Mittwoch, 13.Juni

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Heute haben
Heinrich Hoffmann * 1809
William Butler Yeats * 1865
Fernando Pessoa * 1888
Dorothy Sayers * 1893
Anna Maria Ortese * 1914
Irvin Yalom * 1931
Geburtstag
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William Butler Yeats
A Drinking Song

WINE comes in at the mouth
And love comes in at the eye;
That’s all we shall know for truth
Before we grow old and die.
I lift the glass to my mouth,
I look at you, and I sigh.
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Michael Hammerschmid (Autor) / Rotraut Susanne Berner (Illustrator):
Schlaraffenbauch
Die Tollen Hefte Nr. 49
Herausgegeben von Rotraut Susanne Berner.
Original-Flachdruck mit fünf Sonderfarben und einer Beilage (Poster), Fadenknotenheftung mit Schutzumschlag, limitierte Auflage.
Edition Büchergilde € 18,00

Was für eine Meisterleistung und was für eine Ausdauer. Diese „Tollen Hefte“ sind mehr als toll. Sie sind jedes Mal etwas ganz Besonderes, ein kleines Geschenk an die Käufer und Leser und Betrachter. Angefangen hat das mit Armin Abmeier, einem Buchverrückten und dem Drucker und Verleger Benno Käsmayr vom Maro Verlag. Er hat mir vor Jahren erzählt, wie an den Wochenenden der Herstellung gedruckt, verworfen, nochmals gedruckt, versucht, abgewogen worden ist. Die Vorstellungen des Herausgebers waren oft drucktechnisch sehr schwer umsetzbar.
Dieses Spiel betreibt Rotraut Susanne Berner nach dem Tod von Armin Abmeier weiter.
Ich bin ein großer Vertreter des Handicaps und der Einschränkung. Und es ist eine Einschränkung. Ich kann nicht sehen, wie es am Ende aussieht. Ich stehe an der Druckmaschine und hab Herzklopfen bis zum Hals, weil ich einfach nicht weiß, wie sieht das aus. Und der Charme, der darin liegt, ist eben, dass das eine gewisse Nichtperfektion hat. Nichtperfektion nicht im Sinne von weniger schön, sondern im Sinne von: Es ist nicht so glatt.“, sagt sie. Und was dann dabei herauskommt, können wir hier mit dem 49.Heft in den Händen halten.
Michael Hammerschmids Gedichte sind eine Steilvorlage für die Illustratorin Berner. Dieses Zusammenspiel gelingt ausgezeichnet. Wortassoziationen, Andeutungen, Gedankensplitter, Gefühlswelten, nimmt die Künstlerin auf und wandelt sie in ihrer eigenen, bekannten Weise um, deutet neu und benutzt dazu eine große Anzahl von Blumen, Monden, Tieren, Monster, …

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„…
ganz ohne Fleiß
und in der Luft
fliegt alles, genau
in den Mund und
von dort beim Sprechen
und Sich-denken-allein schon
heraus …“

Und mit diesen Zeilen schließe ich diese heutige Buchvorstellung.
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Hartmut Bögel unterwegs zur Fußball-WM. Mit dem Rad!
https://hardy-radelt-2018.tumblr.com/

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75 km vor Rostov am Don

Mein bislang längster Radtag mit 223 km geht neben dem Zelt vor der Tankstelle bei einem Bierchen langsam zu Ende….müde und geschafft, aber auch sehr zufrieden dass es so gut rollt und ich mächtig vorwärts komme. Will jetzt einfach zu sehn sobald wie es eben geht an’s Schwarze Meer zu kommen und mich am und im Wasser dann ausgiebig von der Radlerei zu erholen und mich voll auf die WM vorbereiten und einstimmen. Bislang nahezu null WM Anzeichen, von Atmosphäre ganz zu schweigen; fast nichts hab ich bisher gesehen dass auf das bevorstehende Fußballfest hindeutet; das war in Südafrika und Brasilien vollkommen anders. Wenn ich freudig “Futbol…Sotschi…Ticket…Germania…” kauderwelsche ernte ich freudige und vor allem ungläubige Reaktionen, aber ich hab nicht das Gefühl es herrsche besondere Vorfreude oder Erwartung. Naja, vielleicht ändert sich das übermorgen schlagartig wenn die Russen ihr Auftaktmatch gewinnen…..

Mein Radtag heute war lang und lange recht unspektakulär auf dem guten und sicheren Seitenstreifen der Autobahn M 4; nach wie vor welliges Terrain und nach jedem Anstieg die Hoffnung dass es danach dann aber mal eine Weile eben weiter gehen wird um dann sogleich wieder hinab und dem nächsten Anstieg entgegen zu strampeln. Kurzweillige und sehr nette kurze Begegnungen bei den Kaffee-und Essenspausen an den Rasthäusern; tun mir immer sehr gut diese Freundlichkeiten; so kurz und belanglos sie auch sein mögen.

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Gegen Spätnachmittag und Abend kam dann noch richtig Leben in die sonst so gleichbleibende Szenerie. Erst endete jäh mein sicherer Seitenstreifen und 30 km musste ich die Fahrbahn mit den Autos und LKW’s teilen; das war zumindest fragwürdig ob das so sinnig für mich ist, denn rollten zwei LKW’s grollend von hinten heran war nicht mehr allzuviel Platz und zudem kam ich auch dann immer richtig in den Windsog und hatte zu tun um die Spur zu halten; ein kleiner falscher Schlenker nur -egal vom wem- hätten für Ross und Reiter fatale Auswirkungen…gottlob bekam ich nach den langen 30 km wieder meinen sicheren Seitenstreifen zurück, Juhuu.

Dann Stau auf der Autobahn; da kennen die hier nix, jeder versucht irgendwie sich vorbeizumogeln; aus der zweispurigen Straße wird dann schnell eine drei -oder gar vierspurige. Ich mittendrin und mit gewissen Vorteilen in Sachen vorbeimogeln….erst auf dem Seitenstreifen, als dieser von den Autos eingenommen wurde, bin ich auf die befestigte Kiesspur neben dem Seitenstreifen ausgewichen, doch den haben auch bald schon die Autofahrer für sich entdeckt. Mit einem lieferte ich mir eine richtiges Duell, er wollte mich partout nicht vorbeilassen und fuhr immer die Lücke zu, sodass es zu eng wurde für mich, letztlich wurde ihm dann aber ein liegengebliebener LKW zum Verhängnis und ich strampelte frohlockend vorbei und will eine gewisse Schadenfreude dabei nicht verhehlen….zeitweise bin ich auch auf die ganz linke Spur zum Überholen ausgewichen, da war durchaus Platz für ein Fahrrad …..nur Gnade Gott wenn da einer die Fahrertür unvorsichtig öffnet ..kurzum ich machte richtig Strecke entlang der abgasreichen Blechschlange und auch später als es einspurig halbwegs wieder rollte jagte ich flott der Karawane davon und machte so richtig Eindruck und war begehrtes Motiv zahlreicher Handys aus den runtergelassenen Autoscheiben heraus und bekam viel anerkennendes Huben und ebensoviel Daumen nach oben Gesten…viel Adrenalin war da im Spiel und ich geb’s zu ich hab’s genossen…..

Dienstag, 15.März

Heute haben
Paul Heyse * 1830
Elisabeth Plessen * 1944
Franz Schuh * 1947
Kurt Drawert * 1956
Geburtstag
und auch Zarah Leander.
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Mit so einem Durcheinander in die neue Woche.
Ob das gut geht?
Mit Nadia Buddes Witz allemal.

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Nadia Budde:Durch & durch
Die tollen Heft Nr.45
Büchergilde Gutenberg € 16,95
Auflage 3.500 Exemplare.
Es gibt auch noch 150 nummerierte Sonderausgaben mit einem signierten Linoldruck von Nadia Budde

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„22 Kapitel von Paaren“ nennt Nadia Budde ihren Untertitel, der erst im Innenteil auftaucht. Um das Heft herum legt sich ein Schutzumschlag. Schon mal das erste Kunstwerk. Wenn sie den wegnehmen entdecken wir noch einen Umschlag, bevor es losgeht. Paare ist das Thema: und deshalb gibt es hier gleich mal ein Memory-Spiel zum Ausschneiden. Dick und Doof, Timm und Struppi, Asterix und Obelix, die Blues Brothers. Alle mit in Buddes Boot.
Aber nun geht’s los und die Künstlerin nützt jeden freien Flecken. Ein Bulgakow-Zitat auf der ersten Klappe und eines über Doppelsterne auf der letzten. Castor und Pollux strahlen uns auf schwarzem Hintergrund an. Nicht gerade freundlich, die beiden. Aber auf der gegenüberliegenden Seite lächelt ein Budde-Monster verschmitzt.
Das erste Kapitel heisst: „Anfang & Ende“ und wir lesen Feuer & Flamme, Ebbe & Flut, Blitz & Donner, Geduld & Spucke. Im zweiten Kapitel glotzen uns irgendwelche Zombies aus der Vergangenheit an. Rosa im Gesicht mit viel Rot um die Augen. Im „Gott & die Welt“-Kapitel kommen Adam & Eva, Cäsar & Cleopatra, Tristan & Isolde, Tarzan & Jane, …. bis Barbie & Ken vor. Da kann eigentlich nur noch „Mord & Totschlag“ vor „Zank & Streit“ folgen. Hier hält die genervte blaue, römische Wölfin Romulus und Remus an den Händen. Der eine will nach Rom, der andere nach Rem. Das kann ja nix werden.

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22 Kapitel lang, bis „Sack & Pack“, „Schalten & Walten“ und „Mond & Sterne“ nimmt uns Nadia Budde mit auf ihre Welt des Durcheinanders, der Paare, der neuen Mutationen. Sie zitiert Platon, der erklärt, warum wir Menschen immer noch auf der Suche nach unserer zweiten Hälfte sind und zeigt uns eine Doppelseite mit wilden Frisuren (10.Krethi & Plethi).
Wer immer noch nicht genug hat, wem der Kopf noch nicht schwirrt, dem hat der Verlag ein Poster beigelegt.Gleich mal eben im Büro übern PC hängen. Dagegen ist ein PC-Absturz Kindergarten.
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Werner Färbers Ungereimtheiten

Großes Tigertreffen

Als erster kommt EinsTiger an,
HasTiger atemlos sodann.
BorsTiger wirkt schlecht rasiert,
was LusTiger sehr amüsiert‘.

Der FruchTiger riecht ganz apart
und BärTiger ist dicht behaart,
RosTiger ist schon sehr klapprig,
SafTiger eher klebrig, pappig.

Der GünsTiger fliegt Billigflug,
KopflasTiger ist äußerst klug.
GranTiger missmutig schaut,
worauf der GarsTiger ihn haut.

Auch BösarTiger will kämpfen,
FriedferTiger Aufruhr dämpfen.
Dem GleichgülTiger ist’s egal,
der DursTiger geht ins Lokal.

Der FrusTiger, weint sich aus
und geht mit GüTiger nach haus.
SehnsüchTiger träumt versonnen,
WahrhafTiger ist versponnen.

VorsichTiger hält sich zurück,
MuTiger sucht forsch Glück.
Dem FrosTiger ist viel zu kalt,
AllmächTiger fühlt sich sehr alt.

VernünfTiger sagt zum Schluss,
dass HeuTiger jetzt gehen muss.
FlüchTiger beim Abschied lacht
und TüchTiger noch sauber macht.

Verkaufszahlen

„Herr Autor, darf ich Sie mal fragen,
wie Ihre Bücher denn so laufen?“
„Sie hören mich bestimmt nicht klagen,
wenn Sie sich mal eins von mir kaufen.“