Montag, 22.April


Heute haben
Henry Fielding * 1707
Madame de Stael * 1766
Ludwig Renn * 1889
Guillermo Cabrera Infante * 1929
Louise Glück * 1943
Peter Weber * 1968
Geburtstag
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Friedrich von Schiller

Schön ist der Friede!
Ein lieblicher Knabe
Liegt er gelagert am ruhigen Bach,
Und die hüpfenden Lämmer grasen
Lustig um ihn auf dem sonnigten Rasen,
Süßes Tönen entlockt er der Flöte,
Und das Echo des Berges wird wach,
Oder im Schimmer der Abendröte
Wiegt ihn in Schlummer der murmelnde Bach.
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Unser Buchtipp:


Colombe Schneck: „Paris-Trilogie“
Aus dem Französischen von Claudia Steinitz
Rowohlt Verlag € 24,00

Als mir der Rowohlt Vertreter das knapp über 200 Seiten starke Buch vorstellte und meinte, dass diese Paris-Trilogie in Frankreich ein riesiger Erfolg sei, dachte ich, dass dies der erste Band von dreien sei. Weit gefehlt. Er beinhaltet tasächlich drei Kurzromane, die 2015, 2019 und 2021 erschienen sind.
Colombe Schneck, geboren 1966, wächst ohne Sorgen in der besten Lage in Paris auf. Sie geht auf die bedeutendsten Schulen, bewegt sich im Pariser Geldadel und merkt erst später, wieviele Leerstellen sich in ihrer Biografie befinden. Inspiriert von der Nobelpreisträgerin Annie Ernaux, scheibt sie im ersten Roman über eine Abtreibung, die sie mit 17 Jahren hatte. Im zweiten Band erzählt sie über ihre Freundschaft zu Heloise, einem Mädchen, die sich in den höchsten Kreisen bewegt. Sie stirbt mit knapp 50 an Krebs. Colombe Schneck schreibt über die Welt der Reichen und Mächtigen. Aber auch über die Stellung der Frau. Dachte sie noch, dass es doch Gleichberechtigung gibt, muss sie feststellen, dass diese nicht einmal in diesen Familien umgesetzt worden ist. Im dritten Band schreibt sie über ein Liebe mit 50 Jahren, die zwar nur neun Monate hält, sie aber sie nachhaltig beeinflusst hat.
Colombe Schneck schreibt sehr reduziert. Da ist kein Wort zuviel. Sie versteckt sich auch nicht hinter erfundenen Namen, sondern ist Colombe Schneck im Roman, und seziert diese Oberschicht, die in Frankreich das Sagen hat. Dort einen eigenen Weg zu finden und zu gehen ist ihr mit ihrem Schreiben gelungen.

Leseprobe
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Auf tagesschau.de a, 22.4.24

U-Klimabericht 2023
Mehr Hitzewellen, mehr Hitzetote

Das Jahr 2023 war laut dem EU-Klimabericht das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das hat auch gravierende Folgen für die Gesundheit: Immer mehr Menschen sterben an den Folgen extremer Hitze.
Zunehmend mehr Menschen in Europa sterben am Hitzetod. In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Todesfälle aufgrund von Hitze um rund 30 Prozent gestiegen, das zeigt ein gemeinsamer Bericht zum „Zustand des europäischen Klimas 2023“ des EU-Klimadienstes Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO).
Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle hat demnach in ganz Europa zugenommen, nämlich in 94 Prozent der Regionen. In Städten seien die Folgen besonders schlimm, weil sich Städte stärker erhitzten, erklärte WMO-Direktor Chris Hewitt.
Seit 1970 sei extreme Hitze die Hauptursache für wetter- und klimabedingte Todesfälle in Europa. 23 der 30 schwersten Hitzewellen hätten sich seit dem Jahr 2000 ereignet, fünf davon in den zurückliegenden drei Jahren. …

Hier ist der komplette Artikel.
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Am 1.Mai geht es los.
App runterladen, anmelden, einem Team beitreten (u.a. Team Jastram) und mit Lust und Laune Kilometer sammeln.


Am 9.Juni ist Gemeinderatswahl in Ulm.
Wählen gehen und AfD verhindern.