Donnerstag, 20.März

Internationaler Tag gegen den Rassismus

Heute haben
Jean Paul * 1763
Peter Hacks * 1928
Hubert Fichte * 1935
Michael Dibin * 1947
Andrea Maria Schenkel * 1962
Geburtstag
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Matthias Claudius

’s ist Krieg! s‘ ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
         Und rede du darein!
’s ist leider Krieg – und ich begehre
         Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
         Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagenen zu mir kämen,
        Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
         Verstümmelt und halbtot
Im Staub vor mir sich wälzten und mir fluchten
          In ihrer Todesnot?

Wenn tausend, tausend Väter, Mütter, Bräute,
          So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
          Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten
            Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten, und mir zur Ehre krähten
            Von einer Leich herab?

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?
            Die könnten mich nicht freun!
’s ist leider Krieg – und ich begehre
            Nicht schuld daran zu sein!
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Unser Bilderbuchtipp:

Mike Unwin (Text) und Jenni Desmond (Illustrationen): „Wanderungen
Aus dem Englischen von Stephanie Menge
Sauerländer/S.Fischer Verlag € 16,99


Viele Tiere machen sich Jahr für Jahr auf eine unglaublich lange und anstrengende Reise.
Um zu überleben, durchqueren sie unseren Planeten bei Wind und Wetter und müssen dabei ihren hungrigen Feinden, manchmal auch den Menschen, aus dem Weg gehen. Sie überqueren Gebirge und Kontinente, wandern durch Wüsten und schwimmen durch die Ozeane dieser Welt. Jedes Tier hat seine ganz eigene und besondere Reisegeschichte. Der Kaiserpinguin watschelt bis zu 100 Kilometer, um im Polarwinter ins Inland zu gelangen. Die Schwalben legen sogar 10.000 Kilometer zurück, um ausreichend Nahrung zu finden. Und große Elefantenherden machen sich alle Jahre wieder auf den Weg zu neuen Wasserstellen. Große Heringsschwärme suchen den Weg in kalte Gewässer.
Dieses besondere Reisetagebuch erzählt von 20 verschiedenen Tieren jeglicher Art und Größe.
Ein besonderes Wissensbuch mit liebevoll erzählten Tierportraits, farbenfroh und warm illustriert.
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Gestern war Annika Stahl bei uns in der Buchhandlung und erzählte aus ihrem „Ulmer Geheimisse“-Buch. Vielen Dank für den informativen, amüsanten Abend.

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Buchpreis für Omri Boehm
„Frieden gibt es nicht ohne Gleichheit“

Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse hat Philosoph Omri Boehm den Buchpreis für Europäische Verständigung erhalten. In den tagesthemen ging er auf den Nahost-Krieg ein. Die Rede von Kanzler Scholz wurde mehrfach unterbrochen.
Die diesjährige Leipziger Buchmesse ist am Abend mit einem Festakt im Gewandhaus offiziell eröffnet worden. Dabei erhielt der deutsch-israelische Philosoph Omri Boehm den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für sein Buch „Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität“. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. In der Jury-Begründung hieß es, Boehm verteidige den Kern des humanistischen Universalismus, die Verpflichtung zur Anerkennung der Gleichheit aller Menschen, gegen jegliche Relativierung. …

Mehr dazu auf tagesschau.de

Mittwoch, 20.März


Heute haben
Ovid * 43 v.Chr.
Friedrich Hölderlin * 1770
Hernik Ibsen * 1828
Ralph Giordano * 1923
David Malouf * 1934
Christoph Ransmayr * 1954
Geburtstag
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„Nun versteh‘ ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!“
Friedrich Hölderlin
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Ein neuer gelber Klassiker bei Reclam:

Marc-Uwe Kling: „Die Känguru-Klassiker
Mit einem Geleitwort des Kängurus
Mit Zeichnungen von Bernd Kissel
Reclam Verlag € 8,00

Das ist nun die ultamitive Best-of-Sammlung der Känguru-Geschichten.
Und wo kann so ein Klassiker nur erscheinen? Natürlich in der gelbe Reihe bei Reclam.
Nachdem sich der Verlag jahrelang vom gelb verabschiedet hat und immer bunter geworden ist, hat er im Moment die größten Erfolge in der Tradtionsfarbe mit Klassikern wie Janosch, Snoopy, Loriot, den Vater und Sohn Geschichten, usw.
Dieser Band versammelt die lustigsten Eskapaden des kommunistischen Kängurus und seines stoischen Kleinkünstlers. Ausgewählt hat sie der Schöpfer des vorlauten Beuteltiers höchstpersönlich!
39 Geschichten gewähren tiefe Einblicke in den aberwitzigen Alltag dieser komischen Wohngemeinschaft. Hier wird am Küchentisch noch über die wichtigen Themen philosophiert: Neonazis, Neoliberalismus, Klimakrise und Schnapspralinen.
Genial illustriert und bekritzelt wird diese Klassiker-Ausgabe von Bernd Kissel, dem Zeichner der Känguru-Comics.
Das Beste vom Känguru!
Höchstpersönlich ausgewählt von Marc-Uwe Kling
Exklusiv illustriert von Bernd Kissel

Und wer auf der Leipziger Buchmesse ist:

Sie da,
was Sie an diesem Abend sehen werden, ist das Destillat aus über Tausend Seiten Känguru. Also nicht so rumlümmeln! Rücken gerade, Kopf hoch, Augen auf! Wir haben eine Zeitmaschine gebaut, die Nachwelt befragt, deren Meinung verworfen, schließlich eine K.I. die komplette Känguru-Tetralogie fressen lassen, und herauskam diese hart subjektive Auswahl meiner besten Eskapaden. Mein Mitbewohner Marc-Uwe Kling höchstpersönlich wird den Vortrag übernehmen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist dieses Programm wie das Leben. Auf absurde Art witzig und es endet abrupt. Trotzdem viel Spaß damit.
In diesem Sinne,
Das Känguru


Sonntag, 24. März 2024, 19:00 Uhr (Einlass 18:00 Uhr)

Schauspielhaus Leipzig / Große Bühne
Bosestraße 1
Leipzig
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Und wenn Sie wissen wollen was und wo ein „Hundsbrunzer“ ist, dann kommen Sie heute abend zu uns in die Buchhandlung.
Annika Stahl stellt Ihnen sechs ihrer Ulmer Geheimnisse vor.

Beginn 19 Uhr, Eintritt frei

Dienstag, 19. März


Heute haben
Janina David * 1930
Philip Roth * 1933
Kirsten Boie * 1950
Thomas Lang * 1967
Geburtstag
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„Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut“
Wilhelm Busch
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Unser Buchtipp:


Vigdis Hjorth: „Ein falsches Wort
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
S.Fischer Verlag € 25,00

Dieser Roman erschien in Norwegen 2016, war kurzfristig schon in deutscher Übersetzung lieferbar und wurde jetzt wieder veröffentlicht. 2022 erschien ihr aktuelleres Buch „Die Wahrheit meiner Mutter“, in dem es darum geht, dass sich eine Frau von ihrer Mutter, ihrer Familie distanziert, losgelöst, distanziert hat. Der Fischer Verlag hat nun das frühere Werk wieder auf den Markt gebracht und das zurecht. Vielleicht gelingt es ihm jetzt, diese besondere Autorin auch hier in Deutschland bekanntzumachen.
Vordergründig geht es um einen Erbstreit in einer Familie. Die alten Eltern vermachen den beiden jüngeren Töchtern, ihre zwei Hütten am Meer, die jahrelang von allen benutzt worden sind. Kinder und Enkelkinder verbrachten dort oft die Sommerferien. Die Erzählerin und ihr Bruder, die beiden älteren Geschwister, gehen dabei leer aus. Diese beiden haben sich von dieser Familie, von ihren Eltern losgesagt. Es gibt zwei Sichtweisen in der Familie. Auf der einen Seite die Eltern und die beiden jüngerne Töchter und auf der anderen Seite die anderen beiden und die Fronten sind so verhärtet, dass eine Versöhnung kaum möglich ist. Warum die Erzählerin Bergljot seit 15 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern hat, hängt jedoch mit einem Vorfall zusammen, der weit in ihrer Kindheit zurückliegt und den die Eltern abstreiten und ihre beiden jüngeren Geschwister nicht glauben können. Bergljot ist zerissen in ihren Gefühlen und vieles bricht wieder auf, als der Vater tödlich verunglückt.
Ein intensives Buch, in dem die Autorin in den Zeiten springt, immer wieder auf die selben Themen zurückkehrt und noch einmal durchkaut. Es ist alles noch nicht verarbeitet, ausgesprochen, endlich zur Seite gelegt, sondern brodelt in Bergljot täglich weiter.
Der Roman gewann in Norwegen diverse Preise, löste einen Skandal aus und wurde danach international gefeiert.
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Annika Stahl ist morgen abend (Mi. 20.3.) ab 19 Uhr bei uns in der Buchhandlung und bringt sechs Ulmer Geheimnisse mit.
Wir sind gespannt und freuen uns auf ihr Kommen.

Der Eintritt ist kostenlos.

Samstag, 16.März

Heute haben
César Vallejo * 1892
Sybille Bedford * 1911
Tiziano Scarpa * 1963
Zoe Jenny * 1974
Geburtstag
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Ludwig Bechstein
Ruhe

Ruhig, Herz, was soll dies Streben,
Warum zagst und fürchtest du?
Einen Blick wirf auf das Leben,
Einen wirf dem Grabe zu.
Bunt und wirr und mannichfaltig
Ringen Kräfte, vielgestaltig,
Kommen endlich all zur Ruh.

Lies im Buch der Weltgeschichte,
Ewig gleich bleibt sich die Zeit.
Thaten klingen wie Gedichte
Aus der Vorwelt Dunkelheit;
Was wir staunend jetzt betrachten,
Ein Jahrtausend wird’s umnachten.
Was ist hier Unsterblichkeit? —


(Das Gedicht hat noch weitere Strophen)
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Doris Knecht: „Ruhe
Gedankenspiele 14
Droschl Verlag € 12,00

In dieser kleinen Reihe ist jetzt ein Text über die Ruhe erschienen.
Gelassenheit, Sehnsucht, Glück, Hoffnung, Faulheit, Mut, Neugier gibt es u.a. schon.
Nun also ein Text der österreichischen Autorin und Journalistin zu einem Thema, das den Inhalten ihrer letzten beiden Bücher wiederspricht. Dort findet sie wirklich nicht zur Ruhe. Sie sucht sie zwar, aber es gelingt ihr nicht richtig.
Und auch hier beginnt es mit einem Streit, der sie aufwühlt und nicht so schnell loslässt.
Wie also zur Ruhe finden? Ruhe nur bei sich selbst? Geht Ruhe in einem Miteinander? Gibt es Ruhe nur in einer Gesellschaft, in einem Umfeld ohne Not und Sorgen? Wie verändern sich Momente der Ruhe, wenn wir uns Jahre später dran erinnern?
Schön, dass Doris Knecht ihren eigenen Ton beibehält und uns klug und auch amüsant unterhält und zum Nachdenken anregt. Ein Gedankenspiel. Nicht mehr, aber auch wirklich nicht weniger.
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Montag, 18.3. ab 18:30
Literarische Neuerscheinungen
In Zusammenarbeit bei der Familienbildungsstätte Ulm
Eintritt  € 6,00
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Am kommenden Mittwoch bei uns in der Buchhandlung.
Annika Stahl und die Ulmer Geheimnisse
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: frei
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Donnerstag, 14.März

Heute haben
Peter Paul Zahl * 1944
Jochen Schimmang * 1948
Christian Dithfurth * 1953
Geburtstag
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Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt.
Er pfleget und pflanzet all’ Bäume und Land.
Er ackert, er egget, er pflüget und sät,
und regt seine Hände gar früh und noch spät.

Den Rechen, den Spaten, die nimmt er zur Hand
und setzet die Wiesen in ebenen Stand;
auch pfropft er die Bäume mit edlerem Reis’
und spart weder Arbeit, noch Mühe, noch Fleiß.

So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei,
dann erntet der Bauer das duftende Heu;
er mäht das Getreide, dann drischt er es aus:
im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.
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Am Mittwoch, den 20 März ist es so weit.
Annika Stahl stellt ab 19 Uhr ihre Ulmer Geheimnisse vor.


Annika Stahl: „Ulmer Geheimnisse“
Spannendes aus der Donaustadt mit Kennern der Regionalgeschichte
Bast Medien GmbH € 24,00
In Zusammenarbeit mit der Südwest Presse Ulm

Foto: Privat

Die SWP schreibt:

Sie finden sich überall in der Stadt: über einem Türsturz, versteckt in einer kleinen Gasse oder platziert an einer stark frequentierten Ecke in der Innenstadt. Sie sind von kaum wahrnehmbarer Größe oder bedecken komplette Häuserfassaden. Worum es geht? Um Relikte im Ulmer Stadtbild, hinter denen sich historische Ereignisse, tragische Geschichten oder amüsante Anekdoten verbergen – sei es in Form von geheimnisvollen ­Inschriften, Skulpturen, Flurnamen oder baulichen Strukturen.
„Die Menschen begegnen solchen Objekten meist täglich, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen in der Stadt“, erklärt Annika Stahl. „Doch bewusst wahrgenommen werden sie meist nicht, die Aufmerksamkeit liegt ja in der Regel ganz woanders.“ Oder, ergänzt die promovierte Archäologin, das Relikt sei den Ulmerinnen und Ulmern bereits so oft im Alltag begegnet, dass es ganz aus dem Blickfeld verschwunden ist.
Denn welcher Stadtkundige studiert schließlich Inschriften, Wappen und Reliefs an Häuserfassaden? Und auch nicht jeder Ulmer weiß, warum die Stadtfarben eigentlich Weiß und Schwarz sind oder wo in dieser Gegend früher Wein angebaut wurde.
„Selbst wenn ein solches Relikt dem Vorbeigehenden geläufig ist, kennt er nicht unbedingt dessen Hintergrund“, merkt die Autorin an, „oder sitzt sogar einer Halbwahrheit aus dem Volksmund auf.“

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.
Der Eintritt ist frei. Es gibt ein Spendenkässle.
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Kampf gegen Klimawandel
Ethikrat sieht vor allem die Politik in der Pflicht

Am menschengemachten Klimawandel bestünden keine Zweifel mehr, sagt der Ethikrat. Der Kampf dagegen müsse gerechter werden: Vor allem stehe die Politik in der Pflicht – doch sei auch jeder und jede Einzelne gefragt.
Lasten und Pflichten beim Kampf gegen den Klimawandel sollten nach Ansicht des Deutschen Ethikrats gerechter verteilt werden. „Eine moralische Kritik an Entscheidungen im Bereich der privaten Lebensführung und des Konsums ist kein Ersatz für notwendige politische Maßnahmen“, schreibt der Rat in einer Stellungnahme. Darin unterscheidet das Gremium zwischen der Verantwortung des Einzelnen, der Politik, der Unternehmen und der internationalen Gremien.
„Es ist unangemessen, wenn staatliche Akteure von Individuen emissionsärmeren Konsum erwarten, solange innerhalb der vom selben Staat gewollten und unterstützten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung die Voraussetzungen dafür zu einem guten Teil nicht erfüllt sind oder sogar konterkariert werden“, schreibt der Ethikrat, „so dass emissionsärmeres Handeln in vielen Feldern immer noch ‚moralisches Heldentum‘ verlangt.“
Das entbinde aber nicht von „einer individuellen moralischen Mitwirkungspflicht“. Man solle über „das persönliche Verhalten, die eigene Lebensweise und das eigene zivilgesellschaftliche Engagement“ auch unabhängig von staatlichen Vorgaben nachdenken und dies entsprechend ändern – „im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und Zumutbarkeiten“. Ziel sei es, dass „möglichst alle Menschen jetzt und in Zukunft die Mindestvoraussetzungen für ein gutes und gelingendes Leben erreichen können“.
Es bestünden „keine vernünftigen Zweifel mehr“, dass die Erde sich durch menschlichen Einfluss und insbesondere die Verbrennung fossiler Energieträger erwärme, betont der Rat schon zu Beginn seiner fast 130 Seiten umfassenden Stellungnahme. „Eine ungebremste weitere Erderwärmung hätte katastrophale Folgen.“

Hier geht es zum kompletten Artikel auf tagesschau.de

Mittwoch. 13.März


Heute haben
Oskar Loerke * 1884
Hugh Walpole * 1884
Frank Thieß * 1890
Jannett Flanner * 1892
Erhart Kästner * 1904
Kofi Awoonor * 1935
Juri Andruchowytsch * 1960
Geburtstag
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„Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einem Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.“
Frank Thieß
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Zufälle gibt es.
Gestern haben wir auf dem Blog „Trieste Centrale“ vorgestellt, mit den herrlichen Illustrationen von Halina Kirschner. Dabei erwähnten wir, dass sie auch das wundervolle Bilderbuch „Trecker kommt mit“ illustriert hat. Und heute packe ich das Buch als Neuauflage aus. Einfach genial.


Finn-Ole Heinrich & Dita Zipfel: „Trecker kommt mit
Illustriert von Halina Kirschner
mairischverlag € 16,00
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Ein weiteres Kochbuch von Gennaro Contaldo ist erschienen.


Gennaro Contaldo: „Gennaros Verdure
Original italienische Gemüserezepte
ars vivendi Verlag 28,00

In Gennaros Kochbuch finden sich Gemüse, saisonal und nach Farben sortiert. Er holt sich die Dinge zum Kochen, die es in der jeweiligen Jahreszeit zu kaufen, oder zu ernten gibt. Was ja auch zu seinem Koch „Cucina povera“ passt. So entstanden die schmackhaftesten Gerichte wie Gefüllte Artischocken, Auberginen-Parmigiana, Lauch-Agrodolce oder Spinatlasagne. Farblich in vier Kapitel unterteilt – grünes, rotes, sonnenfarbenes und lila Gemüse – zeigt Gennaro, dass Gemüse so viel mehr sein kann als bloße Beilage. Nicht alle Rezepte sind dabei rein vegetarisch, der Großteil kann aber nach Belieben angepasst werden.
Es gibt viele Kochbücher, es gibt viele Kochbuch zur italienischen Küche, aber es gibt nur einen Gennaro Contaldo.
Gennaro Contaldo wuchs an der Amalfiküste in Süditalien auf und begann bereits im Alter von acht Jahren in lokalen Restaurants zu arbeiten. Mit zwanzig ging er nach Großbritannien. Er kochte in vielen renommierten Restaurants und wurde als Mentor von Tim Mälzer und Jamie Oliver bekannt.
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Jetzt schon mal vormerken:


Annika Stahl: „Ulmer Geheimnisse“
Mittwoch, 20.März, 19 Uhr bei uns in der Buchhandlung.
Eintritt frei.

50 Geschichten, 50 Entdeckungen, an denen wir seit 50 Jahren vorbeilaufen.
Die Archäologin Annika Stahl hat sie entdeckt, aufgeschrieben und erzählt darüber.
Vielleicht auch ein wenig über ihr neues Projekt „Kriminalfälle in Ulm“.