Montag, 16. Oktober


Heute haben
Oscar Wilde * 1854
Armin T.Wegner * 1886
Eugene O´Neill * 1888
Dino Buzzati * 1906
Günter Grass * 1927
Gerold Späth * 1939
Geburtstag
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„Ich glaube, daß Zukunft nur dann möglich sein wird, wenn wir lernen, auf Dinge, die machbar wären, zu verzichten, weil wir sie nicht brauchen.“
Günter Grass
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Unser Buchtipp:

Benjamín Labatut: „Maniac„
Aus dem Englischen von Thomas Brovot
Suhrkamp Verlag € 26,00

Ein verstörender, ein aufwühlender, ein erhellender Roman, der vielleicht auch ein erzählendes Sachbuch ist. Der Autor Labatut vermischt Fakten, Biographisches, Reales mit Fiktivem. Er stellt zwei Personen in den Mittelpunkt seines Buches. Einerseits Paul Ehrenfest, der gleich zu Beginn des Romanes seinen Sohn und danach sich umbringt. Warum? Das erklärt Benjamín Labatut in den folgenden Kapiteln und zeigt uns einen zerissenen Wissenschaftler, der immer mehr ins Irreale abtriftet. Als zweite Person ist es John von Neumann, ein mathematisches Wunderkind, der Pionier der künstlichen Intelligenz, der Vordenker des Personal Computers, der Erfinder der Spieltheorie und Geburtshelfer der Atombombe beim Manhattan-Projekt. Hier lässt er 15 fiktive Personen ihre Erfahrungen mit Neumann erzählen. Und so ganz langsam kommen wir diesem Genie näher.
Heute, im hier und jetzt, ist KI im Alltag angekommen. Tagesschausprecher können mir geklonter Stimme ihre Vorträge in verschieden Sprachen vortragen. Sogar ihre Lippenbewegungen werden der fremden Sprache angepasst. Macht uns KI überflüssig? Was kommt überhaupt auf uns zu? Was ist mit unseren Gefühlen? Beherrscht KI Liebe?
Kabatuts Roman endet mit dem Kampf Maschine gegen diverse GO-Meister, bei der die Künstliche Intelligenz haushoch gegen die Spieleprofis gewinnt.
Ein Roman über Denker, der zum (nach)denken anregt.

Leseprobe
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Im Moment bei uns im Schaufenster:

Individualaufbau für Bikepacking mit Pinion-Tretlagergetriebe
CrMo-Rahmen von Fort + Surly-Gabel
27,5″ Gravel-Laufradsatz mit Nabendynamo + Supernova-Beleuchtung
Gilles-Berthoud Kernledersattel aus Frankreich
Konzipiert, designed und gebaut bei Pedaleur in Ulm

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Jetzt bei uns in der Buchhandlung:

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Die nächste Veranstaltung bei uns in der Buchhandlung:


Donnerstag, 26.10.2023 19:00 Uhr bei uns in der Buchhandlung
„Kunststoff – Zauberstoff“ und Ulmer Hocker

Buchvorstellung mit Dr. Martin Mäntele (Leiter des HfG-Archivs und Ausstellungskurator)
und Christiane Wachsmann (Ausstellungskuratorin).

„Der Ulmer Hocker. Idee – Ikone – Idol“
Was haben eine Kreissäge, Platons Höhlengleichnis und Max Bill gemeinsam? Sie alle haben einen bedeutenden Anteil an der Herausbildung eines der berühmtesten Designklassikers des 20. Jahrhunderts. Kaum ein Gegenstand ist unscheinbarer als der „Ulmer Hocker“ und doch hat keiner mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Das Buch zeigt die Bedingungen, unter denen der Ulmer Hocker entstand sowie sein Nachleben in zahlreichen Reprisen. Es wirft einen neuen Blick auf diesen Designklassiker und löst darüber hinaus ein originelles Modell von Geschichtsschreibung ein, das als wegweisend für weitere Untersuchungen betrachtet werden kann.

„Kunststoff – Zauberstoff. Freiheit und Grenzen der Gestaltung“
Wie kein anderer Werkstoff stehen die modernen Kunststoffe für die Demokratisierung in der Welt der Dinge. Sie eignen sich als Ersatz für traditionelle Materialien, sind billiges Ausgangsmaterial für massenhaft hergestellte Pfennigartikel, aber auch hochwertige Werkstoffe für Industrieprodukte mit langer Lebensdauer.
An der Ulmer Hochschule für Gestaltung (1953–1968) entwickelte sich der Beruf des Produktgestalters zu seiner heutigen Form. Gleichzeitig kamen immer mehr Kunststoffe auf den Markt. Die neuen Materialien eigneten sich für den Modellbau und waren zugleich eine Verheißung für die Gestaltung zukünftiger Industrieprodukte. Wie aber sollte man mit ihnen und den zahlreichen neuen Gestaltungsmöglichkeiten umgehen? Und wie ließen sich mit den neuen Möglichkeiten der Massenproduktion die alten Ideale der Guten Form umsetzen?

Ort: Kulturbuchhandlung Jastram, Schuhhausgasse 6, 89073 Ulm