Freitag, 9.Februar

Heute haben
Felix Dahn * 1834
Amy Lowell * 1874
Brendan Behan * 1923
Thomas Bernhard * 1931
John Maxwell Coetzee * 1940
Alice Walker * 1944
Geburtstag
________________________

Max Dauthendey
Der Mond, der ohne Wärme lacht

Drüben über dem Fluß in der Nacht
Schwimmen die Berge im mondigen Nebel.

Im Fluß, im Dunkeln, da funkeln sacht
Die hellen Wellen in grellen Kreisen.

Im Himmel steht, großes Feuer entfacht —
Der Mond, der ohne Wärme lacht,

Wie einer, den Liebe längst umgebracht.
Nun lebt er noch als Geist bedacht.
________________________

Die Shortlist für den Leipziger Buchpreis wurde in den Kategorien Romane, Sachbücher und Übersetzungen bekanntgebenen.

http://www.leipziger-buchmesse.de/neuigkeiten/die-nominierten-des-preis-der-leipziger-buchmesse-2018/772444

Das ist der Grund, warum ich heute diesen Erstlingsroman vorstelle, der auch auf der Liste auftaucht.

100

Anja Kampmann:Wie hoch die Wasser steigen
Hanser Verlag € 23,00

http://zehnseiten.de/de/buecher/detail/anja-kampmann-wie-hoch-die-wasser-steigen-652.html

Ein Roman unter vielen, die wir vorab von den Verlag zugeschickt bekommen. Als der Vertreter im Haus war, hatte ich noch nicht hineingeschaut, er legte es mir jedoch ans Herz. Guter Rat, kann ich da nur sagen. Ich habe das Buch verschlungen, war verwundert, erstaunt, verwirrt und extrem fasziniert.
Wie kann eine so junge Autorin so ein Buch schreiben? Unglaublich. Anja Kampmann hat im Hanser Verlag ein Buch mit Gedichten veröffentlicht und das merkt man ihrer Sprache an. Ansonsten ist es eine Reise ins Innere eines Mannes, der jahrelang auf einer Bohrinsel gearbeitet hat.
Männer auf Bohrinseln müssen ein eigener Schlag sein. Sie verdienen zwar viel Geld, die Arbeit ist jedoch hart, nervenaufreibend und stumpft die Sinne ab. So auch bei Waclaw, der Hauptfigur. Er hat in einer Sturmnacht seinen besten Freund Mátyás verloren. Einfach über Bord. Über Jahre haben sie Arbeit und Freizeit geteilt, schliefen in gleichen Zimmern und fuhren gemeinsam in Urlaub. Sie verdienten zusammen viel Geld und haben es gemeinsam wieder ausgebenen. Nun ist diese Leere und Waclaw macht sich mit den Habseligkeiten von Mátyás auf die Reise nach Ungarn, dort wo dessen Familie ist. Diese Odyssee ist oft schwer zu ertragen. Denn obwohl Waclaw viel Geld hat, reist er wie ein Oblachloser, lässt sich mitnehmen, übernachtet im Freien und oft am Rande der Legalität. Es gibt Passagen in diesem Buch, die ich mir als Graphic Novel mit schwarzer Tusche gezeichnet wünsche. Unglaubliche Bilder tauchen auf und ich frage mich, wie diese junge Autorin das geschafft hat. Sie schreibt gegen den Strich, vermeidet jegliche literarische Peinlichkeiten und Glattgestrichenes. Stark, hart, aber nie brutal oder derb liest sich das oft. Und gleichzeitig tauchen Sätze auf, die ich unterstreichen wollte. Die Handlung springt in den Kapiteln, genauso wie unsere Gedanken hüpfen und uns oft nicht zur Ruhe kommen lassen.
Waclaws Reise führt ihn bis in seine Heimat, dem Ruhrgebiet, um eine alte Freundin zu treffen und seinem Leben wieder einen Sinn zu geben. Aber auch wie bei Odysseus ist seine Reise noch nicht zu Ende und er zieht weiter bis nach Polen, um dort ein Zuhause zu finden. Ob dies allerdings der Endpunkt sein wird, steht in den Sternen.

Ich freue mich, daß es dieses Erstlingswerk in die Shortlist geschafft. Eine Lesung bei uns im Buchladen mit der Autorin ist für dieses Frühjahr geplant. Vielleicht klappt das ja.

„Es kam ihm unwirklich vor, alles, die gesamten letzten Jahre. Als wäre er schon weit weg von all dem. Oder als verschränkte sich diese Zeit mit Mátyás irgendwo tief in ihm mit einem anderen Verschwinden, für das ihm seit Jahren keine Sprache geblieben war. Es war ein Pochen, dumpf und weit weg, als würde er an einer Staumauer lehnen und hörte auf der anderen Seite die heftigen Bewegungen von ein paar Steinen am Grund. Wie ein Hohlraum, der ihm nie aufgefallen war.“

„Ich hab tatsächlich viel über diese Arbeitermilieus gelesen und diese physische Arbeit, die so unsichtbar geworden ist, ernst zu nehmen, war sicherlich ein großes Anliegen. Und gleichzeitig kommt man, wenn man darüber erzählt, einfach in die Situation, dass es eine Figur ist, die einfach in dieser Welt ist und die da ihre eigenen Probleme hat. Es wäre nichts fiktiver als ein Ölbohrarbeiter, der den ganzen Tag über die Arbeitswelt des Ölbohrens sinniert, sondern der hat dann eher andere Sorgen.“
_______________________

5 Fragen an Anja Kampmann

Ihr Roman beginnt auf einer Ölbohrplattform. Haben Sie dort schon einmal gearbeitet?
Auf eine Ölplattform zu kommen ist höllisch schwierig. Ich habe mit sehr vielen Menschen gesprochen, die dort draußen viel Zeit, sogar Jahre verbracht haben, in Papua Neuguinea, vor Australien, in der Nordsee, im Golf von Mexiko. Die Abläufe und Routinen zu verstehen war mir sehr wichtig, die Zwölfstunden-Schichten, die physische Belastung, die technischen Abläufe. Darüber zu schreiben war eine Herausforderung, auch, einen Ton zu finden, der die Härte nicht verschweigt, aber sich dem Sujet nicht anbiedert. Und mich hat interessiert, was bringt die Männer (meistens sind es Männer) dazu, dorthin zu gehen, welchen Träumen jagen sie nach? Welche Sehnsucht ist so groß, dass ich mir drei Wochen am Stück eine enge Kabine mit drei anderen Arbeitern teile, die schlecht riechen und nicht einmal meine Sprache sprechen?

Beim Lesen könnte man denken, Ihr Roman sei für Sie ein Abenteuer, die Entdeckung einer anderen Welt. Stimmt das? Und suchen Sie so etwas auch, wenn Sie selber einen Roman lesen?
Gedanken, Situationen, Menschen, die mir begegnen und die mich umtreiben, bekommen eine größere Lebendigkeit, wenn sie in eine andere Hülle schlüpfen, in eine andere Welt verlagert werden, das gibt mir eine größere Freiheit. Für mich ist dieser Umweg von außen auch ein Weg, um die eigene Welt ganz anders und ganz neu zu sehen. Ein Autor kann sich ganz schön im Weg stehen, wenn er ständig etwas behauptet und findet und „schon immer so gemeint“ hat. Letztlich ist es für mich genauso fern und exotisch, über eine Ölplattform in der Bucht von Campeche zu schreiben, wie über das Ruhrgebiet, wo meine Eltern in den 60er Jahren aufgewachsen sind. Natürlich habe ich auch viele Recherchereisen unternommen, nach Tanger, Budapest, ich war in Kairo und in der Sinai-Wüste und dennoch; damit die Landschaften im Text bestehen, müssen sie durch eine Perspektive gebrochen werden.

Der Roman beginnt auf dem offenen Meer, hält inne über den Dächern von Kairo, in den italienischen Bergen, und dann geht er in Richtung Ruhrgebiet. Wenn man sagen würde, das sei eine Art langsame Heimkehr, wären Sie da einverstanden?
Waclaw ist keiner, der die Hände im Schoß faltet, über das Leben nachdenkt und beschließt nach Hause zu fahren. Er hat zwölf Jahre ein recht rasantes Leben gelebt, war auf der ganzen Welt, hat gut verdient, in all dem gab es scheinbar keine Notwendigkeit, sich diesen großen Fragen zu widmen. All die Stationen, die er da meistert, haben ja etwas von einer Flucht, sie haben für ihn den anfänglichen Reiz verloren. Wenn einer nicht zurück kann, nirgends Fuß fasst, dann wird alles beliebig. Zum Beispiel sitzt er in Tanger auf einer Dachterrasse von einem Hotel und trinkt Whiskey Sour. „Alles war zu süß“, heißt es da. Dieser Mann ist zu alt für Entdeckungsreisen, immer wieder stößt er auf sich selbst, auf seine Müdigkeit und Ängste, und dann reist er weiter. Er will nicht hinsehen. Er treibt nach Hause, driftet. Und das ist doch komisch: Er hat so viel Geld gemacht, er kann überall hinfahren. Dennoch scheint er nicht über sein eigenes Leben verfügen zu können, er hat keine Richtung mehr, keinen inneren Kompass. Aber er hat eine Sehnsucht nach diesem Gefühl, das er von früher kennt, und das sind oft Bilder von Gemeinsamkeit, nicht mehr, als am Fenster zu stehen und mit Milena in den Regen zu sehen.

Ihr Roman hat einen ganz eigenen Rhythmus, eine ganz eigene Sprache, die einen nicht mehr loslässt. Ist Ihnen das beim Schreiben bewusst? Wie würden Sie das selbst beschreiben?
Die Sprache, der Rhythmus, wie ein Satz klingt, wie ein Bild gebaut ist, das ist mir alles sehr wichtig. Ich lese sehr ungern Bücher, die von A nach Z durchgeplottet sind, und in denen dann Sätze stehen wie: Er sah sich mit seinen stahlblauen Augen um, oder sowas. Mir ist es wichtig, das Erzählen ernst zu nehmen, die sinnliche Welt, in der wir uns bewegen, und die Figuren nicht von außen zu erklären, sondern eher Bilder zu schaffen, in denen sie sichtbar werden, Situationen, kleine Binnenerzählungen, die den Text auf eine Art erfahrbar machen. Dass ich das Ganze auf kleinem Raum verdichte, ist wohl eine Berufskrankheit, da ich aus der Lyrik komme. Aber im Roman ist es eben reizvoll, die Details dem Erzählen unterzuordnen, neu abzuklopfen, es bedeutet ja auch für mich, die Perspektive zu verschieben. Das ist spannend. Sonst weiß ich ehrlich gesagt manchmal nicht, was so anders ist an diesem Erzählen, mir kommt es oft immer noch vor wie ein Versuch, diese komplizierte, schimmernde Welt ein bisschen zu bändigen.

Ihr erstes Buch war ein Gedichtband. Was ist anders beim Schreiben, wenn man an einen Roman geht? Und was ist das größere Abenteuer, das größere Risiko?
Ich glaube, Gedichte schreibt man in einem anderen Modus, man ist viel mehr bei sich, und man kann sie nicht erzwingen – dem Roman muss man auf eine Art auch dienen, man denkt in ganz anderen Zusammenhängen. Es war auch eine Befreiung, auf andere Welten zuzugehen, zu recherchieren; Hintergründe und Zusammenhänge musste ich mir oft lange erarbeiten, auch wenn sie im Text im besten Falle noch einen Halbsatz abbekommen. Die ganze Ölindustrie, das katholische Ruhrgebiet der Nachkriegszeit, die Menschen in einer Zechensiedlung, Ungarn nach dem Aufstand 1956, da ist viel, was ich mir erschlossen habe, ohne dass meine Figur sich notwendigerweise dafür interessiert. Die Geschichte hat mich ungefähr fünf Jahre begleitet, die Figuren darin – sie machen Fehler, sie sind nicht nett, aber das müssen sie auch nicht sein.
Was ich im Erzählen liebe, ist bei den Figuren zu bleiben, sie reden zu lassen, und eben auch die Möglichkeit, auf verschiedenen Ebenen zugleich zu erzählen. Natürlich ist es die Geschichte von einem Ölbohrarbeiter, aber es ist auch die Geschichte von einem Verlust und von einer Erfahrung, die viele kennen: Fremd sein, für lange Zeit an einen anderen Ort versetzt werden und dabei den Boden unter den Füßen verlieren. Nur ist es hier natürlich viel extremer. Aber das ist es ja: Wir gehen in eine völlig andere Welt und sprechen doch über unsere. Und wie sollte es auch anders sein?

Kampmann_neu_hf_i

Bildrechte: Julia Henrich

Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie veröffentlichte in Zeitschriften, u.a. in Akzente, Neue Rundschau, Wespennest, und im Jahrbuch der Lyrik. 2013 wurde sie mit dem MDR Literaturpreis und 2015 mit dem Wolfgang Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März in Darmstadt ausgezeichnet. Sie lebt in Leipzig. Bei Hanser erschienen ihr Gedichtband Proben von Stein und Licht (Lyrik Kabinett, 2016) sowie ihr Debütroman Wie hoch die Wasser steigen (2018).

Freitag, 6.Oktober

Heute haben
Meret Oppenheim * 1913
Yasar Kemal * 1923
Louis Begley * 1933
Silvio Huonder * 1954
Geburtstag
______________________________

Max Dauthendey
Nachtstürme reiten die Bäume krumm

Statt der Blumen und Blätter, die sich sonst regen,
Steht Reisigholz stumm auf allen Wegen.
Am Himmel gehen Nebel und Nässe um,
Und Nachtstürme reiten die Bäume krumm.

Ich stehe hinter Fensterscheiben verloren.
Die alten Lieder sind nur Träume hinter sieben Toren,
Die Geliebte ging weit in den Nebel fort,
Nichts blieb in den Ohren als ihr Liebeswort.
____________________________

Kassia St Clair:Die Welt der Farben
Tempo im Hoffmann & Campe Verlag € 25,00

Oh, was für ein schönes Buch. Allein schon der geprägte Umschlag. Dann die farbigen Seitenränder, die wir nur aus Pflanzenbestimmungsbüchern kennen. Auf unserem Tisch im Laden haben wir ein Buch über die Farbe Blau. Nebendran liegt ein Buch über Schnee. Aber so eine Sammlung habe ich noch nie durchgeblättert.

Die Journalistin St Clair hat sich schon immer für Farben interessiert und fing an in der Zeitschrift Elle über einzelne Farben zu schreiben. Jetzt gibt es die komplette Sammlung ihrer 75 Farben im neuen Tempo Verlag, der unter dem Dach von Hoffmann & Campe sitzt.

Kaisergelb, Indigo, Scharlachrot, Bleiweiß, Khaki, Holzkohle, Avocado, Baker-Miller-Pink und Himmelblau – quer durch das Farbenspektrum ziehen sich die Artikel. Vorneweg noch ein Text der Autorin über Farben, wie wir sie wahrnehmen und auch wie unterschiedlich wir sie wahrnehmen. Auch davon hängt ab, wie wir die Welt sehen. Sie erzählt uns geheimnisvolle und vielfältige Geschichten, die sich hinter den genannten Farben verbergen – sie erzählt unsere Kulturgeschichte. Wann war ein Farbton in Mode? Wie und wann wurde er hergestellt? Ist er mit einem bestimmten Künstler, Designer oder einer Marke verbunden? Wie ist seine Geschichte? Ergebnis ist ein kunterbuntes Lexikon voller Anekdoten, das mit großer Liebe zum Detail.

Dienstag

Heute haben
Jules Romains * 1885
Christopher Isherwood * 1904
Julio Cortázar * 1914
Walter Helmut Fritz * 1929
Angelika Mechtel * 1943
Geburtstag
____________________

Max Dauthendey
Der Regen scheint besessen

Ich hör‘ den Regen dreschen
Und übers Pflaster fegen.
Der Regen scheint besessen
Und will die Welt auffressen.

Ich muss mich näher legen
Ins Bett zu meiner Frauen.
Wird sich ihr Äuglein regen,
Kann ich ins Blaue schauen.
__________________________

Das wird wohl nichts mit wieder ins Bett liegen. Es ist noch stockdunkel draussen, der Wind rüttelt am Geäst und Regen prasselt auf die Blätter am Haus. Und wenn ich Khatia Buniatishvili im Sommerkleid am Flügel sitzen sehe und das mitten im Wald, dann vermisse ich jetzt schon den Sommer.

Buni

Khatia Buniatishvili: „Motherland“
SONY  CD 19,99

Hatten wir letzte Woche die neue CD von Anna Prohaska „behind The Lines“ vorgestellt und gelobt, dass diese junge Sängerin ein solch engagiertes, sehr persönliches Album aufgenommen hat, so loben wir heute die neue Einspielung der georgischen Pianistin Khatia Buniatishvili. Ihre neue CD hat viel mit ihrem Leben und dem Leben ihrer Mutter zu tun. Die Musik auf der CD ist die Verbindung zwischen den beiden. Das was die Mutter begonnen hat, wird durch sie weitergeführt. Die junge Musikerin ist seit dem 10.Lebensjahr auf Tour und galt damals als Wunderkind. Mit ihrer dritten CD hat sie ihr Können wieder einmal gezeigt. Dieser Querschnitt an Lieblingsstücken zeigt ihre ganze Spannweite und passt auch zu den verrückten Ideen, die ihr immer wieder vorschweben. Wie zum Beispiel dieses Konzert im Wald. Auf dem Video bekommen Sie einen kleinen Einblick ins Konzert, zur Entstehung und kurze Interviews mit ihr.

Am Samstagabend lief auf 3sat das komplette Waldkonzert mit ihr und zwei Stücke mit ihrer Schwester zu zweit am Flügel. Im Freien vor wenig Publikum, sehr intim und ganz nah, spielte sie Stücke aus ihrem aktuellen Album. Mitten zwischen den Bäumen sitzend durften wir eintauchen in ihre musikalische Welt, in Musikstücke, die sie ein Leben lang begleitet haben. Dies reicht von Bach, Händel, über Tschaikovsky, Chopin, bis hin zu Ligeti und Pärt. Im Konzert spielten die beiden Schwestern noch einen Tango von Astor Piazzolla, der auf der CD nicht zu hören ist. In den Stücken spielt Heimweh immer wieder eine große Rolle und schwankt zwischen Heiterkeit und Melancholie quer durch die Jahrhunderte.

Inhalt:
Bach: Schafe können sicher weiden
Tschaikowsky: Oktober aus Die Jahreszeiten op. 37b
Mendelssohn: Lied ohne Worte op. 67 Nr. 2
Debussy: Clair de lune
Kancheli: When Almond blossomed
Ligeti: Musica ricercata Nr. 7
Brahms: Intermezzo op. 117 Nr. 2
Liszt: Wiegenlied
Dvorak: Slawischer Tanz op. 72 Nr. 2 „Dumka“ für Klavier 4-händig
Ravel: Pavane pour une infante defunte
Chopin: Etüde Nr. 19
Scriabin: Etüde cis-moll op-2 Nr. 1
Scarlatti: Klaviersonate K. 380
Grieg: Lyrisches Stück „Heimweh“ op. 57 Nr. 6
Traditional / Buniatishvili: Don’t you love me?
Händel: Menuett g-moll
Pärt: Für Alina

Hier können Sie sich auf der Internetseite von 3sat das ganze Konzert anhören.
Wie lange das möglich ist, weiss ich nicht. Deshalb möglichst schnell mal reinklicken.
Buon divertimento!
_____________________

Ein kleiner Nachtrag zu unserer langen „Jahrestage“-Lesung. Ich bekam Post aus Rostock mit der Frage, wie weit wir denn mit Lesen gekommen seien. Dort hätten sie intern eine Wette laufen. Dann wurde mir erst klar, was die Rostocker sich ausgedacht haben. Im Vorfeld haben sie alle 365 Tage der „Jahrestage“ lesen und professionell aufnehmen lassen und wir können nun täglich das passende Tageskapitel im lokalen Radio Rostock anhören. Sehr pfiffig. Großes Lob.
Hier geht es zu website Rostock-liest.de
Und hier gibt es die „Jahrestage“ auf Radio LOHRO