Mittwoch, 9.November


Heute haben
Ivan Turgenev * 1818
welimir Chlebnikow * 1885
Erika Mann * 1905
Anne Sexton * 1928
Imre Kertész * 1929
Edoardo Nesi * 1964
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„Die Fremde ist herrlich, solange es eine Heimat gibt, die wartet.
Erika Mann
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Unser Musiktipp:



Martin Stadtfeld: „Deutsche Volkslieder“
Sony Music / SWR2 € 19,00

Nach seinem Album mit Händel-Variationen, hat sich Martin Stadtfeld den deutschen Volksliedern gewidmet.
Die Idee kam ihm während des Lockdowns. „Ich hatte das Gefühl, irgendeine wirklich kreative Leistung vollbringen zu müssen, um mich aufzumuntern.​ Da hörte ich zufällig das Volkslied ‚Es dunkelt schon in der Heide‘, gesungen von Hermann Prey.​ Plötzlich hörte ich die reinen Klavierklänge des Lieds in meinem Inneren und begriff: Hier ist dein Projekt!“
30 bekannte und unbekanntere Lieder hat er sich herausgesucht und für Klavier umgeschrieben. Das Lied „Guter Mond, du gehst so stille“ sogar für vier Hände, das er dann mit seinem Schüler Bela Pflicht eingespielt hat.
Stadtfeld schafft es, diesem Volksgut eine neue Stimme zu geben und wenn er auch noch Anleihen bei Mozart, Beethoven, … anklingenlässt, dann wird es noch interessanter beim Zuhören (und Rätseln).
Eine guttuende Einspielung, passend zum Monat und den nebliggrauen Tagen.

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Magdeburg (epd). Die Klimaaktivistin Aimée van Baalen hat die umstrittenen Proteste der Bewegung „Letzte Generation“ verteidigt. Menschen setzten ihre körperliche Unversehrtheit, ihre berufliche und familiäre Zukunft sowie ihren Alltag aufs Spiel, „weil alle anderen Protestformen erschöpft wurden“, sagte die Vertreterin der Bewegung, die mit Straßenblockaden und Lebensmittelattacken auf Kunstwerke für Kritik sorgt, am Dienstag in Magdeburg. Man greife zu diesen Protestformen, weil warnende Stimmen weiterhin ignoriert würden und „weil wir Zuversicht und Nächstenliebe im Herzen tragen“.

Baalen sprach in Magdeburg vor der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die die Aktivistin für die Debatte über Klimaschutz eingeladen hatte. Rund 15 Minuten bekam die Aktivistin das Podium, um ihre Beweggründe und Forderungen vorzutragen. Ein größerer Teil der Delegierten des Kirchenparlaments antwortete ihr danach mit stehendem Applaus.

Die Vertreterin der „Letzten Generation“ rief die evangelische Kirche auf, ihre Bewegung und deren Ziele zu unterstützen. „Wir brauchen die evangelische Kirche auf unserer Seite“, sagte Baalen. Sie habe die Möglichkeit, ihre Stimme für die besonders durch den Klimawandel bedrohten Menschen im globalen Süden zu erheben. Die Kirche müsse zudem darauf bestehen, dass die Bundesregierung ihre eigenen Klimaziele einhalte. Die Regierung rede viel, „leider handelt sie nicht entsprechend“, sagte Baalen.

Für die Blockade von Autobahnen entscheide sich die „Letzte Generation“ nicht leichtfertig, sagte Baalen und betonte, dabei werde die Sicherheit aller Beteiligten gewährleistet. „Wir haben immer und ausnahmslos eine Rettungsgasse“, sagte sie.

Den kompletten Artikel finden Sie auf https://www.evangelisch.de

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