Freitag, 23.Juli


Heute haben
Raymond Chandler * 1888
Elio Vittorini * 1908
Hubert Selby * 1928
Werner Kofler * 1947
Alex Capus * 1961
Kai Meyer * 1969
Thea Dorn * 1970
Geburtstag.
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Simon Dach

Die Lust hat mich bezwungen,
zu fahren in den Wald,
wo durch der Vögel Zungen
die ganze Luft erschallt.
Ihr strebet nicht nach Schätzen
durch Abgunst Müh und Neid.
Der Wald ist eu’r Ergötzen
die Federn euer Kleid.
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Susanne Link empfiehlt:


Susanne Abel: „Stay away from Gretchen

Ein unmögliche Liebe
dtv € 20,00

Vergangenen Mittwochabend endlich mein erster Büchertisch. 90 Menschen auf den Stufen der Stadtbiblothek und Susanne Abel, die aus „Stay away Gretchen“ vorlas und anschliessend noch Fragen des Publikums beantwortete. Ein gelungener Abend rund um das Leben von Greta, die als Jugendliche 1944 vertrieben wird und im Nachkriegs-Heidelberg landet, aber auch die alte und demente Greta, die in Köln lebt, kommt humorig zu Wort. Leicht geschrieben, mit vielen verschiedenen Thema rund um die Traumatisierung, geliebte Menschen zu verlieren und irgendwie das Leben anzupacken und eben zu leben.

Leseprobe
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Fridays For Future
Wir stehen #AlleFürsKlima, denn die Klimakrise ist hier!

Was: Laufdemo
Wann: Heute, Freitag, 12 Uhr
Wo: Münsterplatz, Ulm

Mit Reden und Livemusik von Roadstring Army
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Gemeinsam mit dem Kundenspendenkässle und unserer € 1,00-Aktion sind bis jetzt € 860,00 zusammengekommen.
Danke!!!!
Wir machen weiter.

Dienstag, 20.Juli

Heute haben
Francesco Petrarca * 1304
Pavel Kohout * 1928
Uwe Johnson * 1934
Geburtstag
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Winfried Hermann Bauer
Freiheit

Wie habe ich die Freiheit gesucht

Abschied war mein Lied
Was ich besaß, habe ich weggegeben
Was ich zu lieben glaubte
Habe ich verlassen
Auf und davon, nichts wie weg
Über Himalayapfade hinauf nach Shangri-La
Rhododendren im Haar
Mein Gott

Wie habe ich die Freiheit gesucht

Im Osten und Westen
Zwischen Mammutbäumen am Stillen Ozean
Unter Palmen auf Penang
An den wilden Flüssen Alaskas
What a feeling
In London, Bombay, San Francisco
Und was für ein Theater
Bei der Rückkehr

Wie habe ich die Freiheit gesucht

In Kirchen und Moscheen
In Ashrams und Tempeln
Zwischen Findhorn und Poona
Zwischen Istanbul und Sanaa
Ich konnte einfach nicht stillhalten
Immer wieder
Was für ein Theater
Bis ich endlich wieder aufbrach

Wie habe ich die Freiheit gesucht

Suchen war mein Mantra
Fortwährend Fragen, immer wieder
Und das Leben antwortete
Mit Schattenspiel und Licht
Mit Lust, Schmerz und Schuld
Mit Vergebung und Liebe
Für dich, für mich, für uns
Mein Gott

Wie habe ich die Freiheit gesucht
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Unser Tagestipp:


Ingo Reuter: „Weltuntergänge
Vom Sinn der Endzeit-Erzählungen
Reclam Verlag € 6,00

Das war mal wieder ein guter Griff. Wir haben im Laden ein kleines Stäpelchen aus der Reclam-Reihe „Was bedeutet das alles?“ und ich sah den Titel und dachte, nimm das mal mit. Es hat sich mal wieder gelohnt. Diese Mischung aus Mythen und Geschichten aus ganz alten Zeiten, bis hin zu Hollywood Filmen und Netflix Serien. Alle zum Thema Weltuntergang.
Was ist so interessant am Untergang der Menschheit? Warum gibt es diese Gedanken schon so lange? Was steckt dahinter. Wer profitiert überhaupt vom Weltuntergang?
Diesen Fragen geht Ingo Reuter nach und kommt sehr schnell auf die Begriffe Schuld und Gerechtigkeit. Aus einem Untergang kann ein gerechterer Neuanfang entstehen. Denn diejenigen, die die Macht haben, verlieren alles. Diejenigen, die nichts besitzen, haben auch nichts zu verlieren, aber ein große Hoffnung, dass es danach besser wird. Dies nur einer der vielen Gedanken in diesem schmalen Buch.
Eine gut zu lesender philosophischer Ritt durch die Menschheitsgeschichte und im Moment sehr aktuell, wenn wir die Hochwasserkatastrophe der letzten Tage im Kopf haben.

Auf Deutschlandfunk Kultur gibt es ein interessantes, informatives Interview mit dem Autoren.

Leseprobe

Dr. Ingo Reuter, geb. 1968 in Duisburg, ist apl. Professor für Religionspädagogik an der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Paderborn. Arbeitsschwerpunkte bilden kulturhermeneutische Fragen in Theologie, Philosophie und Medien. Er hat zahlreiche Beiträge zu Phänomenen der populären Kultur verfasst. Zuletzt veröffentlichte er: »The Walking Dead« – Über(-) Leben in der schlechtesten aller möglichen Welten, Würzburg 2018; SURFACES/Oberflächen, Würzburg 2019; Der christliche Glaube im Spiegel der Popkultur, Wiesbaden 2020.
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Mittwoch, 22.Februar

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Heute haben
Arthur Schopenhauer * 1788
Huga Ball * 1886
Jane Bowles * 1917
Danilo Kis * 1935
Arnon Grünbein * 1971
Geburtstag
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Auch irgendwie aktuell:

Eine Grobheit besiegt jedes Argument und eklipsiert allen Geist.
Arthur Schopenhauer
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Gestern war es mal wieder so weit. Wir haben das Spendenglas mit dem Kleingeld, das wir an unserer Kasse in der „Sozialen Cent-Tasse“ sammeln, eingesteckt und sind zum türkischen Lebensmittelgroßmrkt gefahren. Drei große Einkaufswägen voll haben wir ins Auto geschaufelt. € 551,00 war die Gesamtsumme und € 560,00 hatten wir dabei. Volltreffer. Als die Dame an der Kasse erfahren hat, daß es sich um eine Spende für den Ulmer Tafelladen handelt und hier speziell für arabische Flüchtlinge, hat sie uns noch vier Kartons mit Marmelade für’s Frühstück eingepackt.
Tief hängend und schwer beladen ging es dann zum Tafelladen und auf offener Straße haben wir alles wieder umgeladen.
Ich möchte mich hiermit bei allen unseren Kunden bedanken, die so ganz selbstverständlich die Cent-Stücke beim Wechselgeld (es sind auch Euromünzen mit dabei) in unsere Tasse fallen lassen und somit dazu beitragen, daß sich solche Geldbeträge ansammeln, die wir wieder weitergeben können.

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