Montag, 13.Juni

Heute haben
Heinrich Hoffmann * 1809
Johann Gottfried Seume * 1810
W.B.Yeats * 1865
Fernando Pessoa * 1888
Dorothy Sayers * 1893
Anna Maria Ortese * 1914
Irving D. Yalom * 1931
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„Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze.“
Johann Gottfried Seume
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Ein neues Buch aus der Naturkunden-Reihe:


Samuel Hamen: „Quallen
Naturkunden 81, Herausgegeben von Judith Schalansky
Matthes & Seitz Verlag € 20,00

Das schreibt der Verlag:
Seit Menschengedenken entziehen sich die Medusen jeglicher Festschreibung. Sie winden und wandeln sich wie organisiertes Wasser in den sie umströmenden Wellen und lassen die Imagination Funken sprühen. Doch gleich, ob als Störfaktor oder Symbol des Digitalen und Immersiven, als gestalterische Idee des Art Déco, als rückgratloses Schreckbild, Alien des Meeres, queeres Wappentier oder alarmistisches Emblem eines radikalen Wandels, bei dem selbst Wissenschaftler:innen mitunter an ihre Grenzen stoßen – Quallen, so zeigt Samuel Hamen in diesem schillernden Portrait, zucken nicht mit Wimpern, sondern mit Tentakeln, die je nach Art schon bei flüchtigem Kontakt starke Verbrennungen verursachen können. Wer es dennoch wagt, ihren Schwebebewegungen zu folgen, dem offenbart sich ein Einblick in die früheste Erdgeschichte wie auch in alle erdenkbaren Zukünfte.

Leseprobe
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Hardy on Tour
Tag 17 
119 km von Thorverton über Taunton nach Clevedon

Ein recht ruhiger Radsonntag war das. Morgens ohne Wind und Sonne. Kühl und ab Nachmittag mit Sonne und Wind dann sehr angenehm, wenn der Wind einen angeschoben hat. Glücklicherweise war das tendenziell auch meist der Fall, aber da die Route heute viele Zickzack Abweichungen hatte, habe ich den Wind aus allen Richtungen mal ausprobieren dürfen und war dann umso mehr dankbar, daß ich meist die günstigste Variante hatte.
20 Kilometer ging es vor Bridgwater dem Kanal entlang. Llingt leider besser wie es war, da der Weg recht holprig und eingewachsen war und etlich Sonntagsausflüger zudem ein Vorwärtskommen deutlich entschleunigten. Die Briten lieben ja Hunde. Es ist unglaublich wieviele Hunde es hier gibt. Meist an der Leine, eher kleinere Rassen und meist auch wohlerzogen und auch in Sachen Hundehaufen wegräumen sind die Briten diszipliniert, wenn auch der ein und andere mal „vergessen“ auf dem Wege liegt.

Um die Versorgung braucht man sich auch sonntags keine Sorgen zumachen. Die kleinen Läden haben den ganzen Tag auf und die großen Supermärkte von 10:00 – 16:00 Uhr. Für viele hier das sonntägliche Ritual: mit dem Auto von zuhause zum kleinen Supermarkt um die Ecke und eine der zahlreichen Sonntagszeitungen holen. Radfahren ist hier eher Sport. Rennradfahrern begegnet man oft. 


Heut hab ich schon recht früh um halb sechs einen Campingplatz angesteuert und freute mich schon auf einen faulen Abend. Musste dann beim Radcheck leider feststellen, daß schon wieder eine Speiche gebrochen ist;. Oft ist das so, wenn mal eine anfängt.
Dank der Anschauungslektion bei Hugo, konnte ich die nun selber austauschen und das Rad halbwegs rund zentrieren. Ich fürchte nun aber, dass das mit den gebrochenen Speichen grad so weiter geht. Nun ja, eine hab ich noch als Reserve und alternativ leg ich wohl oder übel halt einen Rasttag bei einem Radmechaniker ein.
Wir werden seh’n was passiert…..