Freitag, 20.Januar


Heute haben
Nazim Hikmet * 1902
Bernt Engelmann * 1921
Ernesto Cardenal * 1925
Eugen Gomringer * 1925
Nigel Williams * 1948
Ulrike Draesner * 1962
Ildikó von Kürthy * 1968
Geburtstag
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„Wir lernen durch Irren und Fehlen, und werden Meister durch Übung, ohne zu merken wie es zugegangen ist.“
Christoph Martin Wieland (+ 20.01.1813)
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Aktuell und hochinterresant:


Atlas der Globalisierung
Ungleiche Welt
Le Monde diplomatique /taz € 20,00

In Singapur, am hellsten Ort der Welt, verbraucht jeder Bürger im Schnitt 250-mal so viel Öl wie in Bangladesch. Frankreichs Bauern produzieren immer mehr Milch, gut leben können sie davon trotzdem nicht. Noch immer exportieren Lateinamerika und Afrika vor allem Rohstoffe – Verarbeitung und Wertschöpfung finden dagegen eher im Globalen Norden und in China statt. Wir leben in einer Welt voller Ungleichheiten. Das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung besitzt 45 Prozent des globalen Vermögens, während die ärmere Hälfte der Welt nur auf 1 Prozent kommt. Wir überschwemmen Südostasien mit unseren Plastikabfällen, anstatt den Verpackungswahn zu stoppen. Und noch immer haben zwei Drittel der Bevölkerung in Afrika keinen Zugang zu sicherem und sauberem Trinkwasser.

In sechs Kapiteln – über die Klimakrise, ungelöste Konflikte, Finanzen, Ressourcenverbrauch, Gesundheitspolitiken und Ernährung – schaut der neue Atlas der Globalisierung auf unsere ungleiche Welt.
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Heute abend, Freitag, 20.Januar 2023, 20.00 Uhr
Roxy Ulm, Schillerstraße
Eintritt € 23 / € 25,00
Sebastian Lehmann: „Ich hab’s dir doch gleich gesagt, Sebastian“

Ständig trifft Sebastian Lehmann die falschen Entscheidungen: Er geht nur mal kurz auf Youtube – das lenkt doch nicht von der Arbeit ab. Neun Stunden später wird es schon wieder hell. Er lernt mit 38 Jahren Blockflöte spielen und versucht seinem Vater zu erklären wie ein Smartphone funktioniert. Klappt beides nur so semigut. Er beschließt Kleingärtner zu werden, um in der Natur seine innere Ruhe zu finden, aber dann wächst ihm das Unkraut über den Kopf. Sowieso kommt immer jemand und weiß es besser: „Das wird ja eh nichts, hab ich dir ja gleich gesagt!“ Meistens ist das die eigene Mutter. Und es stimmt. Sie hat es gesagt. Also: Hört alle auf eure Mütter! 
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Morgen, Samstag, 21.1. ab 15 Uhr auf dem Münsterplatz

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Deutliche Erwärmung auf grönländischem Eisschild
Der grönländische Eisschild hat sich im Vergleich zum 20. Jahrhundert bereits um 1,5 Grad erwärmt. Das zeigen Untersuchungen von Eisbohrkernen. Auch eine Erwärmung in den Höhenlagen der Eismassen wurde nachgewiesen.
In den Höhenlagen des grönländischen Eisschilds war das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts das wärmste bislang analysierte seit rund 1000 Jahren. Von 2001 bis 2011 lag die Temperatur im Mittel um 1,5 Grad Celsius höher als im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Das berichtet ein Team um Maria Hörhold vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI). Damit sei die globale Erwärmung nun auch in einer der abgelegensten Regionen der Welt nachweisbar, schreibt die Gruppe in der Fachzeitschrift „Nature„.

Der ganze Artikel findet sich auf tagesschau.de

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Samstag, 7.Januar

Heute haben
Albrecht Haushofer * 1903
Erwin Wickert * 1915
Roland Topor * 1938
Helga Schubert * 1940
Franz Josef Czernin * 1952
Nicholas Baker * 1957
Friedrich Ani * 1959
Sofie Oksanen * 1977
Geburtstag
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Am gedeckten Kaffeetisch. Bis zum Ende des Sommers.
So konnte ich alle Kälte überleben. Jeden Tag. Bis heute.
Helga Schubert
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Unser Buchtipp (für den nächsten Urlaub):


Grégory Salle: „Superyachten
Luxus und Stille im Kapialozän
Edition Suhrkamp € 16,00

Der Soziologe und Politikwissenschaftler Grégory Salle nimmt uns mit auf eine ganz besondere Reise zum Superkapitalismus. Jeff Bezos hat eine, Abramowitsch sowieso, die Scheichs warscheinlich mehrere und den russischen Oligarchen werden gerade welche weggenommen. 6.000 soll es geben und in den nächsten Jahren sollen noch 1.000 vom Stapel laufen.Wir reden hier von Superyachten. Sie sind für den Autor der Schlüssel zum Verständnis des gegenwärtigen Kapitalismus. Immer größer, im länger (die 100 Meter Schallmauer ist geknackt) sind diese Luxuschiffe. Sie zerstören den Meeresboden durch ihre Anker, sie verbrauchen Unmengen an Sprit (Einmal volltanken 1,5 Millionen), stoßen jede Menge CO2 aus und zeigen nicht nur auf dem Schiff die krasse Ungerechtigkeit zwischen Besitzenden und Arbeitenden.
Salles Essays geht aber nicht geradlinig voran, sondern listet auch schon mal sehr genau auf, was so ein Schiff alles „unter der Haube“ hat. die Faszination des Monströsen ist auch ihm anzumerken. Und gleichzeitig ist dieser Text eine große Abrechnung mit unserer kapitalistischen Gesellschaft und die darausfolgende Ungerechtigkeit.
Wer sich darauf einlässt, hat bei den 170 jede Menge Spaß.
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Gestern auf tagesschau.de

Studie zu Klimakrise
Schmilzt jeder zweite Gletscher weg?

Als Folge des Klimawandels wird einer im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Studie zufolge rund die Hälfte der Gletscher auf der Welt bis zum Ende des Jahrhunderts verschwinden. Selbst bei einer begrenzten Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter dürften nach Schätzungen der Forscherinnen und Forscher 49 Prozent aller 215.000 Gletscher bis zum Jahr 2100 abschmelzen.

Doch die Autorinnen und Autoren haben auch eine positive Botschaft: Sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz und jede um ein Zehntelgrad geringere Erwärmung können den Prozess verlangsamen.

Den kompletten Artikel auf tagesschau.de finden Sie hier.

Samstag, 16.Juli

Heute haben
Georges Arnaud * 1917
Walter Schenker * 1943
Jörg Fauser * 1944
Paulus Hochgatterer * 1961
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Ludwig Uhland
Der Sommerfaden


Da fliegt, als wir im Felde gehen,
Ein Sommerfaden über Land,
Ein leicht und licht Gespinst der Feen,
Und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm‘ ihn für ein günstig Zeichen,
Ein Zeichen, wie die Lieb‘ es braucht.
O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!
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Eine kleine Auswahl an Büchern zur Klimakatastrophe und eine kleine aktuelle Liste von Nachrichtenbeiträgen der vergangenen Tage:


Dürre in Südeuropa
Bis zu 45 Grad und unzählige Waldbrände

Es brennt rund um das Mittelmeer, in zahlreichen Ländern arbeiten Feuerwehren und Rettungskräfte am Limit. Und die Lage dürfte sich am Wochenende noch einmal verschärfen: Es werden Temperaturen von bis zu 45 Grad erwartet.

Hier geht es zum kompletten Artikel auf tagesschau.de
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15.07.2022, 8:00 UhrWährend in Europa Wassernotstand herrscht, leisten Bürger:innen der Letzten Generation auf der A103 in Berlin zur Zeit erneut friedlich Widerstand gegen das Befeuern der Klimakatastrophe. Sie rufen ihre Mitmenschen dazu auf, sich ihrem zivilen Widerstand gegen die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen anzuschließen. Denn trotz ausgetrockneter Flüsse, weltweiter Hungerkatastrophen und tödlicher Hitzewellen befeuert die Regierung Scholz die Klimakrise weiter.

Letzte Generation
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Hitzewelle in Europa
Grossbritanien ruft erstmals Alarmstufe Rot aus.

So etwas hat es in Großbritannien noch nicht gegeben: Alarmstufe Rot wegen der herannahenden Hitze. Die kommt laut Wetterdienst auch auf Deutschland zu. Im Süden Europas wüten weiterhin zahlreiche Waldbrände.
Der Süden Europas kämpft bereits seit Tagen mit extrem hohen Temperaturen, Dürre und Waldbränden – nun schlägt aber auch Großbritannien vorsorglich Alarm.

Hier geht es zum kompletten Artikel auf tagesschau.de
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Waldbrände vielerorts
In Südeuropa bleibt es heiß und trocken

Hitze und Dürre machen den Ländern in Südeuropa weiter zu schaffen. In Spanien gilt in einigen Regionen Alarmstufe Rot. Auch in Portugal, Italien, Griechenland und Frankreich brennt es. Ein Großfeuer in Kroatien ist weitgehend unter Kontrolle.
In den südeuropäischen Urlaubsländern brechen immer mehr Brände in den ausgetrockneten Wäldern aus. Das Problem verschärft sich zusehends, gleichzeitig werden in Italien und Frankreich in den kommenden Tagen Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet.

Hier geht es zum kompletten Artikel auf tagesschau.de
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Hitzewelle und Trockenheit
Südeuropa kämpft gegen Waldbrände

In Teilen Südeuropas und der Türkei sind wegen anhaltender Trockenheit und Hitze Waldbrände ausgebrochen. Eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht – im Gegenteil. Es dürfte eine der längsten Hitzewellen seit Jahrzehnten werden.
Extreme und andauernde Hitze in Spanien, Portugal, Frankreich und Italien haben zum Ausbruch vieler Waldbrände geführt. In Spanien wütete das aktuell schlimmste Feuer weiterhin in der Gemeinde Las Hurdes nahe der Grenze zu Portugal. Die Flammen zerstörten dort bereits rund 3500 Hektar.

Hier geht es zum kompletten Artikel auf tagesschau.de
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Hardy on Tour
Tag 50


95 km von Kingsdown nach Dover, von dort mit der Fähre nach Dünkirchen und mit dem Fahrrad dann nach Armentieres

Kaum hat man sich so richtig auf den Linksverkehr eingestellt, muß man sich auch schon wieder umstellen. Das war echt gar nicht ganz so einfach und zum Glück haben mir die AutofahrerInnen den einen und anderen Abbiegefehler nachgesehen.
Die Fährüberfahrt selber war entspannt. Davor war es bisschen hektisch, bis ich mich zurechtfand und wusste wohin und mein Fährticket konnte ich auch nicht mit der Karte bezahlen (technischer Fehler) und musste dann nochmal Geld am Automat ziehen, zu ziemlich ungünstigen Konditionen. Aber was soll’s.
Das Hinterrad eierte mehr und mehr und schleifte schon am Schutzblech. Für mich war klar da, muß ein neues her. Aber auch hier Fehlanzeige bei den ersten Radläden. Immerhin fand ich jemanden, der -nach der Mittagspause – die gebrochenen Speichen ersetzte und das Rad recht engagiert wieder fahrtüchtig machte. Und bislang rollt es prima. Immerhin schon ganze 70 Kilometer. Doch es bleibt eine Gradwanderung und ich sitze leicht angespannt deshalb auf dem Fahrrad.
In Frankreich war gut radeln. Breite Straßen, besserer Teer, weniger Verkehr, nicht soviele Supermärkte, schöne Städtchen- noch geschmückt vom Nationalfeiertag und den Hüpfburgen und dem Softeiswagen- und flach war es auch und ich konnte freudig dahinpedalieren.
Ich baue nun – ziemlich müde – kurz vor Lille, in einem kleinen Park mein grünes Zelt auf und freu mich auf den verdienten und erholsamen Schlaf.

Donnerstag, 19.Mai

Besuch am frühen Morgen

Heute haben
Rahel Varnhagen von Ense * 1771
Fritz Rudolf Fries * 1935
Otto Jägersberg 1942
David GLattauer * 1960
Jodi Picoult * 1966
Geburtstag
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Heute auf dem Gedichte-Kalender:

Karl Bröger (1886-1944)
Aufschwung

Unter uns gähnt Nacht und Grauen
und ein Meer von totem Blut.
Brüder, laßt uns aufwärts schauen,
wo allein die Rettung ruht.

Droben schwingt in hoher Runde
Stern bei Sternen aus und ein,
Zeichen einem neuen Bunde
zwischen Mensch und Mensch zu sein.

Brüder, schaut, wie frisches Hoffen
leuchtend in das Dunkel bricht.
Morgen tritt, vom Glanz getroffen,
der versöhnte Mensch ins Licht.
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Unser Buchtipp:


Katja Petrowskaja: „Das Foto schaute mich an
Bibliothek Suhrkamp € 25,00

Katja Petrowskaja ist in Kiew geboren, lebt und arbeitet seit über 20 Jahren in Berlin. Die Kiewer Vororte Butscha und Irpin sind die Orte ihrer Kindheit und auch die letzten Sommer hat sie dort verbracht. In der FAZ schreibt sie seit 2015 Texte zu Fotos und jetzt erscheint eine Sammlung von 52 Kolumnen.
Es sind Fotos aus privaten Alben. Fotos, die sie in Ausstellungen gesehen hat, oder in diversen Tageszeitungen und wie man halt über Fotos stolpert. Wir finden das rauchvernebelte schwarze Gesicht eines Grubenarbeiters, ein syrisches Geflüchtetenpaar bei der Landung auf Lesbos („Venus ist wieder da“), ihre Mutter Jahre vor ihrer Geburt, Eisblumen in Davos und einen schwarzer Opernsänger 1953 in einem Park in Leningrad. Ein blinder Junge und eine Frau mit hochtoupierter Frisur inmitten von vielen anderen Frauen am Fließband in Bottrop.
Dazu denkt sie sich Geschichten aus, recherchiert aber auch akribisch, wo und wann das Foto entstanden ist und wer die Person darauf ist. Es entstehen kleine Prosastücke wie Perlen an einer Kette. Ein Stück Zeitgeschichte erzählt in einer minimalistischen Form.
Ein Foto zeigt sie selbst als Mädchen, wie sie mit der linken Hand ein Bild malt. Jetzt wird ihr klar, dass sie irgendwie anders ist, woher ihre Macken kommenund dass sie wohl umerzogen worden ist in der Sowjetunion. Bis sie am Ende entdeckt, dass das Foto spiegelverkehrt ausgedruckt worden ist. Also ist sie doch keiner der Engel über Berlin. Aber es hätte ja sein können. Ein bißchen von diesen Gedanken bleiben in ihr.

Leseprobe
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Heute in der Stadtbibliothek:

Buchpräsentation in der Stadtbibliothek Ulm
Donnerstag, 19.Mai, 19:30 Uhr

Christine Langer: „Ein Vogelruf trägt Fensterlicht“

Traumnuance
Das ist poetisches Denken, sagst du,
Dieses Befinden zwischen Bewegung und Stillstand,
Schließ die Augen, ich lese dich auf.


An der Schwelle
Lichtrisse schieben den Himmel vor sich her, bevor sie die Abend-
Glocken in die Baumwipfel hängen
Schwer wiegen sich die Schatten des Walds in den Wolken
Und spannen Laken über die Erde
Der Geruch feuchter Steine trägt Spuren wilder Tiere in mein Haus:
Ich habe die Stirn gelehnt an die offene Tür der Nacht

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tagesschau.de / Von Kathrin Hondl, ARD-Studio Genf:

Weltwetterorganisation zu Klimakrise
„Größte Gefahr in diesem Jahrhundert“

Höchststände bei Treibhausgasen und Meeresspiegel – Klimaforscher melden alarmierende Werte in mehreren Bereichen. Und eine Trendwende beim Klimawandel ist nicht in Sicht.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres sprach von einer „düsteren Litanei des Versagens der Menschheit“. Der neue Bericht der Weltwetterorganisation WMO hält fest: Auch 2021 gab es wieder klare Zeichen für den menschengemachten Klimawandel – neue Rekorde bei Treibhausgaskonzentrationen, dem Anstieg des Meeresspiegels, sowie Temperaturanstieg und Versauerung der Ozeane.
Extremwetter habe Menschenleben und Wohlstand zerstört und zu wirtschaftlichen Verlusten in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar geführt.
Weiteres Hitzerekordjahr wird kommen
Der neue Klimabericht bestätigt auch: Die vergangenen sieben Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Auszeichnungen. 2021 lag die globale Durchschnittstemperatur 1,11 Grad über dem vorindustriellen Niveau. 
Das Erreichen des 1,5 Grad-Ziels – also die Begrenzung der globalen Erhitzung auf 1,5 Grad – sei eine enorme Herausforderung, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem weiteren Hitzerekordjahr komme.

Der komplette Bericht auf tagesschau.de

Dienstag, 26.Oktober


Heute haben
Andrej Belyi * 1880
Ulrich Plenzdorf * 1934
Geburtstag
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„Jeans sind eine Einstellung und keine Hosen.“
Ulrich Plenzdorf

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Ausgezeichnet mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis 2020


Anne Gröger: „Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen
dtv € 13,00
Jugendbuch ab 10 Jahren

Samuel ist elf Jahre alt, liegt im Krankenhaus und sein Immunsystem ist „schrottreif“, wie er selber sagt. Sein Freund im Nachbarbett ist gestorben und Samuel ist schwer traumatisiert von seinen Klinikaufenthalten. Er schon einmal dem großen Tod in die Augen geschaut und wenn er daheim ist, verlässt er sein Zimmer nicht. Seine Eltern bitten ihn vergebens darum. Eines abends, nachdem er aus Versehen eine Spinne mit seinem Desinfektionsspray getötet hat, steht plötzlich ein kleines Mädchen mit einer Sense in der Hand vor ihm. Der Spruch der jetzt kommt, ist auch gleichzeitig der Buchtitel. Frida wurde vom großen Tod vermenschlicht, um zu lernen, wie Menschen leben. Und das tut sie auch. Wenn auch sehr chaotisch. Samuel widerum lernt von Frida viele andere Dinge, die ihn mit seiner Krankheit beschäftigen.
Das Jugendbuch von Anne Gröger ist lustig, frech, witzig und traurig. Auf jeden Fall nicht gruselig.
Das Schöne daran: Auch wir Erwachsene haben einen großen Spaß daran und haben vor Augen, wie Menschen mit ihren verschiedenen Schicksalen, dem Leben und dem Tod umgehen.

Leseprobe

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tagesschau.de vom 25.10.2021

Vereinte Nationen
Weltweite Klimapläne reichen nicht aus

Die überarbeiteten nationalen Klimapläne vieler Ländern reichen nach UN-Angaben nicht aus, um den Klimawandel bedeutend zu verlangsamen. Die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre hat 2020 einen neuen Höchststand erreicht.

Hier geht es zum kompletten Bericht.
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Fällt aus, da siuch zu wenig Menschen zurückgemeldet haben.

Freitag den 29.10. ist Weltspartag, das heißt Finanzaktionstag.

FridaysforFuture organisiert an vielen Orten Aktionen, um auf die Klimaschutz- sowie Soziale Probleme des Finanzsektors aufmerksam zu machen und Veränderung zu fordern. Die Finanzierung von Unternehmen welche in fossile Energien sowie menschenrechtsverletzende Projekte involviert sind muss enden! Eine Wende im Finanzmarkt ist essentiell um die Veränderung auch in der Wirtschaft beschleunigt voranzutreiben.

In Ulm am Freitag, 29.10 von 15 bis 18 Uhr auf dem Hans und Sophie Scholl Platz.
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Neue Romane des Jahres 2021
mit Samy Wiltschek
Mi., 27.10.2021, 19:00 – 20:30 Uhr
Familienbildungsstätte Ulm

Sattlergasse 6, 89073 Ulm
31 Denkfabrik, 3. Stock (3b)
Gebühr € 9,00

Montag, 6.September


Heute haben
Julien Green * 1900
Andrea Camilleri * 1925
Geburtstag
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Eduard Mörike
Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
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Unser Buchtipp:


Nina Bouraoui: Geiseln
Aus dem Französischen von Nathalie Rouanet
Elster Verlag € 19,00

„Ich heiße Sylvie Meyer. Ich bin dreiundfünfzig Jahre alt. Ich bin Mutter zweier Kinder. Ich lebe seit einem Jahr von meinem Mann getrennt. Ich arbeite bei Cagex, einem Gummiunternehmen. Ich leite die Personalentwicklung. Ich bin nicht vorbestraft.“
So beginnt dieser Roman und wir merken schon am Ton, dass es sich wie ein Text vor Gericht anhört.
Zudem war dieser Roman als Theaterstück erschienen und die Autorin hat ihn, nach großem Erfolg auf der Bühne, in Prosa umgeschrieben. Diese Verknappung des Textes, die Konzentration auf eine Person zeigen die Stärke. Sie Sylvie Meyer leitet in „ihrem“ Betrieb die Personalabteilung, ist das perfekte Bindeglied zwischen den Arbeiter:innen (den „Bienen“) und ihrem Chef. Dieser gibt nur Anweisungen und interssiert sich mehr für sein Privatleben, als für seine Firma. Gleichzeitig lebt Sylvie Meyer alleine mit ihren beiden pubertierenden Söhnen, denkt viel an ihre Beziehung zu ihrem Mann, fühlt diese Leere, nach dem er sie verlassen hat.
Aber: Sie funktioniert. Sowohl privat, als auch bei der Arbeit. Auch als ihr Chef sie zwingt ihre Mitarbeiter:innen auszuspionieren, macht sie das, obwohl es gegen ihr morlaisches Befinden geht.
Bis zu einem Tag im November. Sie rebelliert, wehrt sich, tut endlich etwas. Sie verliert danach viel, fühlt sich aber endlich wieder lebendig und in gewissen Sinne auch frei.
Ein starker Text, ein Monolog voller Kraft und feinfühligen Zwischentönen.
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1.Welches Buch lesen Sie gerade?
2.Welches Buch empfehlen Sie unbedingt?
3.Welches Buch wollen Sie schon immer mal (wieder) lesen?

Anna Rahm (Buchhändlerin/Inhaberin von „Mit Büchern unterwegs“ in Ravensburg) empfiehlt:

1. Svenja Leiber: „Kazimira
2. Eva Menasse: „Dunkelblum
3. Primo Levi: „Ist das ein Mensch?
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Sieben junge Menschen sind vor einer Woche in Berlin in den Hungerstreik getreten.
Eine radikale Aktion, über die wir in den Nachrichten nichts erfahren.
Auf der Hompage http://hungerstreik2021.de/ erfahren Sie mehr.

Dienstag, 31.August


Guten Tag,
ich möchte Euch/Sie auf eine wichtige und interessante Veranstaltung hinweisen.
Ich lese gerade das Buch von Herrn Dörfler und bin sehr begeistert von seinen Sichtweisen und seinen Analysen, auch was die Klimakatastrophe anbelangt.
Er zeigt die vielen Baustellen auf, die dringend, sofort und jetzt bearbeitet werden müssen.

https://www.roxy.ulm.de/programm/programm.php?m=8&j=2021&vid=3818
Ulmer Leseorte – Wo Geschichten lebendig werden
Heute auf der Jugendfarm Ulm um 20 Uhr


Ernst Paul Dörfler – „Auf´s Land

Wege aus der Klimakrise, Monokultur und Konsumzwang
Das Landleben als Chance für Klima und Umwelt?
Inspirierende Perspektiven auf Nachhaltigkeit und Selbstversorgung von Ökologe Ernst Paul Dörfler
Hanser Verlag € 22,00

Wir haben den Blick für das Wesentliche verloren: unser Wohlergehen und das der Natur. Wir leben in engen Städten. Wir arbeiten viel, um immer mehr zu konsumieren. Leidenschaftlich und kompetent ruft der Ökologe Ernst Paul Dörfler dazu auf, endlich auszubrechen und nachhaltige Lösungen zu finden. Der Weg dorthin führt aufs Land. Als unbequemer Umweltschützer schon in der DDR vermittelt er glaubhaft wie kein Zweiter, was freies und selbstbestimmtes Leben bedeutet und wie es gehen kann. Wer weniger braucht, muss weniger arbeiten und verdienen, schont zugleich die natürlichen Lebensgrundlagen, lebt zufriedener und gesünder. Ob Stadt- oder Landmensch, dieses Buch rüttelt auf und zeigt Perspektiven für ein freies, umwelt- und klimafreundliches Leben.
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1. Welches Buch lesen Sie gerade?
2. Welches Buch empfehlen Sie unbedingt?
3. Welches Buch wollen Sie schon immer mal (wieder) lesen
?

Heike Specht (Verlagsvertreterin) empfiehlt:

1. Hans Demmel / Friedrich Küppersbusch: „Anderswelt“ ( ein Selbstversuch mit rechten Medien)  
2. Christoph Meckel: „Licht“  
3. Susan Sontag: „The Doors und Dostojewski“  

Vielen Dank!!!

Mittwoch, 25.August


Heute haben
Johann Gottfried Herder * 1744
Bret Harte * 1836
Geburtstag
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Hätte die Katze Flügel – kein Sperling wäre in der Luft mehr.
Hätte, was jeder wünsch, jeder – wer hätte noch was?

Johann Gottfried Herder
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Gestern wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis bekanntgegeben.
Wir sind gespannt, welcher Titel es auf die Shortlist schafft.

Donnerstag, 16.September, 19.30 Uhr
Stadtbibliothek Ulm
„Blinddatelesung“
Ein/e Autor:in aus der Longlist zum Deutschen Buchpreis kommt zu uns.
Wir wissen selbst nicht wer.

Merken Sie sich den Abend vor.
Reservieren Sie sich einen Platz und erleben Sie einen besonderen Abend.
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1. Welches Buch lesen Sie gerade?
2. Welches Buch empfehlen Sie unbedingt?
3. Welches Buch wollen Sie schon immer mal (wieder) lesen

Katrin Bürger (Berlin) empfiehlt:

1.Jenny Offill: „Wetter„, Piper Verlag
2.Adelheid Duvanel: „Fern von hier„, Limmat Verlag
(Endlich die sämtlichen Erzählungen der Autorin mit einem tollen Nachwortvon Elsbeth Dangel-Pelloquin)
3.Joyce Carol Oates: „Blond„, Ecco Verlag

Danke!!!
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Studie zu Extremwetter
Klimawandel mitverantwortlich für Juli-Flut

tagesschau.de vom 24.08.2021

Die Hochwasserkatastrophe an Ahr und Erft war nicht nur von den Regenmengen her außergewöhnlich – sie ist auch ein Ergebnis des Klimawandels. Das zeigt eine internationale Studie.
Von Marcus Pfeiffer, HR

Hier geht es zum Artikel

FREITAG; 20.August

Heute haben
Salvatore Quasimodo * 1901
Robert Merle * 1908
Arno Surminski * 1934
Geburtstag
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Ferdinand von Saar
Nun ist das Korn geschnitten

Nun ist das Korn geschnitten,
Die Felder leuchten fahl;
Ringsum ein tiefes Schweigen
Im heißen Sonnenstrahl.

Verblüht ist und verklungen,
Was duftete und sang,
Nur sanft tönt von den Triften
Der Herde Glockenklang.

Das ist, o Menschenseele,
Des Sommers heil’ger Ernst,
Daß du, noch eh er scheidet,
Dich still besinnen lernst.
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Ein starker Roman zur aktuellen Lage in Afghanistan:


Amy Waldman: „Das ferne Feuer
Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek
Schöffling Verlag € 26,00

Amy Waldmans Roman „Der amerikanische Architekt“, um eine Gedenkstätte auf dem Ground Zero in New York, war vor Jahren ein packender Roman, der die politische Situation in den USA nach den Anschlägen vom 11.September, aufzeigt.
Hier verlegt sie ihren Standort nach Afghanistan und wieder befinden wir uns in diesem Konflikt, zwischen dem, was wir in den westlichen Medien präsentiert bekommen und dem, was tatsächlich vor Ort geschieht. War es im „Architekt“ die Panik, wenn ein us-amerikanischer Staatsbürger einen arabischen klingenden Namen trägt, befinden wir uns jetzt im heutigen Afghanistan, einem Land, von der wir seit Jahrzehnten lesen können und doch so wenig wissen.
Parvin Schams ist eine junge Berkley-Studentin, die zwischen der liberalen Welt der Universtät und ihrem konservativen afghanisch-amerikanischen Elterhaus, hin und her gerissen ist.
Sie macht sich tatsächlich auf nach Afghanistan, um in einer Geburtsklinik zu helfen und gleichzeitig ihre eigene Wurzeln zu suchen. Was sie jedoch vor Ort vorfindet, entspricht überhaupt nicht dem, was sie bisher über dieses Land weiss.
Amy Waldman zeigt uns die Welt der normalen Menschen, Familien auf dem Land, weit ab von der großen Weltpolitik. Was bestimmt, wer wir sind und wo wir hingehören? Wie formen die Medien unseren Blick auf die Welt? Und können wir unsere Vorurteile je ablegen?
Das, was jetzt im Moment geschieht, lässt sich vielleicht ein wenig besser durch dieses Buch verstehen. Auch wenn es nur ein Roman und kein Sachbuch ist. Aber vielleicht ist gerade das der richtige Ansatzpunkt.

»Amy Waldman kennt Afghanistan aus eigenem Erleben. Ihr Roman Das ferne Feuer zeigt ein Land, dem mit westlichen Vorstellungen nicht beizukommen ist.«
Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mich hat Amy Waldman damit umgehauen.«
Thea Dorn, Das Literarische Quartett

»Ein sehr spannender Roman. (…) Sehr mitreißend geschrieben, mit viel Klar- und Weitsicht.«
Juli Zeh, Das Literarische Quartett

»Ein lesenswerter Roman.«
Jagoda Marinić, Das Literarische Quartett

Leseprobe
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1. Welches Buch lesen Sie gerade?
2. Welches Buch empfehlen Sie unbedingt?
3. Welches Buch wollen Sie schon immer mal (wieder) lesen

Nicole Deurer (Verlagsvertreterin) empfiehlt:

1.Garry Disher: „Barrier Highway
2.Eva Menasse: „Dunkelblum
3.Henry David Thoreau: „Walden

Danke!!!
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Bericht des Umweltministeriums
Klimaziele 2030 dürften verfehlt werden

tagesschau.de: 19.08.2021 17:46 Uhr

Laut einem Bericht des Umweltministeriums wird Deutschland seine Klimaziele deutlich verfehlen. Ohne weitere Maßnahmen gehen die CO2-Emissionen bis 2030 nur um 49 statt um 65 Prozent zurück. Auch die Klimaneutralität bis 2045 steht auf der Kippe.

Hier geht es zum Bericht.



Mittwoch, 18.August

Foto: Rudi Deuble

Heute haben
Elsa Morante * 1912
Alain Robbe-Grillet * 1922
Ulrich Woelk * 1960
Geburtstag
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Statt eines Gedichtes, der Beginn des neuen Romanes von
Ulrich Woelk: „Für ein Leben„, C.H.Beck Verlag € 26,00

1 Fehldiagnose

Als Nikisha Lamont ihrem späteren Ehemann,
Clemens Rubener, erstmals begegnete, hätte sie ihm um ein Haar die
Fruchtbarkeit geraubt. Das war im Winter 1989 / 90, kurz nachdem
die Mauer zwischen Ost- und Westberlin gefallen war, politisch aber
noch zwei deutsche Staaten existierten. Die geteilte Stadt, die ge-
schlossenen Grenzen kannte Niki nicht, sie war erst vor wenigen
Wochen aus Guadalajara in Berlin angekommen und hatte eine Stelle
als Ärztin in einem Krankenhaus im Bezirk Wedding angetreten –
nicht unbedingt dem attraktivsten Viertel der Stadt. Aber das wusste
sie nicht.
Das Krankenhaus lag in der Nähe der Grenzanlagen, und Niki
hatte als Ärztin vom ersten Tag an fast pausenlos zu tun. Die Öff-
nung der Mauer hatte den Notaufnahmen, die auch vorher schon
notorisch überfüllt gewesen waren, eine Menge weiterer Patienten
beschert. Überhaupt konnten sich sämtliche Westberliner Institutio-
nen und Geschäfte danach vor Publikum kaum retten – ganz gleich
ob Banken, Supermärkte, Autohäuser oder Sexshops. Überall stan-
den Neugierige und Schaulustige aus der Osthälfte der Stadt und des
ganzen Landes Schlange, und so herrschte in den Straßen Westber-
lins ein paar herbst- und frühwinterliche Wochen lang eine ungewöhn-
liche Mischung aus alltäglicher Geschäftigkeit, vorweihnachtlichem
Einkaufsgedränge und historischer Euphorie. Berlin hatte sich gleich-
sam verdoppelt, und ein Witzbold meinte, dass John F. Kennedy in
diesem beispiellosen Winter 1989 / 90 hätte sagen müssen: «Ich bin
zwei Berliner.»
Clemens Rubener kam mit akuten Schmerzen im linken Hoden in
die Notaufnahme. Draußen hatte es begonnen zu schneien, und jedes 10
Mal wenn die Automatiktür sich öffnete, wehte ein Schwall kalter
Luft mit nervösen Flockenwirbeln in den Korridor. Durch ein Fenster
im Anmeldungsraum konnte man den verwaschenen Schein der
Bogenlampen sehen, die den nahen Grenzstreifen beleuchteten, keine
fünfzehn Gehminuten vom Krankenhaus entfernt.

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1. Welches Buch lesen Sie gerade?
2. Welches Buch empfehlen Sie unbedingt?
3. Welches Buch wollen Sie schon immer mal (wieder) lesen

Barbara Weidle (Verlegerin, Weidle Verlag) empfiehlt:

1.Max Mohr: „Die Freundschaft von Ladiz
und ein Buch mit Interviews mit Etel Adnan. (Große Lyrikerin, Philosophin, Malerin)
2.Yvonne Adhiambo Owuor: „Das Meer der Libellen
3.Marcel Proust: „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Vielen Dank!!
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Das Literarische Quartett
am Freitag, 27.August
Im TV-Programm um 23:10 – 23:55 Uhr
Als Video verfügbar ab 16:00 Uhr

In der Sommer-Ausgabe lädt Thea Dorn zum temperamentvollen Literaturtalk
mit Christian Berkel, Ijoma Mangold und David Schalko.
Über diese Bücher wird gesprochen:

Jenny Erpenbeck: Kairos.
Eva Menasse: Dunkelblum
Klaus Pohl: Sein oder Nichtsein
Sigrid Nunez: Was fehlt dir
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Die Klimakrise ist real.

Tornado in Berumerfehn
Nun beginnt das Aufräumen

Ein Tornado hat in der Gemeinde Großheide eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Die vorläufige Bilanz: 50 zum Teil nicht mehr bewohnbare Häuser und zerstörte Autos. Nun geht das Aufräumen los.

Kipp-Punkt überschritten
Dorsch in der Ostsee droht auszusterben

In der westlichen Ostsee sind die Dorschbestände so stark geschrumpft, dass sie sich vorerst nicht erholen können. Das geht aus einer neuen Studie hervor. Die Hauptgründe dafür: Klimawandel und Überfischung.

Waldbrand nahe Saint-Tropez
Tausende retten sich vor den Flammen

Seit Montag wütet ein Waldbrand bei Saint-Tropez an der Cote d’Azur. Tausende Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, zahlreiche Campingplätze wurden evakuiert. Starke Winde fachen die Flammen weiter an.
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