Donnerstag, 23.Dezember

… und Morgen sehen wir dann alle Küken auf einem Bild (www.ankeraum.de)

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Heute haben
Martin Opitz * 1597
Albert Ehrenstein * 1886
Friedrich Wolf * 1888
Giuseppe Tomasi di Lampedusa * 1896
Geburtstag
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Albert Ehrenstein
Friede

Die Bäume lauschen dem Regenbogen,
Tauquelle grünt in der jungen Stille,
Drei Lämmer weiden ihre Weiße,
Sanftbach schlürft Mädchen in sein Bad.

Rotsonne rollt sich abendnieder,
Flaumwolken ihr Traumfeuer sterben.
Dunkel über Flut und Flur.

Froschwanderer springt großen Auges,
Die graue Wiese hüpft leis mit.
Im tiefen Brunnen klingen meine Sterne.
Der Heimwehwind weht gute Nacht.
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Joachim Bauer: „Das empathische Gen“
Humanität, das Gute und die Bestimmung des Menschen
Herder Verlag € 20,00

Ist der Mensch für das Gute gemacht, für Humanität, für Menschlichkeit, für Empathie?
Zu Beginn seines Buches verweist der Neurowissenschaftler Joachim Bauer auf das Buch „Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten“ von Markus Gabriel. Dieser deutsche Philosoph stellt hier seine Thesen auf, wie ein gutes, gemeinsames Leben gelingen kann. In seinem eigenen Buch möchte Bauer nun diese Thesen wissenschaftlich nachprüfen und schauen, ob dies dem Menschen auch wirklich möglich ist.‘
Er findet heraus, dass unsere Gene keine Egoisten sind. Sie kommunizieren und kooperieren. Sie reagieren auf Umwelteinflüsse und auf unseren Lebensstil.
Auch in Zeiten von Corona ist das Thema der Empathie sehr wichtig. Hier bedeutet Empathie: „die Gemeinschaft zu schützen“. Für den Wissenschaftler besonders wichtig: „Wenn wir von Empathie sprechen, müssen wir uns klar machen, Empathie ist nicht Gefühlsduselei.“
Die, in „kognitive“ und „intuitiv-emotionale“ unterschiedene Empathie, funktioniere einerseits mit dem Verstand, dem Nachdenken und der Vernunft, andererseits mit einem emotionalen „Gefühls-Aspekt“. Im Falle einer Pandemie sei beides gefragt, aber zunächst ginge es vor allem um den Verstandes-Teil: „Das heißt auf die Wissenschaft hören“, sagt der Neurowissenschaftler — Fakten belegten, dass die Impfstoffe wirksam und verträglich seien.

Im SWR-Gespräch geht es aktuell im unser Denken und Handeln in der Corona Pandemie.


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