Sonntag

Der Literaturnobelpreisträgr
Mo Yan wird heute 58
und Michael Jordan 50.
Mann, wie die Zeit vergeht.
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Heute nur ein kleiner Hinweis auf ein kleines Buch über ein kleines Land:

reclam

Deutsche Städte
Eine lyrische Landkarte
Hrsg.: Seehafer, Klaus
Reclam Verlag € 5,00

Ich habe natürlich gleich aufgeschlagen, gesucht, geblättert, im Inhaltsverzeichnis nachgeschaut.
Nein, …. Ulm kommt nicht darin vor.
Gut, in der Buchreihe: „Öde Orte“ kam Ulm auch erst in Band zwei oder drei vor. Da kann es auch nicht sein, dass es in diesem schmalen Bändchen mit einem Gedicht dabei ist. Obwohl Brecht mit seinem Schneider von Ulm-Gedicht. Das wär’s schon gewesen.
Genug mit dem Gejammer, rein ins Buch:
Eine lyrische Landkarte deutscher Städte: Von Morgensterns Niblum bis Kunzes Passau, von Endlers Düsseldorf bis Gernhardts Rügen. Die Reise im Gedicht geht dabei nicht nur in die Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg, sondern vor allem in viele kleine Gemeinden wie Dobbertin und Wendisch, die in Gedichten – von Theodor Fontane oder Jan Wagner – groß geblieben sind.
Na, dann hätte Ulm doch auch reingepasst lieber Herausgeber.
Mit u.a. folgenden AutorInnen:
Adolf Endler,Bertolt Brecht, Christian Morgenstern, Erich Kästner, Gottfried Benn, Hans Magnus Enzensberger, Heinrich Heine, Hilde Domin, Joachim Ringelnatz, Johann Wolfgang Goethe, Johannes Bobrowski, Robert Gernhardt, Ror Wolf, Thomas Gsella, Wolf Biermann.
Ein kleiner Spaß im kleinen Format.
Zusammen mit diesem Buch hat der Reclam Verlag einen ganzen Schwung Neuheiten herausgebracht:
Brief von Goethe, Lustiges von Jean Paul und Richard Wagner, eine Biografie über Wagner, ein Buch über die E-Gitarre und natürlich (wie jedes Jahr) das obligatorische Bändchen mit Frühlingsgedichten, die jetzt neben der Kasse und den Tulpen liegen.
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Ein weiterer Galeano-Textschnipsel aus seinem neuen Buch:

Oktober
17
Lautlose Kriege

Heute ist der Internationale Tag gegen die Armut.
Die Armut explodiert nicht wie Bomben und knallt auch nicht wie Gewehrschüsse.
Über die Armen wissen wir alles: als was sie nicht arbeiten, was sie nicht essen, wie viel sie nicht wiegen, wie groß sie nicht sind, was sie nicht besitzen, was sie nicht denken, wen sie nicht wählen, an was sie nicht glauben.
Das Einzige, was wir noch wissen müssen, ist, weshalb die Armen arm sind.
Vielleicht deshalb, weil ihre Nacktheit uns kleidet und ihr Hunger uns zu essen gibt?
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Der Februar-Katalog von harmonia hundi mit Jazz- und Welt-Musik.
Hier reinschauen.
Und hier der Klassik-Katalog zum Reinschauen.
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Ich versuche in nächster Zeit die Fotos aus der 2New Yorker U-Bahn Bibliothek2 hier weiterzugeben.
Die komplette website hatte ich schon einmal hier vorgestellt.
Viel Spaß damit.

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“The Year of Magical Thinking,” by Joan Didion
(gefunden beu UNYPL)

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„Here is our Friday eReader. This week, she’s behind closed doors.“
(gefunden bei UNYPL)