Donnerstag, 10.November


Heute haben
Oliver Goldsmith * 1728
Friedrich Schiller * 1759
Arnold Zweig * 1887
Jiri Grusa * 1938
Werner Söllner * 1951
Neil Gaiman * 1960
Geburtstag
___________________________

Winfried Hermann Bauer
Sonnenuntergang

Mein Schiff
Segelt über die Glut
Am Horizont
Nach innen
Der Alte spielt
Einen langsamen Walzer
Auf dem Schmerzpiano
Ich ahne schon
Die Nacht
Zieht mir das Fell über die Ohren
Dennoch halte ich
Still
Und warte auf ein Wunder
_____________________________

Am vergangenen Dienstag stellte Christiane Wachsmann, im Rahmen unserer „1.Seite“,
Ihren Roman „Lilits Töchter vor und hat richtig Lust auf mehr verbreitet.


Christiane Wachsmann: „Lilits Töchter“
Selbstverlag € 19,99

August 1862. Im alten Obstgarten vor den Mauern der deutschen Kleinstadt Tessen befindet sich eine Pforte zu einer anderen Welt: dem verlorenen Paradies. Hier wohnt die dämonische Lilit, die erste Frau Adams. Unter ihrem Einfluss streben die Frauen der Umgebung nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Sélène Marl, genannt Lele, ist die Tochter des örtlichen Textilfabrikanten. Sie liebt die Beschäftigung mit der Chemie und experimentiert heimlich im Alchemistenturm an der oberen Stadtmauer. Ihre Stiefmutter will dieses seltsame Mädchen endlich verheiraten. Doch Lele hat andere Vorstellungen: Wie ihre Mutter Fanny Rotmund, die in Straßburg erfolgreich Farben für die prosperierende chemische Industrie erfindet, will sie selbständig leben.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts herrschte in der chemischen Industrie Aufbruchstimmung. Geniale Erfindungen und systematische Versuche, Glückstreffer und unvorhergesehene Explosionen, Konkurrenz und Neid begleiteten die Erfindung immer neuer Farben: Preußischblau und Malachitgrün, Azofuchsin, Chrysamin. Wem würde es als erstes gelingen, die Königin der Farben, das Indigo, synthetisch herzustellen?

Als Fanny ihrer Tochter das Rezept für die Herstellung dieser Farbe schickt, taucht Adam Klimmisch, Alchemist, Magier und Fanny Rotmunds ehemaliger Geliebter, wieder in seiner Heimatstadt auf. Er hat von dem Rezept erfahren und will es an sich bringen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass Lele nicht die fügsame junge Frau ist, die er in ihr sieht, sondern eine ebenbürtige Gegnerin.
__________________________________

EKD-Synode: Tempolimit für kirchliche Dienstfahrten

Die Evangelische Kirche hat sich auf ein freiwilliges Tempolimit bei Dienstfahrten geeinigt. Beschäftigte sollen auf der Autobahn maximal 100 km/h fahren. Der Selbstverpflichtung war eine kontroverse Debatte vorausgegangen.
Runter vom Gas heißt es künftig bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Auf ihrer Synode in Magdeburg stellte sie sich hinter politische Bemühungen um ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Straßen. Dieses solle höchstens 120 km/h betragen, heißt es in einem Beschluss der EKD-Synode. Zugleich soll bei Fahrten im kirchlichen Kontext ein Tempolimit von 100 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen eingehalten werden. Der Beschluss fiel nach kontroverser Debatte zum Abschluss der viertägigen Synodenberatungen.

Den kompletten Artikel finden Sie auf tagesschau.de