Mittwoch, 27.Juni

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Heute haben
Frank O’Hara * 1926
Joao Guimaraes Rosa * 1908
Rafael Chirbes * 1949
Geburtstag.
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Christian Morgenstern
Butterblumengelbe Wiesen

Butterblumengelbe Wiesen,
sauerampferrot getönt, –
o du überreiches Sprießen,
wie das Aug dich nie gewöhnt!

Wohlgesangdurchschwellte Bäume,
wunderblütenschneebereift –
ja, fürwahr, ihr zeigt uns Träume,
wie die Brust sie kaum begreift.
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Lucy Cousins:Tock Tock Tock
Aus dem Englischen von Ebi Naumann
Dicke Pappe für Kinder ab 3 Jahren
Aladin Verlag 9,95

Der kleine Specht weiß nicht, wie man hackt. Und so bittet er seinen Vater um Hilfe. Kaum hat er den Bogen raus, hackt er in alles, was ihm vor den Schnabel kommt. Überall hört man nur: Tock, tock, tock.

Heut hat mein Papa mir gesagt:
„Auf geht’s, mein Sohn, jetzt wird gehackt!“

„Das Hacken ist des Spechtes Stolz,
drum hack, hack, hack, hack hack ins Holz!“

Tock Tock Tock
„Schau her, juchhu!
ich hab ein Loch im Nu.“

So hackt der kleine Racker erstmal ein Loch ins Gartentor, dann in die Haustüre, in die Kleider im Flur und in alles, was im Wohnzimmer rumsteht. Er findet so richtig Lust an der Hackerei und kann gar nicht mehr aufhören. Die Löcher sind ins Buch gestanzt und es werden immer mehr, bis die Seite aussieht, wie ein Sieb. Aber dann kann der Kleine Specht nicht mehr. Sein Schnabel sieht auch ganz mitgenommen aus und er fliegt nach Haus. Dort erzählt er stolz von den vielen Löchern, die er gehackt hat. Aber der Specht-Papa schickt ihn ins Bett. Ohne Hacken. Das soll der Kleine jetzt nur im Traum machen.

„Kuss Kuss Schluss“

Ein reizendes, lustiges Bilderbuch von der Mausi-Autorin. Mit den Reimen macht sie jedem Kind ganz sicher eine große Freude.
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Moment mal: Hardy hat dran geglaubt.

Die Südwestpresse berichtet über Hartmut Bögel und seine Radl-Reise zur Fußball-WM in Russland.

https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/alb-donau/hardy-hat-dran-geglaubt-27046217.html

Hier ist Hartmut Bögels Blog: https://hardy-radelt-2018.tumblr.com/

Mittwoch, 6.Juni

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Heute haben
Pierre Corneille * 1606
Alexander Puschkin * 1799
Thomas Mann * 1875
Joyce Carol Oates * 1938
Bernd Schroeder * 1944
Erik Fosnes Hansen * 1965
Geburtstag
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Auf dem Gedichtekalender:

Georg Trakl
Im Dunkel

Es schweigt die Seele den blauen Frühling.
Unter feuchtem Abendgezweig
Sank in Schauern die Stirne den Liebenden.

O das grünende Kreuz. In dunklem Gespräch
Erkannten sich Mann und Weib.
An kahler Mauer
Wandelt mit seinen Gestirnen der Einsame.

Über die mondbeglänzten Wege des Walds
Sank die Wildnis
Vergessener Jagden; Blick der Bläue
Aus verfallenen Felsen bricht.
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Unser Taschenbuchtipp von Claudia Wiltschek:

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Berni Mayer: „Rosalie“
DuMont Taschenbuch € 10,00

Konstantin, von seinen Freunden nur „Der Schwarze“ genannt, wächst in tiefster bayrischer Provinz im kleinen Dorf Praam auf. Schon allein durch seine, als Hard- Rock-Fan, konsequent schwarze Kleidung, passt er nicht so ganz ins traditionverhaftete dörfliche Miteinander und eckt durch seine provokative
Art nicht nur im Elternhaus mächtig an. Mit seinen Freunden, dem Bartl und dem Böhmi, macht er sich das manchmal öde „Auf dem Dorf Leben“ so spannend wie möglich . Als plötzlich Rosalie in sein Leben tritt wird alles anders. Rosalie, ist die, die aus der Stadt kommt ,äusserst selbstbewusst auftritt und das Herz von Konstatin erobert. Eine zarte Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang und auf der Suche nach einem heimlichen Plätzchen in dem alten verfallen Schloss machen die beiden eine Entdeckung ,die das ganze ruhige Dorfleben vollkommen ins Wanken bringen wird. Eine alte, verdrängte Geschichte droht ans Licht zu kommen, da die beiden Jugendlichen alles tun, um die Wahrheit zu erfahren.
Selten hat mich die Wendung in einem Roman so positiv überrascht: Flapsig,locker und witzig taucht der Leser in die Geschichte ein, ohne zu ahnen, welche Tiefgründigkeit ihn noch erwartet. Ein tolles Sommerbuch, das bis zur letzten Seite fesselt und so ein kleines bisschen an den Herrn Bierbichler erinnert.

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Hartmut Bögels Reise mit dem Rad zur Fußball-WM in Russland.
Ein wunderbarer Erlebnisbericht, dem Sie auf seinem Blog folgen können.
https://hardy-radelt-2018.tumblr.com/

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Richtung Kiew

Noch 75 km bis Kiew; heute der erste Plattfuß der Tour und das auf der Autobahn. Ein kleiner Glassplitter hat sich durch den Mantel gebohrt und den Schlauch erwischt; glücklicherweise konnte ich mich bis zu einem Rasthaus retten und dort in Ruhe flicken. Ansonsten ist die Fahrt auf dem Seitenstreifen der voll ausgebauten Autobahn ziemlich flott, was vor allem am Schiebewind liegt und so kommt mein Kilometeranzeiger auf dem Tacho mit mir prima voran. Ab und an hupt jemand wenn er an mir vorbeifährt, aber besonders zu stören scheine ich niemand. Selbstverständlich radle ich jetzt mit Helm auf dem Kopf.

Die Autobahn geht wie eine Schneise durch ein Waldgebiet und neben dem Seitenstreifen werden, meist von Frauen, Birkenzweige, Eingemachtes, Pilze und Beeren verkauft. Die Birkenzweige braucht man für die russische/ukrainische Banja = Sauna; zum abreiben und fächern.

Tankstellen und Rastplätze gibt es mässig viele und alle sind hier auf der Autobahn vom feinsten und laden zur Kaffeepause mit Wi-Fi ein. Die Preise an der Tanke sind im übrigen ähnlich wie im Laden; also das kennen wir ja anders in Deutschland.

Hinter Kiew

Das war echt eine grenzwertige Erfahrung für Ross und Reiter diese 30 km durch die Stadt Kiew am Abend….je näher ich der Stadt kam, desto dichter wurde der Verkehr; volle Aufmerksamkeit war gefordert: da ein Bus der vor einem losfährt, dann einer der noch grade so vor einem einschert , hier eine Seitenstraße wo ein Auto abfährt, dort eine Auffahrt wo welche einbiegen, rechts ein tiefer Gulli und links von der Hitze gewölbter Asphalt und immer wieder ein tiefes Schlagloch, beissende Abgase und Gasgeruch von den vielen alten gasbetriebenen Vehikel, die unterwegs sind ….alle Sinne waren gefordert und ebenso die Rücksichtsnahme der ukrainischen LKW und PKW Fahrer – ich kam heile durch und war nach diesem Husarenritt durch Kiew und davor über die Autobahn echt so richtig platt…..doch musste ja noch ein Schlafplatz her. Hab an einem Restaurant an der Stadtautobahn angefragt ob ich nicht in einem der kleinen Holzbuden rund ums Restaurant mein Zelt aufschlagen kann und war dann selbst überrascht wie problemlos und spontan das bejaht wurde…..hab dann noch zu meinem wohlverdienten Bier Salat und Pommes gegessen und einfach den Platz, die Gastfreundschaft, die ausgesprochen bemühenden beiden Bedienungen und die schöne Musik, die zum Tanzen aufforderte, genossen….доброї ночі