Donnerstag

Heute haben
George Orwell * 1903
Ingeborg Bachmann * 1926
Eric Carle * 1929
Yann Martel * 1963
Geburtstag.
Und auch Antonio Gaudí * 1852.
Es ist der Todestag von Michael Jackson.

Ein bißchen wie „West Side Story“ mit einem sehr jungen Michael Jackson

Auf geht’s in den Tag!
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Noch mehr Musik gibt es jetzt auf unserem Tagestipp:

rial

Nuria Rial: „Sospiri d’amanti“
Mit dem Artemandoline Barockensemble unter der Leitung von Juan Carlos Munoz
DHM CD € 19,99

Inhalt:
Arrigoni: Mandolinenkonzert
Hasse: Mandolinenkonzert
Fux: Arie „Si vedrai quel nome altero“
Gasparini: Arien „Io non vi“ & „Dolce sembiante no il tiuo rigore“
Conti: Arie „Bramo un core che impari dal moi“
Bononcini: Arie „Non so se piu mi piace per fede o per belezza“
Caldara: Arie „Ah se tocasse a me“
Händel: Arie „Hark! Hark! He strickes the golden lyre“
Albinoni: Arie „Dopo i nembi e le porcelle“
Leone: Cantate a voix seule et symphonie dans le genre
Mozart: Komm, liebe Zither KV 351; Die Zufriedenheit KV 349
Paisiello: Arie „Rien ne peut calmer ma peine“

Am 6.Februar 2014 haben wir hier die letzte Einspielung von Nuria Rial vorgestellt (Nuria Rial: “Bach Arias”. Chronik der Anna Magdalena Bach) und damals schon von ihrer Stimme geschwärmt. Jetzt ihre neue CD mit Mandolinenorchester. Das passt natürlich zur Jahreszeit und wir erinnern uns an die alten Spielfilme, die in Italien spielten. Dort fehlte auch nie eine Mandoline und ne Flasche Wein im Baströckchen. Der Urlaub steht vor der Türe und warum sollen wir nicht diese Musik mit ins Auto nehmen? Ich finde, das passt ungemein gut.
Die Komponisten sagen mir zum größten gar nichts, die Musik trifft aber umso mehr. Dazu noch die warme, strahlende, kristallklare Stimme der jungen Sopranisten. Herrlich.
Gemeinsam mit Juan Carlos Muñoz und den Musikern des Ensembles erforschte sie die Musik des beginnenden 18.Jahrhunderts in Österreich und Italien. Dort entwickelte sich die Mandoline zum populärsten Musikinstrument. Instrumentalstücke können wir auf der CD genauso hören, wie Musik für Stimme und Orchester. So zum Beispiel Ausschnitte aus Kantaten, Opern und Oratorien.
Das Ganze ist eine Weltersteinspielung mit, und jetzt kommt’s, mit einer Vertonung Johann Martin Millers „Zufriedenheit“ von Mozart. Genau um dieses Gedicht ging es beim Abend in der Stadtbibliothek letzte Woche, als ein Sänger diese Mozartvertonung vorgetragen hat. Die Ulmer Literaturwoche hat einfach überall ihre Finger drin.

Auf diesem Downloadportal können Sie die Zufreidenheit anhören (aber ja nicht herunterladen).

Auf der ARD-Mediathek gibt es eine kurze CD-Besprechung mit ein paar Musikausschnitten.
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9783839217788

Eine weitere Weltpremiere gibt es am Mittwoch, den 1.Juli ab 19 Uhr bei uns in der Buchhandlung. Werner Färber liest aus seinem neuen Buch „Wer mordet schon in Ulm, um Ulm und um Ulm herum?“
Und das zum ersten Mal bei uns.