Montag, 5.Februar


Und wir haben den Kaffee im Buchladen.
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Heute haben
Annette Kolb * 1870
Gertrude Stein * 1874
Georg Trakl * 1887
Johannes Urzidil * 1896
Simone Weil * 1909
Richard Yates * 1926
Andrzej Szczypiorski * 1928
Paul Auster * 1947
Henning Mankell * 1948
Sarah Kane * 1971
Geburtstag
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Winfried Hermann Bauer
Zwischenbilanz

Hin fließen in Frieden
Und wieder her
Kein Geworfen mehr
Von Panzergras beschützt
Über den Ereignishorizont
Ins schwarze Loch

Denn mittlerweile laberwebts
Und weiserweißts
Strittig meist
Bei diesem oder jenem
Doch immer aktuell
Im Wir und Jetzt

Eben hier
Stolpern wir in Zweifelhaft
Und ganz verloren in
Schall und Rauch
Auch ins Netz
Selbstredend
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Unser Buchtipp:


Jane Campbell: „Kleine Kratzer
Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell
Kjona Verlag € 23,00
Cat Brushing € 14,90

13 Geschichten von 13 Frauen jenseits der 70.
Voller Humor, machmal auch schwarzem, erzählt die über 80jährige Jane Campbell in ihrem Debüt von Frauen, die wegen ihres Alters nicht auf dem Abstellgleis abgestellt werden wollen. Tabuisierte Themen wie Sexualität, Erinnerung, Verlust, Einsamkeit nimmt die Autorin in ihren Geschichten auf.
Während eine Dame ihre alte Katze bürstet, erinnert sie sich an ihre Liebhaber. In einer anderen Geschichte lässt eine Dame einen hochnäsigen alten Herrn und Ehemann der Nachbarin über die Klinge springen. In „Kleine Kratzer“ verschwimmen Gegenwart und Vergangenheit und handeln von einem Trauma, das sich durch ein ganzes Leben zieht.
Diese Geschichten reihen sich passend aneinander und wenn das Leben jenseits der 65 so aussieht, wie hier beschrieben, dann seht uns/mir noch einiges Interessantes bevor.
Vielen Dank Frau Campbell.
Elke Heidenreich lobt diese Erzählungen in den höchste Tönen und bringt jetzt im Frühjahr selbst ein Buch über das Altern heraus.

Leseprobe mit der kompletten ersten Geschichte.
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Auf tagesschau.de gefunden:

Bürgerbefragung
Paris stimmt für dreimal höhere SUV-Parkgebühren

In der französischen Hauptstadt hat eine knappe Mehrheit dafür gestimmt, die Parkgebühren für schwere Stadtgeländewagen zu verdreifachen. Darauf zielt auch die Pariser Verwaltung. Der Sondertarif soll nur für Besucher gelten.
Bei einer Bürgerbefragung in Paris hat sich eine Mehrheit für eine deutliche Erhöhung der Parkgebühren für schwere Stadtgeländewagen ausgesprochen. Damit setzte die Stadtverwaltung ihren Plan durch, nach dem für SUV und andere schwere Autos eine Stunde Parken im Zentrum 18 Euro statt üblicherweise 6 Euro kosten soll und in den Außenbezirken 12 Euro statt 4 Euro. Für sechs Stunden Parken im Zentrum werden gar 225 Euro statt bislang 75 Euro fällig. Die neue Regelung soll ab dem 1. September dieses Jahres greifen.
Rund 1,3 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der französischen Hauptstadt waren zu der Abstimmung unter dem Motto „Mehr oder weniger SUV in Paris?“ aufgerufen. Rund 54,5 Prozent stimmten für die Erhöhung der Parkgebühren, rund 45,5 Prozent dagegen. Nur knapp sechs Prozent der Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich nach vorläufigem Endergebnis an der Abstimmung.

Den kompletten Artikel finden Sie hier.