte Buch zum Klimawandel in Deutschland und wurde in über 10 Sprachen übersetzt.

EIN ZWEITES BUCH
Uns hat die Motivation gepackt nicht nur auf das Problem hinzuweisen, sondern auch selbst zur Lösung beizutragen. Deshalb haben wir uns auf ein neues zwei Jahre in unserer Studenten-WG eingeschlossen und ein zweites Buch über die Lösung des Klimaproblems geschrieben. Dabei wurden wir diesmal sogar von über 250 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützt – keine Sorge, unser Buch ist trotzdem leicht verständlich 🙂 Werfen Sie am besten selbst einen Blick in die Leseprobe. In unserem Buch erfahren Sie alles über die Maßnahmen zur Lösung des Klimaproblems – kurz, anschaulich und verständlich. Unser Ziel: so viele Menschen wie möglich zu erreichen, denn den Klimawandel können wir nur aufhalten, wenn jeder von uns mit anpack!

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unseres Buches

David und Christian

Donnerstag, 9.Dezember

Anke Raum
und ihr neuntes Küken

Heute haben
John Milton * 1608
Ödön von Horvath * 1901
Wolfgang Hildesheimer * 1916
Abraham B. Jeshoschua * 1936
Hape Kerkeling * 1964
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„Sie werden schon sehen, daß jede Epoche die Epidemie hat, die sie verdient.
Jeder Zeit ihre Pest.“
Ödön von Horvath
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Ein sonniger Tipp aus dem tiefsten Winter:


Golo Maurer: „Heimreisen
Goethe, Italien und die Suche der Deutschen nach sich selbst
Rowohlt Verlag € 28,00

Oh, wer träumt in diesen grauen Tagen und komischen Zeiten nicht von sonnigen Tagen im Süden. Goethe hat es uns vorgemacht:

„O, wie fühl‘ ich in Rom mich so froh! gedenk‘ ich der Zeiten,
Da mich ein graulicher Tag hinten im Norden umfing,
Trübe der Himmel und schwer auf meine Scheitel sich senkte,
Farb‘- und gestaltlos die Welt um den Ermatteten lag,
Und ich über mein Ich, des unbefriedigten Geistes
Düstre Wege zu spähn, still in Betrachtung versank.
Nun umleuchtet der Glanz des helleren Aethers die Stirne;
…..“

… und seine Midlifekrise auf diese Art bewältigt.
Er war somit Vorbereiter für Generationen nach ihm. Karl Friedrich Schinkel reiste im frühen, Richard Wagner im späten 19. Jahrhundert nach Italien, die Brüder Mann, Walter Benjamin, Sigmund Freud, der sich einen «Italienpilger» nannte, bis zu uns, die wir träumen und hoffen, bald wieder in die Ewige Stadt zu reisen und ihre Kunstwerke betrachten zu können.

Schauen Sie in der Leseprobe auf das Inhaltsverzeichnis und Sie werden merken, wie detaillreich Golo Maurer dem Phänomen nachgegangen ist.

Dienstag, 1.Juni

Heute haben
Ruth Rehmann * 1922
Colleen McCullough * 1937
Rudolf Bussmann * 1947
Geburtstag
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Hermann Winfried Bauer
Wir

Allein
Mit mir
Welch ein Verlangen
Und welch ein Kampf
Vereint
Mit dir
Die Gier nach mir
Ach lass mich geh’n
Ich bleibe hier
Verirrt
In mir
Such ich in dir
Das Wir
In mir
Verlass mich nicht
Ach bleib bei mir
So glaube mir
Ich lass mich geh’n
Allein
Bei dir…
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Unser Tipp des Tages. Passend zum Geburtstag von Norman Foster:


Charlotte van den Broeck: „Wagnisse
13 tragische Bauwerke und ihre Schöpfer
Aus dem Niederländischen von Christiane Burkhardt
Rowohlt Verlag € 26,00

Das Thema „Scheitern“ taucht in letzter Zeit immer wieder. Allerdings eher im Bereich der Psychologie.
Hier geht es im ersten Moment um 13 Architekten, die alle an ihren Werken gescheitert sind. Nein, das stimmt so nicht immer. Ihre Bauwerke wurde vollendet und in der damaligen Zeit nicht gewürdigt, verhöhnt und die Architekten verlacht. Alle 13 begingen danach Suizid.
Die belgische Autorin hält sich aber nicht nur bei den Gebäuden auf, sondern entwickelt eine Mischung aus Biografie, Journalismus, Essay und genau diese Mischung ist sehr unterhaltsam, macht uns staunen und berührt einen.
Auf dem Umschlag ist Borrominis Kirche S.Carlino in Rom abgebildet. Eine Kirche mit einer Grundfläche so groß, wie die Grundfläche einer Säule von den vieren um den Hauptaltar des Petersdoms. Sein großer Gegenspieler Bernini war zu übermächtig, Borromini zu depressiv, so dass er sich in sein Schwert stürzte. Das ist eines der Episoden aus dem schön gemachten Buch, in dem es um viel Architektur, aber auch um ein Schwimmbad mit Stromschlag, eine Kaserne für 2.400 Soldaten und vier Toiletten, und die damals verlachte Wiener Oper geht.