Montag, 17.Oktober

Heute haben
Georg Büchner * 1813
Emanuel Geibel * 1815
Alfred Polgar * 1873
Arthur Miller * 1915
Miguel Delibes * 1920
Mo Yan * 1955
Geburtstag und es ist der Todestag von Ingeborg Bachmann.
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„Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hundertmal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völlig neu ist.“
Alfred Polgar
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Neu bei uns in der Buchhandlung


Serhij Zhadan: „Himmel über Charkiw
Nachrichten vom Überleben im Krieg
Suhrkamp Verlag € 20,00

Serhij Zhadan ist Tag und Nacht im beschossenen Charkiw unterwegs. Er hilft, wo er nur kann, organisiert Spenden, evakuiert Kinder und alte Leute aus den Vororten, verteilt Lebensmittel, koordiniert Lieferungen an das Militär und , das ist ihm sehr wichtig, er gibt Konzerte mit seiner Ska-Punk-Band „Zhadan und die Hunde“.
Dieses Buch ist die Zusammenfassung seiner Posts auf facebook, ab dem 24.Februar.
Mit einem „Hallo Freunde“ meldet er sich und versucht seinen Mitbürger:innen in Charkiw Mut zu machen. In den letzten acht Jahren hat Zhadan immer vor der Gefahr, die von Russland ausgeht, gewarnt. Jetzt wird er zu einer der vielen Stimmen, die sich täglich zu Wort melden. Aber manchmal verschlägt es auch ihm die Worte, als die Bilder von Butscha um die Welt gegangen sind.
„Es gibt keine Worte. Einfach keine. Haltet durch, Freunde. Jetzt gibt es nur noch Widerstand, Kampf und gegenseitige Unterstützung.“
Das Buch ist eine weitere Chronik eines Krieges, der gleich um die Ecke stattfindet und uns hier in Deutschland direkt betrifft.

Leseprobe

Am Sonntag erhält Serhij Zhadan in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Am kommenden Mittwoch, 19.Oktober liest Clemens Grote ab 19 Uhr die komplette Erzählung „Laufen ohne anzuhalten“ von Serhij Zhadan.
Nutzen Sie die Gelegenheit.
Der Eintritt ist frei.

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Auf tagesschau.de vom Freitag:

Biodiversität
Warnung vor Kipppunkten bei Artensterben


Bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten drohen in wenigen Jahrzehnten auszusterben. Experten warnen bereits vor Kipppunkten fürs Ökosystem. Welche Gefahren es gibt – und was können wir dagegen tun?

Was ist ein Kipppunkt beim Artensterben?

Von Kipppunkten ist häufig im Zusammenhang mit der Klimakrise die Rede. Das Schmelzen der Eisschilde oder das Abholzen des Amazonas-Regenwaldes werden zum Beispiel als solche bezeichnet. Damit ist gemeint: Ab einem Schwellenwert können die Folgen nahezu unumkehrbar sein und weitere Kettenreaktionen nach sich ziehen. Solche physikalischen Kipppunkte wirken sich auch auf das Artensterben aus.

Wissenschaftlern der Universität Oldenburg zufolge kann der Begriff Kipppunkt im Zusammenhang mit Biodiversität jedoch auch problematisch sein: Ein klar definierter Wert oder Bereich, in dem ein Ökosystem noch als stabil gilt, sei sogar kontraproduktiv für den Artenschutz, da wir dann kleinere, allmähliche Veränderungen übersehen könnten.

Hier geht es zum kompletten Artikel von Delia Friess


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