Dienstag, 22.Februar


Heute haben
Johannes Reuchlin * 1355
Arthur Schopenhauer * 1788
Hugo Ball * 1886
Sean O’Faolain * 199
Jane Bowles * 1917
Danilo Kis * 1935
Arnon Grünberg* 1971
Geburtstag
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Winfried Hermann Bauer
Schleusen

Wenn nach langer, dunkler Nacht
Die Sonne endlich
über den Horizont blinzelt
Argwöhnisch noch und schattenschärfend
Wenn sie, kaum zeigt sie ihre Gestalt
Schon die Kälte nimmt
Wenn sich mein Körper strafft
Und selbst die Stimme meines Nachbarn wärmer klingt
Als gestern
Dann atme ich Licht

Schließe aber schnell meine Lider
Wider die Flut
Als hätte man mich
nach einer langen Schwangerschaft
Viel zu früh in den Tag geholt
Und warte
Bis mir schließlich
Tore und Schleusen wachsen
Durch die mir meine Welt
Zufließen kann
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Vor einer Woche habe ich dieses Fotobuch hier vorgestellt.
Wie unten erwähnt, werden alle Einnahmen gespendet.
So auch die heute erschienene limitierte Sonderausgabe für € 50, der eine signierte, numerierte Grafik beigelegt ist.
Es ist somit ganz leicht, diese Kinder zu unterstützen.
Die dazugehörende Fotoausstellung bekommen wir im März.


Die kompletten Einnahmen des Buches wandern in den Verein alea-ev.org, um weiterhin verschiedene Projekte in Lesbos und in den Herkunftsländern zu unterstützen.
Das Buch soll den Kindern eine Stimme geben und sensibilisiert die Leser für die Lebensbedingungen in den Lagern.
Die Zielgruppe des Kinderbuches sind nicht nur Kinder ab 8 Jahre, sondern auch Erwachsene.
Für 2022 ist eine Deutschlandtour geplant, um das Buch mehr Publikum vorzustellen und weitere Kooperationen mit Schulen und Städten anzustreben.

„Manchmal male ich ein Haus für uns“
Europas vergessene Kinder
Alea Horst: Text und Fotos
Mehrdad Zaeri: llustrationen

Klett Kinderbuch Verlag € 16,00

Ein Haus, ein Badezimmer mit Dusche – von solchen Dingen kann die 10-jährige Tajala aus Afghanistan nur träumen oder malen. Denn sie musste fliehen und ist im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos gestrandet. Die Fotografin und Nothelferin Alea Horst hat mit ihr und anderen Kindern gesprochen, hat sie nach ihrem Alltag im Lager gefragt, nach ihren Erlebnissen, Ängsten und Träumen, auch nach ihrem Lieblingswitz. Entstanden ist eine herzergreifende Sammlung aus Porträts, Momentaufnahmen und dramatischen, aber auch hoffnungsvollen Berichten.
Es tut in der Seele weh, wenn ich diese schönen Kinder sehe und ein klein wenig aus ihrem Leben, von ihrer Flucht, ihren Verlusten und den Geflüchtetenlager erfahre und dabei die Hoffnungen und Wünsche lese, die hier abgedruckt sind.

Spenden unter https://alea-ev.org/#spenden

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