Donnerstag, 5.März

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Heute haben
Rosa Luxemburg  * 1871
Pier Paolo Pasolini * 1922
Geburtstag
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Weil die Amsel jeden Morgen schon ein richtiges Konzert gibt:

Heinrich Seidel
Die Amsel

Wie tönt an Frühlingstagen
So schwermuthsreich und hold
Der Amsel lautes Schlagen
In’s stille Abendgold.

Es schimmert an den Zweigen
Ein zartverhülltes Grün,
Die jungen Säfte steigen,
Und es beginnt zu blühn.

Doch nicht mit Jubeltönen
Begrüsst die Amsel nun
Die Tage, jene schönen,
Die in der Zukunft ruhn.

Es klingt wie Leides Ahnung,
Sie singt im schwarzen Kleid
Schon jetzt die trübe Mahnung,
Wie kurz die schöne Zeit.
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0614427974020

Viktoria Tolstoy: „Stations“
ACT CD € 19,99

Viktoria Tolstoy / vocals
Joel Lyssarides / piano
Krister Jonsson / guitar
Mattias Svensson / bass
Rasmus Kihlberg / drums

Die schwedische Sängerin mit russischen Wurzeln (irgendwie Urenkelin von Tostoi, oder so) hat sich wieder auf Spurensuche begeben und auf dieser neuen CD viele Liebelingsstücke gesammelt, die sie zum Teil schon lange auf der Bühne sing, aber noch nie veröffentlicht hat. Diese lockere Jazzmusik ergibt sich auch aus dem zum Teil langbewährten Quartett, bei es immer wieder  swingt. „Letters to Herbie“ (Hancock), oder, „Million Miles“ von Bob Dylan zählen zu meinen Lieblingsstücken. Tolstoys Stimme hat etwas Leichtes, aber auch Melancholisches im Hintergrund und bei traurigen Stücken entdecken wir auch das kleine Glück in der Ecke.
Eine prima Platte für das anrollende Frühjahr.

Dienstag, 5.März

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Heute hat
Pier Paolo Pasolini * 1922
Geburtstag
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Und weil sie schon vor sechs Uhr so schönen Lärm macht:

Heinrich Seidel
Die Amsel

Wie tönt an Frühlingstagen
So schwermuthsreich und hold
Der Amsel lautes Schlagen
In’s stille Abendgold.

Es schimmert an den Zweigen
Ein zartverhülltes Grün,
Die jungen Säfte steigen,
Und es beginnt zu blühn.

Doch nicht mit Jubeltönen
Begrüsst die Amsel nun
Die Tage, jene schönen,
Die in der Zukunft ruhn.

Es klingt wie Leides Ahnung,
Sie singt im schwarzen Kleid
Schon jetzt die trübe Mahnung,
Wie kurz die schöne Zeit.
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Susanne Link empfiehlt:

5255 5286 5248

Louise Erdrich: „Liebeszauber“, „Der Club der singenden Metzger“, „Solange du lebst“
Alle als Aufbau TB für je 12,00

Endlich sind sie wieder lieferbar: Die wunderbaren Bücher von Louise Erdrich,
der Frau die sowohl deutsche als auch indianische Vorfahren hat, selbst im Reservat
aufwuchs und alle diese Erfahrungen in ihren Büchern verarbeitet.
Für ihren Roman „Haus des Windes“ hat sie den National Book Award erhalten.
Louise Erdrich ist absolut lesenswert.
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Heute abend ab 19 Uhr
Jastrams 1.Seite
Ralf Milde liest aus vier neuen Büchern
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Donnerstag, 8.März

Heute haben
Kenneth Grahame * 1859
Heinar Kipphardt * 1922
Walter Jens * 1923
Juri Rytcheu * 1930
Jeffrey Eugenides * 1960
Geburtstag
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Und weil sie schon vor sechs Uhr so schönen Lärm macht:

Heinrich Seidel
Die Amsel

Wie tönt an Frühlingstagen
So schwermuthsreich und hold
Der Amsel lautes Schlagen
In’s stille Abendgold.

Es schimmert an den Zweigen
Ein zartverhülltes Grün,
Die jungen Säfte steigen,
Und es beginnt zu blühn.

Doch nicht mit Jubeltönen
Begrüsst die Amsel nun
Die Tage, jene schönen,
Die in der Zukunft ruhn.

Es klingt wie Leides Ahnung,
Sie singt im schwarzen Kleid
Schon jetzt die trübe Mahnung,
Wie kurz die schöne Zeit.
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Claudia Wiltschek empfiehlt:

9783423640350

Lauren Wolk: „Eine Insel zwischen Himmel und Meer
dtv  € 14.95
Ab 12 Jahren

Die kleine Crow wird als Neugeborenes in einem lecken Ruderboot an den Strand einer winzigen Insel gespült. Dort findet sie der kauzige Osh, der sich aus dem Leben zurückgezogen und hier ein Leben weit weg von jeglichem Luxus gefunden hat. Osh nimmt sich dem kleinen Wesen an, gibt ihm den Namen Crow. Beide leben gemeinsam ihr einfaches, zufriedenes Leben und Crow kann sich kein schöneres Zuhause vorstellen und auch für Osh gibt es kein Leben mehr ohne Crow. Zu ihrem Leben hat nur Maggie von der Nachbarinsel Zugang und hilft und unterstützt die beiden Aussenseiter wo sie kann. Crow wird älter und neugieriger und die Frage nach ihrer Herkunft treibt sie immer mehr um. Kann es sein, dass sie ein Kind von Eltern ist, die damals auf der Nachbarinsel Penikese lebten? Alle mieden diese Insel. Dorthin wurden Menschen gebracht, die eine gefährliche Krankheit hatten und diese Insel nie mehr verlassen durften. Osh ist beunruhigt und voller Sorge, will Crow auch vor Gefahren und Enttäuschungen schützen, entscheidet sich aber dann doch Crow bei ihrer Suche zu unterstützen und gemeinsam mit der gutherzigen, mutigen Maggie machen sie sich auf die nicht ungefährliche Suche nach den Eltern von Crow.
Eine wunderschöne, rührende Geschichte über zwei Aussenseiter, die sich gefunden haben und spannend bis zum Schluss. Wird Crow ihre Eltern finden und was treibt dieser unheimliche Mann, der auf der ehemaligen Krankeninsel fast den ganzen Boden umgräbt ?

Lauren Wolk ist Schriftstellerin, Dichterin und bildende Künstlerin. Sie studierte an der Brown University Literatur, arbeitete u.a. als Redakteurin, Feuilletonistin und Lehrerin und ist derzeit stellvertretende Leiterin des Cultural Center of Cape Cod. Ihr Debütroman „Das Jahr, in dem ich lügen lernte“ wurde von der Presse hoch gelobt und erhielt den Luchs von DIE ZEIT und Radio Bremen.