Freitag, 27.März

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Heute haben Geburtstag:
Heinrich Mann * 1871
Golo Mann * 1909
Hansjörg Schneider * 1938
Harry Rowohlt * 1945
Patrick McCabe * 1955
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Thomas Dietrich
Hoffnung

Hoffnung ist ein großes Wort,
trägt mich in Gedanken fort.
Gerade jetzt, wo eins zwei drei
nichts mehr ist, wie es sonst sei.

Still auf Straßen ist das Leben.
Das hat es noch nie gegeben.
Draußen strahlt die liebe Sonne,
drinnen lebt sich’s wie ’ne Nonne.

Fastenzeit und Osternacht
wären sonst jetzt angebracht.
Frühlingsanfang, starkes Bier,
nichts davon erfreut mich hier.

Bücher helfen mir sehr gerne,
bringen fort mich in die Ferne,
wohin auch mein Geist nur strebt
und die Hoffnung neu belebt.
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Unsere Postkarten möchten gerne auf die Reise gehen.
Gerne stellen wir Ihnen ein kleines Sortiment zusammen:
Ostern, Frühling, Geburtstag oder „Alles Mögliche“.
Vielleicht auch eine kleine Wundertüte, lassen Sie sich überraschen!
Also: Ab die Post!

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Ihr werdet mich für verrückt, sentimental oder bescheuert halten. Aber als ich heute auf’m Fahrrad saß und noch Bücher ausgefahren habe, kam mir plötzlich die Liedzeile „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ in den Kopf
Verdammt, Nena wurde am 24.März 60 Jahre alt.
Und irgendwie, irgendwo, irgendwann haben wir auch auch diese aktuelle Situation überstanden. Dann feiern wir. Irgendwie, irgendwo, irgendwann.
Ich/wir lade/n Euch/Sie ein. Versprochen.

Donnerstag, 26.März

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Heute haben
Robert Frost * 1874
Tennessee Williams * 1911
Erica Jong * 1942
Patrick Süskind * 1949
Geburtstag
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Vielen Dank für dieses schöne Gedicht, das wir in alle bestellten Bücher stecken und/oder an die Tüten heften.

Thomas Dietrich
Hoffnung

Hoffnung ist ein großes Wort,
trägt mich in Gedanken fort.
Gerade jetzt, wo eins zwei drei
nichts mehr ist, wie es sonst sei.

Still auf Straßen ist das Leben.
Das hat es noch nie gegeben.
Draußen strahlt die liebe Sonne,
drinnen lebt sich’s wie ’ne Nonne.

Fastenzeit und Osternacht
wären sonst jetzt angebracht.
Frühlingsanfang, starkes Bier,
nichts davon erfreut mich hier.

Bücher helfen mir sehr gerne,
bringen fort mich in die Ferne,
wohin auch mein Geist nur strebt
und die Hoffnung neu belebt.
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Heute in unserem Schaufenster:

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Bruno Gerber, Ruth-Elisabeth Baur: „Werkstatt Papierflieger“
Einfache Modelle, die perfekt fliegen.
Ein Papierflieger-Enthusiast zeigt seine 44 besten Modelle.
Einfache Papierflieger für unterschiedliche Windverhältnisse; mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Falten.
AT Verlag € 22,90

Keine Schule, kein Kindergarten. Aber vielleicht ein Balkon, oder ein Fenster zum Hof. Oder vielleicht auf einem Spaziergang, oder vom Sofa. Egal: Ein einfaches Blatt Papier, ein paar Mal klug gefaltet, und schon segelt der Flieger minutenlang im Wind.
Das Buch präsentiert 44 neue Papierfliegermodelle in sorgfältig gezeichneten, detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Das Spektrum reicht vom Schülermodell „Schwalbe“ bis hin zum kühnen „Asymmetrischen“, von der beschaulich gaukelnden Kassenzettel-„Libelle“ bis zum pfeilschnellen Katapult-Flugzeug.
44 Modelle, die Jung und Alt begeistern und bei unterschiedlichen Windverhältnissen perfekt fliegen.

Leseprobe

 

Mittwoch, 25.März

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Heute haben
Flannery O’Connor * 1925
Mohammed Choukri * 1935
Alessandro Piperno * 1972
Geburtstag
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Der Ulmer Blumenladen „Stielecht“ hat geschlossen, aber eine tolle Tafel im Schaufenster.

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Passend in dieser besonderen Zeit. Jetzt neu als Taschenbuch.

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John Ironmonger: „Der Wal und das Ende der Welt“
Aus dem Englischen von Maria Poets und Tobias Schnettler
Fischer Taschenbuch € 12,00

Ein kleines Fischerdorf an der englischen Südküste, abgelegen idyllisch, kaum von Touristen besucht und in den Wintermonaten sind die Bewohner unter sich. Es passiert nicht viel, jeder kennt jeden, es wird viel getrascht und die Dorfschule hat auch nur noch eine Hand voll Kinder, die Lehrerin befürchtet die baldige Schließung.
Neues Leben kommt ins Dorf an dem Tag als Joe, ein Banker aus London an Land gespült wird. Fast alle sind bei seiner Rettung dabei und der pensionierte Dorfarzt nimmt ihn bei sich auf. Er ist der geheimnisvolle Fremde und der Besitzer des teuren Autos, das verlassen auf dem Dorfparkplatz stand. Ein Analyst, dessen Leben fast nur noch aus Zahlen und Berechnungen bestand und der sich letztendlich für den Kollaps seiner Bank verantwortlich fühlte.

„In dem Dorf St.Piran erzählt man sich noch immer von dem Tag, als der nackte Mann am Strand angespült wurde. Es war der selbe Tag an den Kenny Kennet den Wal sah. Manche sagen, es sei ein Mittwoch gewesen. Andere scheinen sich ganz sicher zu sein, dass es ein Donnerstag war. Und zwar Anfang Oktober. Vielleicht aber auch Ende September, doch im Durcheinander der Tage und Wochen, die folgten, dachte niemand daran, alles aufzuschreiben. Manche Dorfbewohner behaupteten, sie erinnerten sich an jede Einzelheit, und sie alle erzählen von dem nackten Mann, und sie alle erzählen von dem Wal.“

Ein toller Roman mit liebenswerten Menschen, einem großen Wal und einem Kirchturm voller Proviant.

Leseprobe
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Fred Wiegräfe spielt „California Dreaming“ gegen den Corona Blues.