Dienstag, 25.Juni


Heute haben
Ambrose Bierce * 1842
Bruce Marshall * 1899
Yves Bonnefoy * 1923
Anita Desai * 1937
Gerhard Roth * 1942
Eugen Ruge * 1954
Geburtstag
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Friedrich Hebbel
Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schauernd im Vorübergehn:
So weit im Leben, ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.
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Véronique Witzigmann: „Mein Einmachbuch
Mit Illustrationen von Kat Menschik
Insel Bücherei € 16,00


Mein Kirschbaum hängt so voll, dass sich die Äste biegen. Durch den vielen Regen faulen die Kirschen, bevor wir sie pflücken können. Also ganz schnell das holen, was mit der Leiter zu erreichen ist und dann essen, essen, essen, oder irgendwie verarbeiten. Dann dachte ich wieder an das schon ältere, so schön gemachte Insel Büchlein und wurde auch sofort fündig.
Véronique Witzigmann und Kat Menschik zeigen darin nicht nur, wie Konservieren geht, wie wir die vollen Gläser weiterschenken können. Das Buch an sich ist schon ein Geschenk, zum Weiterreichen.
Das Einmachbuch enthält Rezepte für Klassiker wie Apfelmus oder Kirschkompott ebenso wie für Kürbis-Chutney, Minzpesto, Holunderblütensirup oder Zitronenkuchen im Glas. Der Band enthält darüber hinaus Tipps für die Einmachpraxis und zum saisonal „richtigen“ Einkauf. Hinweise zu hilfreichen Küchenutensilien, den geeigneten Gefäßen, der richtigen Lagerung und Aufbewahrung, zu Hygiene und Sicherheit beim Konservieren und ein Einmachkalender ergänzen das Rezeptbuch.

Leseprobe
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Am kommenden Samstag, 29. Juni, schließen wir unseren Laden schon um 12 Uhr, da wir dann mit der Abschlussinventur beginnen.
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Donnerstag, 4.Januar


Heute haben
Jakob Grimm * 1785
Gao Cingijan * 1940
Geburtstag
und es ist der Todestag von
Henri Bergson, Albert Camus, T.S.Eliot, Christopher Isherwood und Aharon Appelfeldt.
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Friedrich Hebbel

Mir ward das Wort gegeben,
Daß ich’s gebrauche frei
Und zeige, wieviel Leben
Drin eingeschlossen sei.
Ich will ihn mutig schwingen,
Den geist’gen Donnerkeil,
Und kann er’s mir nicht bringen,
So bringt er andern Heil!
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Was für ein interessantes, inspirierendes Buch:


Andreas Viestad: „Ein Abendessen in Rom
Weltgeschichte in einer Mahlzeit
Aus dem Norwegischen von Ulrich Sonnenberg
:Transit Verlag € 26,00

„Ein Teller Pasta kann uns mehr über unsere Geschichte erzählen als das Colosseum oder andere historische Gebäude.“
Andreas Viestad

Der Autor nimmt uns mit in sein Lieblingslokal „La Carbonara“ am Campo de‘ Fiori in Rom. Wer hätte gedacht, dass es auf diesem Platz noch eine traditionelle Küche gibt, da er doch täglich von tausenden Touristen geflutet wird und aus den anliegenden Bars die Musik dröhnt.
Während er beim Abendessen sitzt, erfahren wir von ihm so viele Dinge über das Essen, die dazugehörenden Nahrungsmittel, deren Anbaugebiete, über das römische Weltreich. Nicht zu vergessen die vielen Zitate aus Romanen und Filmen. Es ist ein Geschichte(n)buch der besonderen Art, da Andreas Viestad einen sehr sympatischen Plauderton hat und uns mit seiner Geschichte der Menschheit fasziniert.
Er beginnt mit dem Brot, das automatisch auf den Tisch gestellt wird. Meist muss der Gast dafür auch noch bezahlen, obwohl es zum Teil in Plastik eingepackt ist und nach Pappe schmeckt. Nicht so in seinem Lokal. Und schon sind wir mitten drin im Thema Getreide. Antipasto, Öl, Salz, Pfeffer, Pasta, Wein, Fleisch, Feuer, Zitrone sind die Kapitel benannt.
Nebenbei schreibt Viestad über Menschen am Nachbartisch, über spezielle Verhaltensweisen der Römer:innen, Fehler, die ihm auch jetzt noch unterlaufen und natürlich: Wie entstand die „Carbonara“ und was sollte sie wirklich beinhalten.
Nach der Lektüre wollte ich schon den Nachtzug nach Rom buchen.

Die 37 Seiten Leseprobe beinhalten das Vorwort und das komplette erste Brot-Kapitel.

Andreas Viestad, 1973 in Oslo geboren, lebt als Autor und Kolumnist (u.a. für die »Washington Post und die Sunday Times) zu gastronomischen Themen auf einem Bauernhof nahe Oslo und in Rom. Seine Fernsehserien in Norwegen, in den USA, Italien, oder Deutschland über kulinarische und ernährungspolitische Themen wurden und werden hochgelobt. Er betreibt mehrere Restaurants und hat in Norwegen Zentren für Kinder gegründet, in denen sie Kochen und etwas über die wichtigsten Nahrungsmittel lernen können.
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Am Montag, den 15.Januar haben wir wegen Inventur ab 12 Uhr geschlossen.

Freitag, 3.November


Heute haben
Ludwig Derleth * 1870
Hanns Heinz Ewers * 1871
André Malraux * 1901
Dieter Wellershoff * 1925
Amartya Sen * 1933
F.K.Waechter * 1937
Martin Cruz Smith * 1942
Jan Faktor * 1951
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Friedrich Hebbel
Herbstbild


Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.
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Ein weiteres Kunstwerk von Britta Teckentrup:

Britta Teckentrup: „Ein Fest von Obst und Früchten
Jacoby & Stuart Verlag € 29,00

Ja, es ist ein wahres Fest, ein voller Korb voller Obst und Früchten, den uns Britta Teckentrup hier präsentiert. Nach ihrem letzten großen Buch über Krähen und Raben, wird es jetzt vegetarisch. In ihrer ganz speziellen, eigenen Art hat sie unglaublich viele, unterschiedliche Sorten gemalt. Fast kommen wir uns vor, als würden durch die Alte Pinakothek schlendern. Aber nicht nur ihre Bilder finden wir in diesem Prachtband, Britta Teckentrup hat sich wieder schlau gemacht und zeigt uns die Ergebnisse ihrer Mühen. Denn schon in der Antike entstanden Abbildungen von Obst und Früchten, die Stilleben von Caravaggio sind weltberühmt. Auch in der Literatur, natürlich im Märchen, in der Lyrik finden sich viele Beispiele. So ist dieses Buch nicht nur ein herrlicher Bildband, ein botanisches Nachschlagewerk, sondern eine Anthologie, in dem wir auch Tipps zu Romanen und Filmen bekommen.
Nicht zu vergessen sind die persönlichen Erlebnisse aus ihrer Kindheit.

Der Garten meiner Oma war voll von Obst und Früchten. Meine Schaukel stand im Schatten eines Quittenbaums und meine ersten Kletterübungen machte ich auf dem kleinen Kirschbaum hinter dem Haus. Damals kamen mir die Bäume und der Garten riesig vor.
Und es waren die Himbeeren, die ich so liebte – so wie auch heute noch. Aber handelt es sich dabei überhaupt um eine Beere? Heute weiß ich, dass die Himbeere eigentlich gar keine Beere ist, sondern eine Sammelsteinfrucht, so wie auch die Kirsche eine Steinfrucht ist.
In die Welt von Obst und Früchten einzutauchen ist unwahrscheinlich spannend, ein ästhetischer Genuss. Und meine Begeisterung dafür möchte ich in diesem Buch mit Ihnen teilen.

Britta Teckentrup

Schauen Sie in die Leseprobe und staunen Sie.
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Hier noch ein paar Veranstaltungtipps:

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„Das Weib ist ein Kerl“
Theaterstück von Wolfgang Schukraft

„Ein echter Kerl, der keiner ist. Ein Mensch zwischen den Geschlechtern: spannendes Theater … 
Djurovic präsentiert den Kerl mit verletzlichem Wesen mit unaufgeregter Präzision, ohne hochkochende Emotion geht es tief hinein in die Felsspalten der Seele.
Von Schukraft kompakt ohne Längen und Überzeichnungen in Szene gesetzt. … Viel Beifall im Saal.“
Uli Landthaler, Südwestpresse

Liebe Theater-Freunde!
Es wäre schade, wenn Sie diese Produktion verpassen würden. Es ist Theater jenseits jeglicher Gender-Klischees. Ich bemühe mich immer, dass unsere Aufführungen im besten Sinne unterhaltend sind. Und dies gelingt uns auch diesmal. Versprochen!
Ihr Wolfgang Schukraft

Im Schuhhaussaal im Kunstverein
Kramgasse 4, Ulm (hinter dem Münster)
Karten: Bücherstube Jastram Ulm, Judenhof, Tel. 0731/67137
oder per Mail: schukrafts@gmx.de
 
Beginn jeweils 19 Uhr 
Samstag, 04.11.23
Sonntag, 05.11.23
Samstag, 11.11.23
Sonntag, 12.11.23
Samstag, 18.11.23
Sonntag, 19.11.23
Samstag, 25.11.23
Sonntag, 26.11.23
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Am Sonntag, den 5.November gibt es im Ulmer Roxy ein Albumrelease Konzert.
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: € 22,00
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Samstag, 9.September

Heute haben
Clemens Brentano * 1778
Leo Tolstoi * 1828
James Hilton * 1900
Cesare Pavese * 1908
Geburtstag
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Friedrich Hebbel
Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schauernd im Vorübergehn:
So weit im Leben, ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.
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Eigentlich geht das gar nicht.
Ein Winterbuch mit viel Schnee und draußen hat es dann wieder 28 Grad.


Anne Herbauts: „Zu Hause bei Hadek und Miezke
Aus dem Französischen von Ina Kronenberger
Gerstenberg Verlag € 14,00
VorleseBilderbuch ab 4 Jahren


In einem Baumhaus wohnen die Katze Miezke und der Rüsselkäfer Hadek. Draußen fallen dicke Schneeflocken. Drinnen brummelt der kleine Ofen und macht die Wohnung warm. Miezke schaut aus dem Fenster und ist fasziniert von dem Naturschauspiel. Hadek hat es sich mit vielen Büchern und einer Tasse Tee gemütlich gemacht. Als es aber immer weiter schneit und gar nicht mehr aufhören will, wird es Miezke langweilig. So liest ihm Hadek Geschichten aus seinen Büchern vor. Gemeinsam schauen sich die unterschiedlichen Bücher an. Anne Herbauts hat für uns ein paar Seiten aus den unterschiedlichen Büchern gezeichnet. Von Abenteuergeschichten bis zu Kochbüchern, die Miezke sehr toll findet.
Als dann Hadek aus dem Fenster schaut und sagt, dass es immer noch schneit, hebt Miezke kaum den Kopf aus seinem Buch und meint nur: „Unglaublich“.
Ja, unglaublich ist das richtige Wort für dieses schöne Buch. Ein warmherziges Winterbuch, bei dem man sich gleich in kuschelige Decken packen will. So wie die beiden das auch machen.
Aber auch eine Liebeserklärung an das Buch, das Bücherlesen und Büchervorlesen.
Und das geht wiederum auch bei fast 30 Grad im Schatten eines großen Baumes.

Blick ins Buch

Anne Herbauts, 1976 in Belgien geboren, studierte an der Kunstakademie in Brüssel und veröffentlicht seit 1998 Bilderbücher für Kinder und Erwachsene und Comics. Ihre Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. 2021 wurde sie für ihr Gesamtwerk mit dem im Dreijahresrhythmus vergebenen und mit 15.000 € dotierten Kinderliteraturpreis des französischsprachigen Belgiens ausgezeichnet.
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In wenigen Tagen stellen sich sechs engagierte Klimaaktivist:innen 32 Regierungen entgegen, um ihre Rechte inmitten der Klimakrise zu verteidigen. Mit Mut und Entschlossenheit treten sie gegen eine Vielzahl von Regierungsanwält:innen an, die Emissionssenkungen ablehnen. Eine riesige Welle der Unterstützung würde sie enorm anfeuern, wenn sie vor Gericht treten und die Welt zusieht. Klicken Sie hier, um Ihre Unterstützung zu zeigen, und hinterlassen Sie eine Nachricht. Klicken, um den Kindern beizustehen
Liebe Freundinnen und Freunde, rasende Waldbrände haben in ihrem Land ganze Wälder verbrannt und über 100 Menschen getötet.Cláudia, Catarina, Martim, Sofia, André und Mariana erleben eine Kindheit inmitten von eskalierenden Hitzewellen. Mit gebrochenem Herzen sehen sie, wie die bedrohliche Realität des Klimachaos sich unaufhaltsam ihrem Zuhause nähert.Doch sie geben nicht auf.Sie verklagen 32 Regierungen vor einem der mächtigsten Gerichte der Welt. Wenn sie gewinnen, werden all diese Länder rechtlich gezwungen sein, ihre Kohlenstoffemissionen zu senken und aus fossilen Brennstoffen auszusteigen.Sie stehen einer Übermacht an Regierungsanwält:innen gegenüber, die darauf setzen, dass dieser Fall unbeachtet bleibt. Nach jahrelanger Vorbereitung auf diesen entscheidenden Augenblick müssen diese Klimaheld:innen spüren, dass sie nicht alleine sind. Avaaz wird unsere Botschaften direkt zu diesen Kindern und Jugendlichen bringen und sie für alle sichtbar am Gerichtsgebäude projizieren, damit klar ist: Die Welt schaut zu.
KLICKEN, UM DEN KINDERN BEIZUSTEHEN ❤︎ Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist bei der Auswahl der Fälle, die er behandelt, äußerst wählerisch – und dennoch haben die Richter:innen diesen Fall im Schnellverfahren behandelt. Das zeigt, wie wichtig dieser Fall ist.Dieses Verfahren hat das Potenzial, zahlreiche einflussreiche europäische Regierungen zu konkreten Senkungen der Kohlenstoffemissionen zu verpflichten. Es könnte zudem Klimaklagen weltweit, die derzeit vor den Gerichten liegen, großen Anschub verleihen!Denn das Zögern der Regierungen in Sachen Klimaschutz hat eine Menschenrechtskrise verursacht. Diese Kinder erheben nun mutig ihre Stimmen, um sich gegen die Klimakrise zu wehren – und ohne die Unterstützung von Avaaz-Mitgliedern wie Ihnen wären sie nicht so weit gekommen.Gemeinsam haben wir dabei geholfen, das gewaltige Anwaltsteam dieser Kinder zu finanzieren und haben bahnbrechende Studien unterstützt, die eine Verbindung zwischen dem Verhalten von Regierungen und den Klima-Ängsten von jungen Menschen zeigen.Und jetzt brauchen sie noch einmal unsere Hilfe. Werden Sie den Klimaheld:innen zur Seite stehen, wenn sie vor Gericht gehen? KLICKEN, UM DEN KINDERN BEIZUSTEHEN ❤︎ Wir haben bereits erlebt, wie einflussreich juristische Maßnahmen sein können: In Deutschland musste aufgrund der Klage von mutigen Jugendlichen das Klimagesetz überdacht werden. In den Niederlanden forderte ein Richter den Umweltsünder Shell auf, seine Emissionen drastisch zu senken. Nun haben wir die Chance, diese mutigen Kinder zu unterstützen, die 32 Regierungen herausfordern, um den Klimaschutz voranzutreiben. Lasst uns gemeinsam, noch vor dem Urteilsspruch, ein riesiges Zeichen setzen – und gemeinsam Geschichte schreiben!In SolitaritätRuth, Nell, Pascal, Mélanie, Nick, Alice, Daniel, Fey, Emilie, und das ganze Team von Avaaz


Mittwoch, 19.Oktober


Heute haben
Miguel Ángel Asturias * 1899 (Nobelpreis 1967)
Vasco Pratolini * 1913
John le Carré * 1931
Philip Pullman * 1946
Rudolf Herfurtner * 1947
Geburtstag


Friedrich Hebbel (1813-1863)
Mahnung

Schilt nimmermehr die Stunde hart,
Die fort von dir was Teures reißt;
Sie schreitet durch die Gegenwart
Als ferner Zukunft dunkler Geist;
Sie will dich vorbereiten, ernst,
Auf das, was unabwendbar droht,
Damit du heut′ entbehren lernst,
Was morgen sicher raubt der Tod.


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Unser Buchtipp:


Dacia Maraini: „Caro Pier Paolo
Briefe an Pasolini
Aus dem Italienischen von Maja Pflug
Rotpunkt Verlag € 25,00

Caro Pier Paolo,

heute Nacht habe ich von dir geträumt. Mit dem gewohnten, samften Lächeln hast du zu mir gesagt: „Hier bin ich!“ Dann hast du eine Art malvenfarbene Weste ausgezogen und hinzugefügt: „Es ist heiß.“
Als ich dich umarmen wollte, glücklich, dich wiederzusehen, bist du verschwunden. Am Boden lag noch deine amarantrote Weste. Ich beugte mich vor, um sie aufzuheben, aber auch sie war verschwunden. An ihrer Stelle sah ich einen erschrockenen Gecko, der auf die Wand zulief.

Dacia Maraini träumt von Pasolini, noch immer, fast fünfzig Jahre nach seinem Tod. Ihre Träume rufen Erinnerungen wach, Erinnerungen, die Maraini mit ihrem unsterblichen Freund teilen möchte. Darum schreibt sie ihrem „Caro Pier Paolo“ Briefe, sehr persönliche Briefe, in denen sie ihn fragt: „Erinnerst du dich?“
Sie wurde gefragt, ob sie nicht eine Biografie über Pasolini schreiben will. Dies lehnte sie immer wieder ab. Aber die wiederkehrenden Träume beschäftigen sie. Sie denkt an den kleinen, zarten Freund mit Magengeschwür, an den fußballspielenden Freund, der nachts loszog, um mit seinen Jungs zu kicken. Es sind ihre gemeinsamen Reisen, ihr Kampf gegen die Anfeindungen gegen sie beide, ihre gemeinsame Arbeit bei diversen Filmen, Buch- und Theaterprojekten. Und immer wieder ist es dieser Freund, der in Vielem anders war, anders dachte und handelte. Ein Freund, der ermordet wurde und dies womöglich schon ahnte, oder gar provozierte.
Daraus ist ein schönes Buch geworden, das zwei große große Persönlichkeiten zeigt, die aus der Literatur nicht wegzudenken sind. Ein Buch voller Melancholie und Freude und hauptsächlich ein Buch über eine große Freundschaft.

Leseprobe
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Heute Abend um 19 Uhr liest Clemens Grote die Erzählung:
Laufen ohne anzuhalten“ von Serij Zhadan.
Bei uns in der Buchhandlung
Eintritt frei
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„Erzähl mir was vom Tod“
Eine interaktive Ausstellung über das Davor und das Danach
von Samstag, 22.10.2022 bis zum 3.3.2023
im Edwin Scharff Museum / Kindermuseum

Petrusplatz 4, 89231 Neu-Ulm
www.edwinscharffmuseum.de

Parallel zur großen Austellung:
Kabinettstückchen – Kinderbuchillustrationen zum Thema Tod
in Kooperation mit Samy Wiltschek von der Kulturbuchhandlung Jastram, Ulm

Antje Damm: Füchslein in der Kiste
22. Oktober 2022 – 16. April 2023
Leichtfüßig und nachvollziehbar widmet sich Antje Damms Bilderbuch dem Thema Sterben, Tod und Trauer. Ein alter, zahnloser Fuchs verbringt seine letzten Tage im Wald mit ein paar Kaninchen, die ihn trotz ihrer anfänglichen Furcht liebevoll bis zum Ende begleiten. In allen Büchern der Autorin spürt man ihre große Nähe zu Kindern und deren Denkweise.

Zwei weitere Illustratorinnen folgen:

Katja Gehrmann: Für immer
21. April – 17. September 2023

Birte Müller: Auf Wiedersehen, Oma
22. September 2023 – 03. März 2024
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Sonntag, 23.Oktober, 11 Uhr
Die Erde brennt und wir schauen zu
Klimawandel in der Literatur

vh Ulm, Club Orange, Eintritt frei

Die Klimakatastrophe wird immer sichtbarer. Auch bei uns und nicht nur im globalen Süden. In den letzten Monaten sind einige interessante Bücher erschienen, die sich diesem Thema annehmen. Mal als Buch für Kindergarten und Grundschule, mal als Roman, Thriller und natürlich als Sachbuch. Samy Wiltschek von der Kulturbuchhandlung Jastram stellt Ihnen in der Matinee eine Auswahl vor.

Samstag, 6.August

Heute haben
Paul Claudel * 1868
Christa Reinig * 1926
Kjell Westö * 1961
Geburtstag
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Friedrich Hebbel
Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schauernd im Vorübergehn:
So weit im Leben, ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.
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Das neue Buch des Nobelpreisträgers:


Patrick Modiano: „Unterwegs nach Chevreuse
Aus dem Französischen von Elisabeth Edel
Hanser Verlag € 22,00

Patrick Modiano ist immer noch auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Wie in seinen vorhergegangenen Romanen taucht er in die 60er Jahr in Paris ein. Erinnerungen kommen hoch, manchmal verblasst wie Tintenschrift, oder verfärbt wie alte Fotos. Wieso erinnern wir uns plötzlich an Dinge, die längst verschollen sind ?Und waren die Begebenheit tatsächlich so, wie sie jetzt vor uns liegen?
Patrick Modianos Hauptperson, ein alter Mann, sieht die Zeit der 60er Jahre wieder vor sich. Wie er damals in Kontakt kommt mit einer jungen Frau, die sich Totenkopf nennt, aber Camille heißt. Sie bewegt sich in einer undurchsichtigen Clique, von der nicht klar ist, auf was sie hinauswill. Als ihm auffällt, dass die Frau ein Haus mietet, in dem er selbst 15 Jahre zuvor gelebt hat, kann das doch alles kein Zufall sein.
Auf drei Zeitebenden bewegt sich der schmale Roman und reiht sich ein in das Gesamtwerk des großen französichen Autors.

Leseprobe


Donnerstag, 20.Januar


Heute haben
Nazim Hikmet * 1902
Ernesto Cardenal * 1925
Eugen Gomringer * 1925
Geburtstag
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Friedrich Hebbel
Winterlandschaft

Unendlich dehnt sie sich, die weiße Fläche,
bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
die muntern Pulse stocken längst, die Bäche,
es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.

Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,
erstarrt und hungrig, gräbt sich tief hinab,
und gräbt er nicht heraus den Bissen Speise,
so gräbt er, glaub‘ ich, sich hinein ins Grab.

Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,
wirft einen letzten Blick auf’s öde Land,
doch, gähnend auf dem Thron des Lebens sitzend,
trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.
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Nachdem ich Ihnen vor ein paar Wochen die Cafés von Paris vorgestellt habe, kommen jetzt die Gärten dran.


Murielle Rousseau: „Die Gärten von Paris
Mit Fotografien von Marie Preaud
Insel Verlag € 14,00

Wussten Sie, dass es fast 500 Gärten in Paris gibt?
Gut, nicht alle so groß wie der Jardin du Luxembourg oder der Jardin des Tuileries. Deshalb nimmt uns Murielle Rousseau mit auf eine Reise auch zu den kleinen, versteckten, verrammelten Gärten, die sich hinter Hecken und Zäunen und Mauern verstecken.
Und da die Autorin uns auch schon die Cafés gezeigt hat, braucht der/die Parisbesuchende natürlich beide Bücher.
Erst’n kleinen Schwarzen, dann durch den ersten Parkt schlendern, nen kleinen Happen essen mit’m Schlückchen Weisswein und weiter gehts.
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Aufruf:

Wir sind viele!
Ja zu Solidarität. Nein zu Hetze. 


Unter diesem Motto lädt ein breites Bündnis zu einer
Kundgebung auf dem Münsterplatz am 22. Januar 2022 um 16 Uhr ein.
Eine Menschenkette vom Münsterplatz über das Rathaus Ulm bis zum Rathaus Neu-Ulm bildet den Abschluss.   

Mit Sorge sehen wir, wie im Gefolge der Pandemie unsere freiheitliche Demokratie schlecht geredet und in unserer Stadtgesellschaft Unfrieden und Misstrauen gesät werden. Wir sind dankbar, dass wir in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt leben. Wir sagen „Nein“ zu den Versuchen einer Minderheit, die Mehrheit der Andersdenkenden zu diskreditieren. Wir sagen „Ja“ zu einem respektvollen Miteinander.
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Freitag, 14.Januar

Synagoge Ulm

Corona-Vorgaben in unserem Buchladen:
Digitaler Impfnachweis, Identkarte, FFP2-Maske.
Danke!!!!
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Heute haben
John Dos Passos * 1896
Anatoli Rybakow * 1911
Rudolf Hagelstange * 1912
Yukio Mishima * 1925
Marek Hlasko * 1934
Andreas Steinhöfel * 1962
„Mann Mann Mann“, würde Rico sagen.
Geburtstag
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Friedrich Hebbel
Der Weg zur Bildung

Mensch, ergründe die Welt und nicht die Bücher; wie viel sie
Auch enthalten, es ward stets aus der Welt ja geschöpft,
Und, du magst es mir glauben, ich habe es selber erfahren,
Sagt sie dir es nicht auch, ist es für dich nicht gesagt.
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Unser Bilderbuchtipp:


Antonie Schneider / Pei-Yu Chang (Illustrationen):
Wem gehört der Schnee?

Eine Ringparabel
NordSüd Verlag € 15,00
Bilderbuch ab 5 Jahren

Schnee in Jerusalem. Das kommt nicht oft vor. Umsomehr freuen sich die Kinder Mira, Samir und Rafi über dieses Ereignis. Aber statt gemeinsam damit zu spielen, sich daran zu freuen, beginnen sie recht bald darüber zu streiten, wem der Schnee gehört und wer ihn gemacht hat. So beschließen sie, dass Samir den Imam fragt, Mira den Priester und Rafi den Rabbi. Sie füllen sich Schnee in die Mütze, in den Rücksack und transportieren einen Schneeball in der Hand. Dort angekommen, ist der Schnee geschmolzen. Hände, Rucksack und Mütze nass.

„Der Schnee hat ein Geheimnis“, sagt der Rabbi.
Der Imam sagt: „Ein Geheimnis wie Gott! Er ist da, er lässt sich nicht festhalten.“
„Wenn man versucht, das Geheimnis zu beweisen, verliert man es“, sagt der Priester.

Als es abends doch noch einmal schneit, gehen alle aus den Häuser und freuen sich über das Weiß auf den Dächern und Straßen.

Hier können Sie ins Buch schauen.

Dienstag, 2.November


Heute haben
Leo Perutz * 1882
Odysseas Elytis * 1902
Geburtstag
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Friedrich Hebbel
Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.
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Claudia Wiltschek empfiehlt:


Sabine Lohf: „Hurra, der Herbst ist da
Gerstenberg Verlag   € 13,00

Jetzt fliegen und liegen  sie überall: Die bunten Blätter, die Kastanien, die Eicheln, die Hagebutten und natürlich die Kürbisse nicht vergessen. Die Tage sind kürzer, die Ferien sind da: Also raus gehts zum Sammeln!
Tolle neue Ideen stellt Susanne Lohf in ihrem neuen Bastelbuch vor und für alle, groß und klein, gibt es was zum Basteln. Bemalte Blätter, Blätterkronen, Blätterpuppen, Hagebuttenherzen, Filzpilze und leuchtende Laternen sind natürlich auch dabei.  
Wer nicht immer nur Kastanienmännchen basteln will und die vielen Schätze des Herbstes gerne mit nach Hause nimmt, für den/die ist dieses Buch genau richtig.

Und hier noch ein Video über Sabine Lohfs „Ideenfabrik“:

Samstag

Eine weitere Folge des „Kulturbuchhandlung Jastram“-Scrabbles.

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Heute haben
Christian Gottfried Gellert * 1769
Heinrich Heine * 1797
Friedrich Hebbel * 1863
Laurence van der Post * 1906
Robert Gernhardt * 1937
Geburtstag.

Heinrich Heine

Wie der Mond sich leuchtend dränget

Wie der Mond sich leuchtend dränget
Durch den dunkeln Wolkenflor,
Also taucht aus dunkeln Zeiten
Mir ein lichtes Bild hervor.

Saßen all auf dem Verdecke,
Fuhren stolz hinab den Rhein,
Und die sommergrünen Ufer
Glühn im Abendsonnenschein.

Sinnend saß ich zu den Füßen
Einer Dame, schön und hold;
In ihr liebes bleiches Antlitz
Spielt’ das rote Sonnengold.

Lauten klangen, Buben sangen,
Wunderbare Fröhlichkeit!
Und der Himmel wurde blauer,
Und die Seele wurde weit.

Märchenhaft vorüberzogen
Berg und Burgen, Wald und Au; –
Und das alles sah ich glänzen
In dem Aug der schönen Frau.

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Ein schneller Tipp nach einem langen Tag.
Achtung: Architekten aufgepasst!

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Matthias Gnehm: „Die kopierte Stadt“
Edition Hochpaterre € 33,00

Im neuen und achten Comic, äh Graphic Novel, erzählt uns der Autor eine wilde Geschichte um einen gescheiterten Architekten, der in China einen Freund besucht, der dort Retortenstädte plant und baut. Gigantische Wohnsiedlungen für 300.000 Menschen und nachgebaut nach dem Vorbild von Zürich. Alles geklont, bishin zur Inneneinrichtung der Hauptfigur, die identisch ist mit der in seiner Heimatstadt. Eine irre Idee, die Wirklichkeit zu werden droht. Eine Liebesgeschichte, die kein gutes Ende hat. Ein Machtkampf zwischen den verfeindeten Tykoonen. Und mittendrin unser Held, der nur benutzt wird. Alles herrlich mit Pastellkreide gezeichnet. So dass noch eine größere Diskrepanz zwischen der Erzählebene, der Wirklichkeit und den Gedanken aufkommt.
Matthias Gnehm hat einen Architektur-Comic veröffentlicht, der eine Komödie voller Verwechslungen, Täuschungen und Intrigen in einer Welt der globalisierten Architektur und des zügellosen Städtebaus ist.

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Das Beste vom Besten von 2014
Diesmal aus dem vergangenen März.

Ein Film für einen gemütlichen Samstagabend, wenn es drinnen warm und draußen kalt ist. Auf unserem Neuerscheinungstisch ist gerade die Taschenbuchausgabe der Romanvorlage gelandet.

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Silver Linings
von David O.Russell
DVD ab 12 Jahren € 9,99
Taschenbuch  € 9,99

Mein Wochenendfilm war wirklich eine Entdeckung. Lange stand er auf meiner Warteliste, bis es endlich geklappt hat. Und da ich mich mit SchauspielerInnen nicht so auskenne, habe ich erst später erfahren, wo die beiden Hauptdarsteller mitgespielt haben und woher ich so sie kenne.
Bradley Cooper spielte bei allen “Hangover”-Filmen mit und Jennifer Lawrence kennen wir aus den Panem-Filmen, die ich nicht gesehen habe, aber halt auch aus dem genialen Film “Winter’s Bone”, der auf einem hervorragenden Film beruht. Dazu kommt noch Robert deNiro, der wieder einen Familienvater spielen darf.
Patrick (Pat) hat seine Frau mit ihrem Lehrerkollegen unter der Dusche erwischt, rastet aus, wird gewahlttätig und landet in der Klapse. Acht Monate sitzt er da und der Film beginnt damit, dass seine Mutter ihn da herausholt. Nun will er alles besser machen und er behauptet dauernd, dass er vollkommen wieder in Ordnung sei. Wir merken schon zu Beginn, dass hinter diesem ernsten Thema eine starke Portion Humor lauert. Humor allerdings nicht auf eine platte Hangover-Art, sondern viel tiefer gehend. Pats Zuhause, in das er sich wieder einnistet, ist geprägt vom zwangsneurotischen Vater, der auf die lokale Football-Mannschaft wettet. Nicht gerade der richtige Nährboden für einen, der frisch aus der Anstalt kommt. Und was die Gewaltbereitschaft anbelangt: Der Vater hat Stadionverbot, weil er sich immer wieder mit Zuschauern angelegt hat. Pats Mutter ist zur Oberglucke geworden und überbehütet den zurückgekehrten Sohn. Auf seinen Joggingrunden begegnet Pat der jungen Tiffany, die ihn penetrant verfolgt, obwohl er nur in Ruhe gelassen werden und seine Frau zurückgewinnen will. Tiffany lässt jedoch nicht locker und bei einem Abendessen stellt sich heraus, dass auch sie einen Verlust hinter sich hat. Ihr Mann wurde bei einem Unfall tödlich verletzt. Tiffany hat dies durch viele Liebschaften kompensiert und kam in Folge dessen auch mit der Psychiatrie in Kontakt. Beide angeschlagen Typen treffen hier auf einander und es entstehen Wortgefechte, die ich schon lange nicht mehr in einem Film gesehen und gehört habe. Genauso laut und heftig und wild wie sie sind, brechen sie jedoch in der nächsten Sekunde wieder ab und kehren sich ins Gegegnteil. Tiffany erklärt sich nach mehreren Treffen bereit, Pat zu helfen und seiner Ex-Frau einen Brief zukommenzulassen, da er sich ihr nicht nähern darf. Im Gegenzug muss er ihr Partner bei einer Tanzveranstaltung sein. Ein Ding der Unmöglichkeit für Pat. Er hat für sich jedoch keine andere Chance.
So viel zur Grundidee des Filmes. Alle Charaktere sind enorm stark besetzt. Ich denke, dass so ein Film mit anderen Schauspielern vollkommen in die Hose gehen könnte. Hier bewegen sie sich immer hart an der Grenze von verrückt, irre, witzig, schräg und romatisch verliebt. “Silver Linings” (ich habe nicht gewusst, was das heisst. Pat benutzt jedoch öfter den Streifen am Horizont, den er für sich sieht) ist eine starke Komödie, ein Woody Allen-Film auf Starkstrom, der ohne die 21-jähre Jennifer Lawrence nur halb so viel wert wäre.

Trailer
Trailer in Englisch
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Unser „Soziales Cent-Schwein“ ist nicht mehr da. Wir finden es nicht mehr. Wir können es kaum glauben, dass es eventuell gestohlen worden ist.

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Nur gut, dass wir immer wieder das Schwein geleert haben und vor ca. einer Woche an die syrischen Flüchtlingen in Dornstadt € 500 überweisen konnten. Und das alles durch Ihre Hilfe. Vielen Dank.