
Heute haben
William Blake * 1757
Washington Irving * 1859
Alexander Blok * 1880
Stefan Zweig * 1881
Alberto Moravia * 1907
Tomi Ungerer * 1931
Ulrike Schweikert * 1966
Geburtstag
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„Früher hatte der Mensch nur einen Körper und eine Seele. Heute braucht er noch einen Pass dazu, sonst wird er nicht wie ein Mensch behandelt.“
Stefan Zweig
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Unser Buchtipp:
John Burnside: „So etwas wie Glück“
Geschichten über die Liebe
Erzählungen aus dem Englischen von Bernhard Robben
Penguin Verlag € 24,00
Eigens für die deutsche Ausgabe hat der schottische Autor diese 12 Erzählungen zusammengestellt. Die meisten davon erschienen 2013 im Original unter dem Titel „Like Happy“.
John Burnside ist einer der ganz ruhigen Autoren auf dem deutschen Buchmarkt und trotzdem hinterlässt er nach jeder Veröffentlichung deutliche Spuren. So war es auch mit „Über Liebe und Magie“, das vor Jahren euphorisch besprochen worden ist. Auch „What Light There Is“, ein Buch über die Magie des (verschwindenden) Moments, enthält viele Stelle, die ich hätte unterstreichen und abschreiben können.
Jetzt also das Thema „Glück“. Dieses Mal tauchen Menschen auf, die gefangen sind in ihren Beziehungen, die gestrandet und traumatisiert sind. Sie wollen entfliehen und können es nicht. Es herrscht oft eine große Sprachlosigkeit. Von Glück können sie nur träumen. Und doch gibt es immer wieder unglaublich schöne Momente, in denen das Leben eine andere Biegung nehmen könnte.
John Burnside schafft es auf wenigen Seiten ein Breitwandkino zu erstellen, einen ganzen Roman, ein ganzes Leben zu erzählen. Immer wieder taucht Schnee auf, Weihnachten. Eine Situation, in der das Weiß das Grau des Alltags überdeckt, oder die Stille Nacht die Härte des alltäglichen Lebens vergessen lässt.
Im nächsten Literarischen Quartett wird dieses Buch besprochen. Ich bin gespannt.
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Verfügbarkeit: Im TV-Programm: ZDF, 02.12.2022, 23:45 – 00:30
Verfügbarkeit: Video verfügbar ab 02.12.2022, 10:00
Gäste der Dezember-Ausgabe: Juli Zeh, Eva Menasse und Adam Soboczynski.
Die vier Literaturexpert*innen diskutieren über die Bücher von Ingeborg Bachmann/Max Frisch, Karen Duve, Ursula Fricker und John Burnside.
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Auf tagesschau.de zu lesen:
Klima-Studie
Europa erwärmt sich besonders schnell
Der Temperaturanstieg in Europa fällt deutlich höher aus als im Rest der Welt, warnt eine Studie. Zwischen 1991 und 2021 sei es pro Jahrzehnt um 0,5 Grad Celsius wärmer geworden. Immerhin gebe es Fortschritte bei der CO2-Reduktion.
In Europa sind die Temperaturen in den vergangenen 30 Jahren mehr als doppelt so schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt: Laut dem Klimabericht der Weltwetterorganisation (WMO) der UN und des Copernicus Climate Change Service der EU stiegen die Temperaturen in Europa zwischen 1991 und 2021 im Durchschnitt um 0,5 Grad Celsius pro Jahrzehnt an. Damit weise Europa den höchsten Wert aller Kontinente auf, teilte die WMO mit.
Der Trend dürfte demnach anhalten. Dann würden außergewöhnliche Hitze, Waldbrände und Überschwemmungen die Bevölkerungen, die Wirtschaft und die Ökosysteme weiter schädigen, sagen die Autoren des Berichts voraus. Der wirtschaftliche Schaden belief sich 2021 auf über 50 Milliarden Euro.


