Mittwoch, 22.Juni

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Vollmond an Mittsommer

Heute haben
Wilhelm von Humboldt * 1767
Erich Maria Remarque * 1898
Anne Morrow Lindbergh * 1906
Francois Lelord * 1953
Dan Brown * 1964
Melinda Nadj Abonji * 1968
Geburtstag

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Unser Buchtipp ist nicht nur für Einheimische, sondern auch für die vielen Reingschmeckten und Touristen.

Erwin Ulmer:111 Orte in Ulm, um Ulm und um Ulm herum, die man gesehen haben muss
Mit zahlreichen Fotografien
emons Verlag €16,95

Man könnte meinen, Ulm würde sich nur über seinen Kirchturm definieren, er ist immer noch der höchste der Welt, und das seit 125 Jahren. Nein, im Gegenteil, Ulm ist gleichermaßen Tradition und Moderne. Die Stadt hat es geschafft, ihre nach der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg noch erhalten gebliebenen historischen Gebäude mit modernster Architektur in Einklang zu bringen. Das Buch lädt ein zu einem Rundgang durch 3.000 Jahre Geschichte und Erwin Ulmer (!!!) führt den Leser, die Leserin an sehens- und liebenswerte Orte, die auch eingefleischte Stadtbewohner vielleicht noch nie gesehen haben.
111 Tipps – darunter macht es der emons Verlag nicht. Und so finden Sie als 107.Tipp das Restaurant „Zum Franzl“, in dem es österreichisches Essen und Trinken gibt und zwar in Ulm Söflingen. Wobei wir in eine nicht verheilende Wunde treten, da die Söflinger sich nicht als Ulmer bezeichnen. Aber das ist eine andere Geschichte. Große Freude, dass das „Brettle“ verzeichnet ist, in dem Sie jeden Sonntag Tatort anschauen können. Sprich: Kollektive Langeweile, die in der Gruppe zur Exstase wird. Sie wußten sicher, dass die Hoeneß-Buben aus Ulm sind. Aber Hildegard Knef? Na klar, auch die. Ihr Geburtshaus wird in diesem Buch beschrieben. Karajans erste Stelle war in Ulm und somit gibt es auch einen Karajans Platz, der direkt vor dem Theater Ulm zu stehen ist. Darauf sehen wir eine tanzende Figur, die der „König von Ulm“ Rudolf Dentler gestaltet hat. Der wird wiederum als Unikum und Goldschmied erwähnt, wie auch das „Fräulein Berger“, das allerdings ein Café ist.
Wissenswertes und Kurioses, Ernstes und sehr Ernstes mischt sich in den Reigen der Sehenswürdigekiten in und um Ulm herum. Somit bewegen wir uns aus Ulm heraus bis nach Münsingen, Langenau, zur Villa Rot und zum Meier Bau nach Schwendi.
Besuchen Sie mit diesem Buch den Laemmle-Brunnen, die Guckehürle, die Stiege, den Rosengarten und den Zuckerbäcker. Bis Sie die 111 durchhaben. Den 112.Tipp bekommen Sie dann von uns.

Hier die Website vom Radladen Pedaleur.

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Montag

Heute haben
Edmond Huot de Goncourt * 1822
Erich Hackl * 1954
Doris Dörrie * 1955.
Aber auch
John Wayne * 1907
Miles Davies * 1926
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Die Pfingstferien stehen vor der Türe und vielleicht ist Rom als Reiseziel auf Ihrer Liste.

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Annett Klingner: „111 Orte in Rom, die man gesehen haben muss
emons Verlag € 14,95

20 Millionen Touristen zieht es nach Rom – jedes Jahr. Sie bewundern das Kolosseum, den Petersdom, sitzen auf der Spanischen Treppe und flanieren auf dem Campo de’ Fiori. Aber die Ewige Stadt bietet mehr: Geheimnisse, versteckte Orte, vergessene Geschichten.
In diesem Buch (aus einer großen Reihe, die der emons Verlag im Programm hat) finden Sie 111 Orte, die Sie vielleicht nicht im Reiseführer finden werden. Oder wenn, dann hat Annett Klingner noch eine weitere Geschichte dazu. Und dass Rom voller Geschichten ist, wissen wir selber. Immer ist es das Größte, das Beste, das Älteste. Und so erfahren wir hier, warum auf dem Gianicolo ein Leuchtturm steht, wo doch das Meer ein knappes Stündchen mit dem Bähnle entfernt ist. Sie finden hier eine sehr alte Babyklappe, vielleicht den besten Kaffee in Rom, das Grab der Päpstin Johanna (die es ja gar nicht gab), einen Brunnen, der im Mittelpunkt eine Kanonenkugel hat, die Schärpe der Pietá. Vieles kennen wir auch. So zum Beispiel den deutschen Friedhof im Vatikan und wie únd wann man ihn besuchen darf. Wir wissen, wo wir das schönste Schlüsselloch der Welt finden und wo die Eingeweide von ein paar Dutzend Päste zu finden sind. Und doch hat die Autorin immer noch ein paar weitere Tipps dazugepackt. Dinge, die in der Nähe noch zufinden sind und wie dorthin mit öffentlichen Verkehrsmittel hinkommen.
Am allermeisten freut es mich, dass als siebter Tipp Stefania Innocenti und ihre Biscotteria in der Via della Luce vorgestellt wird. Stefania, die ich so oft besucht habe und ihr Dinge aus Ulm mitbringe. Stefania mit ihren selbstgebackenen Keksen, die so normal und so gut sind (brutti ma buoni) und die wir gleich essen müssen, da sie daheim, nach dem Flug, meist verkrümelt sind und in der Straße des Lichts, in der Ewigen Stadt eh besser schmecken.