Freitag, 27.Oktober

Heute haben
Rudolf Leonhard * 1889
Dylan Thomas * 1916
Kasimierz Brandys * 1916
Sylvia Plath * 1932
Gerd Brandenberg * 1941
Zadie Smith * 1975
Geburtstag
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„Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: es schön zu finden.“
Rudolf Leonhard
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Unser Buchtipp:

Adam Soboczynski: „Traumland„
Der Westen, der Osten und ich
Klett-Cotta Verlag € 20,00

Nach „Niemcy“ zieht 1981 der kleine Adam Soboczynski. In’s Paradies, wie sich das Wort erklären lässt, reist die Familie von Polen nach Deutschland, nach Koblenz. Hier ist also der goldene Westen. Es gibt alles zu kaufen und keine Schlangen zum Anstehen. Aber ist die Stadt am Rhein wirklich die Traumstadt? Soboczynski schreibt in sieben Kapiteln über das Hineinwachsen in diese westliche Gesellschaft, die noch sehr von Häkeldeckchen und dem Denken aus der Zeit des Nationalsozialismus geprägt ist, und dem Zurücklassen der dörflichen Welt mit seinen alteingewachsenen Familienstruklturen. Er schreibt über seine Schulzeit, über Hierachien Deutsche-Polen-Türken, die durch das westliche System gefördert werden.
Acht Jahre später fällt die Mauer und alles wird gut. Alles? Naja, Helmut Kohl wird kurz darauf mit Eiern beworfen und gleichzeitig kommt zu einer Angleichung zwischen Ost und West, zwischen Polen und Deutschland, was u.a. das Konsumverhalten anbelangt.
Adam Soboczynski erzählt mit viel Humor aus seinem Leben und verquickt dies mit den Zeitläuften der beiden Länder, über Veränderungen, die auch an den Familienverhältnissen nicht Halt machen und kommt bis zum Überfall Russlands auf die Ukraine.
Eine Biographie, ein Geschichtsbuch, an Band mit Essays und das alles kurz zusammengefasst und bestens geeignet für ein paar Leseabende.

Adam Soboczynski, geboren 1975 im polnischen Torun, lebt in Berlin und Hamburg und leitet das Ressort Literatur im Feuilleton der ZEIT.

Leseprobe
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Wer jetzt schon mal in den Roman „Mattanza“ schauen will, … wir haben Exemplare im Laden.

Ein Requiem auf eine untergegangene Welt“
NDR

Fabianos Figuren eint die Tatkraft und Energie, mit denen sie sich weit größeren Mächten entgegenstellen. Eine fesselnde Lektüre.
La Repubblica

Germana Fabiano hat einen ganz schönen Erzählton
Deutschlanddfunk Kultur

‚Mattanza‘ ist ein Geschichtsbuch voller längst vergessener Traditionen
Freie Presse

In einem einzigartigen epischen Ton, der wie der Nachhall uralter Erzählungen wirkt, lässt die Sizilianerin Germana Fabiano die Geschichte einer Insel lebendig werden, die gegen ihr Verschwinden ankämpft.
Brigitte