Dienstag, 26.Februar

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Heute haben
Victor Hugo * 1802
Hermann Lenz * 1913
Michel Houellebecq * 1958
Atiq Rahimi * 1962
Geburtstag.
Aber auch Buffalo Bill, Fats Domino und Johnny Cash.

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Am 26.Februar 2016

Johann Wolfgang von Goethe
Lebensart

Über Wetter- und Herrenlaunen
Runzle niemals die Augenbraunen!
Und bei den Grillen der hübschen Frauen
Mußt du immer vergnüglich schauen.
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Barbara Honigmann: „Georg“
Hanser Verlag € 18,00

Nach „Ein Kapitel aus meinem Leben“, der Geschichte über die Londoner Jahre ihrer Mutter, erzählt Barbara Honigmann nun das Leben ihres Vaters.

„Schreiben heißt ja wieder­finden. Die verlorene Zeit zum Beispiel oder sich selbst.“

Barbara Honigmann lässt nicht locker. Sie will mehr über ihre Eltern, deren Leben und natürlich über sich selbst wissen. Sie erzählt lakonisch und witzig, traurig und mitreißend von ihrer deutsch-jüdisch-kommunistischen Sippe. Von ihrem Vater, den es um die halbe Welt getrieben hat und sich dann doch für die neu entstandene DDR entschieden hat. Aber was waren seine Beweggründe, sein politischer Hintergrund? Was hatte es mit seinen Ehen auf sich, bei denen die Frauen im ungefähr 30 Jahre alt waren. Aus der zweiten Ehe enstammt Barbara, die wiederum einen engen Kontakt zur dritten Frau ihres Vaters, Gisela May, hatte.
Barbara Honigmnann geht vielen Fragen nach, denen ihr Vater aus dem Weg gegangen ist, auf die sie nie eine Antwort bekommen hat.
Das schmale Buch beinhaltet nicht nur diese Familiengeschichte, das umtriebige Leben eines zerissenen Mannes, die engen Familienbande, die schwer zerreissen, sondern auch eine Geschichte Deutschlands und der DDR.

Leseprobe

Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren. Arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 Emigration mit der Familie nach Straßburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Kleist-Preis, dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich, zuletzt 2018 mit dem Jakob Wassermann-Preis. Bei Hanser erschienen Damals, dann und danach (1999), Alles, alles Liebe! (Roman, 2000), Ein Kapitel aus meinem Leben (2004), Das Gesicht wiederfinden (2007), Das überirdische Licht. Rückkehr nach New York (2008), Chronik meiner Straße (2015) und Georg (2019).
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Nicht vergessen:

Heute abend um 20 Uhr im Roxy
Abbas Khidder: „Deutsch für alle“

Morgen abend um 19 Uhr bei uns in der Buchhandlung.
„Wortreich“ – Das Theater Ulm zu Gast bei Jastram.
Thema: Hochstapler in der Weltliteratur

(Achtung: Eintrittskarte besorgen)

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