Sorgt doch, daß ihr die Welt verlassend nicht nur gut wart, sondern verlaßt eine gute Welt! Bertold Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe
“Wir stehen an einem Scheideweg: Rasen wir weiter auf den Abgrund zu oder ziehen wir die Notbremse? 2019 haben wir die Klimakrise auf die politische Agenda gesetzt – 2020 müssen auch trotz Corona endlich die notwendigen Maßnahmen folgen”
Dalila Nouame, Sprecherin FridaysForFuture
„Wir stecken mitten in der Klimakrise und müssen besser heute als morgen aus der Kohle aussteigen, die hier und weltweit Lebensgrundlagen und Zukunftsperspektiven zerstört. Das beschlossene Kohleausstiegsgesetz ist ein Skandal, auch deshalb gehen wir am 25.9. auf die Straßen. Es darf kein weiter so, kein Zurück zur Normalität geben, denn eure Normalität ist unsere Krise!“
Christina Schliesky, Sprecherin FridaysForFuture.
„Wie müssen aufhören soziale, gesellschaftliche und ökologische Kämpfe jeglicher Art gegeneinander auszuspielen! Kämpfe für faire Arbeitsbedingungen, gerechte und funktionierende Sozialsysteme, antirassistische und feministische Kämpfe stehen nicht im Widerspruch mit unserem Protest gegen die Klimakrise. Im Gegenteil, all diese Themen müssen gemeinsam gedacht werden, und der Protest gemeinsam geführt werden, um eine klimagerechte, lebenswerte Welt für alle Menschen zu schaffen!“
Asuka Kähler, Sprecher FridaysForFuture
“Die Corona-Krise hat uns gezeigt, das unsere Regierung handeln kann, wenn sie möchte. Umso wichtiger ist es nun jede Krise ernst zu nehmen und wie eine Krise zu behandeln. In der Klimakrise läuft uns die Zeit davon. Wie müssen jetzt ganz klar sagen: Kein Grad weiter!”
Fabia Klein, Sprecherin FridaysForFuture
„Bereits in den kommenden Jahren könnten wir die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Grenze überschreiten. Zeitgleich fließen im Rahmen der Corona-Aufbauprogramme auch in Deutschland und der EU Milliarden in Kohle, Öl und Gas. Um die Klimakatastrophe zu verhindern dürfen von nun an keine Entscheidungen mehr getroffen werden, die die Einhaltung von Paris verhindern und Millionen Menschen gefährden“
Line Niedeggen aus Heidelberg.
„Vor einem Jahr haben wir im September die größten Proteste des wiedervereinigten Deutschlands organisiert und die gesellschaftlichen Mehrheiten im Klimaschutz aufgezeigt. Noch immer gibt es auch im deutschen Bundestag keine Partei, die einen Plan zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels vorgelegt hat. Um die weltweiten Folgen der Klimakrise abzuschwächen, werden wir nach den katastrophalen Entscheidungen im laufenden Jahr wie der Verzögerung des Kohleausstiegs diesen gesellschaftlichen Druck am 25. September wieder deutlich machen“
Carla Reemtsma aus Münster