Donnerstag, 7.Juli

Heute haben
Ludwig Ganghofer * 1855
Lion Feuchtwanger * 1893
Reinhard Baumgart * 1929
Jan Assmann * 1938
Zoe Heller * 1965
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Anne Maag
Tagesanfang

Ich will die Welt versäumen,
will in den Himmel träumen . . .
Vergessen, was es Schweres gab.
In Morgenlichteswonne,
erweckt vom Glanz der Sonne
beginnt ein neuer Tag.
Allüberall ein Klingen
von lichten Wunderdingen
in Zeit und Ewigkeit.
Mein Herz singt leise, leise
die alte liebe Weise
von Glück und Seligkeit.
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Ein aktuelles Buch zur Klimakatastrophe:


3 Grad mehr
Ein Blick in die drohende Heißzeit und wie uns die Natur helfen kann, sie zu verhindern
Hrsg. Klaus Wiegandt
Mit Illustrationen von Ester Gonstalla
oekom Verlag € 25,00

Auf dem Klimagipfel in Paris wurde 2015 eine Erderwärmung von höchstens 1,5 Grad Erderwärmung als Ziel formuliert. Viel passiert ist bisher nicht. Vor kurzem habe ich gelesen, dass es sehr einfach ist, Ziele zu formulieren. denn bei Nichterreichen eines Zieles, kann ich ja ein neues festsetzen. Prima.
So auch hier. Der Ausstoß von CO2 ist weiter gewachsen. Die Forschung geht längst davon aus, dass wir auf eine 3 Grad wärmere Welt zusteuern. 
In diesem Buch versammeln sich Größen der Wissenschaft von Hans J. Schellnhuber über Stephan Rahmstorf bis Jutta Allmendinger, die aus den verschiedenen Bereichen darstellen, was Natur und Gesellschaft droht, wenn es so weit kommt. So erhält auch die Tierwelt ein eigenes Kapitel, in dem u.a. steht, dass die Population von Staren massiv zurückgeht und auch Spatzen (wer hätte das gedacht) werden immer weniger.
Das Buch ist jedoch nicht nur ein Fingerzeig auf alamierende Zukunftsvisionen, sondern zeigt auch, was wir machen können, um das Schlimmste zu verhindern.
So zum Beispiel, indem wir die Abholzung der Regenwälder stoppen, die Aufforstung massiv vorantreiben, die trockengelegten Moore wiedervernässen und die Humuspools der Böden wieder auffüllen. 
Wieviel solcher hochinformativer Bücher braucht es denn noch, bis wir endlich umdenken?

Leseprobe
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tagesschau.de meldete in den letzten Tagen:

Überschwemmungen in Australien
Wasser, Schlamm und neue Flutwarnungen

Heftige Regenfälle sorgen in New South Wales seit Tagen für heftige Überschwemmungen. Tausende weitere Menschen sind auf der Flucht: Für 85.000 Menschen gab es bislang Evakuierungsanordnungen und -warnungen.
Überschwemmungen an der Ostküste Australiens haben Tausende weitere Menschen in die Flucht getrieben. Die Behörden des Bundesstaates New South Wales gaben neue Flutwarnungen heraus, die Gebiete nördlich von Sydney betrafen. Auch in der Millionenmetropole selbst stellten Hochwasser führende Flüsse weiterhin eine Gefahr dar. „Dieses Ereignis ist noch lange nicht vorbei“, hob der Premierminister von New South Wales, Dominic Perrottet, hervor. …

Extremwetter in China
Rekordhitze und Überschwemmungen

Einerseits über 40 Grad Celsius, andererseits heftige Regenfälle und Überschwemmungen: China hatte im Juni mit extremem Wetter zu kämpfen. Entspannung ist nicht in Sicht.
China erlebt derzeit extremes Wetter. Von den schneebeckten Gipfeln in Tibet bis zur tropischen Insel Hainan erreichten die Temperaturen Rekordwerte – zugleich fiel im Juni in einigen Regionen so viel Regen wie noch nie.
Laut Wetterbehörde betrug die landesweite Durchschnittstemperatur im Juni 21,3 Grad. Damit war sie 0,9 Grad höher als im Vorjahreszeitraum. Der Juni war damit der wärmste seit 1961. Eine Veränderung der Wetterlage ist nach Angaben der Experten nicht in Sicht. In weiten Teilen des Landes werden für den gesamten Juli höhere Temperaturen und mehr Niederschläge als üblich vorhergesagt. …

Messner im tagesthemen-Interview
„Haben den Kontakt zur Natur verloren“

Der Gletscherbruch war laut Bergsteiger Messner schwer vorauszusehen. Im tagesthemen-Interview sagte er aber auch, die Klimakrise mache sich vor allem in den Bergen bemerkbar – dort sei es gefährlicher als früher.
Nach der tödlichen Gletscherlawine in den Dolomiten hat Bergsteiger Reinhold Messner die Menschheit für den Umgang mit der Natur kritisiert. „Wir alle haben weniger Bezug zur Natur als Generationen vor uns“, sagte Messner im Interview mit den tagesthemen. „Das ist das große Problem.“ Der Mensch habe die Welt aufgeheizt und müsse nun mit den Konsequenzen leben. „Wir haben keine Chance, das aufzuhalten.“ …

Wasserknappheit
Dürrenotstand in Norditalien ausgerufen

In Norditalien herrscht die schwerste Dürre seit 70 Jahren, in Rom brach ein Großbrand aus. Die Regierung hat für mehrere Gebiete den Notstand ausgerufen. Auch Spanien und Portugal leiden unter extremer Trockenheit.
Die italienische Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hat angesichts der Dürre im Norden des Landes den Notstand in fünf Regionen ausgerufen. Damit können die Behörden unter Umgehung der üblichen Vorschriften Sofortmaßnahmen anordnen wie eine Rationierung von Wasser.
Wie die Regierung nach einer Kabinettssitzung mitteilte, gilt der Ausnahmezustand in den Regionen Emilia-Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Lombardei, Piemont und Venetien bis zum Ende des Jahres. Betroffen sind Gebiete um den Fluss Po, eine Region, in der etwa ein Drittel der Agrarproduktion in Italien ihren Ursprung hat. Dort herrscht die schwerste Dürre seit 70 Jahren.
Die Wasserspiegel des Lago Maggiore und des Gardasees liegen deutlich tiefer als sonst für diese Jahreszeit üblich. Auch der Tiber, der durch Rom fließt, führt Niedrigwasser. …

Baumschule unter Wasser
„Die letzte Chance, um Korallen zu retten“

Der Klimawandel bedroht die Korallenriffe im Indischen Ozean. Vor den Seychellen züchten Forscher daher Korallengärten im Meer, um die Riffe widerstandsfähiger zu machen. Doch das ist ziemlich aufwändig.
Taucher lassen sich rückwärts von der Bordwand gleiten. Ihr Boot hat im Indischen Ozean vor den Seychellen festgemacht. Tief im Wasser wartet hier Arbeit auf die kleine Gruppe. Sie sind Riffretter und wollen Korallen wieder aufforsten. „Wir arbeiten mit sogenannten Superkorallen“, sagt Luca Saponari, einer der Taucher. „Diese Korallen haben in den vergangenen Jahren überlebt, auch wenn andere abgestorben sind. Sie sind stark und widerstandsfähig. So soll sich das Riff erholen.“
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Hardy on Tour

Tag 41
153 km von Market Rasen über Holbeach nach Huntington

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, daß ich gerne Fahrrad fahre ?
Und auch sehr gerne mit „Brombtrack“, mit dem ich jetzt auf Tour bin.
Ich fühl mich wohl auf dem Fahrrad und steige jeden Morgen gerne wieder au, auch wenn es mir ein paar Probleme und Sorgen gemacht hat. Das wollte ich einfach auch mal sagen.
Heut gibt es nicht viel zu berichten. Es war einfach ein normaler Tag auf dem Rad. Die Etappe war  komplett flach und führte eher langweilig durch ländliches Gebiet und durch kleinere, angenehme Städte. Also auch mit der Orientierung gab es da keinerlei Probleme. Mittlerweile sieht man kaum noch Schafe und Kühe. Hier im Südosten Englands steht eindeutig der Ackerbau (Getreide, Raps, Kartoffeln, Rüben) im Vordergrund und auch an Gemüsefeldern bin ich vorbeigekommen.
Ich kurbelte die Kilometer runter. Den Wind hatte ich aus allen Richtungen, da ich mittags einen Richtungswechsel machen musste und aus dem Seitrücken- mehr so ein Seitgegenwind wurde. Aber alles im Rahmen.
Heute hat die EM in Manchester mit dem Eröffnungsspiel der Engländerinnen gegen die Österreicherinnen begonnen. Am Freitag sind dann wir dran. Die Stadien sind ordentlich gefüllt mit Fans. Ich glaube, wir dürfen uns auf eine tolle Europameisterschaft freuen. Und ich habe noch eine Tagesetappe bis zum Stadion in Brentford.

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