Donnerstag

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Heute haben
Robert Browning * 1812
Horst Bienek * 1930
Volker Braun * 1939
Angela Carter * 1940
Almundena Grandes * 1960
Geburtstag

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Robert Browning
Life in a Love

Escape me?
Never—
Beloved!
While I am I, and you are you,
So long as the world contains us both,
Me the loving and you the loth
While the one eludes, must the other pursue.
My life is a fault at last, I fear:
It seems too much like a fate, indeed!
Though I do my best I shall scarce succeed.
But what if I fail of my purpose here?
It is but to keep the nerves at strain,
To dry one’s eyes and laugh at a fall,
And, baffled, get up and begin again,—
So the chace takes up one’s life ‚ that’s all.
While, look but once from your farthest bound
At me so deep in the dust and dark,
No sooner the old hope goes to ground
Than a new one, straight to the self-same mark,
I shape me—
Ever
Removed!
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„Monsterchen bekommt einen neuen Freund. Specki heisst er. Nach „Es gibt keine Kinder“ ist nun Band 2 meiner Monsterchen-Reihe erschienen. Um was geht’s: Angst, Mut, Freunde, Essen, Verbotenes tun – und um Chaos stiften!“, sagt die Autorin und Illustratorin Moni Port über ihr neues Pappbilderbuch.

1

Moni Port: „Ein neuer Freund!“
Monsterchen untewegs mit Specki
Klett Kinderbuch € 11,95
Pappbilderbuch ab 2 Jahre

Die Monster(chen) lässt Moni Port nicht los. „Das mutige Buch“ war ihr erstes mit dem rabenschwarzen Monsterchen drauf. Dann folgte „Es gibt keine Kinder!“ und jetzt, nach grün und knallrot, die nächste Chaosgeschichte in orange um und mit dem Monsterchen.
Es rattert im Kinderzimmer, während das Menschenkind ruhig schläft. Was mag das bloß sein?, fragt Monsterchen seine Mamá. Monsterchen will es wissen und Monstermama mahnt zur Vorsicht. Ja, du kannst gerne nachschauen, aber lass die Türe zu und mach unbedingt nicht das Licht an. (Monster sind nachtaktiv und schlafen tagsüber) Gesagt und nicht getan. Monsterchen öffnet natürlich die Türe, knipst sofort Licht an und entdeckt einen Hamster, der sich in seinem Laufrad dreht. Monsterchen öffnet sein Käfig und fragt, wer er denn sei. „Specki“, kommt die Antwort und gemeinsam erkunden sie die nächste Umgebung. Wobei sie gleich beim Obstkorb hängenbleiben. Monsterchen mag die gelben Dinger, Specki die roten und gemeinsam produzieren sie eine richtige Sauerei, so dass die Menschenmutter am nächsten morgen sauer ins Kinderzimmer stürmt und das Menschenkind fragt, was denn das sei. „Mama, ich war’s nicht! Das waren die bestimmt die Monster!“ – „Ich sag’s zum letzten Mal: Es gibt keine Monster!“, antwortet die Mutter und wir sehen, wie das Menschenkind aus seinem Hochbett steigt, während das kleine Monsterchen in sein Bett krabbelt. Und Specki? Der liegt tiefschlafend in einem Spielzeugwagen und hält zwei Kirschen in der Hand.
Und die Moral von der Geschicht‘?
Monster gibt es nicht. Oder doch?
Erwachsene verstehen nicht alles, was Kinder machen.
Und: Monsterkinder hören auch nicht immer auf das, was ihre Mutter zu ihnen sagt.
Kinder sind nicht an allem Chaos schuld. Machnmal passiert das halt und dann waren es wirklich die Plüschtiere, die nachts aktiv werden. Wer weiss das schon? Ich denke mir oft, was die Bücher in meiner Buchhandlung nachts so treiben. Besuchen sie sich? Lesen sie sich gegenseitig vor? Wer weiss das schon!

Leseprobe

Die wundervolle Seite von Moni Port: Portschau