Dienstag, 8.Februar


Heute haben
Jules Vernes * 1828
Theodor Lessing * 1872
Martin Buber * 1878
Heinrich Spoerl * 1887
Siegfried Kracauer * 1889
Ludwig Marcuse * 1894
Eva Strittmatter * 1930
Gert Jonke * 1946
John Grisham * 1955
Geburtstag.
Aber auch Paula Modersohn-Becker und James Dean.
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„Nur wer im Wohlstand lebt, schimpft auf ihn.“
Ludwig Marcuse
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Kim Hye-Jin: „Die Tochter
Aus dem Koreanischen von Ki-Hyang Lee
Hanser Verlag € 20,00

Mutter und Tochter sehen sich einmal die Woche zu einem wortkargen Mittagessen.
Die Mutter, die auch die Erzählerin des Romanes ist, arbeitet in einem Pflegeheim und entwickelt dort eine sehr intensive Beziehung zu einer Patientin, die so langsam in die Demenz gleitet. Die Tochter arbeitet an der Universität und lebt von befristeten Verträgen, bei der finanziell nicht viel herausspringt und dauernd die Angst herrscht, entlassen zu werden.
Einerseits ist vieles in diesem koreanische Roman fremd und anders, gleichzeitig gibt es jedoch exakte Parallen zu unserem Leben in Europa.
Als die Tochter aus Geldnot bei der Mutter einzieht, ist das schon eine Herausforderung an die Mutter. Als die Tochter aber ihre Partnerin mitbringt, mit der sie seit sieben Jahren ein Verhältnis hat, bricht für die Mutter eine Welt zusammen.
Beide Frauen engagieren sich gleichzeitig für ihre Mitmenschen. Die Mutter für ihren Pflegefall. Sie geht sogar so weit, dass sie ihre Stelle im Seniorenheim verliert. Die Tochter kämpft laut vor der Universität für die Recht e homosexueller Lehrkräfte und wird dabei krankenhausreif geprügelt.
Dies alles verändert bei allen drei Frauen ihre Sichtweisen auf das Leben, das Miteinander und die vielen Zwänge, die in der koreanischen Gesellschaft herrschen.

Eine Entdeckung.

Kim Hye-Jin, geboren 1983 in Daegu, ist eine koreanische Schriftstellerin. Für ihre Romane wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2020 mit dem Daesan Literaturpreis, dem wichtigsten seiner Art in Südkorea. Mit „Die Tochter“ erscheint erstmals ein Roman von Kim Hye-Jin auf Deutsch.
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tageschau.de vom 7.2.2022 von Jan Koch, WDR

CO2-Bilanz der Unternehmen
Reichen die Klimaziele der Großkonzerne?

Die meisten Konzerne haben erkannt, dass sie etwas gegen die Erderwärmung tun können. Doch häufig seien die Ziele nicht ehrgeizig genug, um Klimaneutralität zu erreichen, kritisiert eine neue Studie.

„Klimaneutral“ – ein Versprechen, das viele Länder, viele Unternehmen abgeben: „Bis zum Tag X sind wir klimaneutral.“ Doch was heißt das eigentlich genau? Diese Frage hat sich das NewClimate Institute in Bonn gestellt. Jährlich untersucht das Klimainstitut in seinem „Corporate Climate Responsibility Monitor“ die Versprechen großer Unternehmen. Im diesjährigen Bericht, der tagesschau.de vorliegt, kritisiert das Institut, dass die Klimaziele von 25 der weltweit größten Unternehmen nicht ausreichend seien, um sich das Label „Netto-Null“ oder „Klimaneutral“ zu verpassen.

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