Dienstag, 14.Mai


Heute haben
Graf von Keyserling * 1855
Walter E. Richartz * 1927
Jens Sparschuh * 1955
Karin Struck * 1947
Karl-Markus Gauß * 1954
Eoin Colfer * 1965
Geburtstag
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Georg Herwegh
Frühlingsnacht

So sel’ge Stille traf ich nie!
Kaum lispelt’s in den Zweigen,
Als hätten ein Geheimnis sie
Den Menschen zu verschweigen.

Kaum plätschert noch die Welle fort,
Kaum knospet’s in den Hecken,
Als gälte es, die Sterne dort
Am Himmel nicht zu wecken.

Die guten Geister senken sich
Auf ihren Strahlen nieder
Und bringen, die bei Tag entwich,
Die Ruh den Träumen wieder.

Mein Schifflein treibt im Sturm allein,
Und niemand will es retten;
So müd dies Haupt, es schläft nicht ein –
Ich muß ihm tiefer betten.
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Ondřej Buddeus (Text) / Jindřich Janíček (Illustrationen): „Fahr Rad
Aus dem Tschechischen von Lena Dorn
Karl Rauch Verlag € 25,00

Das Fahrrad ist seit mehr als 200 Jahren der bescheidene Begleiter des Menschen, es dient den Kleinen und den Großen auf ihren alltäglichen Wegen, aber auch für ungewöhnliche Reisen. Das Wichtigste aber ist: Es kann uns ein Gefühl völliger Freiheit geben. Vielleicht, weil der Mensch auf einem Fahrrad nur einen Pedaltritt vom Abheben entfernt ist.
Woher kommen die Faszination und Leidenschaft fürs Fahrrad? Was macht es mit unserem Körper und unseren Gefühlen, mit unseren Wegen durch Landschaften oder Städte? Wie ist die Idee des Fahrrads entstanden, wie hat es die Welt verändert und wie kann es sie immer noch verändern?
Humorvoll und voller Begeisterung erzählt und illustriert, ist es ein Buch für große und kleine Radenthusiasten.
Ein Bilderbuch, ein Sachbuch, eine Graphic Novel, ein Buch wie ein Lexikon.
Einfach wunderbar.


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Das Team Jastram hat 2.908 km erradelt.
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https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/verkehrswende-kosten-teurer-100.html

Studie von Agora Verkehrswende
„Politisches Zögern hat einen Preis“

Je länger die Verkehrswende dauert, desto teurer wird sie: Das geht aus einer Studie der Agora Verkehrswende hervor. Die Organisation hat drei Szenarien miteinander verglichen, die eine klare Handlungsempfehlung ergeben.
Wie kann Deutschland die Verkehrswende schaffen, und wie viel würde dies kosten? Die Organisation Agora Verkehrswende hat drei verschiedene Szenarien mit unterschiedlich weitreichenden Klimaschutzmaßnahmen im Verkehrssektor erstellt. Dabei verglichen die Autoren die aktuelle Verkehrspolitik mit zwei Alternativen, in denen schon früher und ambitionierter in Klimaschutz investiert wird.
Wenn schon 2025 mehr Geld für die Verkehrswende ausgegeben würde, ließe sich dadurch in Zukunft Geld sparen, argumentiert Agora Verkehrswende. Ab 2030 müsste die Regierung dann weniger Geld für die Verkehrswende ausgeben, als aktuell für die Zeit vorgesehen sei, so die Autoren der Studie.Das würde laut einer Untersuchung vom Agora Verkehrswende e. V. gleich viel kosten wie die aktuell bis 2045 geplanten Maßnahmen. ….
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Verteidigt die Demokratie – 75 Jahre Grundgesetz
Di, 14. Mai 2024 um 19:00 Uhr | Ort Haus der Begegnung
Podium mit Heinrich Bedford-Strohm und anderen Gästen. 

Das Grundgesetz – das Fundament unserer Demokratie – wird am 23. Mai 75 Jahre alt. Anlässlich dieses geschichtsträchtigen Jahrestages sprechen wir mit Heinrich Bedford-Strohm über die Zukunft unserer Demokratie und ihre Bedeutung für die Kirche. Ella Oswald vom Ring der politischen Jugend und Felix Steinbrenner von der Landeszentrale für politische Bildung geben ihre Statements ab und befragen die Perspektive von Theologie und Kirche. Hat Kirche zur Demokratie etwas Wesentliches beizutragen?
Eintritt 6,00  EUR/erm. 4,00 EUR
Veranstalter: EBAM in Kooperation mit HdB

Donnerstag, 25.April

Heute haben
Clarin * 1852
Claude Mariac * 1914
Albert Uderzo * 1927
José A.Valente * 1929
Per Gunnar Evander * 1933
Elfriede Czurda * 1946
Geburtstag
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Am Wochenende vielleicht:

Ludwig Uhland
Lob des Frühlings

Saatengrün, Veilchenduft,
Lerchenwirbel, Amselschlag,
Sonnenregen, linde Luft!
Wenn ich solche Worte singe,
Braucht es dann noch große Dinge,
Dich zu preisen, Frühlingstag!
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Unser Buchtipp:


Constance Debré: Love Me Tender
Aus dem Französischen von Max Henninger
Matthes & Seitz Verlag € 20,00

Habe ich vor ein paar Tagen die Paris-Trilogie von Colombe Schneck vorgestellt, folgt jetzt eine weitere Abrechnung mit dem Pariser Geldadel. Das ist jedoch nur ein Teil dessen, was die französische Autorin Debré in ihrem Roman zeigen will. Auch hier versteckt sie sich nicht hinter literarischen Figuren, sondern schreibt über sich selbst, wie u.a. auch Ernaux und Eribon.
Eine Frau, aus den höchsten Kreisen, bricht nach 20 Jahren aus ihrer Ehe aus, verlässt Mann und Sohn, um öffentlich ihre Homosexualität zu leben. Ihr Mann entzieht ihr das Sorgerecht um das gemeinsame Kind und es entsteht ein jahrelanger gerichtlicher, als auch persönlicher Kampf. Gleichzeitig lebt sie ihre Liebe zu Frauen exzessiv aus und holt wohl das nach, was ihr jahrelang gefehlt hat.
Auch ihren Beruf als Richterin hängt sie an den Nagel, um als Schriftstellerin zu leben und zu arbeiten.
Constance Debrés Roman ist eine harsche Kritik an den Institutionen, an den Hierarchien, den Klassenschranken und an die Erwartungen an eine Frau und Mutter. Ein intensiver Roman, der in seiner Wucht nicht die sensiblen Seiten dieser Frau und Mutter aufzeigt.
Ein beonderer Roman auf dem Neuerscheinungstisch.

Leseprobe
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Verteidigt die Demokratie!
75 Jahre Grundgesetz

Di, 14. Mai 2024, 19:00 Uhr im Haus der Begegnung, Ulm
Podium mit Heinrich Bedford-Strohm, Felix Steinbrenner (lpb), Ella Oswald (rpj Ulm)


Das Grundgesetz – das Fundament unserer Demokratie – wird am 23. Mai 75 Jahre alt. Anlässlich dieses geschichtsträchtigen Jahrestages sprechen wir mit Heinrich Bedford-Strohm  über die Zukunft unserer Demokratie und ihre Bedeutung für die Kirche. Ella Oswald vom Ring der politischen Jugend und Felix Steinbrenner von der Landeszentrale für politische Bildung geben ihre Statements ab und befragen die Perspektive von Theologie und Kirche. Hat Kirche zur Demokratie etwas Wesentliches beizutragen?

Eintritt 6,00 EUR/erm. 4,00 EUR
Veranstalter: EBAM in Kooperation mit dem HdB

Donnerstag, 8.Februar


Heute haben
Jules Vernes * 1828
Theodor Lessing * 1872
Martin Buber * 1878
Heinrich Spoerl * 1887
Siegfried Kracauer * 1889
Ludwig Marcuse * 1894
Eva Strittmatter * 1930
Gert Jonke * 1946
John Grisham * 1955
Geburtstag.
Aber auch Paula Modersohn-Becker und James Dean.
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Winfried Hermann Bauer
Omen

Wieder
Steigt Rauch
Aus alten Kaminen
Wie Weihrauchschwaden
Weht er
Durch die Geistesschlingen der Zeit
Irrlichternd
Vor Einfältigen und Eiferern
Die sich über Brandopferaltäre
Beugen
Immer wieder
Oder sich wortvergessen
Einem lichtlosen Himmel
Zuwenden
Unter dem sie verglühen
Aufrecht
Wie Krieger
Die sich selbst Gewalt antun
Indem sie ihren Schmerz mit Feuer artikulieren
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Bastelspaß nicht nur für die Sommerferien.


Sabine Lohf: „Sommer, Sonne, Sand und mehr!
Kunterbunt + kinderleicht
Gerstenberg Verlag € 16,00

Gastern haben wir Kinder- und Jugendbücher des Gerstenberg Verlages ausgepackt und eingeräumt.
So ein Bastelspaß im Sommer mit Sonne und Sand springt mir gleich ins Auge, weil die Sehnsucht nach Frühling doch schon sehr groß ist.
Sabine Lohf folge ich auf Instagram und es tut immer gut, ihre kreativen, einfachen Bastelsachen anzuschauen. Auch hier brauchen wir nicht viel und müssen nicht unbedingt im Fachgeschäft Bastelmaterial einkaufen. Es sind die Schätze aus der Natur, oder einfache Dinge aus dem Haushalt, die für die hierzu notwendig sind.
Ein Clownfisch aus Pappteller, Filzsandalen, einen Sonnenhut, Mücken fangende Frösche als Spiel, Sonnen in den verschiedensten Varianten, ein richtigen Leuchtturm und eine Fee für das Mitsommernachtsfest werden hier vorgestellt. Aber auch ein Wiesenblumenkranz für ein Blütenfest, ein Rindenboot zum Schwimmenlassen.
Kinderleichte Anleitungen für Kunstwerke zum Verschenken, Dekorieren und Spielen.


Es lohnt sich ein Blick auf die Webseite von Sabine Lohf, denn auch hier ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

www.sabinelohf.de
https://www.instagram.com/sabinelohf/
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Unsere Veranstaltung mit Elena Fischer und ihrem Buch „Paradise Garden“ haben wir in den Felix Fabri Saal im Haus der Begegnung verlegt. Unsere Buchhandlung wurde einfach zu klein.

Elena Fischer: „Paradise Garden“
Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, Ulm

Beginn 19 Uhr
Eintritt € 10,00


Vielen Dank für die tolle Kooperation.

Mittwoch, 7.Februar


Heute haben
Thomas Morus * 1477
Charles Dickens * 1812
Sinclair Lewis * 1885
Ernst Ginsberg * 1904
Paul Nizon * 1905
Herbert Eisenreich * 1925
Doris Gercke * 1937
Geburtstag
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978-3-15-019112-5

“Februar”
Herusgegeben von Christine Schmidjell und Evelyne Polt-Heinzl
Reclam Verlag € 6,00

Wieder sind es fast 70 Gedichte, die hier in das Februar-Heftchen aufgenommen worden sind und wieder ist kein Goethe dabei. Die beiden Damen halten an ihrem Prinzip fest.

Dafür dichtet sich Ringelnatz schon in den Karneval:

Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
Berta, wir gehn zum Faschingsball,
Zu Karnevallerie Krawall,
Pot-Pickles, Mixed-Pourri und Drall.
Denn mancherlei im Leben
vielerlei!
Das man nicht sagt, läßt tanzen sich und gröhlen
Und köstlich ist ein unverbindlich Küssen.

In der Anthologie hat es auch Überschriften wie “Das wilde Treiben”, “Ballgeflüster”, “Frühlingserwartung” und “Vorfrühling”. Wir bleiben jedoch noch bei den Rubriken “Immer noch Winter” und “Stille Februartage”. Wer weiß, was noch alles vom Himmel fällt.

Christian Friedrich Hebbel
Winter-Landschaft

Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,
bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,
es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.

Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,
erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab,
und gräbt er nicht heraus den Bissen Speise,
so gräbt er, glaub’ ich, sich hinein ins Grab.

Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,
wirft einen letzten Blick auf’s öde Land,
doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend,
trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.

Joseph von Eichendorff
Winternacht

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
Und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seinen Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

Er träumt von künft’ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.

Richard Dehmel
Winterwärme

Mit brennenden Lippen,
unter eisblauem Himmel,
durch den glitzernden Morgen hin,
in meinem Garten,
hauch ich, kalte Sonne, dir ein Lied.

Alle Bäume scheinen zu blühen;
von den reifrauhen Zweigen
streift dein Frühwind
schimmernde Flöckchen nieder,
gleichsam Frühlingsblendwerk;
habe Dank!

An meiner Dachkante hängt
Eiszapfen neben Zapfen,
starr,
die fangen zu schmelzen an,
Tropfen auf Tropfen blitzt,
jeder dem andern unvergleichlich,
mir ins Herz
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Achtung, es gibt eine Änderung.
Die Veranstaltung mit Elena Fischer haben wir ins Haus der Begegnung verlegt.
Unsere Buchhandlung wurde einfach zu klein dafür.

Also: Donnerstag, 22.Februar um 19 Uhr
Elena Fischer. „Paradise Garden“
Haus der Begegnung
, Felix Fabri Saal
Grüner Hof 7, 89073 Ulm

Ich danke für die tolle Kooperation.

Donnerstag, 12.Oktober

www.callas-ulm.de
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Heute haben
Eugenio Montale * 1896
Ding Ling * 1904
Wilhelm Muster * 1916
Alice Childress * 1916
Vladimír Körner * 1939
Geburtstag
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„Es zeigte sich wieder, daß die Hoffnung und die Freude die besten Ärzte sind.“
Wilhelm Raabe
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(picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Judith Hermann erhält den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2023
Sie kommt am Mittwoch, den 25.Oktober um 19 Uhr in die vh Ulm (Club Orange).
Wir sind fast ausverkauft.
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Das Literarische Quartett stellt Morgen, Freitag, den 13.Oktober folgende vier Bücher vor:


Hier geht es zur Homepage:
https://www.zdf.de/kultur/das-literarische-quartett/das-literarische-quartett-vom-13-oktober-2023-100.html
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Wolfgang Schukraft schreibt:

Liebe Theater-Freunde!
An diesem Wochenende ist es so weit. Es erwartet Sie ein sicher überraschend unterhaltsamer Theaterabend: „Das Weib ist ein Kerl“, gespielt von Sven Djurovic, geschrieben und inszeniert von mir. Es ist das pralle Leben: eine Chevalière aus dem 18. Jahrhundert und ein Offizier aus der Gegenwart. Während die Chevalière wie ein Paradiesvogel über ihr Leben fliegt, überwindet der Bundeswehroffizier in aller Ehrlichkeit die Hürden seines Problems: er möchte ein selbstbestimmtes Leben führen. Also weit entfernt von einem akademischen Genderdiskurs.
Premiere ist am Samstag, 14. Okt., und am Samstag, 15. Okt., jeweils um 19 Uhr im Kunstverein, Schuhhaussaal, Kramgasse 4 (hinter dem Münster) in Ulm.
Karten gibt es bei der Bücherstube Jastram, an der Abendkasse ab 18.15 Uhr. 
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Foto: SWP Ulm

Podium Klimakatastrophe – zwischen Lähmung und Engagement.
Diskussion zwischen Letzter Generation, Theologie und Psychologie.
Dienstag, 17. Oktober 2023 um 19:00 Uhr im Haus der Begegnung, Grüner Hof 7,

Die Ergebnisse der Wissenschaft zu den Fakten der Klimakatastrophe lösen verschiedene Reaktionen aus. Es werden persönliche und politische Hintergründe fürs Handeln offen gelegt und diskutiert. Es geht dabei ehrlich zu: Eigene Fragen und Ratlosigkeit wie ermutigende Erfahrungen kommen zur Sprache. Dabei suchen die unterschiedlichen Podiumsteilnehmer Perspektiven, die ein hilfreiches Engagement stärkten. Kritische gegenseitige Befragung der Podiumsteilnehmenden auch zu den gewählten Methoden ist inbegriffen. Das Publikum ist eingeladen, mitzudiskutieren.

Mitwirkende:
Christine Mayer, Studierende der Informatik in Ulm und Lorenz Hund, Studierender der Elektrotechnik und Informationstechnik an der TH Ulm, beide engagiert bei der Letzten Generation. 
Peter Lehmann, Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis und Gabriele Eiche, Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, beide engagiert bei Psychologists for Future.
Christoph Reichel, Theologe und Pfarrer i.R, engagiert im Haus der Nachhaltigkeit.

Moderation:
Andrea Luiking, Leiterin Haus der Begegnung

Eintritt frei
Ort: Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm
Veranstalter: HdB

Mittwoch, 15.März


Heute haben
Paul Heyse * 1830
Elisabeth Plessen * 1944
Franz Schuh * 1947
Kurt Drawert * 1956
Geburtstag
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„Die Eitelkeit ist ein Panzer, der den, der ihn trägt, verletzlich macht“
Franz Schuh
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Neben den guten Bioweinen der Familie Rummel aus der Pfalz
haben wir auch Kaffee der Röstschmiede in Neu-Ulm im Buchladen.


Das schreibt die Röstschmiede:

Wir lieben guten Kaffee
Die Röstschmiede steht für Kaffee in bester Qualität – guter Kaffee kommt schließlich nicht von ungefähr. Nur handverlesene grüne Bohnen finden den Weg zu Eurer Kaffeetasse. Dort entfalten sie ihre Aromen durch das schonende Trommelröstverfahren und die Liebe zum Detail. Entdeckt erstklassige Kaffeemischungen aus unserem Sortiment und bestellt diese auch gerne bequem von zu Hause aus. Auf dem Weg zur perfekten Zubereitung begleitet Euch selbstverständlich unser geschultes Barista-Personal.
Euer Genuss basiert auf Unserer Leidenschaft

Aus der Vielfalt der verschiedenen Kaffeesorten haben wir ein paar ausgewählt und in unser Regal zu Honig und Albleisa gestellt. Hier eine kleine Auswahl der Kaffeetüten zu 250 gr. und 500 gr.

Die Röstschmiede Neu-Ulm, Hermann-Köhl-Straße 25, 89231 Neu-Ulm

Telefon: +49 731 25077745
Mobil: +49 172 4348068
Email: info@roestschmiede.de

Öffnungszeiten des Cafés

Mo+Di: Ruhetag + Rösttag
Mi: 11:00 – 18:00 Uhr
Do+Fr: 09:00 – 18:00 Uhr
Sa: 09:00 – 16:00 Uhr
So: 12:00 – 16:00 Uhr
Mi+Sa: 07:00-13:00 Uhr Wochenmarkt Neu-Ulm
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Unser Tipp für heute abend:


Heute, Mittwoch, 15. März 2023 um 19:00 Uhr
Wie ist Jesus weiß geworden?
Mein Traum von einer Kirche ohne Rassismus
Lesung und Gespräch mit Sarah Vecera

Von Anfang an war die Kirche für alle Menschen gedacht. Trotzdem gibt es auch in ihr rassistische Strukturen, die weißen Menschen meistens gar nicht auffallen. Sarah Vecera macht auf diese Strukturen aufmerksam und erklärt wie jede*r etwas dagegen tun kann. Sie will sie ermutigen, im Sinne des christlichen Glaubens eine Kirche zu gestalten, in der sich jede*r willkommen und genommen fühlt.

Sarah Vecera ist stellv. Leiterin der Abteilung Deutschland der Vereinten Evangelischen Mission (VEM)=und Bildungsreferentin mit Schwerpunkt „Rassismus und Kirche“

Eintritt 10,00 EUR/erm.7,00 EUR
Ort: Haus der Begegnung, Grüner Hof 7, 89073 Ulm
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Zwei Termine des Heyoka-Theaters Ulm an diesem Wochenende:

Für die Sterne
Ein musikalischer Abend zum Wesen der Wünsche

Mit unserem Liederabend Für die Sterne laden wir auch in Bezug auf den Ver­an­stal­tungs­ort in freie und kreative Räume ein:
wir freuen uns sehr, auf unserer neu eröffneten Atelierbühne zusammen mit euch dem Zauber des Wünschens nachzugehen.

Freitag, 17.März,  19:00 Uhr Atelierbühne Bleichstraße
Sonntag, 19.März, 17:00 Uhr Pfleghof Langenau

https://heyoka-theater.de/

Ein Anderssein, das die Normalität in Frage stellt.
Der Begriff „Heyoka“ stammt aus der Sprache der nordamerikanischen Lakota. In der Kultur der Plainsindianer hatten die Heyoka die Aufgabe, die gewohnte Form des Zusammenlebens immer wieder in Frage zu stellen.
Auch „Contraries“ genannt, stellten sie zum Beispiel den Arbeitsrhythmus auf den Kopf, spielten verrückt und brachten eine heilsame Unordnung in den Alltag. Die Bedingung für diese ­wichtige Aufgabe war die grundsätzliche Bereitschaft, anders zu sein als die anderen.

Im HEYOKA-Theater spielen Menschen mit Behinderungen, Menschen mit psychischen Krankheiten, engagierte ­Laienschauspieler und Profis zusammen.

Grundvoraussetzung und ­Potential unserer Arbeit sind gegenseitiger Respekt, ­Akzeptanz und Vertrauen in jeden einzelnen Teilnehmer und das daraus entstehende Ensemble als Ganzes. Auf ­dieser Basis können wir die unterschiedlichsten Begabungen entdecken, zusammenführen und auf die Bühne bringen.

Samstag, 11.März


Heute haben
Karl Krolow * 1915
Janosch * 1931
Douglas Adams * 1952
Marion Brasch * 1961
Leena Lehtolainen * 1964
Geburtstag
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Karl Krolow
Die Wolke

Man kann mit ihr
spazieren gehen,
solange keine Himmelserscheinung
über sie herfällt.

Das Wasser widmet ihr
seine Aufmerksamkeit
und winkt aus verdunstenden Flüssen.
Es rührt an das Gedächtnis
des Regens.
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Nachem gestern Gilda Sahebi im Stadthaus Ulm über die aktuelle Lage im Iran berichtet hat, ist heute Nachmittag die Vernissage zur Ausstellung: „Frau.Leben.Freiheit“ im Haus der Begegnung.


Heute, Samstag, 11.März, 18.00 Uhr ist im Haus der Begegnung Ulm die Vernissage zur Ausstellung: „Frau, Leben, Freiheit“.                                   
Illustrationen von Demonstrierenden der Revolution im Iran.
Vom 11.3.- 21.4.2023 täglich 9-18 Uhr, Sonntag bis 16 Uhr.
Bei der Vernissage wird es eine Liveschaltung zu der Künstlerin Naghmeh Jah aus Kanada geben und die Schauspielerin Jasmin Tabatabai spricht per Videobotschaft zur Situation im Iran.
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Dienstag, 14.3., 19 Uhr
Buchpräsentation: Mumia Abu-Jamal: „Texte aus dem Todestrakt“

Essays eines politischen Gefangenen in den USA
Initiiert von Amnesty International Ulm und Buchhandlung Jastram
Es liest Clemens Grote
Bei uns in der Buchhandlung
Eintritt frei

„Aus der Nation der Gefangenen – hier spricht Mumia Abu-Jamal.“
Zu Unrecht zum Tode verurteilt, wie seine Unterstützer sagen. Denn die ihm vorgeworfene Tat kann so, wie vor Gericht behauptet, nicht stattgefunden haben. Seit über 30 Jahren verfasst er Beiträge für die Gefangenenplattform PRISON RADIO zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen wie der Todesstrafe, den regressiven Tendenzen der US-Strafjustiz, Rassismus, dem Trump-Mob, Kapitalismus, Krieg und Klimakrise oder der Beziehung indigener Gesellschaften zur Ökologie.

Freitag, 10.März


Heute haben
Friedrich von Schlegel * 1772
Joseph von Eichendorff * 1788
Jakob Wassermann * 1873
Boris Vian * 1920
Ake Edwardson * 1953
Geburtstag
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Joseph von Eichendorff
Die Sperlinge

Altes Haus mit deinen Löchern,
Geizger Bauer, nun ade!
Sonne scheint, von allen Dächern
Tröpfelt lustig schon der Schnee,
Draußen auf dem Zaune munter
Wetzen unsre Schnäbel wir,
Durch die Hecken rauf und runter,
In dem Baume vor der Tür
Tummeln wir in hellen Haufen
Uns mit großem Kriegsgeschrei,
Um die Liebste uns zu raufen,
Denn der Winter ist vorbei!

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Unser Buchtipp:


Antony Penrose: „Immer lieber woandershin
Die Leben der Lee Miller
Aus dem Englischen von Brigitte Heinrich
Insel Verlag € 20,00

Der Titel für das Buch könnte nicht besser sein.
Ja, Lee Miller hat es ganz schön in der Welt herumgetrieben und „Die Lieben der Lee Miller“ passt auch wunderbar, denn es waren wirklich mehrere unterschiedliche Leben, Karrieren, Lebensabschnitte, die sie durchlaufen hat. Beruflich wie privat ging sie von Anfang an ihren eigenen Weg und scherte sich nicht um Konventionen.
Sie war Supermodel und Titelgesicht der Vogue, Geliebte von Man Ray und Muse der Surrealisten, sie war eine begnadete Fotografin, und ihre Bilder von der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Dachau sowie ihr Selbstporträt in Hitlers Badewanne gingen um die Welt.
Ihr Sohn Antony Penrose hat im Insel Verlag schon Bücher mit Fotos von Lee Miller veröffentlicht. Jetzt folgt die Biografie dieses bewegten Lebens.

Antony Penrose, der 1947 in London geboren wurde, ist Schriftsteller, Fotograf sowie Filmemacher und der Sohn von Lee Miller und Sir Roland Penrose. Als Nachlassverwalter des Lee-Miller-Archivs und der Roland-Penrose- Collection leitet er im früheren Wohnhaus seiner Eltern, dem Farleys House in Chiddingly (East Sussex), das Museum. Er hat eine Reihe von Büchern veröffentlicht, darunter zwei Sammlungen mit den Fotografien seiner Mutter, sowie einige Kinderbücher.

Leseprobe
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Heute Nachmittag ist Gilda Sahebi ist von 14.00 bis 16.30 Uhr im Stadthaus Ulm und hält einen Vortrag genau zu diesem Thema im Rahmen der Ulmer Denkanstöße.

Morgen, Samstag, 11.März, 18.00 Uhr ist im Haus der Begegnung Ulm die Vernissage zur Ausstellung: „Frau, Leben, Freiheit“.                                   
Illustrationen von Demonstrierenden der Revolution im Iran.
Vom 11.3.- 21.4.2023 täglich 9-18 Uhr, Sonntag bis 16 Uhr.
Bei der Vernissage wird es eine Liveschaltung zu der Künstlerin Naghmeh Jah aus Kanada geben und die Schauspielerin Jasmin Tabatabai spricht per Videobotschaft zur Situation im Iran.

Donnerstag, 9.März

Heute haben
Peter Altenberg * 1859
Agnes Miegel * 1879
Umberto Saba * 1883
Vita Sackville-West * 1892
Marie Cardinal * 1929
Ota Filip * 1930
Keri Hulme * 1947
Geburtstag.
Es ist der Todestag von Charles Bukowski.
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„Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!“
Peter Altenberg
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Gestern erschienen:


Gilda Sahebi: „‚Unser Schwert ist Liebe‘
Die feministische Revolte im Iran
S.Fischer Verlag € 24,00

Gilda Sahebi, im Iran geboren und in Deutschland aufgewachsen, ist ausgebildete Ärztin und studierte Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Antisemi-tismus und Rassismus, Frauenrechte, Naher Osten und Wissenschaft. Sie ist Autorin für die ‚taz‘ und den ‚Spiegel‘ und arbeitet unter anderem für die ARD. Seit dem Tod von Jina Mahsa Amini und der darauf folgenden Protestbewegung berichtet sie unermüdlich über die Geschehnisse im Iran.
Diese aktuellen Berichte finden sich in dieser Neuerscheinung wieder. Fast unerträglich ist es zu lesen, wie das Regime in Iran Menschen auf offener Straße ermordert, Jugendliche erschießt, in Gefängnisse steckt und nach ein paar Tagen behauptet, die Personen hätten Selbstmord begangen. Kaum zu glauben, dass es immer noch zu Protesten kommt, wo doch die Repressalien immer heftiger werden.
Gilda Sahebis Buch ist gestern, zum Weltfrauentag, erschienen und sie schreibt: „Was im Iran geschieht, ist feministische Weltgeschichte.“
Gilda Sahebi schreibt, in historischen Rückblicken, wie es dazu kommen konnte, wie der Unterdrückungsapparat seit Jahrzehnten existiert und zum Machterhalt des Regimes dient.
Auf Kosten von Freiheit und vieler, vieler Menschenleben.

Leseprobe

Gilda Sahebi ist Morgen, Freitag, 10.März, von 14.00 bis 16.30 Uhr im Stadthaus Ulm und hält einen Vortrag genau zu diesem Thema im Rahmen der Ulmer Denkanstöße.

Am Samstag, den 11.März ist die Vernissage zur Ausstellung im Haus der Begegnung Ulm.


Ausstellung: „Frau, Leben, Freiheit“                                         

Illustrationen von Demonstrierenden der Revolution im Iran vom 11.3.- 21.4.2023
täglich 9-18 Uhr, Sonntag bis 16 Uhr im Haus der Begegnung

Herzlich willkommen zur Vernissage: Samstag, 11. März um 18.00 Uhr im Haus der Begegnung
Bei der Vernissage wird es eine Liveschaltung zu der Künstlerin Naghmeh Jah aus Kanada geben und die Schauspielerin Jasmin Tabatabai spricht per Videobotschaft zur Situation im Iran.

Mittwoch, 8.März

Heute haben
Kenneth Grahame * 1859
Heinar Kipphardt * 1922
Walter Jens * 1923
Juri Rytcheu * 1930
Jeffrey Eugenides * 1960
Geburtstag
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„Es gibt Leute, die bereit sind, die Freiheit zu schützen, bis nichts mehr von ihr übrig ist.“
Heinar Kipphardt
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Platz 1 der SWR Bestenliste März 2023


Friedrich Christian Delius: «Darling, it’s Dilius!»

Erinnerungen mit großem A
Rowohlt Verlag € 24,00

F.C.Delius war immer für eine Überraschung gut. Politisch, gesellschaftlich hat er sich mit seinen Texten eingemischt und das in seiner literarisch ruhigen, oft auch ironischen Art aufnotiert. Frühe Werkreportagen, wie bei Siemens, seine SPD Zeit mit Willy Brandt, das Erlebnis Fußball-Weltmeister zu werden und das am Sonntagnachmittag am Radio verfolgen zu können, die Flucht eines Mannes aus der DDR und seine Rückkehr, das Zittern des Papst beim Gebet in einer römischen Kirche und vieles vieles mehr, hat er in seinen (meist schmalen) Romanen veröffentlicht.
80 Jahre wäre er im Februar diesen Jahres geworden. Gestorben ist er im Frühjahr davor. Hinerlassen hat er uns eine Biographie in 300 Kapiteln, die alle mit einem Wort mit A in der Überschrift beginnen.
Von „Abbey Road“, „Abendrot“, „Adorf“, „Adorno“, „Akte“, „Aktien“, „Altkanzler“, „Abstand“, „Anstand“, „Aufstand“ bis zu „Arroganz“ und „Azzurro“ geht die Reihe und dahinter verstecken sich poetische, gedankenscharfe, sehr perönliche Erinnerungen aus seinem Leben. Rom, Berlin, New York, Kindheit, Familie, Arbeit und Mitmenschen sind u.a. Themen darin und zeigen einen sehr klugen, zurückhaltenden Menschen und Autor, der versteht, uns zu unterhalten.
Hi, Dilius, schade, dass es beim A geblieben ist. Was wäre es wohl für ein Buch geworden, wenn Sie den Buchstaben D ausgesucht hätten?
Vielen Dank für diese Lebenserinnerung und Auf Wiedersehen.

Leseprobe
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Ausstellung: „Frau, Leben, Freiheit“                                         

Illustrationen von Demonstrierenden der Revolution im Iran vom 11.3.- 21.4.2023
täglich 9-18 Uhr, Sonntag bis 16 Uhr im Haus der Begegnung

Herzlich willkommen zur Vernissage: 11. März um 18.00 Uhr im Haus der Begegnung
Bei der Vernissage wird es eine Liveschaltung zu der Künstlerin Naghmeh Jah aus Kanada geben und die Schauspielerin Jasmin Tabatabai spricht per Videobotschaft zur Situation im Iran.

Unter den politischen Slogans des Jahres 2022 dürfte jener aus dem Iran der bekannteste sein: „Frau, Leben, Freiheit“ riefen Tausende in den Straßen der Islamischen Republik. Auslöser der landesweiten Massendemonstrationen in Iran war der Tod der 22-jährigen iranischen Kurdin JînaMahsa Amini.
Mittlerweile sind es Proteste von enormem Ausmaß, angeführt von Frauen, die unter Einsatz ihres Lebens ihre Stimme erheben gegen brutale Menschenrechtsverletzungen. Es ist demographisch die jüngste Widerstandsbewegung, die auch von mutigen Männern unterstützt wird.
Mittlerweile gibt es ca. 19000 inhaftierte Demonstrierende und unzählige Ermordungen und Hinrichtungen. Die im Exil lebende iranische Künstlerin Frau Naghmeh Jah möchte diese mutigen Menschen, die entweder hingerichtet, ermordet, gefoltert oder inhaftiert wurden und werden ein unvergessliches Gesicht geben, indem sie tagesaktuell auf social Media kunstvolle Grafiken von ihnen veröffentlicht.

Veranstalter*innen:   Diakonische Bezirksstelle, Iraniansofulm, Haus der Begegnung