Freitag, 26.April

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Heute haben
Ludwig Uhland * 1787
Arno Holz * 1863
Carl Einstein * 1885
Ludwig Wittgenstein * 1889
Bernard Malamud * 1914
Geburtstag
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Ludwig Uhland
Lob des Frühlings

Saatengrün, Veilchenduft,
Lerchenwirbel, Amselschlag,
Sonnenregen, linde Luft!
Wenn ich solche Worte singe,
Braucht es dann noch große Dinge,
Dich zu preisen, Frühlingstag!
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„Grindelwalds Verbrechen“
Phantastische Tierwesen 2
DVD € 15,99

Regie: David Yates
Darsteller: Eddie Redmayne, Katherine Waterston, Dan Fogler, Alison Sudol, Jude Law, Johnny Depp, Ezra Miller, Zoe Kravitz
Autor: Joanne K. Rowling

Das Abenteuer geht weiter.
Nachdem der zweite Teil im Kino schon durch ist, gibt es jetzt Neues von Newt Scamander auf DVD.
War der erste Teil zum Teil humorig, schlägt nun Rowling in diesem Fünfteiler, der vor Harry Potter spielt, zum ersten Mal richtig zu.
Gellert Grindelwald, der Böse, der von Johnny Depp gespielt wird, reisst die Macht an sich und die Szenerie erinnert stark an den Faschismus. Gute Freunde von Newt werden von Grindelwalds Charisma eingenommen und wechseln zur Gegenseite. Beim Showdown bilden sich neue Konstellationen und wir dürfen auf Teil 3 gespannt sein.

Donnerstag, 25.April

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Heute haben
Claude Mariac * 1914
Albert Uderzo * 1927
Elfriede Czurda * 1946
Geburtstag
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Christian Friedrich Hebbel
Ein Bild aus Reichenau

Auf einer Blume, rot und brennend, saß
Ein Schmetterling, der ihren Honig sog
Und sich in seiner Wollust so vergaß,
Daß er vor mir nicht einmal weiter flog.

Ich wollte sehn, wie süß die Blume war,
Und brach sie ab: er blieb an seinem Ort;
Ich flocht sie der Geliebten in das Haar:
Er sog, wie aufgelöst in Wonne, fort!
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Daniel Schreiber: „Zuhause“
Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen
Suhrkamp Verlag € 10,00

Ist Zuhause nun Heimat, oder Heimat immer ein Zuhause?
Wo sind wir daheim, wo wohnen wir, wo fühlen wir uns wohl und sind unsere Wurzeln?
Suchen wir nach dem perfekten Ort, oder gibt es den nur im Kopf?
Warum reisen wir um die Welt und hängen an vergangenen Momenten?

Daniel Schreiber berichtet über sich, sein Leben, seine Lieben, seine Reisen und seine Wohnorte. Einerseits sehr persönlich, andererseits läßt er uns in sein Bücherregal schauen, aus dem ihm Zitate von Philosophen, Soziologen, Psychologen entgegenfliegen. Mit leichter Hand nimmt er uns mit auf seine eigene Reise durch die letzten Jahre, durch letzte Wohnstätten und Urlaubsorte.
Er beginnt jedoch mit dem Leben seiner Urgroßmutter, von der nichts erhalten ist, außer einem Pflaumenmusrezept, die mehrfach vertrieben worden ist und als einzige aus ihrer Familie, aus ihrem Bekanntenkreis, diese verschiedenen Massaker überlebt hat. Ein glückliches Leben? Heimat? Zuhause?
Früher war Zuhause der Ort, von dem man kam – und heute?
Wo gehören wir hin? Was ist unser Zuhause in einer Zeit, in der sich immer weniger Menschen sinnstiftend dem Ort verbunden fühlen, an dem sie geboren wurden? In seinem persönlichen Essay beschreibt Daniel Schreiber den Umschwung eines kollektiven Gefühls: Zuhause ist nichts Gegebenes mehr, sondern ein Ort, nach dem wir uns sehnen, zu dem wir suchend aufbrechen.
Schreiber hängt an New York und London und hadert mit Berlin und weiß nicht warum. Er zitiert den Franzosen Didier Eribon und sein Buch „Rückkehr nach Reims“, um besser mit seiner Situation klar zukommen. Er erwähnt, im Zusammenhang mit seinen langen Spaziergängen durch die Städte, Roland Barthes und sein Buch „Das Reich der Zeichen“ und den chinesisch-amerikanischen Anthropologen Yi-Fu Tuan, der schreibt: „Sich zu Hause zu fühlen ist ein Prozeß, der in aller Regel Zeit brauche, sehr viel Zeit.“ Ein Ort sei erst einmal nur ein Ort, egal ob man dort hineingeboren wurde, oder dort hingezogen sei.
Und diese Zeit mit Schreiber können wir locker investieren, denn er unterhält uns auf 130 Seiten gekonnt und hinterläßt immer wieder kleine Pickser, über die wir nachdenken können.

Leseprobe

Mittwoch, 24.April

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Joseph von Eichendorff

Es steht ein Berg in Feuer,
In feurigem Morgenbrand,
Und auf des Berges Spitze
Ein Tannbaum überm Land.

Und auf dem höchsten Wipfel
Steh ich und schau vom Baum,
O Welt, du schöne Welt, du,
Man sieht dich vor Blüten kaum!
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Armstrong

Sonderausgabe „50 Jahre Mondlandung“
Zum 50-Jahr-Jubiläum der Mondlandung der Menschen hat Torben Kuhlmann sein Erfolgsbuch überarbeitet: Diese Sonderausgabe hat eine neues Cover und ein Hintergrundkapitel mit neuen Bildern zur Geschichte der Mondlandung. Außerdem enthält diese Ausgabe ein exklusives „Mission Patch“ zum Aufbügeln für zukünftige Astronauten.

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Torben Kuhlmann: „Armstrong“
Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond
NordSüd Verlag € 23,00

Amerika in den 1950er Jahren … Eine kleine, wissbegierige Maus beobachtet jede Nacht den Mond durch ein Fernrohr, während ihre Artgenossen einem höchst unwissenschaftlichen Käsekult verfallen sind. Kann der Mond wirklich aus Käse sein? Angespornt durch die Pionierleistungen der Mäuseluftfahrt, beschließt die kleine Maus, der Frage auf den Grund zu gehen. Sie fasst einen großen Entschluss: Sie wird als erste Maus zum Mond fliegen!

In seinem zweiten großen Abenteuer einer kleinen Maus zeigt Torben Kuhlmann seine ganze Meisterschaft sowohl als Illustrator stimmungsvoller und eindrücklicher Bilder als auch als raffinierter Erzähler von spannenden Geschichten. Hier überzeugen alle liebevoll erfundenen Details.
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Förderpreis Junge Ulmer Kunst

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Bewirb dich bis spätestens 30.04.2019

Die Stadt Ulm schreibt im zweijährigen Turnus einen Förderpreis für junge Ulmer Künstlerinnen und Künstler aus. Der Preis ist mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 12.000 € dotiert, die jeweilige Einzelzuwendung beträgt 2.000 €. Schwerpunktmäßig sollen Nachwuchskünstlerinnen und -künstler gefördert werden, die sich an der Schnittstelle ihres Werdegangs, d. h. in einer künstlerischen Ausbildung befinden oder die am Übergang in eine künstlerische Berufstätigkeit stehen.

Der Preis wird in folgenden Sparten ausgeschrieben:
Literatur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Klassische Musik, Populäre Musik und Film.

Über die Vergabe der Förderpreise entscheidet jeweils eine spartenbezogene Jury, der überregional anerkannte Fachleute der jeweiligen Sparte angehören.
Die Preisverleihung erfolgt am Freitag, 08.11.2019 um 19 Uhr in einer öffentlichen Veranstaltung. Den Festakt gestalten die Preisträgerinnen und Preisträger als künstlerische Soirée mit. Anschließend werden bei einer After-Show-Party alle Gäste und Teilnehmende geladen, den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen und ins Gespräch zu kommen.
Wer kann sich bewerben?

Eingeladen zur Bewerbung sind alle Künstlerinnen und Künstler, die im Jahr 2019 nicht älter als 30 Jahre sind (Jahrgang 1989), deren Geburts- oder Wohnort Ulm ist oder deren künstlerisches Betätigungsfeld überwiegend in Ulm liegt. Interdisziplinär arbeitende Künstler*innen können sich ebenfalls bewerben und werden gebeten, sich einer Sparte zuzuordnen.

Alle wichtigen Infos für eine Bewerbung findest Du unter Bewerbung.