Mittwoch

Heute haben
Christian Weise * 1642
Fritz von Herzmanovsky-Orlando * 1877
Jaroslav Hasek * 1883
Luise Rinser * 1911
Sven Nordqvist * 1946 (da freuen sich aber Findus und Pettersson)
Ulla Hahn * 1946
Alexander Osang * 1962
Geburtstag.
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Nach unserer Buchhandelstagung fuhren wir direkt ins Literarhaus Stuttgart, um Katja Petrowskaja live erleben zu können. Es wurde ein sehr interessanter Abend mit einer sympatischen, aber auch kantigen Autorin, die viel über sich und ihr Buch erzählte.

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Ich habe zwei signierte Ausgaben ihres Buches: „Vielleichter Esther“ mitgebracht, die sich dann ab heute vormittag auf unserem Büchertisch befinden.

Esther

Da es dann aber ein so langer Tag geworden ist und ich sehr spät ins Bett kam, passiert heute nicht mehr auf dem Blog. Wenn ich wieder ausgeschlafen bin, geht es munter wieder weiter.

Dienstag

Heute haben Johanna Schopenhauer * 1766
Herman Burger * 1942
und Tom Hanks * 1956
Geburtstag.
Tom Hanks hat sich eingeschlichen, nicht weil er auch Bücher geschrieben hat, aber spielt halt den Großbuchhändler Fox in „eM@il für Dich“ / „You’ve got Mail“, gegen den die Besitzerin der kleinen Buchhandlung um die Ecke kämpft.
Ein Muss für mich an regnerischen Tagen.

Und für Alle, den gleich mal den Schluss sehen wollen.
Hier kommt er:


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Während der schönsten Sommertagen erscheint dieses Winter-DVD.
Sehr gut, dann haben Sie jede Menge Zeit, sich die „Winternomaden“ zu kaufen und später anzuschauen. Und das sollten Sie wirklich machen, denn es ist ein großartiger Film.

Winter

Winternomaden
Regie: Manuel von Stürler

Drei Monate dauert der Almabtrieb der 800 Schafe, den die beiden Schäfer jedes Jahr bewerkstelligen. Er macht es seit 32 Jahren, sie ist deutlich jünger als er und erst seit Kurzem dabei. Regisseur Stürler ist eigentlich Musiker und hat auf diesem Gebiet gleich ein Meisterwerk abgeliefert. Er hat einen Abtrieb ohne Kamera mit den beiden gemacht, sich so ihr Vertrauen gewonnen und das nächste Jahr ging es dann mit der Kamera los.
Ein Film, so archaisch, dass einem fast die Spucke wegbleibt. Wir erfahren und viel und ganz wenig über die beiden Schäfer Carole und Pascal. Wir wissen lange auch gar nicht, wie es zwischen ihnen steht. Die Schafe sind im Mittelpunkt und die Kälte, der Schnee, der Winter. Die Schäfer übernachten mit ihnen auf  freiem Feld, nur mit einer Plastikplane überdacht. Der Film zeigt genau das Gegenteil unserer schnellen, modernen Welt. Hier gibt es keine Goretex-Klamotten und das Neueste vom Neuen. Hier kleiden sich die beiden in Wolle und Mützen und Regenhosen aus Plastik. Gearbeitet wird so, wie es die Tage und wie es die Veränderung der Natur zulassen. Jedes Jahr gibt es Veränderungen. Nicht jeder Bauer liebt es, wenn diese Herde über sein Kleefeld läuft. Neue Siedlungen stören den Zug der Herde. Es gibt bewegende Momente im Film, wenn die Schafe entlang einer Schnellstraße entlangzotteln, wie die Schäfer unter einer Autobrücke, an einem Pfeiler, rasten. Das Bild, wenn sie vorausgeht,die Leitschafe mit Brot anfüttert und er hinten versucht diese Schafwolke in die richtige Richtung zu drängeln; wenn die Hunde um die Herde sausen und die vollgepackten Esel nebenher trotten, das werden Sie nicht mehr vergessen.
Es ist ein Film, der weit ab allem Mainstream ist, ein Film, der einen so richtig erdet, wenn wir die zufriedenen Gesichter von Carole und Pascal sehen, wenn sie am Lagerfeuer sitzen.
Der Film erhielt den Europäischen Filmpreis.
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Katja Petrowskaja hat mit ihrem Text: „Vielleicht Esther“ (über die Vertreibung der Juden in Kiew im 2. Weltkrieg) den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis gewonnen.
Weitere Preise gingen an Verena Güntner, Benjamin Maack und Heinz Helle. Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an Nadine Kegele.
Der kelag-Preis ging an Verena Güntner, die in Ulm geboren ist für „Es bringen“.

Hier können Sie die Texte nachlesen und sich das eine oder andere Video anschauen.