Mittwoch

Heute haben
John Donne * 1572
Gottfried Ephraim Lessing * 1729
Lord Byron * 1788
August Strindberg * 1849
Francis Picabia * 1879
Erika Runge * 1939
Wilhelm Genazino * 1943
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John Donne
Break of Day

‚Tis true, ‚tis day; what though it be?
O wilt thou therefore rise from me?
Why should we rise, because ‚tis light?
Did we lie down, because ‚twas night?
Love which in spite of darkness brought us hither
Should in despite of light keep us together.

Light hath no tongue, but is all eye;
If it could speak as well as spy,
This were the worst that it could say –
That being well, I fain would stay,
And that I loved my heart and honour so,
That I would not from her, that had them, go.

Must business thee from hence remove?
Oh, that’s the worst disease of love!
The poor, the foul, the false, love can
Admit, but not the busied man.
He which hath business, and makes love, doth do
Such wrong as when a married man doth woo.

(Ich habe nicht alles kapiert, aber es hört sich schön an.
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Unser Kinderbuchtipp des Tages. Ach was sage ich, des Frühjahrs.

9783791517025

Philip Reeve: „Schwupp und weg
Einband und Illustrationen von Sarah McIntyre
Aus dem Englischen von Yvonne Hergane-Magholder
Dressler Verlag € 12,95
Kinderbuch ab 8 Jahren

Oliver Crisp ist zehn und hat schon so gut wie alles auf der Welt gesehen, denn seine Eltern sind waschechte Entdecker. Und: Sie haben schon alles entdeckt und alles gesehen. Die gefährlichsten Abenteuer erlebt, die höchsten Berge erklommen und die tiefsten Ecke der Meere durchtaucht. Jetzt entschließen sie sich heimisch zu werden und sich in ihr Häuschen am Meer zurückzuziehen. Allerdings haben sie Skrupel und wissen nicht, ob ihr Sohn Oliver dazu Lust hat. Er freut sich jedoch riesig. Endlich ein eigenes Zimmer, endlich in die Schule und ein eigenes Dach über dem Kopf. Es gibt nichts Schöneres für ihn, als diese Vorstellung. Als sie nun in ihrer Buch ankommen und ihr schiefes Haus an der Steilküste sehen, ruft Oliver: „Oh“ und meint, was für ein tolles Haus. die Entdeckereltern rufen auch „Oh“ und sehen Inseln in der Buch, die noch nie da waren. Die müssen vorher noch entdeckt werden. Was machen die hier? oliver zieht sich in sein Zimmer mit Meerblick zurück und die beiden Alten tuckern mit einem Schlauboot von Insel zu Insel. Als Oliver nichts mehr von ihnen hört, macht er sich Sorgen und als er das Schlauchboot verlassen am Strand liegen sieht, ahnt er, dass er seine Eltern retten muss.
„Die meisten Leute wären sicher sehr erschrocken, wenn ihre Eltern mitsamt einem Haufen unbekannter Inseln verschwinden würden. Sie würden wahrscheinlich überlegen, die Polizei zu rufen oder die Küstenwache. Oder sie würden einfach nervös herumrennen und schreien. Aber Oliver war da anders. Er war ein Crisp und die Crisps waren aus härterem Holz geschnitzt. Er war noch nicht mal in Panik ausgebrochen, als er auf dem Entdeckungstrip zum Verschollenen Tafelberg mitsamt Kinderwagen von einem Adler davongetragen worden war.“
Dies ist allerdings nur eine kurze Passage vom Anfang des Abenteuers, bevor der riesige, durchgeknallte Spaß losgeht. Wichtige Mitspieler sind Schlenderinseln (die einfach so durch die Meere schlendern), Meergrasaffen, die nicht zu bändigen sind, eine kurzsichtige Meerjungfrau, ein böser Pubertierender und ein Schlenderinseltreffen, inkl. der Prämierung des schönsten Kopfschmucks einer der Inseln.
Woher der Autor nur seine Ideen hat? ich käme da nie drauf. Wahrscheinlich muss man Engländer sein und einen britischen Humor haben. Auf jeden Fall ein großer Spaß für die Kleinen und Großen.

Trailer zum Buch

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=8CES0TtN8Ts]

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Auf der Verlagsseite gibt es noch Malvorlagen, ein Gewinnspiel und Bildschirmschoner.
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Gestern habe ich geschrieben, dass wir signierte Schorlau-Krimis im Laden haben und nun darf ich verkünden, dass die letzte CD von Christine Schäfer mit Bachkantaten mit einem zusätzlichen, signierten Booklet eingetroffen sind.
Große Überraschung!

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6 Gedanken zu „Mittwoch

    1. Na dann viel Spaß. Ich hatte heute morgen in der Mucibude schon den neuen Murakami im Ohr. Sehr stark. Im Gegensatz zu mir. Sehr schwach. 🙂
      Samy

      1. Murakami ist jetzt nicht so meins. Aber alle schwärmen von dem Neuen. Aber dann doch lieber Post vom schwächelnden Buchhändler denn einen starken Murakami im Ohr 🙂
        Viele Grüße Birgit

        1. Geht mir genauso. Die letzten Bücher habe ich nicht mehr gelesen. Jetzt, da alle schwärmen, ist es ein Versuch wert. Und bisher ist es extrem gut. Erinnert vielleicht an Franzen und Co.
          Samy

  1. Lieber Samy, mag deinen Blog und kenne Donne noch aus der Studienzeit – vielen Dank für diese Erinnerung. Die nettesten Zeilen sind die beiden letzten, in denen er behauptet, dass ein Liebhaber, der eine Frau morgens für seine Arbeit verläßt sich genau so verhält wie ein verheirateter Mann, der seine Frau mit einer anderen betrügt:) Also: alle Mann liegenbleiben:)

    Viele Grüße Isabelle

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