Donnerstag, 25.November

Der Blumenladen in Ulm: „Stielecht“, Bockgasse 13, 89073 Ulm, Fon: 0731 . 53 37 9

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In Ulm ist Alarmstufe II.
Das heisst, dass im Buchhandel ab sofort die 2G-Regel (geimpft, genesen) gilt.

Bitte zeigen Sie uns unaufgefordert Ihre Nachweise.
Danke.
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Heute haben
Georg Kaiser * 1878
Ba Jin * 1904
Maarten ‚t Hart * 1944
Geburtstag
und es ist der Todestag von Elsa Morante und Peter Kurzeck
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Ludwig Uhland
Auf die Reise

Um Mitternacht, auf pfadlos weitem Meer,
Wann alle Lichter längst im Schiff erloschen,
Wann auch am Himmel nirgends glänzt ein Stern,
Dann glüht ein Lämpchen noch auf dem Verdeck,
Ein Docht, vor Windesungestüm verwahrt,
Und hält dem Steuermann die Nadel hell,
Die ihm untrüglich seine Richtung weist.
Ja! wenn wir’s hüten, führt durch jedes Dunkel
Ein Licht uns, stille brennend in der Brust.
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Was für ein tolles Buch!!!!


Eoin Colfer: „Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy
Aus dem Englischen von Brigitte Jacobeit
Mit Illustrationen von Tony Ross
Beltz&Gelberg Verlag € 6,95

Vor vielen Jahren mit großer Begeisterung gelesen und längst vergessen, bis vor ein paar Tagen eine Kundin dieses Buch bestellt hat. Jaaa, dann fiel es mir wieder ein, was für ein großartiges Leseerlebnis das war. Ein Buch über das Lesen, über Bücher und einer strengen Bibliothekarin. Was für ein Spaß.
Ich sag nur lesen, lesen, lesen.

Leseprobe


Montag, 21.Juni

Heute haben
Jean Paul Sartre * 1905
Helmut Heißenbüttel * 1921
Francoise Sagan * 1933
Ian McEwan * 1948
Jane Urquhart * 1949
Robert Menasse * 1954
Geburtstag
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Ludwig Uhland
Der Sommerfaden

Da fliegt, als wir im Felde gehen,
Ein Sommerfaden über Land,
Ein leicht und licht Gespinst der Feen,
Und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm‘ ihn für ein günstig Zeichen,
Ein Zeichen, wie die Lieb‘ es braucht.
O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!
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Nora Bossong: „Auch morgen
Politische Texte
Edition Suhrkamp € 16,00

Nora Bossong kennen wir von ihren Romanen, wie zum Beispiel „Schutzzone“, mit dem sie auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis war. Dort zeigt sie in Romanform, was sie hier in ihren Reportagen vorlegt. Präzise Analysen, genaues Hinschauen und dauerndes Hinterfragen. Sie entlarvt in den kurzen Texten wieder den aufkeimenden Populismus und warnt davor, die Geschichte zu vergessen und nichts aus ihr zu lernen. Sie reist zu den Gelbwestenprotesten in Paris, zu den Gegnern des deutschen Kohleausstiegs in Jänschwalde, zu den Gedenkfeiern zum 25. Jahrestag des Völkermords in Ruanda und zum Prozess gegen mutmaßliche Kriegsverbrecher in Den Haag – und sie zeigt, dass sich Versöhnung zwar nicht verordnen lässt, unser Bemühen darum aber nie nachlassen darf.
Schauen Sie in die Leseprobe, in der der erste Text des Buches abgedruckt ist. Es geht um Menschenrecht und wie damit umgegangen wird. Haben alle Menschen Menschenrechte, oder gibt es Menschen, denen das Menschsein abgesprochen wird? Ich war von dieser Analyse sehr angetan.

Leseprobe

Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, schreibt Lyrik, Romane und Essays, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Wilhelm-Lehmann-Preis und dem Thomas Mann Preis 2020. Nora Bossong lebt in Berlin.
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Im Rahmen des Festivals gibt es heute einen Online-Vortrag:

Solidarisch gegen Klassismus. Organisieren, intervenieren, umverteilen
📅 21.06.21 ⌚ 18:00 📌 Online 💬 deutsch

Die Herausgeber*innen Francis Seeck und Brigitte Theißl stellen den Sammelband „Solidarisch gegen Klassismus. Organisieren, intervenieren, umverteilen” vor.  Die Bandbreite der 26 Texte reicht von aktivistischen Erfahrungen über theoretische Diskussionen bis hin zu persönlichen Essays. Manche sind wütend, andere eher fragend, einige sind autobiografisch, viele persönlich, einige eher nüchtern beschreibend oder analytisch, andere poetisch. Die Beiträge diskutieren Strategien gegen Klassismus in politischen Zusammenhängen, in Bildungseinrichtungen und gegen Scham; sie berichten von antiklassistischen Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung und vermitteln Möglichkeiten, sich gegen das Jobcenter oder gegen Vermieter*innen zu organisieren. 

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung aufgrund von Klassenherkunft oder Klassenzugehörigkeit. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Armuts- oder Arbeiter*innenklasse, zum Beispiel gegen einkommensarme, erwerbslose oder wohnungslose Menschen oder gegen Arbeiter*innenkinder. Klassismus hat Auswirkungen auf die Lebenserwartung und begrenzt den Zugang zu Wohnraum, Bildungsabschlüssen, Gesundheitsversorgung, Macht, Teilhabe, Anerkennung und Geld.  Häufig wird in Diskussionen zu Klassismus der weiße Arbeiter in den Vordergrund gerückt. Tatsächlich sind viele trans* Personen, alleinerziehende Mütter und Menschen, die Rassismus erfahren, von Klassismus betroffen. Die Beiträge machen die Verwobenheit von Klasse mit Rassismus und Sexismus deutlich. 

Link zur Veranstaltung:

uni-ulm.zoom.us/j/6831655221

Meeting-ID: 683 165 5221
Kenncode: FCLR2021

Dienstag, 11.Mai

Heute haben
Rose Ausländer * 1901
Ruben Fonseca * 1925
Henning Boetius * 1939
Geburtstag.
Und auch Salvador Dali
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Ludwig Uhland
Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.
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Unser Tipp:

Sinn und Form
Heft Mai/Juni 2021 € 11,00

Auch im 73.Jahrgang gibt es in diesen Heften etwas zu entdecken. Nicht immer auf den ersten, aber spätestens auf den zweiten Blick. Und dieses Mal fing ich von hinten an und las die Geschichte über den Grönlandhai. Verdammt, ist das ein starker Text. Da wird so ein Hai 200 bis 500 Jahre alt und wir wissen viel zu wenig über ihn, aber er hätte so einiges von der Weltgeschichte mitbekommen können, würde er nicht in den tiefsten Tiefen der Meere leben.
Der erste Text stammt von der Holocaustüberlebenden Irit Amiel, der zweite ist ein Interview mit ihr.
Elisabeth Binder schreibt über den Lyriker Philippe Jaccottet. Und wer ihn bis jetzt noch nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen.
Marguerite Duras ist vertreten und Jan Wagner. Isabel Fargo Cole schreibt über ihre Recherchen in der Bibliothek, das Coronajahr und so vieles, was ihr dabei durch den Kopf geht. Cécile Wajsbrot schreibt über Literatur in all seinen Facetten und endet mit Zitaten von Bob Dylan und Leonard Cohen.
Mehr habe ich noch nicht geschafft, aber das war schon alles großartig.
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230.000 km wurden bis jetzt in Ulm geradelt.
1.200 km sind vom Jastram-Team.
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