Montag, 16.Dezember

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Vanessa Güntzel empfiehlt:

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Sarah J.Maas: „Das Reich der sieben Höfe“
3 Bde in Kassette
Dornen und Rosen/Flammen und Finsternis/Sterne und Schwerter
dtv € 39,95

Winterzeit ist Fantasy-Zeit
Für mich sind kalte Abende mit heißen Tassen Tee, dicken Decken und flackernden Kerzen die perfekte Atmosphäre um in andere Welten zu verschwinden.
Am liebsten zu dieser Jahreszeit in fantastische Welten.
Die Welt, die Sarah J. Maas in diesen Romanen entworfen hat
ist unglaublich. Ganz viel Spannung und märchenhaftes Ambiente.
Ich kann nur eins dazu sagen: LESEN!

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt – und verliebt sich gegen alle Warnungen von den wunderschönen und unberechenbaren Wesen in ihren Entführer: Tamlin, den High Lord des Frühlingshofs. Doch Tamlin hat ihr verschwiegen, dass über dem Reich der Fae ein dunkler Fluch liegt, der auch die Welt der Menschen vernichten könnte. Um ihn zu brechen, bringt sich Feyre in große Gefahr. Dabei trifft sie auf Rhysand, den mächtigen und gefürchteten High Lord des Hofs der Nacht – und sieht sich gezwungen, einen Pakt mit ihm zu schließen, um zu überleben und ihre neue Liebe zu retten. Je näher sich die beiden kennenlernen, desto mehr zweifelt Feyre, ob er der ist, der er vorgibt zu sein – und auf welcher Seite Tamlin tatsächlich kämpft …

Dienstag, 10.Dezember

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www.ankeraum.de
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Vanessa Güntzel empfiehlt:

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Jenna Han: „To all the Boys I’ve loved before“
dtv  € 10,95

Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Genau genommen fand es gar nicht statt. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, unsterblich verliebt war sie schon öfter. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester. Klar, dass sie das niemandem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Um sich ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief und legt ihn dort hinein. Diese Briefe sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, als auf mysteriöse Weise alle fünf Briefe zu ihren Empfängern gelangen und Lara Jeans rein imaginäres Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät.

Lara Jean ist eine unglaublich sympathische Protagonistin.
Ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht und geweint bei einem Buch.
Manchmal sogar beides gleichzeitig.
Wer gerne Jugendromane liest, sollte ihre Geschichte verfolgen.
Drei Bände und jeder unglaublich Charmant!

Donnerstag, 21.November

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Heute haben
George Eliot * 1819
André Gide * 1869
William Kotzwinkle * 1943
Viktor Pelewin * 1962
Geburtstag
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9783423281942

Andreas Wirthensohn und Michael Frey (Hrsg.): „Wieder alles weich und weiß“
Gedichte vom Schnee
dtv € 10,00

Noch ist kein Schnee gefallen. Zumindest in Ulm nicht. Schneechaos gab es schon Österreich und Italien. Darauf können wir gerne verzichten. Aber wie der Titel des Buches verspricht: Weich und weiß. Ja, darauf lasse ich mich ein.
Die beiden Herausgeber beginnen mit den ersten Flocken, dem ersten Schnee des Jahres, der oft schon im Spätherbst kommt und vielleicht einen harten Winter ankündigt und geht über zu einerweißen Weihnacht, bis zu den letzten weißen Flecken auf den grünen Wiesen im Frühjahr.
Rotraut Susanne Berner hat mit ihren Vignetten dem Buch noch eine besondere Note gegeben.
Achtung: Das Buch ist zwar bei Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen, ist jedoch ein gebundenes Buch mit Schutzumschlag. Das hat es auch verdient.

Adelbert von Chamisso
Der erste Schnee

Der leise schleichend euch umsponnen
Mit argem Trug, eh‘ ihr’s gedacht,
Seht, seht den Unhold! über Nacht
Hat er sich andern Rat ersonnen.
Seht, seht den Schneenmantel wallen!
Das ist des Winters Herrscherkleid;
Die Larve läßt der Grimme fallen; –
Nun wißt ihr doch, woran ihr seid.

Er hat der Furcht euch überhoben,
Lebt auf zur Hoffnung und seid stark;
Schon zehrt der Lenz an seinem Mark.
Geduld! und mag der Wütrich toben
Geduld! schon ruft der Lenz die Sonne,
Bald weben sie ein Blumenkleid,
Die Erde träumet neue Wonne, –
Dann aber träum‘ ich neues Leid!

Gottfreid Keller
Im Schnee

Wie naht das finster türmende
Gewölk so schwarz und schwer!
Wie jagt der Wind, der stürmende,
Das Schneegestöber her!

Verschwunden ist die blühende
Und grüne Weltgestalt;
Es eilt der Fuß, der fliehende,
Im Schneefeld naß und kalt.

Wohl dem, der nun zufrieden ist
Und innerlich sich kennt!
Dem warm ein Herz beschieden ist,
Das heimlich loht und brennt!

Wo, traulich sich dran schmiegend, es
Die wache Seele schürt,
Ein perlend, nie versiegendes
Gedankenbrauwerk rührt!