Samstag, 7.März

Priya Basil: „Gastfreundschaft“
Lesung im Museum für Brot und Kunst
Freitag, 13.März ab 18:30 Uhr

19462

»Ich lade dich ein.« Ein Satz, der Vorfreude weckt: auf einen anregenden Abend bei leckerem Essen und guten Gesprächen. Doch die berühmte Gastfreundschaft ist noch viel mehr als das – sie ist ein vielseitiges Geben und Nehmen, das Familie, Freunde und Fremde einschließt und in jeder Kultur etwas anders ist. Die in London geborene, in Kenia aufgewachsene und heute in Berlin lebende Autorin Priya Basil erzählt von den indisch-kenianischen Traditionen ihrer Familie, von einer unerwarteten Einladung zum Spargelessen und einer Massenspeisung in einem Sikh-Tempel mitten in Berlin. Sie hält ein leidenschaftliches Plädoyer für ein gastfreundliches Europa und lädt dabei immer wieder in ihre eigene Küche ein. Denn die besten Gespräche führt man bekanntlich an einem reich gedeckten Tisch: über Gott und die Welt, Politik und Kultur und über die Frage, ob es eigentlich bedingungslose Gastfreundschaft gibt.

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Gérard Scappini liest bei uns in der Buchhandlung
Mittwoch, 18.März ab 19 Uhr
Eintritt € 5,00

9783865325884   9783865326614

Ungeteerte Straßen
Eine Kindheit in Frankreich

»Gérard Scappinis Gedichte sind assoziativ und gleichzeitig direkt. Ihr Sujet ist nicht Kindheit an sich, sondern, viel unmittelbarer, es sind schwingende Erinnerungen ans Kind-Sein, ein stroboskopisches Erleben, garniert mit Wahrnehmungen, die anschaulich von einer bestimmten Zeit erzählen. Keiner der Texte handelt von einem Später: Es sind ausschließlich heraufbeschworene Fragmente eines einstigen Jetzt.« (Else Laudan)

In Scappinis Gedichten erlebt der Leser die Welt durch die Augen des Jungen Pascal, der in den 1950er Jahren in Frankreich aufwächst. Neben den Freuden der Kindheit wird auch deutlich, wie Pascal Armut und das konfliktbeladene Verhältnis der Eltern bewältigt.

Leseprobe

Am anderen Ende der Stadt
Eine Jugend in Frankreich– 1958-1966

In lyrischer Prosa erzählt Scappini Szenen aus der frühen Jugend und Pubertät des jungen Franzosen Pascal. Ein Leben in den Anfängen, eine Identität in den Startlöchern: Im Panorama des Erlebten, Gefühlten, Gedachten entsteht das Mosaik einer Familie im Dickicht des Alltäglichen. Ein Bild der Gesellschaft und ihrer Normalität, aber auch ihrer widersprüchlichen Moral im Frankreich der 60er Jahre – durch die unbefangenen, wachen Augen des jungen Pascal. Filterlose Wahrnehmungen, die in verdichteten Anekdoten von Hoffnungen, Erwartungen, Enttäuschungen künden.

Leseprobe

Ein Gedanke zu „Samstag, 7.März

  1. Das Buch von Pryia Basil ist wirklich großartig. Man sollte es lesen und als Gastgeschenk mitbringen. Und wenn man die Gelegenheit hat, die Autorin bei einer Lesung zu treffen zu können, sollte man das unbedingt tun! Und dann Essen kochen und Leute einladen…

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