Dienstag, 30.April

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Heute haben
Fritz von Herzmanovsky-Orlando * 1877
Jaroslav Hasek * 1883
Luise Rinser * 1911
Ulla Hahn * 1946
Geburtstag
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Eduard Mörike
Zitronenfalter im April

Grausame Frühlingssonne,
Du weckst mich vor der Zeit,
Dem nur in Maienwonne
Die zarte Kost gedeiht!
Ist nicht ein liebes Mädchen hier,
Das auf der Rosenlippe mir
Ein Tröpfchen Honig beut,
So muss ich jämmerlich vergehn
Und wird der Mai mich nimmer sehn
In meinem gelben Kleid.
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Unser Filmtipp:

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„her“
Regie: Spike Jonze
Darsteller: Joaquin Phoenix, Amy Adams, Rooney Mara
und der Stimme von Scarlett Johansson
DVD ab 12 Jahren € 9,99

2014 Ausgezeichnet mit einem Oscar für das beste Drehbuch.

Vor Monaten hat mir jemand im Laden diese DVD ausgeliehen. Die müsse ich unbedingt anschauen. Manchmal dauert es einfach. Jetzt habe ich den Film gesehen, weiß aber nicht mehr, von wem die DVD ist. Wenn die Person diesen Blog liest und sich an ihre fehlende DVD erinnert, bitte melden!!!
Joaquin Phoenix spielt den einsamen Theodore, der kurz vor seiner Scheidung steht, die Zeit mit seiner Frau aber nicht missen möchte. Er verfasst rührende persönliche Briefe für andere Menschen und erhält dafür überall Lob. Der Film spielt in einer Megastadt in naher Zukunft und so werden die Texte, die er in seine Rechner digtiert gleich in der Handschrift des vermeintlichen Verfassers/Verfasserin ausgedruckt und verschickt. Aber sein Herz ist gebrochen und er kann sich auf keine andere Beziehung, sei es auch nur pür eine Nacht, einlassen.
Als ihm ein neues Operating System (OS) zugespielt wird, ist er dafür umso aufgeschlossener. Dieses OS ist eine Computerstimme (gesprochen von Scarlett Johansson), die sich Samantha nennt. Das System ist freundlich, aufgeschlossen, sensibel und voller Humor. Die Bedürfnisse der beiden ergänzen sich, entwickeln sich. Ihre Freundschaft wird immer enger, bis sie sich in einander verlieben.
Jetzt können Sie natürlich sagen: „So ein Schmachtfetzen!“
Das Drehbuch und der Regisseur geben sich damit jedoch nicht zufrieden.
Allein die Tatsache dass ein Hollywoodfilm eine Computerstimme als zweite Hauptperson hat, die wir natürlich nie zu Gesicht bekommen, dafür aber umso länger den melancholischen Theodore, ist schon bemerkenswert.
So bleibt also die Spannung: Wie kann das Ding zu Ende gehen?

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