Dienstag, 29.März

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Heute haben
Yvan Goll * 1891
Ernst Jünger * 1895
Georg Klein * 1953
Jo Nesbo * 1960
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Nach dem schönen langen Wochenende, stellen wir Ihnen heute ein Ferien-Mädchenbuch vor.

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Ute Wegmann: „Dunkelgrün wie das Meer
Mit vielen Illustrationen von Birgit Schössow
dtv (gebunden) € 12,95
als E-Book € 9,99

Endlich Ferien, endlich wieder an das geliebte Haus am Meer, wie die letzten Jahre. Die Eltern packen das Auto, Linn versucht nichts zu vergessen. Sie freut sich auf die Tage am Meer, am Strand, mit ihren Eltern und auf ihre Freundin Smilla. Doch dieses Jahr kommt es anders. Die Eltern haben Knatsch. Auf der Hinfahrt im Auto, bei strömendem Regen, herrscht eine giftige Stimmung und Linn rollt sich auf dem Rücksitz zusammen und träumt sich weg. Linns Vater hat noch einen wichtigen Termin und muss am selben Tag noch einmal zurück, um drei Tage später endlich nachzukommen. So geschieht es und Linns Mutter ist über diese Situation wütend und hat auch nicht die Muße, sich um Linn zu kümmern. Aber es kommt noch schlimmer. Smille, die erwähnte Freundin, steckt mit einem anderen Mädchen zusammen, gackert und tuschelt mit ihr rum und lässt Linn links liegen.
Irgendwie ist dies für Linn zuviel und vielleicht braucht es ein reinigendes Gewitter, um die Situation wieder ins Lot zu bringen. Und dieses Unwetter kommt in Wort und Bild, während sich Linn in einer Holzhütte versteckt hält und von den Eltern und der Polizei gesucht wird. Die verquere Situation klärt sich auf und Linn ist ihre Einsamkeit und Trauer wieder los, denn sie weiss, dass sie sich auf ihre Eltern verlassen kann und dass Smilla immer noch ihre Freundin ist.

Ute Wegmann hat ein einfühlsames, ruhiges Buch geschrieben, dass die Gefühlswelt der neunjährigen Linn exakt trifft und in die wir uns gut hineinversetzen können. Die Illustrationen von Birgit Schössow passen ausgezeichnet dazu, wie Sie im Buchtrailer schön erkennen können.

Ich wünsche Ihnen mit diesem Buch einen guten Start in die zweite Ferienwoche.

Leseprobe
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Werner Färbers Ungereimtheiten der Woche
Der Osterhase (für Erwachsene)

Es wollt‘ verstecken jüngst der Osterhase,
weil das die Leut‘ auch so von ihm erwarten,
die frisch bemalten Eier gut im Garten.
Des Hasen Duft stieg in des Hundes Nase.

Während der Has‘ sich Ei versteckend bückte,
pirschte sich der Hund auf leisen Pfoten an,
einzuverleiben sich Herrn Mümmelmann.
Die Flucht jedoch Dank wilder Haken glückte.

Hechelnd floh der Hase übern S-Bahn-Damm,
raste flink vorbei am süßen Osterlamm
und spürte bald den Hund nicht mehr im Nacken.

Kaum hatte der nämlich das Lamm gesehen,
ließ er erst a) den Hasen einfach gehen,
um b) die leichtre Beute dann zu packen.

Osterfest CCCXII (für Kinder)

Ein Has‘ entdeckt im Wiesengrund
ein Nest mit angemalten Eiern.
Aus Freude über diesen Fund
sieht man ihn mit Freunden feiern.

Montag, 11. Januar

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Heute haben
Diana Gabaldon * 1952
und Katharina Hacker * 1967
Geburtstag
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Unser Buchtipp für einen guten Start in diese nasskalte Woche.

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Grzegorz Kasdepke: „Das Tier in meinem Bauch
Mit farbigen Bildern von Tomek Kozlowski
Übersetzt aus dem Polnischen von Urszula Czerska
Vorlesebuch ab 5 Jahren
Beltz&Gelberg Verlag € 12,95

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Es knurrt und brummt im Bauch des Mädchens, und sie ist überzeugt, dass in ihrem Bauch ein Tier wohnt. Doch niemand glaubt ihr. Der Vater hört nichts, als er sein Ohr auf ihren Bauch legt und die Mutter ist zu sehr mit Lesen beschäftigt und fragt nur, ob es gefährlich sei, das Tier. Der große Bruder meint, dass es sicherlich, das Hühnchen sei, das sie heute mittag gegessen hatte.

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Das Mädchen hört nur allein das Knurren des Tieres. Für andere ist es in ihrem Bauch mucksmäuschenstill.
„So ist das mit meiner Familie. Niemand nimmt mich ernst“
Als das Mädchen alleine ist, knurrt das Tier wieder und das Mädchen macht sich Gedanken, was es wohl für eines ist. Eine Katze, ein Löwe?
„Wahrscheinlich war esbalso kein Löwe. Es war eher ein Tier, das sogar Angst vor Löwen hat. Außerdem hatte ich noch nie von einem Mädchen gehört, das einen Löwen verschluckt hat. Einen Löwen, der ein Mädchen verschluckt, kann man sich schon eher vorstellen.“

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Der Grossvater und die Grossmutter verstehen sie nicht. Die Menschen im Park lachen sie aus. Genauso, wie die Kinder im Kindergarten. Keiner hört etwas Grummelm im Bauch des Mädchens. Nachts meldet es sich jedoch so laut, dass das Mädchen zum Kühlschrank geht und vier Würstchen isst, bevor ihr Tier Ruhe gibt. Beim Frühstück ist das Mädchen beruhigt, weil das Tier genau das mag, was sie auch gerne isst.
Als die Frage auftaucht, ob das Tier immer größer wird. So groß, dass das Mädchen platzen könnte, wird die Situation brenzlig. Aber: Das Tier ist plötzlich nicht mehr da. Keiner weiss, wohin. Die Eltern wissen natürlich auch keinen Rat. Bis ihr Bruder sagt: „Hör doch mal. In meinem Bauch wohnt dein Tier.“
Da ist das Mädchen einerseits froh, aber auch ein wenig eifersüchtig auf ihren Bruder, der ihr aber verspricht einen Zettel zu schreiben.

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Das Tier in meinem Bauch“ überzeugt mit seiner phantasievollen Geschichten, mit seinem witzigen Text und nicht zuletzt mit seinen vielen farbigen Illustrationen, die in ihrer Besonderheit den Text erst zu einem besonderen Buch machen.
Ein geniales Buch zum Vorlesen, Bauch streicheln, und Ohren auf Bauchnäbel legen.
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Werner Färbers Ungereimtheiten der Woche

Der Kragenbär CCCII

Vor Ärger platzt dem Kragenbär,
weil ihn ständig alle fragen,
was er denn ohne jenen wär,
mit lautem Knall der Kragen.

Letztes Leuchten

Nachdem noch einmal sie erblüht
in ihrer Schönheit, ihrer runden,
ist sie im Dämmerlicht verglüht
und ich habe auch nach Stunden,
obschon ich mich hab‘ sehr bemüht,
keinen Ersatz für sie gefunden.
Denn Glühbirnen mit 100 Watt
wirklich kaum noch jemand hat.

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Wir haben noch kostenlose Eintrittskarten zu vergeben.
Einfach in der Buchhandlung anrufen und Ihren Namen durchgeben.
Telefon 0731 67137

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Gesprächskonzert mit dem Vogler Quartett

Mittwoch, 13. Januar 2016, 20 Uhr | Ulm
In der Reihe »klassisch!«
Moderation: Jürgen Kanold
Museumsgesellschaft, Neue Str. 85, 89073 Ulm
Eine Kooperation der Südwest Presse mit der Museumsgesellschaft Ulm
www.museumsgesellschaft-ulm.de

Frank Schneider:  “Eine Welt auf sechzehn Saiten“

Gespräche mit dem Vogler Quartett

Es ist die Königsdisziplin der Kammermusik, und seit dreißig Jahren zählt das 1985 in Ost-Berlin gegründete Vogler Quartett zu den international renommiertesten Streichquartetten – in unveränderter Besetzung. Diese Gespräche mit Frank Schneider, dem langjährigen Intendanten des Berliner Konzerthauses, zeigen, wie ein gemeinsames Musikerleben über eine so lange Zeit die Spannung halten kann. Eine sehr persönliche Künstlerbiografie, mit Reflexionen zum musikalischen Selbstverständnis, kunstpolitischen Engagement und, natürlich, dem Alltag zu viert.

Donnerstag

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Heute haben
Kerstin Ekman * 1933
Undine Gruenter *1952
Jeanette Winterson * 1959
Catalin Dorian Florescu * 1967
Geburtstag

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Das Bilderbuch des Tages, der Katalog der Woche und ein Kunstbuch
für’s ganze Leben:

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„Das Beste von Allem“
Herausgegeben von Jutta Bauer und Katja Spitzer
Aladin Verlag € 25,00

Am Donnerstag, den 3. September wird im Projektor in Hamburg das Buch „Das Beste von Allem“ vorgestellt. Ausstellung und Party gehen um 19 Uhr los. Der ALADIN Verlag und die Herausgeberinnen Jutta Bauer und Katja Spitzer freuen sich auf Ihr/Euer Kommen!

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Im Vorwort schreiben die beiden Herausgeberinnen wie toll früher Kataloge waren. Mit dem dicken Teil auf dem Sofa wurde geblättert, mit dem Kuli angekreuzt und Eselsohren zum Wiederfinden des Gefundenen geknickt. Der Katalog lag dann wochenlang herum, bis er entsorgt wurde, oder schon wieder ein neuer mit der Post kam. Heute genügt ein einfaches Wischeln, aber wir haben dann fast nix mehr in der Hand.
Hier haben wir einen Katalog der speziellen Art. Wir finden 18 Schurken, 23 Fische und Hunde und Katzen, Feen und Helden, Mamas und Papas, Autos und Schiffe, Eisbecher und Süßigkeiten, Frisuren und Bärte und natürlich auch Würste und Gemüse. Von Allem einfach das Beste. Und da Kinder auch auf Hitlisten stehen, so die Herausgeberinnen, können sie sich austoben und hoffentlich nicht all zu viel mit dem Filzer ankreuzen. Aber ich denke, dass wir Erwachsenen schwer aufpassen und womöglich das Buch gar nicht in Kinderhände geben, im Giftschrank verstecken und abends, bei Kerzenlicht herausholen und darin schwelgen. Achtung das Vorsatzpapier ist von so einem grellen pink (ist das pink?), dass Sie gleich noch einen Schluck Rotwein brauchen.
Mit einigen der IllustratorInnen sind und waren wir in Kontakt. Ein paar von ihnen haben Jahresgaben unserer Buchhandlung illustriert. Wir haben Ausstellungen mit ihnen organisiert und Spaghetti zusammen gegessen. So ist die Freude um so größer, dass wir hier eine so große Auswahl an Gemaltem, Gezeichnetem, Collagierten und Gehäkeltem haben. (Ja, Birte Müller ist die Göttin der Häkelkunst und häkelt sogar ein Brathuhn.).
Das Buch ist in deutsch und englisch und die Bilder können hier gekauft werden.
Damit unterstützen Sie zu gleichen Teilen die IllustratorInnen wie auch die „Stifung Illustration“.

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Beteiligt sind an diesem Band 60 der derzeit interessantesten deutschen Illustratorinnen und Illustratoren und vier Kinder:

Monika Aichele, Anne Baier, Verena Ballhaus, Jutta Bauer, Rotraut Susanne Berner, Larissa Bertonasco, Jeanette Besmer, Franziska Biermann, Jens Bonnke, Nadia Budde, Judith Drews, Maria Eisenächer, Aisha Franz, Susanne Göhlich, Felix Görmann (Flix), Golden Cosmos, Constanze Guhr, Stefanie Harjes, Ina Hattenhauer, Nikolaus Heidelbach, Sybille Hein, Egbert Herfurth, Dorothea Huber, Rudi Hurzlmeier, Joëlle Jolivet, Norman Junge, Regina Kehn, Halina Kirschner, Mike Klar, Ole Könnecke, Vitali Konstantinov, Anke Kuhl, Yvonne Kuschel, Franziska Ludwig, Sophia Martineck, Kerstin Meyer, Gerlinde Meyer, Bernd Mölck-Tassel, Eva Muggenthaler, Jörg Mühle, Birte Müller, Thomas M. Müller, Barbara Nascimbeni, Franziska Neubert, Isabel Pin, Moni Port, Axel Scheffler, Marei Schweitzer, Katja Spitzer, Katrin Stangl, Britta Teckentrup, Karsten Teich, Philip Waechter, Franziska Walther, Nina Wehrle, Claudia Weikert, Sabine Wilharm, Stephanie Wunderlich, Franz Zauleck, und Johann (9 Jahre), Olivia (6 Jahre), Frida Luzie (9 Jahre), Julie (9 Jahre)

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Und was Sie in unserer Buchhandlung auch noch entdecken können, sehen Sie hier:

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