Donnerstag, 12.März


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Heute haben
Paul Gerhardt * 1607
Gabriele D’Annunzio * 1863
Heinrich Maria Ledig-Rowohlt * 1908
Jack Kerouac * 1922
Edward Albee * 1928
Kathrin Schmidt * 1958
Jenny Erpenbeck *1967
Geburtstag
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Paul Gerhard

Die güldnde Sonne, voll Freud und Wonne
bringt unsren Grenzen, mit ihrem Glänzen
ein herzerquickendes, liebliches Licht.
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Hg.: Katapult: „102 grüne Karten zur Rettung der Welt“
Suhrkamp € 22,00

Ein weiterer Band aus dem Hause Katapult. Dieses Mal erscheint er im Suhrkamp Verlag und ist deutlich ernster, obwohl immer wieder extrem komische Grafiken zu finden sind. Dieses Mal geht es um den Klimawandel, die Klimakatastrophe. Mit diesen Infografiken werden schwer vorstellbare Zahlentabellen anschaulich dargestellt.
Wie viel Tropenwald verliert die Erde jedes Jahr? Welche Stadt investiert am meisten in Radwege? Wie gut setzen die Staaten das Pariser Klimaschutzabkommen um? Wie heiß wird es 2050 in Oslo? Wieviel Platz benötigen wir, um die ganze Welt mit Solarstrom, mit Windenergie zu versorgen? Wo fahren überall SUVs und wo werden sie benötigt? Und und und.
Über 100 Tafeln sind zu diesem Thema zusammengefasst und zeigen wie dramatisch der Zustand der Erde ist – aber auch, wie leicht es wäre, ihn zu verbessern.1_102-grune-Karten-zur-Rettung-der-Welt_S-10_11

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Dienstag, 12.März

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Heute haben
Paul Gerhardt * 1607
Gabriele D’Annunzio * 1863
Heinrich Maria Ledig-Rowohlt * 1908
Jack Kerouac * 1922
Edward Albee * 1928
Kathrin Schmidt * 1958
Jenny Erpenbeck *1967
Geburtstag
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Paul Gerhardt
Mein Haupt und meine Glieder

Mein Haupt und meine Glieder,
die lagen darnieder,
aber nun steh ich,
bin munter und fröhlich,
schau in den Himmel
mit meinem Gesicht.
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Claudia Wiltschek empfiehlt:

17800

Jocelyne Saucier: „Niemals ohne sie“
Aus dem Französischen von Sonja Finck und Frank Weigand
Insel Verlag € 20.00

„Wir sind wie niemand sonst, wir haben uns selbst erschaffen, die Einzigen unserer Art.“

Sie sind 21 Geschwister, sie sind die Ärmsten eines kanadischen Dorfes, das einst aufgeblüht war durch Zinkminen. Mittlerweile ist alles stillgelegt. Sie sind die gefürchteten Cardinals, die vor Nichts und Niemanden Angst haben, durchs Dorf ziehen und sich mit den sogenannten Landeiern, immer gerne anlegen und Streit suchen.
Die Mutter ist von morgens bis abends mit Kochen und Backen beschäftigt, die große Schwester übernimmt die Mutterrolle für die Kleinen. Spätabends, wenn alle schlafen geht die erschöpfte Mutter von Zimmer zu Zimmer, von Kind zu Kind, setzt sich zu jedem hin und schenkt Ihnen die Liebe, für die sie tagsüber keine Zeit hat.
Als der Vater eines Tages ein neues Zinkvorkommen entdeckt, hoffen alle auf ein neues Leben in Reichtum und Komfort. Doch der Plan geht nicht auf, der Gewinn bleibt aus und um nicht strafrechtlich verfolgt zu werden, entscheidet die Familie sich für einen folgenschweren Weg.
Nach 30 Jahren, der 81 jährige Vater wird zum “ Zinksucher des Jahres“ geehrt, treffen sie sich alle das erste Mal nach sehr langer Zeit in einem Luxushotel. Die Atmosphäre ist mehr als angespannt, irgendetwas stimmt nicht, bis der Knoten platzt .
Ein Buch, mit einer Wucht, spannend, berührend, trotzig, tragisch und liebevoll.

Wer die Autorin durch das wunderbare Buch „Ein Leben mehr“ kennen und schätzen gelernt hat, kann sich auf diesen neuen Roman von ihr freuen.

1893

Leseprobe

Jocelyne Saucier
, geboren 1948 in der Provinz New Brunswick, lebt heute in einem abgeschiedenen Zehn-Seelen-Ort im nördlichen Québec. Sie arbeitete lange als Journalistin, bevor sie mit dem literarischen Schreiben begann. Ihr vierter Roman Ein Leben mehr, der 2015 bei Insel erschien, war ein Bestseller und wird derzeit verfilmt.