Dienstag

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Heute haben
George Orwell * 1903
und Ingeborg Bachmann * 1926
Geburtstag
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Swetlana Alexijewitsch erhält den Friedenspreis
des Deutschen Buchhandels 2013

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch zur diesjährigen Trägerin des Friedenspreises gewählt. Das gab Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zur Eröffnung der Buchtage Berlin 2013 bekannt. Die Verleihung findet während der Frankfurter Buchmesse am Sonntag, 13. Oktober 2013, in der Paulskirche statt und wird live im ZDF übertragen. Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert.

Bericht in der taz.
Bericht in der FAZ.
Bericht in der Süddeutschen Zeitung.

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Swetlana Alexijewitsch: „Tod des roten Marschalls“
Erinnerungen an drei Tage einer vergessenen Revolution.

In der Nr.100 von Lettre International findet sich der neueste Text von Swetlana Alexijewitsch über die Tage im August 1991 in Moskau.

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Swetlana Alexijewitsch: „Tschernobyl
Eine Chronik der Zukunft
Bloomsbury € 9,90

Über mehrere Jahre hat Swetlana Alexijewitsch Menschen befragt, deren Leben von der Tschernobyl-Katastrophe gezeichnet wurden. Entstanden sind eindringliche psychologische Portraits – literarisch bearbeitete Monologe – , die von Menschen berichten, die sich ihre Zukunft in einer Welt der Toten aufbauen müssen.

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Swetlana Alexijewitsch: „Secondhand-Zeit
Leben auf den Trümmern des Sozialismus
Hanser Verlag 27,90
Das Buch erscheint Ende August 2013

Verlagstext:
Der Kalte Krieg ist seit über zwanzig Jahren vorbei, doch das postsowjetische Russland sucht noch immer nach einer neuen Identität. Während man im Westen nach wie vor von der Gorbatschow-Zeit schwärmt, will man sie in Russland am liebsten vergessen. Inzwischen gilt Stalin dort vielen, auch unter den Jüngeren, wieder als großer Staatsmann, wie überhaupt die sozialistische Vergangenheit immer öfter nostalgisch verklärt wird. Für Swetlana Alexijewitsch leben die Russen gleichsam in einer Zeit des „secondhand“, der gebrauchten Ideen und Worte. Wie ein vielstimmiger Chor erzählen die Menschen in ihrem neuen Buch von der radikalen gesellschaftlichen Umwälzung in den zurückliegenden Jahren.