Mittwoch, 11.September

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Heute haben
Peter Hille * 1854
O.Henry * 1862
D.H.Lawrence * 1885
Theodor W.Adorno * 1903
Joachim Fernau * 1909
Geburtstag.
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Klabund
Einmal noch den Abend halten

Einmal noch den Abend halten
Im versinkenden Gefühl!
Der Gestalten, der Gewalten
Sind zuviel.

Sie umbrausen den verwegnen Leuchter,
Der die Nacht erhellt.
Fiebriger und feuchter
Glänzt das Angesicht der Welt.

Erste Sterne, erste Tropfen regnen,
Immer süßer singt das Blatt am Baum.
Und die brüderlichen Blitze segnen
Blau wie Veilchen den erwachten Traum.
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Susanne Link empfiehlt:

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Stefanie Tschinski: „Familie Flickenteppich“
Wir ziehen ein
Oetinger Verlag € 14,00
Kinderbuch bis 14 Jahre

Die 8jährige Emma,ihr älterer Bruder Ben und die knapp 5jährige Jojo ziehen mit Papa
in das Haus mit der Nummer 11. Papa hat gesagt,wir schlagen ein neues Kapitel auf, denn Mama ist in Australien und Emma möchte, daß alle Bewohner in der Nummer 11 in die Familie aufgenommen werden – alle zusammen wie ein Flickenteppich.
Nicht immer klappt alles nach Emmas Willen, aber Frau Becker ist bald schon Oma Becker und so geht es weiter.
Stefanie Taschinski hat mit Familie Flickenteppich eine moderne sogenannte Patchwork-Familie inklusive Nachbarschaft erfunden, ganz liebevoll und schön.
Wunderbar zum Vorlesen und natürlich auch zum Selberlesen.
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Ulf Erdmann Ziegler liest aus seinem neuen Buch „Die Erfindung des Westens“, darunter auch eine Passage über den Fotografen Will McBride und dessen Zeit an der HfG Ulm.

Kleiner Hörsaal, HfG-Gebäude, 3. OG
Eintritt frei

Ort: HfG-Archiv, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm
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Donnerstag, 11.April

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Heute haben
Martin Kessel * 1901
Landolf Scherzer * 1941
Felix Kamphausen * 1944
Valerie Martin * 1948
Péter Esterházy * 1950
Geburtstag
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Ostergeschichten von Silvia Trummer

Es komme oft vor, sagt die Nachbarin, dass es schneie an Ostern. Eigentlich gebe es häufiger weisse Ostern als weisse Weihnachten. Man habe sich darauf eingestellt, die Heizung wieder voll aufzudrehen an Ostern. Allerdings vermöge der Schnee doch selten, die Osterglocken im Garten niederzudrücken.
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Vanessa Güntzel empfiehlt:

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Nicola Yoon: „The Sun is also a Star – Ein einziger Tag für die Liebe“
Oetinger Taschenbuch € 12,00
Jugendbuch ab 14 Jahren

Die Autorin von „Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt“, liefert
auch hier einen sehr schönen Schmöker ab. Sie erzählt die Geschichte
zweier Personen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und berichtet von
zufälligen (schicksalhaften) Ereignissen, verwoben mit der Ungerechtigkeit
der Welt, dem Lauf des Lebens und zweier Kulturen.

Daniel: der Dichter, Romantiker, Träumer, 17 Jahre, ist unterwegs zu dem Vorstellungsgespräch, das sein Leben verändern wird. Ein Empfehlungsgespräch für ein Medizinstudium.
Natasha: die Wissenschaftlerin, Verschwörungstheoretikerin, Realistin, auch 17 Jahre ist unterwegs zu einem Gespräch, dass ihr Leben nicht verändern wird.

Durch eine Reihe zufälliger Ereignisse, wird Daniel auf Natasha aufmerksam und
rettet ihr schließlich das Leben. Sie unterhalten sich und merken wie wenig sie
gemeinsam haben und wie viel sie doch verbindet. Daniel ist hin und weg und will
Natasha von sich überzeugen. Ganz der Romantiker, zieht er alle Register
und verbringt mit Natasha einen unglaublichen Tag voller Lachen und Leben.
Was er noch nicht weiß? Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Eine charmante Geschichte zweier Menschen, die einen nicht mehr loslässt.
Lest das Buch oder geht ins Kino!

https://www.youtube.com/watch?v=3FkmFMaD7sc

Eure Vanessa

Mittwoch, 24.Januar

Heute haben
ETA Hoffmann * 1776
Edith Wharton * 1862
Vicki Baum * 1888
Eugen Roth * 1895
Geburtstag
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Wer wagt, durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit.
E.T.A. Hoffmann
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Claudia Wiltschek empfiehlt:

Elisabeth Dale:Echte Bären fürchten sich nicht
Mit farbigen Bildern von Paula Metcalf

Aus dem Englischen von Paul Maar
Oetinger Verlag € 14,00
Bilderbuch ab 4 Jahren

Tief in den Wäldern, hell scheint der Mond,
liegen die Bären im Bett wie gewohnt.
Papa und Mama Bär, Lisa und Kai
liegen im Schlaf und träumen dabei.
Auch Baby-Bär Bobo liegt tief in den Kissen,
da wird er ganz jäh aus dem Schlaf gerissen.
Er richtet sich auf, verwirrt und verstört.
Ganz deutlich hat er ein Grunzen gehört.

Ja, und nun ist die Nachtruhe für die gesamte Bärenfamilie vorbei. Baby Bobo lässt sich nicht beruhigen, denn es war doch sicher ein Monstergrunzen da draussen .

Papa Bär sagt : „Na gut. Lasst uns gehen.
Es gibt bestimmt keine Monster zu sehen.

Und so zieht die ganze Familie mit Laterne in die Nacht hinaus, erschrecken die Rehe, die Frösche, landen im Matsch und letztendlich erschrecken sie sich selbst und erkennen, dass es gar nichts Erschreckendes gibt. Erschöpft wird ins Bett gesunken, doch plötzlich …

Auch wenn es sicher das hundertste Bärenbuch ist, es macht riesig Spass mit dieser Familie im Wald durch die Nacht zu stolpern und die wunderbar übersetzten Verse von Paul Maar laut vorzulesen.