Mittwoch, 19.Januar


Heute haben
Edgar Allan Poe * 1809
gustav Meyrink * 1868
Patricia Highsmith * 1921
Julian Barnes * 1946
Geburtstag
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Heinrich Heine

Und als ich euch meine Schmerzen geklagt,
Da habt ihr gegähnt und nichts gesagt;
Doch als ich sie zierlich in Verse gebracht,
Da habe ihr mir große Elogen gemacht.
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Der Orlanda Verlag, der 2021 mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet worden ist und mit ihrer Autorin Tsitsi Dangarembga, die den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten hat, auch einen tollen Bucherfolg erzielen konnte, hat ein engagiertes „Bilderbuch“ über junge Bootsgeflüchtete herausgebracht.


Mary Beth Leatherdale: „Stürmische Meere
Geschichten von jungen Bottsgeflüchteten
Mit Illustrationen und Collagen von Eleanor Shakespeare
Aus dem Englischen von Barbara Küper
Orlanda Verlag € 19,50

Bootsflüchtende gibt es nicht erst seit ein paar Jahren. Schon immer sind Menschen aus ihrer Heimat übers Meer in eine neue, ungewisse Zukunft geflohen. Und viele bezahlten und bezahlen (immer noch!!!) mit ihrem Leben dafür.
Dieses Buch (für Kinder ab 11 Jahren) stellt exemplarisch fünf Kinder vor, die im 20.Jahrhundert übers Meer geflohen sind, dabei alles zurückgelassen haben, was ihnen wichtig war, in der Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.
Da gibt es Ruth aus Breslau, die mit ihrer Familie an Bord der St. Louis geht, um dem Nationalsozialismus zu entkommen; Phu bricht allein aus dem kriegsgebeutelten Vietnam auf; José versucht, von Kuba aus die USA zu erreichen; Najeeba flieht aus Afghanistan und vor den Taliban und Mohamed verlässt nach dem Verlust seiner Familie sein Dorf an der Elfenbeinküste.
Diese persönlichen Geschichten vermitteln ein Gefühl für die verheerenden Auswirkungen von Krieg, Armut und Flucht auf Kinder und Jugendliche. Ein Buch, das zum Austausch und Nachdenken anregt.
Ohne die künstlerische Arbeit von Eleanor Shakespeare, die die Zitate der Kinder mit Informationen zur damaligen Zeit in Collagen verarbeitet, Originalfotos mit Zeichnungen verbindet, wäre dieses sehr besondere, engagierte Buch nicht so stark und gut geworden.

(Illustration Eleanor Shakespeare)

Freitag, 14.Januar

Synagoge Ulm

Corona-Vorgaben in unserem Buchladen:
Digitaler Impfnachweis, Identkarte, FFP2-Maske.
Danke!!!!
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Heute haben
John Dos Passos * 1896
Anatoli Rybakow * 1911
Rudolf Hagelstange * 1912
Yukio Mishima * 1925
Marek Hlasko * 1934
Andreas Steinhöfel * 1962
„Mann Mann Mann“, würde Rico sagen.
Geburtstag
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Friedrich Hebbel
Der Weg zur Bildung

Mensch, ergründe die Welt und nicht die Bücher; wie viel sie
Auch enthalten, es ward stets aus der Welt ja geschöpft,
Und, du magst es mir glauben, ich habe es selber erfahren,
Sagt sie dir es nicht auch, ist es für dich nicht gesagt.
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Unser Bilderbuchtipp:


Antonie Schneider / Pei-Yu Chang (Illustrationen):
Wem gehört der Schnee?

Eine Ringparabel
NordSüd Verlag € 15,00
Bilderbuch ab 5 Jahren

Schnee in Jerusalem. Das kommt nicht oft vor. Umsomehr freuen sich die Kinder Mira, Samir und Rafi über dieses Ereignis. Aber statt gemeinsam damit zu spielen, sich daran zu freuen, beginnen sie recht bald darüber zu streiten, wem der Schnee gehört und wer ihn gemacht hat. So beschließen sie, dass Samir den Imam fragt, Mira den Priester und Rafi den Rabbi. Sie füllen sich Schnee in die Mütze, in den Rücksack und transportieren einen Schneeball in der Hand. Dort angekommen, ist der Schnee geschmolzen. Hände, Rucksack und Mütze nass.

„Der Schnee hat ein Geheimnis“, sagt der Rabbi.
Der Imam sagt: „Ein Geheimnis wie Gott! Er ist da, er lässt sich nicht festhalten.“
„Wenn man versucht, das Geheimnis zu beweisen, verliert man es“, sagt der Priester.

Als es abends doch noch einmal schneit, gehen alle aus den Häuser und freuen sich über das Weiß auf den Dächern und Straßen.

Hier können Sie ins Buch schauen.

Mittwoch, 5.Januar


Die aktuellen Corona-Bestimmungen schreiben vor:
2 G im Buchladen und das Tragen einer FFP2 Maske.
Bitte zeigen Sie uns Ihren digitalen Impfausweis und Ihre Identkarte.
Danke!!!
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Am Samstag, den 8.Januar haben wir ganztätig wegen Inventur geschlossen.
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Heute haben
Paula Ludwig * 1900
Fred Wander * 1917
Friedrich Dürrenmatt * 1921
Juan Goytisolo * 1931
Umberto Eco * 1932
Geburststag
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Johann Wolfgang Goethe
Ein großer Teich war zugefroren

Ein großer Teich war zugefroren;
Die Fröschlein in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum,
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen.
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz
Und saßen am Ufer weit und breit
Und quakten wie vor alter Zeit.
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Thomas Tidholm: „Die Eisreise
Illustrationen: Anna-Clara Tidholm

Aus dem Schwedischen von Anu Stohner
dtv / Reihe Hanser € 14,95
Bilderbuch ab 6 Jahren

„Den Polarfahrern Fridtjof Nansen und Ernest Shackleton gewidmet“

Eines Tages im Frühjahr gehen Ida, Max und Jock zum Vogelbach. Jock glaubt, am Ufer Spuren von Ottern gesehen zu haben, und die drei treten aufs Eis, um sie zu suchen. Da hören sie plötzlich ein Knacken. Und bevor sie wieder zurück an Land springen können, löst sich die Eisscholle und beginnt sich zu bewegen. Die drei Kinder treiben vom Ufer weg, immer weiter den Fluß entlang, bis ins offene Meer. Dorthin, wo das ewige Eis ist. An eine baldige Rückkehr ist nicht denken. So heisst es erst einmal eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Später finden sie sogar eine verlassene Hütte, in der wohl vor langer Zeit Forscher gelebt haben mussten. Hier erleben die drei Kinder Abenteuer in Sturm und Kälte, mit Pinguinen und der Leckerei „Fischbällchen“, die sie, in Dosen abgefüllt, finden.
Das Heimweh wird zu groß. So machen sie sich, mit einem kleinen Boot, auf den Heimweg, durch einen großen Sturm, bis zum Fluß, weiter zum Bach, bis sie wieder am Ausgangspunkt angelangt sind. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Es ist wieder Frühling, der Schnee geschmolzen. Max und Jock verabschieden sich und Ida gibt dem kleinen gebastelten Boot einen Schubs.
Ein tolles Abenteuerbilderbuch (zum Vorlesen).