Donnerstag

Heute haben
Anais Nin * 1903
Raymond Queneau * 1903
David Foster Wallace * 1962

Otfried Preußler ist tot.
Er starb starb gestern im Altern von 89 Jahren.
Gut, dass seine Bücher immer weiterleben werden.
Hier geht es zu einem kleinen Artikel aus buchmarkt.de.
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Das heutige Gedicht kommt von
Samuel Taylor Coleridge,
der es am 21.Februar 1825 geschrieben hat.

Work Withour Hope

All nature seems at work. Slugs leave their lair—
The bees are stirring—birds are on the wing—
And Winter, slumbering in the open air,
Wears on his smiling face a dream of Spring!
And I, the while, the sole unbusy thing,
Nor honey make, nor pair, nor build, nor sing.

Yet well I ken the banks where amaranths blow,
Have traced the fount whence streams of nectar flow.
Bloom, O ye amaranths! bloom for whom ye may,
For me ye bloom not! Glide, rich streams, away!
With lips unbrighten’d, wreathless brow, I stroll:
And would you learn the spells that drowse my soul?
Work without Hope draws nectar in a sieve,
And Hope without an object cannot live.

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budde

Nadia Budde: „Und außerdem sind Borsten schön
Hammer Verlag € 14,90
Bilderbuch ab 3 Jahren

Wir wären doch alle gern ein bisschen schöner! Blonder, muskulöser, um die Hüften eine Spur schlanker. Kein Grund zur Scham, mit diesen eitlen Träumen snd wir nicht allein!
Nadia Budde holt die ganze schräge Verwandtschaft – von Onkel Waldemar bis Opa Archibald – jede Menge guter Freunde und illustre Nachbarn auf die Seiten dieses Bilderbuches und wir sehen gleich, wo es hapert: „Unser Nachbar Thilo Schramm hat zu viele Kilogramm„. Der kleine Bruder Olli träumt von einem ordentlichen Bizeps, Waldemar von glattem Haar, die kleinen Jungs im Nachbarhaus wären gern wie Supermann und sind – wenn wir ehrlich sind – davon so weit entfernt wie ihre vierschrötigen Schwestern in Rosa von wahren Elfen. Und weil sie alle ganz hinreißend (und so lustig!) sind, wie sie da stehen, hadernd mit dem, was fehlt oder zuviel ist, spricht uns am Ende einer aus der Seele, den der ganze Firlefanz um die Schönheit nicht juckt. Es ist Onkel Parzival, dem ist sein Äußeres egal. Und der findet: „Eins ist wichtig, wie du bist, so bist du richtig!“ Und wenigstens kurzzeitig sind Onkel Waldemar, Thilo Schramm und unsere properen Elfen doch ziemlich erleichtert!

Nadia Budde ist einfach die Königin, wenn es um diese Nonsense-Bilderbücher geht, die so irre illustriert und einfach extrem witzig sind.
„Eins Zwei Drei Tier“, „Trauriger Tiger toastet Tomaten“, „Kurz nach sechs kommt die Echs“, „Unheimliche Begegnungen auf Quittenquart“ und „Flosse, Fell und Federbett“ sprühen so von Energie und verrückten Ideen, dass sich diese Bücher zu wirklich Klassikern entwickelten, die wir immer im Laden vorrätig haben.

Hier können Sie ins Buch schauen.
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Und weiter geht es in der „Underground New York Public Library

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„The New Rabbi“ von Stephen Fried

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„Persepolis: The Story of a Childhood“ von Marjane Satrapi