Samstag, 30.März

Heute haben
Paul Verlaine * 1844
Sean O`Casey * 1880
Jean Giono * 1895
Heinz Risse * 1898
Tom Sharpe * 1928
Uwe Timm * 1940
Gert Heidenreich * 1944
Geburtstag
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„Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.“
Albert Einstein
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Unser Kinderbuchtipp:


Kerstin E. Finkelstein: „So geht Straße!“
Mit Sicherheit und Spaß unterwegs im Straßenverkehr
Mit Illustrationen von Claire Lenkova
Jacoby & Stuart Verlag € 14,00

Wie lange ist der Bremsweg eines ICEs, der mit 250 km/h unterwegs ist?
(Auflösung am Schluss)

Das Buch beginnt mit der Geschichte des Verkehrs in Deutschland. Ab wann gab es Fahrräder, Autos, Verkehrszeichen, Gehwege und dass in den 50er Jahren das Auto im Mittelpunkt stand und extra dafür Städte umgebaut und neugebaut wurden. Jetzt (wie damals) heisst es, wie komme ich sicher mit dem Rad durch den Verkehr. Und das will das Buch zeigen. Die Autorin hat schon diverse Sachbücher veröffentlich, so z.B. Fahr Rad!, Straßenkampf und war Chefredakteurin der Zeichschrift Radzeit.
Im zweiten Kapitel schreibt Kerstin Finkelstein, wie wichtig unsere Ohren im Straßenverkehr sind, danach kommen Verkehrsregeln und Verkehrsschilder dran. Handzeichen von Radelnden erklärt sie uns auf zwei Seiten (wieder was gelernt) und natürlich der Helm. Ohne geht gar nicht. Nach weiteren Kapiteln zeigt sie uns einen Blick in die Zukunft.

Und jetzt noch die Antwort auf die Frage von oben.
4,8 Kilometer.

Das steht im Kapitel über Anhaltewege und Reaktionszeiten auf dem Rad von Kindern und Erwachsenen, von Radelnden und Autofahrenden.
Das Buch wäre allerdings ohne die sehr realistischen und doch verspielt kindlichen Illustrationen von Claire Lenkova nur die halbe Miete. Allein schon ihre Wimmelbilder sind klasse.

Schauen Sie in die Leseprobe.
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Tempolimit in Lyon
Ein Drittel weniger Unfälle dank Tempo 30

Weniger Unfälle hatte sich das französische Lyon von einem neuen Tempolimit versprochen. Und tatsächlich: Seit der Einführung von Tempo 30 ist deren Zahl deutlich zurückgegangen. Ein Vorbild für deutsche Städte?
In Frankreichs drittgrößter Stadt Lyon hat die Einführung eines Tempolimits die Zahl der Unfälle deutlich reduziert. Zwei Jahre nach der Begrenzung der innerstädtischen Maximalgeschwindigkeit auf 30 Kilometer in der Stunde habe es 35 Prozent weniger Unfälle gegeben, sagte Bürgermeister Grégory Doucet dem Sender BFMTV. „Das ist enorm.“
Bei der Zahl der schweren Verkehrsunfälle sei sogar ein Rückgang um 39 Prozent zu verzeichnen, also bei Unfällen mit Schwerverletzten und Toten. „Das bedeutet, wir haben Leben gerettet“, sagte der grüne Rathauschef. …

Mehr dazu auf tagesschau.de
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/lyon-tempo-30-100.html

Freitag, 22.März


Heute haben
Albrecht Goes * 1908
Michael Hamburger * 1924
Wolfgang Bächler * 1925
Eveline Hasler * 1933
Bruno Ganz * 1941
André Heller * 1947
Érik Orsenna * 1947
Aleida Assmann * 1947
Geburtstag.
Heute, im Jahre 1832, ist Goethe gestorben.
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Johann Wolfgang von Goethe
Frühling über’s Jahr

Das Beet, schon lockert
Sich’s in die Höh’,
Da wanken Glöckchen
So weiß wie Schnee;
Safran entfaltet
Gewalt’ge Glut,
Smaragden keimt es
Und keimt wie Blut.
Primeln stolzieren
So naseweis,
Schalkhafte Veilchen,
Versteckt mit Fleiß;
Was auch noch alles
Da regt und webt,
Genug, der Frühling,
Er wirkt und lebt.

Doch was im Garten
Am reifsten blüht,
Das ist des Liebchens
Lieblich Gemüt.
Da glühen Blicke
Mir immerfort,
Erregend Liedchen,
Erheiternd Wort;
Ein immer offen,
Ein Blütenherz,
Im Ernste freundlich
Und rein im Scherz.
Wenn Ros und Lilie
Der Sommer bringt,
Er doch vergebens
Mit Liebchen ringt.
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Was wir von den großen Philosophen heute noch lernen können.


Chiara Pastorini (Text) und Perceval Barrier (Illustrationen):Weise und rebellisch
Aus dem Französischen von Ingrid Ickler
Knesebeck Verlag € 20,00
Sachbuch für Kinder ab 10 Jahren

Von der Antike bis heute: Große philosophische Ideen für Kinder erklärt

Sokrates, Platon, Kant oder Simone de Beauvoir – die größten Philosophinnen und Philosophen haben mit ihren Ideen irgendwann einmal die Art und Weise revolutioniert, wie wir denken. In diesem Sachcomic bekommen Kinder einen humorvollen und anschaulichen Einblick in die Welt der Philosophie. Von der Antike bis heute werden die wichtigsten Denker:innen vorgestellt und die philosophischen Fragen beleuchtet, denen sie sich gewidmet haben. Außerdem gibt es spannende Hintergrundinfos zu den Lebensumständen der Philosph:innen und historische Fakten zur jeweiligen Epoche. Zudem wird Kindern erklärt, welchen Einfluss die philosophischen Ideen heutzutage noch auf unseren Alltag haben.
Chiara Pastorini ist Philosophin, Moderatorin und Dozentin. Im Jahr 2014 gründete sie ein Projekt, in dem Kindern und Jugendlichen philosophische Konzepte beigebracht werden.
Also warum Kindern und Jugendlichen einen Einstieg in die Welt der Philosophie in der Form eines Comics zu erklären? Gerade in unserer sehr komplizierten und komplexen Zeit kann dieses Wissen sehr von Nutzen sein.

Schauen Sie in die Leseprobe und sie gewinnen einen guten Eindruck, über die Art des Bildersachbuchs.
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Quartiersgarten im Dichterviertel in Ulm

Würzige Kräuterpasten, deftiges Pesto und Löwenzahnknospenkapern – vollmundige Würzigkeit trifft auf den Charme des Einfachen

Dieses Jahr beschäftigen wir uns im Quartiersgarten im Dichterviertel mit dem Thema essbare Wildpflanzen, deren gezielter Kultivierung, Weiterverarbeitung und Nutzung für den Alltag.
Wir unternehmen Sammelgänge in der Natur und bereiten die Kräuter im Quartiersgarten oder im Café Blau zu, gerne auch in delikater Kombination mit Kulturgemüse und Salaten.
Wir zeigen, wie man sicher an eine Wildsammlung rangeht, und welche Vorteile es hat die wilden Vorfahren unserer Kulturpflanzen auch im eigenen Garten anzupflanzen. Sie belohnen uns mit höherer Nährstoffdichte beim Verzehr und besserer Wuchskraft beim Anbau. Erstaunlich ist auch, wie einfach es ist, sich an abgelegenen, sauberen Orten mit wertvollem Grün satt zu pflücken.
Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein!
Wir beginnen jetzt im Frühjahr mit drei sehr bekannten Wildpflanzen: dem entzündungshemmenden Bärlauch, dem vitaminreichen Löwenzahn und dem eisenhaltigen Giersch, um nur einige der vielfältigen Heilkräfte zu nennen.
Los geht’s am Samstag, den 23. März 2024 mit unserem Saisonauftakt um 10 Uhr im Quartiersgarten.
Der Rückschnitt unserer Staudenbeete, die Reparatur der Naturzäune und die Anlage von neuen Beeten für die „Wilden“ stehen auf dem Programm. Zum Abschluss gibt es ein kleines Feuer zum Frühlingsanfang, den wir mit Liedern, Geschichten und Musik feiern.
Zu unseren Veranstaltungen ergeht eine herzliche Einladung an ALLE, mit und ohne gärtnerische Erfahrung, für Fragen sowie zum Eintragen für den Newsletter bitte eine kurze Nachricht an:
quartiersgarten@agwest.de

AK Städtisches Gärtnern Ulm, für den Quartiersgarten im Dichterviertel in Ulm

.

Donnerstag, 20.März

Internationaler Tag gegen den Rassismus

Heute haben
Jean Paul * 1763
Peter Hacks * 1928
Hubert Fichte * 1935
Michael Dibin * 1947
Andrea Maria Schenkel * 1962
Geburtstag
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Matthias Claudius

’s ist Krieg! s‘ ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
         Und rede du darein!
’s ist leider Krieg – und ich begehre
         Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
         Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagenen zu mir kämen,
        Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
         Verstümmelt und halbtot
Im Staub vor mir sich wälzten und mir fluchten
          In ihrer Todesnot?

Wenn tausend, tausend Väter, Mütter, Bräute,
          So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
          Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten
            Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten, und mir zur Ehre krähten
            Von einer Leich herab?

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?
            Die könnten mich nicht freun!
’s ist leider Krieg – und ich begehre
            Nicht schuld daran zu sein!
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Unser Bilderbuchtipp:

Mike Unwin (Text) und Jenni Desmond (Illustrationen): „Wanderungen
Aus dem Englischen von Stephanie Menge
Sauerländer/S.Fischer Verlag € 16,99


Viele Tiere machen sich Jahr für Jahr auf eine unglaublich lange und anstrengende Reise.
Um zu überleben, durchqueren sie unseren Planeten bei Wind und Wetter und müssen dabei ihren hungrigen Feinden, manchmal auch den Menschen, aus dem Weg gehen. Sie überqueren Gebirge und Kontinente, wandern durch Wüsten und schwimmen durch die Ozeane dieser Welt. Jedes Tier hat seine ganz eigene und besondere Reisegeschichte. Der Kaiserpinguin watschelt bis zu 100 Kilometer, um im Polarwinter ins Inland zu gelangen. Die Schwalben legen sogar 10.000 Kilometer zurück, um ausreichend Nahrung zu finden. Und große Elefantenherden machen sich alle Jahre wieder auf den Weg zu neuen Wasserstellen. Große Heringsschwärme suchen den Weg in kalte Gewässer.
Dieses besondere Reisetagebuch erzählt von 20 verschiedenen Tieren jeglicher Art und Größe.
Ein besonderes Wissensbuch mit liebevoll erzählten Tierportraits, farbenfroh und warm illustriert.
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Gestern war Annika Stahl bei uns in der Buchhandlung und erzählte aus ihrem „Ulmer Geheimisse“-Buch. Vielen Dank für den informativen, amüsanten Abend.

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Buchpreis für Omri Boehm
„Frieden gibt es nicht ohne Gleichheit“

Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse hat Philosoph Omri Boehm den Buchpreis für Europäische Verständigung erhalten. In den tagesthemen ging er auf den Nahost-Krieg ein. Die Rede von Kanzler Scholz wurde mehrfach unterbrochen.
Die diesjährige Leipziger Buchmesse ist am Abend mit einem Festakt im Gewandhaus offiziell eröffnet worden. Dabei erhielt der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für sein Buch „Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität“. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. In der Jury-Begründung hieß es, Boehm verteidige den Kern des humanistischen Universalismus, die Verpflichtung zur Anerkennung der Gleichheit aller Menschen, gegen jegliche Relativierung. …

Mehr dazu auf tagesschau.de

Mittwoch, 20.März


Heute haben
Ovid * 43 v.Chr.
Friedrich Hölderlin * 1770
Hernik Ibsen * 1828
Ralph Giordano * 1923
David Malouf * 1934
Christoph Ransmayr * 1954
Geburtstag
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„Nun versteh‘ ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!“
Friedrich Hölderlin
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Ein neuer gelber Klassiker bei Reclam:

Marc-Uwe Kling: „Die Känguru-Klassiker
Mit einem Geleitwort des Kängurus
Mit Zeichnungen von Bernd Kissel
Reclam Verlag € 8,00

Das ist nun die ultamitive Best-of-Sammlung der Känguru-Geschichten.
Und wo kann so ein Klassiker nur erscheinen? Natürlich in der gelbe Reihe bei Reclam.
Nachdem sich der Verlag jahrelang vom gelb verabschiedet hat und immer bunter geworden ist, hat er im Moment die größten Erfolge in der Tradtionsfarbe mit Klassikern wie Janosch, Snoopy, Loriot, den Vater und Sohn Geschichten, usw.
Dieser Band versammelt die lustigsten Eskapaden des kommunistischen Kängurus und seines stoischen Kleinkünstlers. Ausgewählt hat sie der Schöpfer des vorlauten Beuteltiers höchstpersönlich!
39 Geschichten gewähren tiefe Einblicke in den aberwitzigen Alltag dieser komischen Wohngemeinschaft. Hier wird am Küchentisch noch über die wichtigen Themen philosophiert: Neonazis, Neoliberalismus, Klimakrise und Schnapspralinen.
Genial illustriert und bekritzelt wird diese Klassiker-Ausgabe von Bernd Kissel, dem Zeichner der Känguru-Comics.
Das Beste vom Känguru!
Höchstpersönlich ausgewählt von Marc-Uwe Kling
Exklusiv illustriert von Bernd Kissel

Und wer auf der Leipziger Buchmesse ist:

Sie da,
was Sie an diesem Abend sehen werden, ist das Destillat aus über Tausend Seiten Känguru. Also nicht so rumlümmeln! Rücken gerade, Kopf hoch, Augen auf! Wir haben eine Zeitmaschine gebaut, die Nachwelt befragt, deren Meinung verworfen, schließlich eine K.I. die komplette Känguru-Tetralogie fressen lassen, und herauskam diese hart subjektive Auswahl meiner besten Eskapaden. Mein Mitbewohner Marc-Uwe Kling höchstpersönlich wird den Vortrag übernehmen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist dieses Programm wie das Leben. Auf absurde Art witzig und es endet abrupt. Trotzdem viel Spaß damit.
In diesem Sinne,
Das Känguru


Sonntag, 24. März 2024, 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)

Schauspielhaus Leipzig / Große Bühne
Bosestraße 1
Leipzig
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Und wenn Sie wissen wollen was und wo ein „Hundsbrunzer“ ist, dann kommen Sie heute abend zu uns in die Buchhandlung.
Annika Stahl stellt Ihnen sechs ihrer Ulmer Geheimnisse vor.

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

Dienstag, 12.März


Heute haben
Paul Gerhardt * 1607
Gabriele D’Annunzio * 1863
Heinrich Maria Ledig-Rowohlt * 1908
Jack Kerouac * 1922
Edward Albee * 1928
Kathrin Schmidt * 1958
Jenny Erpenbeck *1967
Geburtstag
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Kathrin Schmidt
AMAZONIAN AMAZON

auf meinem konto keine krümmung der jahreszeit,
kein wetterleuchten vom krisenblitz.
wie er einschlug, die faule kiste zum platzen zu bringen,
trug sich anderswo zu. nicht wert der rede,
die meinen mund ansonsten bewegt. das haus
hängt der bank zwar zum hals raus, damit sie ihn
nimmermehr vollkriegt, das geld aber, nett gebeutelt,
geht brav seinen flüssigen weg. kein griechenland
spiegelt sich drin, dem die schuld
übern kragen wächst. wenn der platzt,
hörst du im wüten washingtons trumpet, wie
übern atlantischen ozean ostwärts gespielt. welche einigkeit
zwischen den klängen verschiedener seiten. welches
trommelfell, das sich spannt, links zum trotz, rechts zum schur.
nach billigen indem für den nur halbwegs
sauberen haushalt steht mir kein sinn,
und dennoch klagt die amazone in mir
offene grenzen ein. Spricht’s
und legt die weibliche endung beiseite.
ich schaue dem e hinterher, meinem
blauen, so blauen begehr.
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Unser Buchtipp für ein kleines Buch:

Jaroslav Rudis: „Trieste Centrale“
Mit Illustrationen von Halina Kirschner
Kreuzerbooks € 12,80

Ein Nebenprodukt nennt der Verlag dieses Buch. Es ist eine weitere Episode aus dem Leben von Winterberg, den wir aus dem Roman „Winterbergs letzte Reise“ kennen.
Winterberg fährt mit dem Zug durch ein Europa. Mit im Gepäck immer seinen Baedeker Jahrgang 1913. Mit dieser Ausgabe reist Rudis selbst, wie er im Interview (s.u.) erzählt. Der Baedeker schreibt über schöne Landschaften und einzigartige Ortschaften. Ein Jahr später und noch einmal 25 Jahre später toben in diesen Landstrichen zwei Weltkriege und die Gleise, auf denen Winterberg unterwegs ist, führten auch zu Vernichtungslagern.
„Es gibt kein Entkommen“, sagt Winterberg und meint damit nicht nur sein Leben.
Er mäandert in seinen Berichten am Tresen, kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen, wiederholt und verhaspelt sich und irgendwann trinken sie dann doch gemeinsam Bier. Was denn auch sonst.
Wer Texte von Rudis kennt (wir hatten seine Weihnachtsgeschichte in Prag hier vorgestellt und an einer 1.Seite daraus vorgelesen), weiss, dass dies sehr vergnügliche Lektüren sind. Zwischen den Zeilen lauert aber Geschichten, die das Leben Winterbergs geprägt haben.
Hier also ein schmaler Text, der sich locker in der Straßenbahn lesen läßt und ein ideales Geschenk ist, für alle, die einen Sinn für schrägen Humor haben. Aber was wäre das Büchle ohne die unglaublich tollen Illustrationen von Halina Kirschner. Die machen das Buch erst zu einem kleinen Kunstwerk.
Wir kennen u.a. sie schon von dem großartigen Bilderbuch „Trecker kommt mit“


Interview mit Silke Arning / SWR 2, 5.1.2023
https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/jaroslav-rudis-autor-und-dramatiker-swr2-zeitgenossen-2023-01-07-100.html
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Donnerstag, 14.März, 20 Uhr, Roxy Ulm
Eintritt € 16,00


Die Wild West Geschichte einer widersprüchlichen Frau und die Musik eines Lebens

Eine der größten Legenden des Wilden Westens ist kein Mann, sondern eine Frau –
Calamity Jane. Ihre fantastischen, rührenden und dramatischen Geschichten werden nicht als flockiges Cowboy-Abenteuer erzählt, sondern sind Schwerstarbeit eines kargen Lebens – Flunkerei und eine gehörige Portion Größenwahn inbegriffen.
Schwarz auf Weiß kann das bekannteste „Flintenweib“ beweisen, dass sie schneller schießt als sämtliche Männer und dass sie so gar nicht in das gängige Frauen-Bild des frühen Amerikas passt und sich diesem auch überhaupt nicht fügen will – was wiederum ihr Schicksal ausmacht. Die Musik, geliefert von Men Afraid of Horses, ist nicht begleitender Hintergrund oder Weichspüler der Szenen, sondern zentraler Partner – wie beim Poker oder last shoot down. 
Die Lieder und Geschichten sollen berühren und kratzen, vielleicht duften sie ein kleinwenig nach Schweiss oder erwecken den Wunsch mit dem draußen angebundenen Schimmel in den Sonnenuntergang zu reiten.

Schauspiel: Katrin Hötzel
Men Afraid of Horses: Frank Betz, Markus Rabe, Dietmar Rudolf, Günter Schaber, Jochen Wegerer
Bilder: Susanne Luc
Foto und Grafik: Julia Hanisch

Veranstalter: ROXY gemeinnützige GmbH


Montag, 11.März

Heute haben
Friedrich von Schlegel * 1772
Joseph von Eichendorff * 1788
Jakob Wassermann * 1873
Boris Vian * 1920
Ake Edwardson * 1953
Geburtstag
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Joachim Ringelnatz
Psst!

Träume deine Träume in Ruh.

Wenn du niemandem mehr traust,
Schließe die Türen zu,
Auch deine Fenster,
Damit du nichts mehr schaust.

Sei still in deiner Stille,
Wie wenn dich niemand sieht.
Auch was dann geschieht,
Ist nicht dein Wille.

Und im dunkelsten Schatten
Lies das Buch ohne Wort.

Was wir haben, was wir hatten,
Was wir – –
Eines Morgens ist alles fort.
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Dieses Traumbuch ist im wahrsten Sinn ein Traum.


„Das Traumbuch“
Herausgegeben von Marie Bernhard. Illustriert von Mehrdad Zaeri
Insel-Bücherei Nr. 1536 € 15,00


Träume finden sich schon seit ewigen Zeiten in der Literatur. Im Gilgamesch-Eops, in der Edda, im Alten Testament. Bei Homer, Platon, in Ibsens „Peer Gynt“, in Gedichten von Ingeborg Bachmann und Mascha Kaléko. Dass Arno Schmidt auch träumte, können wir nachlesen. Dazu noch Traumtexte von Cesare Pavese und Elsa Morante, Sylvia Plath, Franz Kafka und vielen mehr.
Unterschiedliche Arten von Träumen befinden sich in diesem neuen Insel-Bändchen:
Angsträume, Wunschträume, Tag- und Nachträume.
Aber was wäre diese Anthologie ohne die traumhaft schönen, traumhaften Illustrationen von Mehrdad Zaeri, der mit wenigen Strichen so viel ausdrücken kann. Und das in kleinem Format und an großen Häuserwänden.

Leseprobe

Freitag, 8.März / Weltfrauentag


Heute haben
Kenneth Grahame * 1859
Heinar Kipphardt * 1922
Walter Jens * 1923
Juri Rytcheu * 1930
Jeffrey Eugenides * 1960
Geburtstag
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Robert Frost
A Minor Bird

I have wished a bird would fly away,
And not sing by my house all day;

Have clapped my hands at him from the door
When it seemed as if I could bear no more.

The fault must partly have been in me.
The bird was not to blame for his key.

And of course there must be something wrong
In wanting to silence any song.
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Unser Buchtipp:


„Good Night Stories for Rebel Girls“
100 junge Frauen, die die Welt voranbringen
Hanser Verlag € 25,00

Band 5 der Bestseller-Reihe „Good Night Stories for Rebel Girls“ stellt mutige und inspirierende Rebellinnen unter 30 vor.

In diesem Band der Rebel Girls-Stories präsentieren die Autorinnen 100 außergewöhnliche Frauen unter 30, die engagiert für eine bessere Welt kämpfen. Wir begegnen bekannten Klimaaktivistinnen wie Lilly Platt und Luisa Neubauer, Prominenten wie Billie Eilish, die sich für Nachhaltigkeit engagiert, oder Model Sara Nuru, die Kleinkredite an äthiopische Frauen vergibt. Zudem gibt es Lebensgeschichten noch unbekannter junger Frauen zu entdecken: die Erfinderin Riya Karumanchi, die einen intelligenten Gehstock für Sehbehinderte entwickelt hat, oder Xóchitl Guadalupe Cruz López, die recycelte Materialien verwendet, um solarbetriebene Warmwasserbereiter für Familien zu bauen. Ganzseitige Porträts ergänzen jede Geschichte – gestaltet von 80 jungen Künstlerinnen unter 30.

Leseprobe
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Dafür versammeln wir uns am Freitag, den 8. März, um 15.30 Uhr bei den Sedelhöfen.
Wir werden durch die Ulmer Straßen ziehen und uns den Platz nehmen, der uns zusteht. Wir werden laut sein und dafür protestieren, dass sich die Welt für uns zu einem besseren Ort entwickelt. Denn: Weltfrauentag ist feministischer Kampftag! Unter diesem Aufruf möchten wir euch zu unserer Demo einladen.
Bitte beachtet, dass Parteisymbole und Nationalflaggen nicht willkommen sind.
Bei Fragen dürft ihr natürlich jederzeit auf uns zukommen.
Flinta* Kollektiv Ulm
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Wolfgang Schukraft schreibt:

Liebe Theaterfreundinnen und Theaterfreunde!
Das nenne ich Glück! Zwei Produktionen aus unserer „Wundertüte“ stehen auf dem Spielplan und beide sind durchaus beliebt und wir freuen uns mit dem Publikum darüber.
„Frau Einsteins Nobelpreis“ 
und nun auch seit dem 1.März
„Ich bin ein unverbesserlicher Optimist“

Hier Presse-Zitate über die Premiere
Wie sich Schukraft mit der Figur Leopoldis verbindet und dessen Lieder nuancenreich darzubieten weiß, ist eine Schau. Eine Schau, die man besser nicht verpassen sollte, egal ob man Leopoldi schon kennt oder nicht.
Florian Arnold, Neu-Umer-Zeitung

Der alte Theaterfuchs spielt sein Handwerk gekonnt aus: Er überwienert nicht und setzt den Schmäh in kleinen Dosen ein. … . Der Titel „Ich bin ein unverbesserücher Optimist“ ist denn auch ein doppelbödiger. … Humor mit Widerhaken, ein vielbeklatschter Abend im Kunstverein.
Uli Landthaler, Südwestpresse 

Wir spielen nur noch bis Ende April! Ich würde mich freuen, wenn ich Sie begrüßen drüfte

Freundliche Grüße
Ihr Wolfgang Schukraft

N.B.: Achtung, wir haben an zwei Sonntagen eine Spielplanänderung. Bitte beachten!

Spielplan: (21.4. u. 28.4. geändert!)
Do. 07.03._19 Uhr, Kunstverein/Schuhhaussaal,  Frau Einsteins Nobelpreis 
Frei.08.03._19 Uhr, Kunstverein/Schuhhaussaal, „Ich bin ein unverbesserlicher Optimist“ 
Son. 10.03._19,„Ich bin ein unverbesserlicher Optimist“ 
Do. 14,03._19 Uhr, Frau Einsteins Nobelpreis
Frei.15.03._19 Uhr, Ich bin ein unverbesserlicher Optimist
Son.17.03._19 Uhr, Ich bin ein unverbesserlicher Optimist 
Do. 21.03._19 Uhr, Frau Einsteins Nobelpreis
Fr.22.03._19 Uhr, Ich bin ein unverbesserlicher Optimist
April
Do.11.04 19.01. _19, Uhr Frau Einsteins Nobelpreis
Frei. 12.04._19 Uhr, Ich bin ein unverbesserlicher Optimist 
So. 14.04._19 Uhr, Ich bin ein unverbesserlicher Optimist
Frei. 19.04._19 Uhr Ich bin ein unverbesserlicher Optimist 
Sa, 20.04._19 Uhr, Frau Einsteins Nobelpreis
So.21.04._19 Uhr,  Frau Einsteins Nobelpreis (statt „Ich bin ein unverbesserlicher Optimist)
Frei. 26.04._19 Uhr, zum letzten Mal: Ich bin ein unverbesserlicher Optimist 
Sa, 27.04. _19 Uhr,  zum letzten Mal: Frau Einsteins Nobelpreis
So., 28.04._19 Uhr  Frau Einsteins Nobelpreis (statt „Ich bin ein unverbesserlicher Optimist“)

Donnerstag, 7.März


Heute haben
Alessandro Manzoni * 1786
Paul Ernst * 1866
Milo Dor * 1923
George Perec * 1936
Robert Harris * 1957
Breat Easton Ellis * 1964
Joanne Harris * 1964
Geburtstag
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Karoline von Günerrode

Liebst du das Dunkel
Tauigter Nächte
Graut dir der Morgen
Starrst du ins Spatrot
Seufzest beim Mahle
Stößest den Becher
Weg von den Lippen
Liebst du nicht Jagdlust
Reizet dich Ruhm nicht
Schlachtengetümmel
Welken dir Blumen
Schneller am Busen
Als sie sonst welkten
Drängt sich das Blut dir
Pochend zum Herzen.
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Stefanie Höfler (Text) / Philip Waechter (Illustrationen, Lettering):
Ameisen in Adas Bauch
Ein Kinderbuch über leise und laute Gefühle
Beltz & Gelberg Verlag € 18,00
Ein Buch für Kinder ab sechs Jahren

Aaaaah, was für ein tolles Buch.
Philip Waechter schreibt, dass sie fast drei Jahre daran gearbeitet haben.
Angeregt von der Lektorin Barbara Gelberg hat sich Stefanie Höfler Geschichten, Episoden ausgedacht, in denen es um die verschiedensten Gefühle der siebenjährigen Ada geht. Es ist Sommer, alle sind im Freibad und nach den Sommerferien kommt Ada in die Schule. Wir kennen es ja selber, dass wir an einem Tag traurig, wütend, freudig und eifersüchtig sein können. So geht es auch Ada, die den Sommer genießt, ihren Bruder liebt, mit ihm aber streitet. Wichtig sind die Momente mit ihrer Mama. Dort gibt es Vertrauen, Mut und eine unglaublich Nähe. Diese einzelnen Geschichten ergeben natürlich eine große Sommererzählungen mit Freunden, Familie und allem, was dazugehört.
Dazu kommen die Illustrationen von Philip Waechter voller Witz und doch zart und sehr nahe.
Gegenseitig bestärken sich hier Wort und Bild und machen diese Neuerscheinung zu einem Meisterwerk.
Also nix wie rein in die Buchhandlung und flott ins Buch geschaut. Wenn das nicht geht, dann bitte in die pdf hier reinschauen. Dort können Sie viele Episoden nachlesen und -schauen.

Mittwoch, 28.Februar

Heute haben
Michel de Montaigne * 1533
Johann Beer * 1655
Marcel Pagnol * 1895
Erika Pluhar * 1939
Bodo Morshäuser * 1953
Colum McCann * 1965
Geburtstag
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„Dein Stolz und Hochmut fällt so geschwind, als er steiget, jedoch bleibt er, was er allezeit gewesen, nämlich Wind und Eitelkeit.“
Johann Beer
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Ein neues Zählbilderbuch:

Kristin Roskifte: „Alle reisen
Gerstenberg Verlag € 20,00
Bilderbuch ab 5 Jahre

Alle reisen. Ob mit der Bahn, dem Fahrrad, Auto, Bus, Flugzeug, Hubschrauber oder zu Fuß. Sie reisen im Kopf, im Raum und in der Zeit. Acht Milliarden Menschen befinden sich auf einer gemeinsamen Reise durch die Weiten des Universums. Aber wohin sind sie unterwegs?
Wieder beginnnt Kristin Riskifte von vorne mit der eins. Auf dem nächsten Bild dann zwei Personen, dann drei Menschen. Es werden immer mehr, die Seiten füllen sich. Jede Menge Kleinigkeiten lassen sich entdecken und durch die Rätselaufgaben im Schlussteil des großen Bilderbuches werden die Seiten zu Suchwimmelbilder, in dem wir uns stunden- und tagelang aufhalten können.
Acht Millarden Menschen sind schon eine Menge und die darzustellen eine Herausfordung. Aber was ist dann mit dem Weltall?

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Auf tagesschau.de von Stephan Hübner:

Klimawandel in der Arktis
Wie wird der Eisbär künftig satt?

Die Waage zeigt bei ihm mehr als 300 Kilo, aufgerichtet ist er gut drei Meter hoch – der Eisbär. Allerdings gilt das imposante Landraubtier inzwischen als gefährdet. Denn der Klimawandel bedroht seinen Lebensraum.
Der Eisbär ist im Laufe der Zeit zu einer Ikone des Klimaschutzes geworden. Er ist eine Art, die auffällt und deren Schicksal interessiert. Das liegt einerseits an seiner Kraft, Größe und an dem dichten weißlichen Fell, das ihn nicht nur tarnt, sondern auch isoliert und Wasser abweist. Andererseits ist sein Lebensraum vom Klimawandel besonders hart betroffen – das Verbreitungsgebiet von Eisbären erstreckt sich über Alaska, Kanada und Grönland bis nach Sibirien, inklusive der Zone des arktischen Meereises.
Wie viele Eisbären es dort noch gibt, ist schwer zu sagen. Denn die Bären sind über riesige Gebiete verteilt, mitunter wandern sie weite Strecken – und sie sind einfach schwer zu zählen. Die International Union for Conservation of Nature, IUCN, die die internationalen Roten Listen bedrohter Tier- und Pflanzenarten herausgibt, tut sich wohl auch deshalb schwer damit anzugeben, wie sich der Weltbestand wilder Eisbären aktuell entwickelt. Sie stuft die Art aber dennoch als bedroht und in ihrem Bestand verletzlich ein. …

Hier geht es zum kompletten Artikel.
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Ich unterstütze durch meine Unterschrift den Wahlvorschlag der Partei
Klimaliste Baden-Württemberg – KlimalisteBW für die Wahl des Gemeinderats in Ulm am 09. Juni 2024

Sie können die pdf herunterladen, unterschreiben und das Formblatt im Laden vorbeibringen.


Mittwoch, 14.Februar

Heute haben
Max Horkheimer * 1895
Alexander Kluge * 1932
Frank Schulz * 1957
Tstsi Dangarembga * 1959
und Josef Hader *1962
Geburtstag
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„Bereits im 18. Jahrhundert, von der Gegenwart zu schweigen, war der Gang der Wissenschaft wie des Glaubens nicht so sehr durch den Willen zum Guten, als durch das Interesse der Macht bedingt.“
Max Horkheimer
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Unser Bilderbuchtipp:


Leo Timmers: „Bär und seine Brille
Aus dem Niederländischen von Eva Schweikart
Bilderbuch ab 4 Jahre
aracariverlag € 15,00



Gestern hatten wir auf dem Blog ein Bilderbuch, in dem sich nächtliche Schatten zu Hausmonstern verwandelt haben. Zumindest im Kopf des kleinen Mädchens.
Heute hat Bär seine Brille verloren. Naja, er hat sie auf dem Kopf und leider nicht auf der Nase. Die Brille muss bei Giraffe sein. Auf dem Weg dorthin sieht er jede Menge fremde Tiere, wie man oben sehen kann. Als Giraffe ihm zeigt wo seine Brille ist und Bär sie aufsetzt. Schreit er voller Freude: „Giraffe“, da er seinen Freund zuerst als Schlange erkannt hat. So erzählt er Giraffe über alle fremden Tiere und wir können sie uns im Bilderbuch anschauen. Als er die Brille kurz abnimmt, weil er denkt, dass sie vielleicht defekt ist, ruft er erstaunt: „Drei Löwen“, obwohl es doch nur drei blühende Blumen sind.
Ein herrlicher Bilderbuchspaß, der, wie das gestrige Buch, zur Phantasie im Kopf und zur Kreativität anregt.
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Auf tagesschau.de entdeckt. Von Yasmin Appelhans, NDR

Ackerpflanzen
Klimawandel treibt Pilzbefall voran

Pilze wachsen gut, wenn es feucht und warm ist – auch auf Ackerpflanzen. Das dürfte unter zukünftigen Klimabedingungen zum Problem werden. Denn so können sie sich auch schneller an Pflanzenschutzmittel anpassen.
Wird das Klima zukünftig immer feuchter und wärmer, werden auch mehr Pilze Ackerpflanzen befallen, erklärt Remco Stam. Er ist Phytopathologe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und beschäftigt sich mit Erkrankungen von Kulturpflanzen. Denn Pilze wachsen besonders gut, wenn es feucht und warm ist. „Und in dem Sinne kann ich jetzt schon ohne ein Modell anzugucken vorhersagen: Wenn es öfter Schauer gibt und ein bisschen wärmer wird, wird sich das bestimmt auf Pilzbefall auswirken“, so Stam.
Was das bedeutet, kann man jetzt schon beobachten. Stam und seine Kolleginnen und Kollegen haben beispielsweise Versuche mit einem Krankheitserreger der Gerste gemacht, der die Ramularia-Blattfleckenkrankheit verursacht.
„Diesen Krankheitserreger sehen wir eigentlich erst seit den 80er-Jahren als problematisch an. Also vorher war er eigentlich immer in der Pflanze oder auf der Pflanze zu finden, aber man hat nie geahnt, dass die Flecken irgendwann mal bedeutungsvoll werden könnten“, so Stam. Inzwischen gebe es vor allem in Süddeutschland Ernteausfälle zwischen 20 und 30 Prozent, wenn die Krankheit unbehandelt bleibt. …

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