Donnerstag, 29.November

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Am kommenden Freitag werfen wir für jedes Buch, das Sie bei uns kaufen, € 1,00 in ein Spendenglas. Lassen Sie jetzt Ihre Bücher zurücklegen, bestellen Sie Ihre Bücher und holen Sie diese am Freitag bei uns ab, damit wir möglichst für Geld für Seawatch zusammenbekommen. Vielen Dank.

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Heute haben
William Blake * 1757
Alexander Blok * 1880
Stefan Zweig * 1881
Alberto Moravia * 1907
Geburtstag
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Stefan Zweig
Graues Land

Wolken in dämmernder Röte
Drohn über dem einsamen Feld.
Wie ein Mann mit trauriger Flöte
Geht der Herbst durch die Welt.

Du kannst seine Nähe nicht fassen,
Nicht lauschen der Melodie.
Und doch: in dem fahlen Verblassen
Der Felder fühlst du sie.
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Detlef Surrey: „Berlin – The Wall revisited“

Spurensuche mit dem Skizzenbuch
Jaja Verlag € 25,00
Hardcover mit Halbleinen, 112 Seiten in Farbe, 21 x 16 cm

„Wo stand denn die Mauer?“
Der Fall der Berliner Mauer ist 30 Jahre her. Einerseits ist sie nicht mehr zu sehen, andererseits immer noch präsent. Eine Spurensuche vor Ort ist oft schwierig. Gut, dass jetzt Detlef Surrey dieses Buch mit seinen Reiseskizzen veröffentlicht hat.
LeserInnen unseres Blogs erinnern sich an die „Sonntagsskizzen„, die wir über Jahre veröffentlicht haben. Dort tauchten immer wieder neue Skizzen, Bilder, Zeichnungen aus der Hauptstadt auf.
Und dass das Buch sooo schön geworden ist … ein kleines Kunstwerk, innen und außen.

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Leseprobe

Mittwoch, 20.November

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Heute haben
Selma Lagerlöf * 1858
Nadine Gordimer * 1923
Don DeLillo * 1936
Rachid Mimouni * 1045
Jürgen Seidel * 1948
Geburtstag
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Heinrich Heine
Deutschland. Ein Wintermärchen

Caput I

Im traurigen Monat November war’s,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinüber.Und als ich an die Grenze kam,
Da fühlt ich ein stärkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begunnen zu tropfen.

Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
Da ward mir seltsam zumute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz
Recht angenehm verblute.

Ein kleines Harfenmädchen sang.
Sie sang mit wahrem Gefühle
Und falscher Stimme, doch ward ich sehr
Gerühret von ihrem Spiele.

Sie sang von Liebe und Liebesgram,
Aufopfrung und Wiederfinden
Dort oben, in jener besseren Welt,
Wo alle Leiden schwinden.

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9783407754486

Nikolaus Heidelbach: „Alma und Oma im Museum“
Beltz & Gelberg Verlag € 14,95
Ein Bilderbuch ab 8 Jahren

„Für einen vernünftigen Museumsbesuch braucht man drei Dinge. Erstens, die richtigen Schuhe, zweitens gute Augen und drittens genug Zeit. Hast du alles?“

Klar hat Alma alles und somit kann es losgehen. Ein Besuch des Wallraf-Richartz-Museums steht an. Was die Oma erst im Museum sagt, ist, dass man am besten alleine durchs Museum gehen sollte. Und deshalb muss Alma den Wärter ablenken, damit Oma sich verstecken kann. Wie? Verstecken? Ja, Oma versteckt sich in den Bildern und spricht über die Kopfhörer mit ihrer Enkelin. Wirklich, sie ist versteckt und Alma und wir LeserInnen dürfen sie suchen. Leider sind dazu die Abbildungen fast zu klein geraten. Trotzdem – ein großer Suchspaß.
Aber viel wichtiger sind die Gespräche zwischen den beiden. Die Fragen der kleinen Alma und die Antworten der Expertin. Dadurch bekommen wir bei diesem Rundgang einen prima kunstgeschichtlichen Einblick in sechszehn religiöse Meisterwerke des Museums.
Wenn wir noch etwas Geduld haben und das Ende des Buches richtig verstanden haben, geht der nächste Besuch in den zweiten Stock zum Barock. Ha! ich freue mich jetzt schon.

Leseprobe

Dienstag,12.November

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Heute haben
Oskar Panizza * 1853
Hans Werner Richter * 1908
Michael Ende * 1929
Geburtstag.
Aber auch Neil Young, Grace Kelly, Loriot und Auguste Rodin.
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Heute auf dem Gedichtekalender:

Heinrich Lersch (1889-1936)
November

Es weint ein schmerzlich
Lied sich durch den Wald,
ist’s Vogel- oder Menschenton?
Ist es der Wind, der Äste geigt?

Der Nordwind hat sich aufgemacht,
er fegte erst die Felder kahl;
dann ging er durch den Sommerwald
und nahm die bunten Stimmen mit
und trank der Blätter grünes Blut.

Nun deckt ein Schleier, grau und dicht,
das welke Antlitz der Natur,
dass niemand ihren Kummer sieht.
Es weint ein schmerzlich Lied
sich durch den Wald.
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Joan M. Lexau: „Das ist gut! Das ist schlecht!“
Der amerikanische Bilderbuch-Klassiker – Erstmals auf Deutsch
Mit Illustrationen von Aliki
Deutsch von Kathrin Köller
Prestel Verlag € 15,00
Bilderbuch ab 3 Jahren

1963 kam dieses Bilderbuch zum ersten Mal im Original heraus. Kaum zu glauben, dass es erst jetzt eine deutsche Übersetzung davon gibt. Das ist schlecht. Das Bilderbuch hat den Charme der vergangenen Jahre, aber einen Witz, der heute noch genau so funktioniert. Das ist gut.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Ein Tiger will im Urwald einen Jungen fressen. Der meint jedoch, dass er zu müde sei, um vor dem Tiger zu flüchten. Der Junge erzählt dem Tiger nun eine Räuberpistole, wie er von einem Nashorn gejagt worden ist.
Links sehen wir immer das Gesicht des Jungen und rechts das des Tigers. In der Mitte des Bildes sehen wir die erzählte Verfolgungsjagd.
Tiger kommentiert nun jede Sequenz mit: „Das ist gut!„, oder „Das ist schlecht„. Das wechselt von Seite zu Seite, da der Junge in seiner Geschichte wahnsinnige Kapriolen einbaut. Ob der Junge den Tiger mit seiner Verwirrgeschichte überlisten kann, verrate ich natürlich nicht.
Ein Blick in die Leseprobe lohnt sich.
Ansonsten einfach in den Buchladen kommen und dann gleich auch noch das Ende lesen.

Leseprobe
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Wir hatten einen unglaublichen guten, schönen und sehr interessanten Abend mit Priya Basil. Solche Gäste hätten wir gerne mehr.

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