Mittwoch, 8.Juni

Heute haben
Marguerite Yourcenar * 1903
Sara Paretsky * 1947
Geburtstag
und es ist der Todestag von Gottfried August Bürger, Charles Dickens, Peter Rühmkorf.
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Die Geschichte der Menschheit ist voll von Beweisen, daß es nicht schwer ist, eine Wahrheit umzubringen. Eine gute Lüge ist unsterblich.
Gottfried August Bürger
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Unser Kinderbuchtipp:


David Macaulay: „Mit Volldampf über den Atlantik
Dampfmaschinen, schnelle Schiffe und eine Reise in die Neue Welt
Aus dem Englischen von Margot Wilhelmi
Gerstenberg Verlag € 24,00

In „Mit Volldampf über den Atlantik“ nimmt uns David Macaulay mit auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte der Dampfmaschinen und der Dampfschifffahrt. Und gleichzeitig ist es seine eigene Geschichte. Im Alter von zehn Jahren reiste er mit seiner Familie in die USA aus – auf der SS United States, dem größten, schnellsten und technisch raffiniertesten Transatlantikliner der Welt, dem letzten seiner Art.
Ein Sachbuch, eine Biographie, ein Buch über diese unglaublichen Schiffe.
Mit ausklappbaren Bildtafel, vielen technischen Detailzeichnungen und Erklärungen.
David Macaulay wurde u.a. bekannt durch seine Bücher „Sie bauten eine Kathedrale“, „Das Mammutbuch der Technik“ und wurde u. a. mit der Caldecott Medal (dem Nobelpreis für Bilderbücher) und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
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Buchpräsentation bei uns in der Buchhandlung
Freitag, 10. Juni, 19 Uhr
Wei Zhang: „Satellit über Tiananmen“


Der Verlag schreibt:
Während Mao gerade den »Großen Sprung nach vorn« propagiert, darf »Großmutter« Guo mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter in die Neubergstraße im sogenannten Harmoniedorf ziehen, einer neuen und einigermaßen komfortablen Siedlung auf einem Hügel, zu dessen Füßen die gigantische Dongshan-Stahlfabrik liegt. »Großmutter« wird sie vom Polizisten aus Respekt genannt, und zur Parteisekretärin der Neubergstraße wird sie, weil kein anderes Parteimitglied dort lebt.
Guos Quartierinitiative wird durch den »Großen Sprung nach vorn«, mit der die Stahlproduktion in die Höhe getrieben werden soll, komplett in den Schatten gestellt. Plötzlich bauen sogar die bisher untätigen Hausfrauen des Quartiers einen Hochofen und beginnen Stahl zu schmelzen. Dabei treten sie in einen Wettstreit mit ihren Männern, den Arbeitern des Stahlwerks, darum, einen neuen Produktionsrekord aufzustellen, was damit verglichen wird, einen Satelliten ins All zu schießen.
Die Stahlschmelze schlägt derweil Funken der Liebe, entfacht das Feuer der politischen Gesinnung und lässt die Flammen des Schicksals in den Himmel lodern. Wei Zhangs neuer Roman ist bunt und vielschichtig wie ein Kaleidoskop, dabei präzise beobachtet und mitreißend erzählt.
Und am Ende – nach den Wirrungen der Kampagnenjahre – besinnen sich die Frauen des Quartiers endlich auf ihre Stärken und feiern mit selbstgeschneiderten Jeanshosen der Marke »Satellit« eine echte Kampagne mit greifbaren Erfolgen.
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Hardy radelt
https://hardyontour.wordpress.com

Tag 12 
89 km bis kurz vor der Hafenstadt Plymouth 

Ganz unerwartet setzte morgens Nieselregen ein, als ich am Zelt abbauen war und der begleitete mich auf der Strecke mal mehr und mal weniger.
Die vielen Auf-und Abstiege fordern mich ziemlich. Bergauf kostet mich jedes Kilo Gepäck am Fahrrad Kraft und Schweiß und bergab hab ich dann so ne Wucht und Geschwindigkeit, daß die Bremsen an ihre Grenzen kommen. Bei knackigen Steigungen und Abfahrten von
16 % und mehr ist das auch kein Wunder.
Dazu die engen Straßen, wo es selbst wenn Auto und Fahrrad sich begegnen, manchmal Rangierkünste bedarf. Volle Konzentration ist da bergab gefordert und ein gwisses Gottvertrauen, daß in der uneinsehbaren Kurve niemand entgegenkommen wird.
Mit dem Campingplatz hatte ich insofern Glück, daß der eigentlich geschlossen hat, aber für mich als Fahrradfahrer – und bei Regenwetter dazu – der Besitzer ein Auge zugedrückt hat. Und so hab ich mit ein paar wenigen Dauercampern den Platz für mich und konnte in Ruhe erfolgreich Wäsche waschen. Geld wollte der gute Mann auch keines von mir, schließlich sei ja geschlossen.

Auch ungewöhnlich: der Radweg führte kilometerweit immer mal wieder so der Autobahn entlang.

Eine Meile im Regen ins Pub zum Fußball schauen hingeradelt und eine Meile im Regen zurück. Schön war’s. Was tut man nicht alles für einen netten Fußballabend.

Alle Bilder und den kompletten Reisebericht finden Sie hier: https://hardyontour.wordpress.com

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