Mittwoch

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Heute haben
Herwarth Walden * 1878
Hans Arp * 1887
Frans Eemil Sillanpää * 1888 (Nobelpreis 1939)
Werner Bergengruen * 1892
Friedrich Torberg * 1908
Breyten Breytenbach * 1939

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Herwarth Walden
Deine Lippen sind zwei Schwingen

Deine Lippen sind zwei Schwingen
Flattern auf und suchen
Suchen
Meine Lippen schwingen Dir entgegen
Flattern auf und suchen
Suchen
Hart stößt der Wind
Zwei Vögel fallen

Singt ein Vogel

Singt ein Vogel
Ton klingt auf
Ton der Töne in den Himmel
Wolken atmen auf zur Erde
Bergen tief sich mitten Berge
Oeffnen tief sich bis zur Mitte
Erde atmet
Winde schluchzen
Schluchzen tief den Ton der Töne
Ein Vogel singt
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In unserer losen Folge mit Büchern, die auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stehen, stellen wir Ihnen heute diesen vor:

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Heinz Helle:Eigentlich müssten wir tanzen
Suhrkamp Verlag € 19,95
als E-Book € 16,99

„Wenn nach uns jemand die Welt wieder aufbaut, wird es eine schweigsame Welt sein.“

Heinz Helle nimmt uns mit auf eine eiskalte Reise durch eine apokalyptische Landschaft. Eine Welt ohne Leben, bedeckt mit Schnee und Eis. Voller Kälte und ohne Leben. Etwas ist passiert, während die fünf Männer ein Wochenende auf einer Berghütte verbracht haben. Brände, Explosionen muss es gegeben haben. Davon zeugen die Toten und die zerstörten Autos und Gebäude. Diese Kälte steckt den Männern tief in den Knochen und sie rücken immer näher aneinander, um nicht zu erfrieren. Sie marschieren, gehen, humpeln, quälen sich Richtung Norden, in der Hoffnung, dass es dort leichter sein wird, aus dieser Gegend zu verschwinden.

„Die Tannen hinter der Leitplanke stehen merkwürdig weit auseinander. Normalerweise ist das eine grüne, verschwommene Wand. Wir gehen weiter. Wie weit der Asphalt zwischen den Spurstreifen ist. Wie rau der Asphalt.“

Finden sie zu Beginn immer wieder noch Nahrung in einem Bergrestaurant, in einem Supermarkt, so versiegen diese Quellen schnell und es bleibt nicht mehr viel zum Überleben. Sie schleppen einen Rotkreuzkasten und Werkzeuge mit, die sie gefunden haben, in der Hoffnung, dass sie dies benötigen können. Aber lange können sie die Dinge nicht transportieren und so lassen sie wieder fallen und gehen weiter.

„(…) in unseren Fäusten die Waffen, Werkzeuge, mit denen man Häuser bauen könnte, Stühle und Tische, an denen man Mahlzeiten einnehmen könnte oder universelle Werte errichten, und die Fäuste mit den Werkzeugen fallen mitten in sein Gesicht, auf die weißen Wangen, die Stirn, in die plötzlich aufklaffenden Löcher, die sich erst mit den weit geöffneten Augen verbinden und dann miteinander zu einem einzigen dunklen Abgrund, an dessen Ende das eine, endgültige Grau wartet, das uns alle verbindet, bis auch das zerteilt ist und fortgetragen, von Fliegen und Ameisen, verfüttert an Larven, verdaut und wieder ausgeschieden, so also sieht ein Gehirn aus.“

Heinz Helle erzählt in kurzen Kapiteln in einer einfachen Sprache über eine Extremsituation, über eine Angstvision, die wir nicht erleben wollen. Cormac McCarthy benutze in seinem Roman „Die Straße“ eine ähnliche Situation und es war kaum auszuhalten. Helle braucht keinen Horror, der von marodierenden Banden ausgeht. Ihm reicht die Landschaft, das Eis, die Einsamkeit, die Stille und seine fünf Männer, die immer weniger werden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. So heisst es. So sagt man. Und dann gehen die Filme und Romane doch nocht gut aus. Heinz Helle ist konsequent und erzählt bis zum bitteren Ende. Die Gedanken der Männer reduzieren sich auf ein Minimum, ihr Blick richtet sich nicht mehr in eine ferne Zukunft, sondern nur noch auf den Meter vor ihnen.

„Wir lassen die Arme hängen und horchen auf die Schritte des Vordermanns. Sie klingen sanft, vorsichtig, ungenau, sie haben kein Ende und keinen Anfang. Unsere Füße streifen über den weichen Waldboden. Wir heben sie nicht mal mehr richtig hoch. Wir streicheln die Oberfläche des Planeten, als wollten wir uns mit ihm versöhnen.“

Leseprobe

Ich bin gespannt, ob wir das Buch auf der Shortlist wiederfinden.
Unser Shortlistlesen in der Buchhandlung ist am
Mittwoch, 30.September um 19 Uhr.
Sie hören zu und stimmen ab.
Herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Samstag

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Heute haben
Han Suyin * 1917
Stanislaw Lem * 1921
Michael Ondaatje * 1943
Geburtstag und
auch Mark Rothko 1903
Dmitri Schostakowitsch * 1906
Barry White * 1944.
Es ist der Todestag von David Foster Wallace.

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In dieser Woche haben wir Bücher zum Thema: „Flüchtlinge“ vorgestellt. In dieser kleinen, persönlichen Auswahl darf der neue Roman von Jenny Erpenbeck nicht fehlen.

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Jenny Erpenbeck: „Gehen, ging, gegangen“
Knaus Verlag € 19,99
als E-Book € 15,99

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Aktueller kann ein Roman kaum sein. Jenny Erpenbeck schreibt zwar über die Tage und Wochen, als auf dem Berliner Oranienplatz Flüchtlinge im Freien übernachteten und mit Schilder, auf denen “ We become visible“ stand, auf sich aufmerksam machten. Doch die vielen Menschen, die nach Europa, nach Deutschland strömen, sind im Moment das Thema Nummer eins in allen Medien und in vielen Gesprächen. Es gibt eine große Anzahl von Menschen, die helfen und unterstützen und trotzdem bleibt eine Unsicherheit, wie wir mit dieser neuen Situation umgehen werden. Solidarität mit diesen Menschen prägt auch das neue, siebte Buch, von Jenny Erpenbeck. Schon in den Büchern zuvor ging sie engagiert zu Werke, beleuchtete deutsche Geschichte an Hand eines Hauses, oder ging sehr unorthodox an die Biografie einer Frau heran. Das Thema dieses Buch muss sie stark geprägt haben, was man daran erkennen kann, wie sie öffentlich für die Rechte von Flüchtlingen eintritt und vehement eine Änderung der Ausländergesetze fordert. Es ist ihr ein großes persönliches Anliegen, das sie in einen Roman verpackt hat. Und damit haben wir vielleicht schon das Problem. Das Buch steht auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. Zurecht, wie ich finde. Aber vielleicht nicht aus stilistischen, rhetorischen Gründen, sondern wie Aktuelles, Brennendes in Worte gefasst worden ist.
IMG_5965Hauptperson ist Richard, ein emeritierter Professor, der als Witwer seinen Alltag organisiert. Er kommt aus dem Osten der Stadt und lebt dort immer noch als Witwer in einer ruhigen Wohngegend. Er hat ein wohlsituiertes Leben geführt, ein Leben im Elfenbeinturm der Hochschule und Forschung. So registriert er die Flüchtlingszeltstadt gar nicht, als er über Oranienplatz geht. Erst durch Meldungen in den Medien wird er auf diese Menschen aufmerksam, macht sich Gedanken und versucht mit Block und Stift Interviews mit ihnen zu machen. Dadurch will er ihnen näher kommen und verstehen, was sie zur Flucht bewegt hat. Er ist bewandert in der Literatur, Philosophie, Sprache und  Religion, einen direkten Kontakt mit Flüchtlingen hatte er jedoch noch nie. Wenn Jenny Erpenbeck diese Mittellosen zu Wort kommen lässt, bekommen die Sätze Farbe und Leben. Wir erfahren, wie sie behandelt, wie sie vom eigenen Militär für Propagandazwecke missbraucht worden sind. Man nahm ihnen alles, sogar die Sim-Karte ihrer Handys wurde zerbrochen. Und dieses „They broke our memories“ ist ein entscheidenter Satz und prägt sich wie ein glühendheisser Stempel ein. In diesen Momenten sind wir ganz nah bei diesen zuerst Unbekannten, die nach und nach Namen bekommen. Davon hätte ich gerne mehr gehabt. Richards Leben und Tun ist zu glatt, zu belanglos, zu gewollt konstruiert. Und dennoch super formuliert und geschrieben. Richard hilft, organisiert Sprachkurse (Gehen, ging, gegangen), versucht das Leben seiner neuen Freunde angenehmer zu gestalten. Er geht auf Ämter, liest sich in die Gesetze ein, berät und wird eine Art Vater für einen jungen Mann.
Jenny Erpenbeck hat das gewagt, wovor viele ihrer Kollegen zurückscheuen. Nicht eine eigene Nabelschau steht hier im Mittelpunkt, keine Kopfgeburten und Familiengeschichten über drei Generationen, sondern ein sehr aktuelles Kapitel deutscher, europäischer Geschichte. Sie hat gewagt, ob sie auch gewinnt, wird sich zeigen, wie sie im Rennen um den Deutschen Buchpreis abschneidet.

Leseprobe

Interview auf Deutschlandfunk mit Jenny Erpenbeck in Schrift und Ton.

Auf der Website des Randomhouse Verlages stehen diese drei Fragen an Jenny Erpenbeck:

Sie haben sich in einem offenen Brief für die Flüchtlinge vom Berliner Oranienplatz engagiert. Was hat das mit Ihrem neuen Roman zu tun?

Auch in meinen bisherigen Büchern habe ich viel über die Frage der Herkunft und über die Brüche in Biografien nachgedacht. Also über das, was Entwurzelung und Flucht nicht nur für ein Menschenleben, sondern auch in Hinsicht auf nachfolgende Generationen bedeuten. Flüchtlinge wie die vom Oranienplatz sind mitten in unseren Städten, über sie wird verhandelt, sie geben gutes Rohmaterial ab für Politik – und auch für Rassismus. Aber wer sind diese Menschen überhaupt? Wie vergeht ihre Lebenszeit? Warum können sie nicht dort sein, wo sie eigentlich sein wollen – in ihrer Heimat? Und wer sind wir, dass wir sagen dürften, es sind zu viele? Das interessiert mich.

Was kann Literatur zu diesem gesellschaftlich so bedeutenden Thema beitragen?

In der wirklichen Welt gibt es im Moment sehr viele Fronten. An einem Buch ist das Schöne: Es ist eine Welt für sich. Literatur ist ja nicht nur Erzählen, sondern setzt Zuhören voraus, und Zuhören bedeutet, dass man sich mit Respekt begegnet. Wahrnehmung ist kein Luxus, sondern essentiell notwendig, so wie Essen und Trinken. Wo Gesetze die Wahrnehmung verhindern, kann der Literatur, so hoffe ich, diese Annäherung dennoch gelingen.

Welche war für Sie die wichtigste Erkenntnis in der Auseinandersetzung mit den Themen „Flucht“ und „Asyl“?

Ein Mensch, der in Italien oder Griechenland als Flüchtling anerkannt ist, darf nicht wie ein Verbrecher behandelt werden, nur weil er auf der Suche nach Arbeit in ein anderes europäisches Land kommt. Freizügigkeit innerhalb Europas zu verweigern, ist nicht nur unmenschlich, sondern auch kurzsichtig.
Es treibt junge und hochmotivierte Menschen, die hier ihren Platz finden könnten, in Verzweiflung, Prostitution und Kriminalität. Armut und Kriege in den Herkunftsländern der Flüchtlinge haben wiederum oft ganz direkt mit unserem Wohlstand zu tun. Es gibt nun einmal nicht drei oder vier Welten, es gibt nur eine. Dass ein Gefälle nach Ausgleich strebt, ist ein Naturgesetz.
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Morgen ist es soweit.
Der Jastramblog bekommt eine Sonntagsausgabe, eine Beilage, ein Magazin.

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Jeden Sonntag dürfen wir auf dem Jastramblog einen Blick in den Skizzenblock von Detlef Surrey werfen. Detelf Surrey zeichnet mit Stiften auf Papier, in kleine Bücher und Blöcken. Er skizziert Alltagszenen, nimmt sich Zeit für besondere Ecken, die ein normaler Tourist mal so kurz mit dem Smartphone wegklicken würde. Die Skizzen gibt es nur in seinen Blöcken, nicht in gedruckter Form und sind auch nicht verkäuflich.
So haben wir hier die Chance den Weg vom Block zum Blog miterleben zu dürfen.

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Detlef Surrey ist Illustrator und Comiczeichner in Berlin.
Er arbeitet für Agenturen und Verlage. Für den Deutschen Bundestag zeichnet er die Sympathiefigur “Karlchen Adler” für Kinder.
Vor einigen Jahren entdeckte er seine Freude am freien Skizzieren wieder und trägt seitdem immer ein Skizzenbuch in der Tasche, um das festzuhalten was ihn im Alltag oder auf Reisen umgibt.

Skizzenblog: http://skizzenblog.surrey.de
Web: http://surrey.de

Er ist Mitglied der “Urban Sketchers Berlin”.

Freitag

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Heute haben
Francois Chateaubriand * 1768
Leonard Frank * 1882
Antonin Artaud * 1896
Richard Wright * 1908
Per Olof Sundman * 1922
Joan Aiken * 1924
Thorsten Becker * 1958
Geburtstag
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Rasmus Schöll empfiehlt:

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Ulrich Peltzer: „Das bessere Leben“
S.Fischer Verlag € 22,99
als eBook € 19,99

Ulrich Peltzer Roman „Das bessere Leben“ hat es auf die Longlist des deutschen Buchpreis geschafft und steht auf Platz 1 der SWR-Bestenliste im September 2015.. Vorweg, das Buch ist definitiv eine Herausforderung für den Leser.
Eine Unmenge an Personen treten auf, doch die Handlung verschlingt sich in der Hauptsache um zwei Personen, zwei Männer, Managertypen um die fünfzig, wie sie dutzendfach durch diese Welt jetten. Das Leben läuft als Dauerschleife zwischen dem Check-In und dem nächsten großen Deal ab. Globalisiert, desillusioniert, lernen wir Menschen kennen, die alle ihre Ideale, in einer radikal kapitalistischen Welt, verloren haben. Aus den Che Guevaras von gestern sind die Ackermanns von heute geworden. Jochen Brockmann ist Sales Manager eines bankrotten italienischen Konzerns, der Beschichtungen von Trägermaterialen herstellt. Für Brockmann ist dies alles austauschbar, es geht nicht darum, was produziert, was verkauft oder überhaupt gemacht wird. Es heißt es nicht mehr „ l’art pour l’art“ sondern „l’argent pour l’argent“. Es ist vollkommen egal. Irgendwie ist alles vollkommen egal und auf paradoxer, grotesker Weise kann das egal nicht egal sein. Die zweite Hauptfigur heißt Sylvester Fleming. Er ist in der Welt zu Hause und eine Art Advocatus Diaboli oder Mephisto-gestalt. So klar ist das nicht. Er tritt dunkel aus einer Halbwelt. Dass Fleming für eine Versicherung arbeitet ist nur zu erahnen. Sein Job besteht darin, Geld zu beschaffen, wo es gebraucht wird. Jedoch verursacht er das Bedürfnis nach diesem Geld selbst. Er ist der Koch, der das Essen versalzt und an dem Wasser verdient. Doch auch Brockmann und Fleming waren einst Idealisten, Träumer und Klassenkämpfer.
Peltzer reißt hier etliche linke Theorien und Ideologien an, eine wahre Zeitreise in die Denkweise der 60er, 70er und 80er Jahre und doch sind auch diese nur noch tote Idole, in Peltzers Welt. Was für einen Wert hat dieses Leben? Was ist das richtige, gute Leben, wenn alles, woran man glaubte nur noch leere Götzen sind und auch der
letzte Sinn in Staub zerfällt? Was ist „das bessere Leben“, im falschen?
Wie liest sich nun dieses Buch, in dem sich keine klare Handlung entwickelt und alles wie Splitter Seite für Seite ein Bild erraten lässt? Ganz klar, dieser Roman ist eine Zumutung! Ich müsste jetzt mein Literaturlexikon aus dem Regal bemühen und stundenlang nachschlagen, um all die Begriffe wie tote Fliegen an der Fliegenfalle in diesen Text zu kleben. Es schwirrt und sirrt von Vor-und Rückblenden, erlebter Rede bis zur Perfektion getrieben, es hüpft, poltert und kantet von Wort zu Wort, nichts ist zufällig, nichts fließt. Stellenweise war ich so genervt, dass ich das Buch in der Ecke zertrümmern wollte und doch bin ich froh, dass ich es nicht getan habe. Dieser Roman ist ein Abdruck unserer Zeit und eine wichtige Reflexion derselben.
Eine klare Leseempfehlung für literarisch Ambitionierte.

Leseprobe
Ulrich Peltzer kommt am Mittwoch, den 4.11. um 20 Uhr ins Literaturhaus Stuttgart.
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Die SWR-Bestenliste September 2015 ist veröffentlicht und wir haben wieder die allermeisten Bücher auf unserem Büchertisch liegen.
Schauen Sie vorbei.
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Der Jastramblog bekommt eine Beilage. Sonntags werden bei uns ab dem 13.September Stadtskizzen von Detlef Surrey erscheinen.
Der Skizzenblog von Detlef Surrey zeigt Szenen aus dem Alltag, aus Berlin, von Reisen, von zufällig vorbeikommenden Menschen oder Besuchern im Café…
Lassen Sie sich überraschen.
Und das Tolle daran: Die Bilder, die Skizzen gibt es nicht zu erwerben. Es gibt sie nicht in gedruckter Form in einem Buch, sondern nur auf Detlef Surreys (skizzenblog.surrey.de) und unserem Blog.

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Hinweisen möchte ich noch auf unsere nächsten Veranstaltungen im Buchladen:

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Mittwoch, 23.September um 19 Uhr
Wilhelm von Sternburg: „Joseph Roth“
Eine Biographie
Eintritt € 10,00

Jospeh Roth wurde am 2.September 1894 in Ostgalizien geboren und hatte diese Woche Geburtstag. Seine Romane gehören zum Kanon der deutschen Literatur, auch wenn sie immer wieder aus den Buchregalen verschwunden sind. Volker Weidermann hat ihm in seinem Roman „Ostende“ ein Denkmal gesetzt und wir bekommen nun die fundierte Biografie von Wilhelm von Sternburg präsentiert.

Und  unser, schon tarditionelles, „Shortlistlesen“ am Mittwoch, 30.9. um 19 Uhr.
Wir stellen die verbliebenen sechs Titel für den Deutschen Buchpreis vor und
Sie küren das Siegerbuch.

Es liest Clemens Grote
Bei uns in der Buchhandlung
Eintritt frei

Das Einleseheft mit allen Bücher auf der Longlist bekommen Sie kostenlos bei uns.