
Heute haben
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais * 1732
E.T.A.Hoffmann * 1776
Edith Wharton * 1862
Vicki Baum * 1888
Eugen Roth * 1895
Milada Souckova * 1899
Wolf von Niebelschütz * 1913
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„Es ist eine Krankheit der Menschen, dass sie ihr eigenes Feld vernachlässigen,
um in den Feldern der anderen nach Unkraut zu suchen.“
Vicki Baum
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Gestern ausgepackt:

Peter Stamm: „Eine Fantasie der Zeit„
Poetikvorlesung
S.Fischer Verlag € 24,00
„Ich bin ein Wanderer ohne Proviant, alles, was mir einfällt, fließt sofort in den Text.“
Über das eigene Schreiben geht es in diesen drei Teilen der Züricher Poetikvorlesung.
Peter Stamm geht aber einen verzwickten Weg.
Beim Schreiben seines letzten Buches „In einer dunkelblauen Stunde“ wurde er von zwei Dokumentarfilmern begleitet, die daraus „Wechselspiel“ gemacht haben.
So schreibt und spricht der Autor über sich, über das Entstehen des Buches und des Filmes und wie sich Realität und Fiktion miteinander verquicken. Wie der Protagonist des Buches Dinge tut und sagt, was dem Autor passiert ist. Wie sich das Filmepaar sich im Buch wiederfindet. Also eine dreifache Rolle rückwärts und Salto vorwärts:
Peter Stamm schreibt, wann er zu Schreiben beginnt, dass er die absolute Langeweile braucht. Er schreibt über fiktionales, autofiktionales Schreiben. Dass sich früher Autoren (z.B. Charles Dickens) sich ins Fiktionale gerettet haben um Biografisches zu erzählen. Da es aber heute keine Tabus mehr gibt, hat sich die Rolle des Autors radikal verändert. Er zitiert Julia Franck und deren letzten Roman „Welten auseinander“, auf dessen Titelblatt nicht mehr „Roman“ steht.
Peter Stamm sieht sich als Jäger und Sammler, nimmt alles mit, was ihm am Wegesrand auffällt und macht daraus einen Roman, eine Erzählung. Was davon dann Fiktion oder Realität ist, bleibt der lesenden Person überlassen.,
Teil 1 der Zürcher Poetikvorlesung. Peter Stamm ab ca. Minuten 22.
Teil 2, ab Minuten 20.
Teil 3 und auch wieder ab ca. Miunte 20.
