Donnerstag, 14.März

Heute haben
Peter Paul Zahl * 1944
Jochen Schimmang * 1948
Christian Dithfurth * 1953
Geburtstag
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Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt.
Er pfleget und pflanzet all’ Bäume und Land.
Er ackert, er egget, er pflüget und sät,
und regt seine Hände gar früh und noch spät.

Den Rechen, den Spaten, die nimmt er zur Hand
und setzet die Wiesen in ebenen Stand;
auch pfropft er die Bäume mit edlerem Reis’
und spart weder Arbeit, noch Mühe, noch Fleiß.

So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei,
dann erntet der Bauer das duftende Heu;
er mäht das Getreide, dann drischt er es aus:
im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.
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Am Mittwoch, den 20 März ist es so weit.
Annika Stahl stellt ab 19 Uhr ihre Ulmer Geheimnisse vor.


Annika Stahl: „Ulmer Geheimnisse“
Spannendes aus der Donaustadt mit Kennern der Regionalgeschichte
Bast Medien GmbH € 24,00
In Zusammenarbeit mit der Südwest Presse Ulm

Foto: Privat

Die SWP schreibt:

Sie finden sich überall in der Stadt: über einem Türsturz, versteckt in einer kleinen Gasse oder platziert an einer stark frequentierten Ecke in der Innenstadt. Sie sind von kaum wahrnehmbarer Größe oder bedecken komplette Häuserfassaden. Worum es geht? Um Relikte im Ulmer Stadtbild, hinter denen sich historische Ereignisse, tragische Geschichten oder amüsante Anekdoten verbergen – sei es in Form von geheimnisvollen ­Inschriften, Skulpturen, Flurnamen oder baulichen Strukturen.
„Die Menschen begegnen solchen Objekten meist täglich, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen in der Stadt“, erklärt Annika Stahl. „Doch bewusst wahrgenommen werden sie meist nicht, die Aufmerksamkeit liegt ja in der Regel ganz woanders.“ Oder, ergänzt die promovierte Archäologin, das Relikt sei den Ulmerinnen und Ulmern bereits so oft im Alltag begegnet, dass es ganz aus dem Blickfeld verschwunden ist.
Denn welcher Stadtkundige studiert schließlich Inschriften, Wappen und Reliefs an Häuserfassaden? Und auch nicht jeder Ulmer weiß, warum die Stadtfarben eigentlich Weiß und Schwarz sind oder wo in dieser Gegend früher Wein angebaut wurde.
„Selbst wenn ein solches Relikt dem Vorbeigehenden geläufig ist, kennt er nicht unbedingt dessen Hintergrund“, merkt die Autorin an, „oder sitzt sogar einer Halbwahrheit aus dem Volksmund auf.“

Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch.
Der Eintritt ist frei. Es gibt ein Spendenkässle.
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Kampf gegen Klimawandel
Ethikrat sieht vor allem die Politik in der Pflicht

Am menschengemachten Klimawandel bestünden keine Zweifel mehr, sagt der Ethikrat. Der Kampf dagegen müsse gerechter werden: Vor allem stehe die Politik in der Pflicht – doch sei auch jeder und jede Einzelne gefragt.
Lasten und Pflichten beim Kampf gegen den Klimawandel sollten nach Ansicht des Deutschen Ethikrats gerechter verteilt werden. „Eine moralische Kritik an Entscheidungen im Bereich der privaten Lebensführung und des Konsums ist kein Ersatz für notwendige politische Maßnahmen“, schreibt der Rat in einer Stellungnahme. Darin unterscheidet das Gremium zwischen der Verantwortung des Einzelnen, der Politik, der Unternehmen und der internationalen Gremien.
„Es ist unangemessen, wenn staatliche Akteure von Individuen emissionsärmeren Konsum erwarten, solange innerhalb der vom selben Staat gewollten und unterstützten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung die Voraussetzungen dafür zu einem guten Teil nicht erfüllt sind oder sogar konterkariert werden“, schreibt der Ethikrat, „so dass emissionsärmeres Handeln in vielen Feldern immer noch ‚moralisches Heldentum‘ verlangt.“
Das entbinde aber nicht von „einer individuellen moralischen Mitwirkungspflicht“. Man solle über „das persönliche Verhalten, die eigene Lebensweise und das eigene zivilgesellschaftliche Engagement“ auch unabhängig von staatlichen Vorgaben nachdenken und dies entsprechend ändern – „im Rahmen der eigenen Möglichkeiten und Zumutbarkeiten“. Ziel sei es, dass „möglichst alle Menschen jetzt und in Zukunft die Mindestvoraussetzungen für ein gutes und gelingendes Leben erreichen können“.
Es bestünden „keine vernünftigen Zweifel mehr“, dass die Erde sich durch menschlichen Einfluss und insbesondere die Verbrennung fossiler Energieträger erwärme, betont der Rat schon zu Beginn seiner fast 130 Seiten umfassenden Stellungnahme. „Eine ungebremste weitere Erderwärmung hätte katastrophale Folgen.“

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