Samstag, 1.August

BUBI IM KOPF
FENSTERSCHAU
VOM 17.7. – 14.8. 2020
bei uns in der Buchhandlung Jastram
24 Stunden in der Schuhhausgasse und Schlegelgasse

Carmen Wetzke und Antje Freitag zeigen bis zum 14. August in einer kleinen Fensterschau Zeichnungen, Malereien, Collagen und Illustrationen, die in einem gemeinsamen gestalterischen Prozess entstanden sind.
UNGEFÄHR SO:
ichduichduich:
zusammen betrachten:
passt!
passt nicht! – weiter…
Beide arbeiten als Kunstvermittlerinnen in Ulm.
Kontakt: antje-freitag@gmx.de /// post@carmen-wetzke.de

Hier kommen Fotos einiger unserer Schaufenster. Leider spiegelt das sehr, Wenn Sie jedoch den Weg zu uns finden, nutzen Sie die gelegenheit, die vielen Kunstwerke im Original zu betrachten.

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Freitag, 29.Mai

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G.K.Chesterton * 1874
Kerstin Hensel * 1961
Dagmar Chidolue * 1944
haben heute Geburtstag
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Hugo Ball
Frühling

So hast du in Behutsamkeit
Mit Lauben und mit Ranken
Den Garten meiner Nacht umsäumt
Jetzt lächeln die Gedanken.

Nun singen mir im Gitterwerk
Die süßen Nachtigallen
Und wo ich immer lauschen mag
Will mir ein Lied einfallen.

Die Sonne strahlt in deinem Blick
Und geht in meinem unter.
So schenkst du mir den schönen Tag
Ein mildes Sternenwunder.

So hast du meinen dunklen Traum
Durchleuchtet aller Enden
Und wo ich immer schreiten mag,
Begegne ich deinen Händen.
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Im Stadthaus Ulm bis zum 25. Oktober 2020, täglich geöffnet, Eintritt frei
Die Welt, ein Raum mit Flügeln

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In diesem Jahr steht die Stadt Ulm ganz im Zeichen ihres Gleitflugpioniers Albrecht Ludwig Berblinger, der vor 250 Jahren hier geboren wurde. Ihm zu Ehren bietet das Stadthaus eine große Ausstellung. Das Besondere auch an dieser Ausstellung im Stadthaus ist: Sie ist täglich geöffnet und der Eintritt ist frei. Alle Ulmer Bürgerinnen und Bürger und die Gäste Ulms sind herzlich willkommen.

Als Albrecht Ludwig Berblinger, im Volksmund „der Schneider von Ulm“ genannt, am 31. Mai 1811 mit seinem Hängegleiter vor den Augen von Herzog, Prinzen und einer johlenden Menge Ulmer in die Donau stürzte, erntete er Spott. Heute aber ist klar, dass er ein Visionär war. Er wusste, dass die Welt ein Raum mit Flügeln ist!
Diese Welt haben im Stadthaus die Bühnenbildner Timo Dentler und Okarina Peter erschlossen. Eine Reihe von Stationen führt entlang von Pionierideen aus wissenschaftlicher Forschung und künstlerischen Visionen – aber Achtung! Legenden, Fakes und wahre Geschichten liegen eng beieinander. Sie sind erlebbar für jedermann und jede Frau, für Vorschulkinder, Jugendliche, Rentner, Nerds und Astrophysikerinnen.

Die Bandbreite an der Schnittstelle zwischen der Kraft der Fantasie und der Wissenschaft ist riesig. Die Welt ist ein Raum mit Flügeln.

Viele Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt haben etwas zu der Ausstellung beigetragen. Die Besucher begegnen aber auch den Gedanken eines Lufthansapiloten, der Weltsicht des Vaters der Rosetta Mission, den Erkenntnissen eines Quantenphysikers oder der Entwicklerin eines Mond- und Mars-Habitats.

Der Bühnenbildner Timo Dentler, 1971 in Ulm geboren, lebt in Berlin und arbeitet zusammen mit seiner Partnerin Okarina Peter an großen internationalen Theatern. Auch der für das Lichtdesign verantwortliche Wolfgang Göbbel, Jahrgang 1953, ist ein geborener Ulmer, der als Top-Beleuchter internationaler Festivals längst über die Grenzen seiner Stadt hinausgeflogen ist.

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1 Bradley Phillips „Rocket“ (Bearb. Dentler/Peter)
2 Reise durch die Erde Ausstellungsfoto: Nik Schölzel
3 Hämetunnel Ausstellungsfoto: Nik Schölzel
4 Windkanal Ausstellungsfoto: Nik Schölzel
5 ISS Ausstellungsfoto: Nik Schölzel
6 Spektakuläre Entdeckung: Berblingers Flagge auf dem Mond!
(Bearb. Dentler/Peter)
7 Geschlossenes Vakuumfallrohr durch die Erde, 12742 Kilometer lang. Durchflugdauer: 38,11 Minuten. Höchstgeschwindigkeit beim Erdmittelpunkt: 28.800 km/h. (Grafik: Nik Schölzel)

Dienstag, 27.Dezember

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Heute haben
Carl Zuckmayer * 1896
Sebastian Haffner * 1907
Markus Werner * 1944
Geburtstag.
Und auch Michel Piccoli, Marlene Dietrich und Johannes Kepler.
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Noch bis Ende November gibt es in der Villa Rot (bei Laupheim) eine wunderbare Ausstellung zum Thema: „Der Mond in der Kunst“.

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„Nun scheint in vollem Glanze“ heisst sie und beherbergt wieder jede Menge kleine und große Schätze.
Gleich zu Beginn eine Mondkugel mit einem Durchmesser von 3,5 Meter in einem dunklen Raum. Dazu noch leuchtende Phantasieraumschiffe, die blinken und z.B. aus einem Toaster bestehen und bunte Brote auswerfen könnten. Der Mond auf großen und kleinen Ölgemälden und viele Videoinstallationen runden die Ausstellung ab. Ausgehend von einem Roman aus dem 17.Jahrhundert, in dem sich ein Mann von Gänsen zum Mond ziehen lässt, unternimmt eine Künstlerin in einem Langzeitprojekt den Versuch, ihre Gänse zu Astronauten zu erziehen.

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Wir sehen einen nachcollorierten Film aus dem Jahre 1902, in dem eine Rakete zum Mond fliegt. Direkt in sein Auge. Seine Forscher sind erstaunt über die Oberfläche, klettern in die Tiefe und können sich gerade noch rechtzeitig vor den grünen Männchen retten. Wieder auf der Erde bekommen sie die höchsten Orden und werden schwer bejubelt. Wir bestaunen Geheimdokumente des CIAs, fliegen über einen winterlichen Autoparkplatz, in dem wir uns auf Kissen auf den Boden legen und bekommen nicht genug von der jungen Frau, die als Lichtprojektion in ihrem Bett sitzt und den Mond anschaut.

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Der Besuch hat sich mal wieder gelohnt. Leider hatte das Café noch geschlossen und wir konnten die prima selbstgemachten Kuchen nicht genießen.

Hier geht es zur Seite der Ausstellung mit noch viel Informationen.